Kernkraftwerk Isar
Kernkraftwerk Isar / picture alliance / dpa | Matthias Balk

Umweltministerium will Rückkehr zur Kernenergie verhindern - Wie lange lassen wir uns die Zukunft noch verbieten?

Der Atomausstieg wackelt. Internationale KI-Unternehmen wollen in Deutschland nur noch investieren, wenn ihre Rechenzentren mit Atomstrom aus Frankreich versorgt werden. Das Umweltministerium will die Rückkehr der Kernenergie trotzdem verhindern. Aus ideologischen Gründen.

Ulrich Gräber

Autoreninfo

Ulrich Gräber hat als Maschinenbauingenieur und Betriebswirt seit 1974 in der Kernkraftbranche gearbeitet. Er war unteren anderem Technikvorstand der EnBW Kraftwerke AG und Deutschlandchef des französischen Nukleartechnikkonzerns Areva. Sein Buch „Kniefall vor der Unvernunft - Der lange Schatten des Atomausstiegs“ erschien im März 2026.

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Im April 2023 wurden die letzten drei deutschen Kernkraftwerke vom Netz genommen. Seitdem läuft der Rückbau der Kraftwerke. An den Standorten Philippsburg und Gundremmingen wurden öffentlichkeitswirksam die Kühltürme gesprengt, so als möchte man die erfolgreiche kerntechnische Geschichte Deutschlands ungeschehen machen. Die deutschen Kernkraftwerke gehörten zu den modernsten, sichersten und wirtschaftlichsten Kernkraftwerken der Welt und fanden weltweit große Anerkennung. Nach nur 32 Betriebsjahren verordnete man ihnen Sterbehilfe.

Versetzt man sich in die Rolle eines neutralen Außenstehenden, kommen Zweifel an der Rationalität deutschen Handelns auf. Deutschland ist dreimal in die Nutzung der Kernenergie eingestiegen: 1955, 2009 und 2022, und dreimal aus der Kernenergie ausgestiegen: 1998, 2011 und 2023. Damit liegt die Wahrscheinlichkeit eines Wiedereinstiegs bei 50 Prozent. Warum man bei einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent alle Kernkraftwerke nach deren Stilllegung gleich abreißen muss, würde sich einem neutralen Außenstehenden sicher nicht erschließen. 

Insbesondere dann, wenn die deutschen Kernkraftwerke gerade mal 32 Jahre lang betrieben wurden und weltweit 60 bis 80 Jahre Laufzeit angepeilt werden. Das irrationale Handeln deutscher Politik trägt ideologisch verklärte Züge, die man in der westlichen aufgeklärten Welt in ähnlicher Art nicht findet. Vergleiche drängen sich da eher mit den Taliban bei der Sprengung der Buddha-Statuen von Bamiyan in Afghanistan auf. Ein Zerstörungswerk Ahnungsloser.

Zerstörungswerk soll fortgesetzt werden

Wer geglaubt hat, dass sich damit nun die politischen Kernkraftgegner zufriedengeben, sieht sich getäuscht. Das Zerstörungswerk soll fortgesetzt werden. Das kerntechnische Regelwerk, in dem die Grundlagen, Regeln und Normen für die Kernenergieerzeugung definiert sind, soll offensichtlich in der Mottenkiste der Geschichte verschwinden. Vor dem Hintergrund der weltweit boomenden Small-Modular-Reactor-(SMR)-Technologie will man damit wohl sicherstellen, dass auch diese Technologie in Deutschland keine Zukunft mehr hat.

Nach den Planungen des Bundesumweltministeriums sollen sowohl der Kerntechnische Ausschuss (KTA) als auch die institutionelle Fortführung des kerntechnischen Regelwerks beendet werden. Am 23. Juni wurde dieser Beschluss dem KTA-Präsidium mitgeteilt. Ein ungeheurer Vorgang, denn dem Ansinnen des Bundesumweltministeriums ging keine ressortübergreifende oder transparente Folgenabschätzung voraus. Entweder glaubt der zuständige Minister Carsten Schneider (SPD), dass dieser Vorgang unbeobachtet bleibt, oder er hat