J.K. Rowling
Kann nicht mehr so leicht eingeschüchtert werden: J.K. Rowling / picture alliance / www.piqtured.com | Richard Goldschmidt

Woke Gender-Ideologie unterliegt - Wie J.K. Rowling die größte Menschenrechtsorganisation der Welt in die Knie zwang

Amnesty International erklärte eine von J.K. Rowling finanzierte Anlaufstelle für Vergewaltigungsopfer zur Bedrohung für Menschenrechte. Binnen drei Wochen zwang die Autorin die Organisation zu Rückzug, Entschuldigung und einer internen Untersuchung. Lernen wird sie daraus wohl nichts.

Autoreninfo

Shantanu Patni studiert Osteuropa-Studien an der Freien Universität Berlin. 

So erreichen Sie Shantanu Patni:

Beira’s Place, benannt nach einer keltischen Winter- und Schutzgöttin, bietet Überlebenden sexueller Gewalt Einzelgespräche, Begleitung zu Polizei und Gericht sowie langfristige Betreuung. Die georgianische Stadtvilla in Edinburgh, aus der das Team seit 2022 arbeitet, ist in gedeckten Erdtönen gehalten, das Licht bleibt gedämpft, nirgends ein Aktenordner- oder Metallregal, das an eine Behördenästhetik erinnern könnte. Chefin Lesley Johnston bringt drei Jahrzehnte Erfahrung im Umgang mit geschlechtsbasierter Gewalt mit. Und jede Frau, die sich hier meldet, kann sich darauf verlassen, dass sie von einer anderen Frau behandelt wird. Männer dürfen das Haus nicht betreten.

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Walter Bühler | Mo., 3. August 2026 - 12:00

... jedes Organ ist an seinem richtigen Platz.

Wenn Menschen ihr Gehirn durch weiter entfernt liegende Körperteile ersetzen wollen, kann kaum etwas Gescheites herauskommen. Diese simple Wahrheit muss auch die woke Gender-Lehre lernen, auch wenn sie noch so sehr an den Unis verankert wird.

Christa Wallau | Mo., 3. August 2026 - 12:09

gut gemeinte Initiativen - vor den Wagen einer wildgewordenen Verrücktheit spannen lassen, die sich "Wokeness" nennt.

Gut, daß es Menschen gibt, die nicht nur den Mut und die Verantwortungsbereitschaft, sondern auch den nötigen finanziellen Rückhalt haben, um sich einer zunehmenden Beherrschung westlicher Gesellschaften durch
aggressive Apostel verrückter Sekten entschieden entgegen zu stellen!

Man sieht ja an der Reaktion, daß dieser Einsatz Wirkung zeigt.

Danke, liebe J. K. Rowling!
Es müßte viel mehr Menschen von Ihrer Art geben. Dann sähe die Welt anders aus.

Ernst-Günther Konrad | Mo., 3. August 2026 - 13:08

Als Harry Potter und J.K. Rowling Fan freut es mich, dass die Schriftstellerin sich erfolgreich zur Wehr setzen konnte. Doch mal ehrlich. Wäre sie nicht reich und unabhängig, wer könnte sich dagegen sonst wehren?
Amnesty hat schon länger bei mir jede Legitimation verloren. Die sind links-grün unterwandert und werden gnadenlos benutzt, um die Klimahysterie, die Migrationspolitik und jetzt diesen Genderunsinn mit ihrem einstmals guten Ruf zu vertreten. Ob da Köpfe rollen? Werden wir es je erfahren?

Sich zum nützlichen Idioten/in machen zu lassen, gehören immer noch Zwei.Und in der Regel ist dies zwar ärgerlich für die,die zu spät merken,dass sie nur nützlich waren,aber in diesem Fall wurden m.E. Grenzen überschritten was den Umgang mit Opfern schlimmster Verbrechen betrifft.Kommt uns irgendwie bekannt vor,oder?Das muss man sich mal reinziehen!Da überwindet sich ein Vergewaltigungsopfer,welches so traumatisiert ist,dass es schon beim Klang einer männlichen Stimme erstarrt,bekommt endlich einen Gesprächstermin,und sitzt da so einem Kasper in Frauenkleidern gegenüber,der vorgibt genau zu wissen wie sich das physisch und psychisch anfühlt für eine Frau o. ein junges Mädchen von einem o.mehreren Männern aufs schlimmste entwuerdigt u.verletzt zu werden.Und der/die o. als was er/sie/es sich sieht fühlt sich auf den Schwa.. getreten weil das hilfesuchende Opfer irritiert o. evtl.panisch u. ablehnend reagiert.Und damit seine "Menschenrechte" verletzt? Sind denn alle irrsinnig geworden?

Markus Michaelis | Mo., 3. August 2026 - 13:12

Zumindest die westlichen Gesellschaften kämpfen. Soviele Menschen sind tief erschüttert, weil unantastbare Wahrheiten in Frage gestellt sind. Die eine, höchste Wahrheit gibt es da im Moment nicht, auch Amnesty International ist nur eine Struktur von verwirrend vielen, die ihre menschlichen Letztwahrheiten und dann wieder das Gegenteil verkünden. Einig scheinen sich alle zu sein, dass es Letztwahrheiten geben muss, und den progressiven Fortschritt auf dem Weg dahin. Es hat sich nur noch keine Strömung mit ihrer Letztwahrheit, ihrer letztwahren Weltoffenheit und Vielfalt durchsetzen können. Menschenrechte stehen gerade hoch im Kurs, als höchster Indikator - sind entsprechend umkämpft, wer da jetzt genau welche Rechte hat, wer die Pflichten.

Ich selber möchte klar sagen, dass ich 100% zu unserer Demokratie, Menschenrechten, FDGO und allem anderen, was jeder Mensch bekennen sollte, stehe. Aber ziemlich verwirrt bin ich trotzdem, muss ich ehrlich auch sagen.

Thomas Hechinger | Mo., 3. August 2026 - 14:27

Schon oft ist mir Frau Rowling bei dieser Thematik positiv aufgefallen. Wäre sie ein Mann, würde ich in etwas derber Sprechweise sagen: der hat Eier. Wie das Pendant bei einer Frau geht, fällt mir nicht ein.
Es ist nicht falsch, wenn man sagt: sie hat Geld wie Heu, ist quasi eine Institution und kann sich den Kampf gegen den woken Wahn leisten. Aber wie viele andere gibt es, für die dies auch zutrifft, die aber trotzdem lieber den Mund halten oder lieber mit den Wölf*Innen heulen, obwohl sie privat vielleicht ganz anders denken? Und deswegen ist Frau Rowling für mich eine Heldin. Ihren „Harry Potter“ habe ich nicht verstanden. Nach vielleicht siebzig Seiten habe ich das Buch gelangweilt zur Seite gelegt. Aber was sie in der gesellschaftlichen Debatte, fast als Einzelkämpferin, leistet, ist sowieso mehr als alle Zauberkunst.

Thank you, Ms. Rowling! Thank you for speaking up.

Latyo Hawxa | Mo., 3. August 2026 - 20:28

Antwort auf von Thomas Hechinger

Lesen Sie doch mal einen der Kriminalromane, die J.K. Rowling in jüngerer Zeit unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlicht hat.
Die sind zwar ziemlich lang, aber langweilig sind sie nicht.

Klaus Funke | Di., 4. August 2026 - 18:17

Antwort auf von Latyo Hawxa

Ein bisschen auf alt getrimmt, aber super. Die Frau hat tatsächlich Mut und Durchsetzungswillen und sie ist schon seit Jahren eine aktive Gegnerin dieses ganzen Gender- und Transenwahnsinns. Dazu meinen besonderen Dank und Glückwunsch. Indes, ich gestehe zu meiner Schande, ich besitze zwar ein paar Harry-Potter-Romane, habe aber noch keinen einzigen gelesen. Das werde ich jetzt nachholen. Oft sind ja die Bücher viel besser als die daraus gemachten Filme. Wird auch hier so sein. Jedenfalls, lieber Herr Hechinger, das stimmt, sie hat mehr "Eier in der Hose" als mancher Mann. Freilich hat sie auch ein kräftiges Finanzpolster. Da lässt sich manches leichter angehen. Aber das hat sie sich schließlich erarbeitet. Sie ist eben auch eine fleißige Arbeiterin gewesen. Und attraktiv ist sie außerdem. Schönheit und Klugheit gehen also doch zusammen.

Angelika Sehnert | Mo., 3. August 2026 - 16:45

Ms Rowling hat das, was vielen anderen Prominenten, vor allem in der Film- Kunst- und Literaturszene völlig abhanden gekommen ist: Mut und gesunden Menschenverstand.

Herbert Schultz-Gora | Mo., 3. August 2026 - 20:50

Also wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Umstand, daß eine Beratungsstelle, die sich um weibliche Opfer sexualisierter Gewalt kümmert, von einem Mann geleitet wird, der sich als Frau versteht, erst dadurch ans Licht gekommen, daß Frau Rowling finanzielle Hilfe angeboten hat für Leute, die dagegen vorgehen wollen.
Habe ich das nun richtig verstanden, daß Amnesty international eine Kampagne gestartet hat gegen Leute, die „fixe und distinkte Rollen“ für Männer und Frauen bevorzugen... und A.I. dann sich wieder von der eigenen Geschichte distanziert hat...?
Ich finde die Überschrift über den Artikel sehr reisserisch... und der erste Satz im Untertitel ist mißverständlich, weil Subjekt und Objekt nicht klar definiert sind:
"Amnesty International erklärte eine von J.K. Rowling finanzierte Anlaufstelle für Vergewaltigungsopfer zur Bedrohung für Menschenrechte."
Wie jede Organisation entwickeln auch A.I. und andere mit der Zeit irrationale Strukturen.
Ein gutes Beispiel: Die GRÜNEN

Jens Böhme | Mo., 3. August 2026 - 22:46

Wer weiss schon, was für irrationale Frauen in gehobener Position bei Amnesty International UK hocken und sich als Frauen zerstören (z.B. Kerry Moscogiuri als Chief Executive Officer).

Hans-Hasso Stamer | Di., 4. August 2026 - 00:36

Amnesty International hat gezeigt, wie man Menschenrecht zu Menschenunrecht macht.

J. K. Rowling hat dagegengehalten und sie hatte die Mittel dazu. Man kann sie dafür nur feiern.

Grundlage dieser Denkverirrung, der die ganze Genderideologie entsprungen ist: der Konstruktivismus. Er geht davon aus, weil das Abbild der Realität im menschlichen Gehirn entsteht, dass auch die Realität an sich im Gehirn entsteht. Er setzt also Simulation und Realität gleich, nur weil wir keine andere Möglichkeit haben, als diese mit unseren Modellvorstellungen zu erfassen.

Das aber ist ein grundsätzlicher Irrtum. Jedes theoretische Modell versagt irgendwann ohne ständigen Abgleich mit der Wirklichkeit. Der Genderismus beweist das. Zwar sind unsere Begriffe frei wählbar und damit auch manipulierbar, aber nicht die Realität selbst. Diese wird eben nicht, wie es der Konstruktivismus postuliert, erst durch unsere Denkmodellen erschaffen.

Diese Ideologie ist ein Liebling von Theoretikern.

Hans-Hasso Stamer | Di., 4. August 2026 - 00:49

Der Untersuchungsgefängnis entzieht sich normalerweise dem unmittelbaren Zugriff. Sie können alles so lange umwerfen, umdefinieren und manipulieren, bis es ihren Denkschemata entspricht. Genau das macht sie so abgehoben von der Welt der normalen Leute.

Die Welt der Technik steht weitgehend konträr dazu. Keine Rakete von SpaceX würde bei einer solchen Denkweise die Startrampe verlassen, keine elektronische Schaltung würde ohne das absolute und unantastbare Primat der Realität funktionieren.

Anfällig für dieses Denken sind allerdings Programmierer, sie sind wie Gott und können ihre Realität selbst erschaffen – innerhalb ihrer Programmumgebung.

Dass die praxisverbundenen Menschen etwas abschätzig-spöttisch gern als NPCs bezeichnet werden, also „nicht spielbare Figur“, passt genau zu diesem Denken.

Hans-Hasso Stamer | Di., 4. August 2026 - 00:52

Siri-Artefakt: Untersuchungsgefängnis —> Untersuchungsgegensrand

Lennart T. | Di., 4. August 2026 - 09:40

Bestimmte "progressive" Gruppen verstecken Ihre weltanschaulichen Ziele häufig hinter "Menschenrechten".

Wir müssen endlich anerkennen, dass sich hinter dem Regenbogen eine Weltanschauung versteckt, die teilweise in religiöse Bereiche abdriftet (Gender-Identität statt Wissenschaft).

Es wird Zeit, dass diese Glaubensgemeinschaft behandelt wird wie jede andere. Das bedeutet insbesondere, dass der Staat sich von dieser Glaubensbewegung distanzieren muss.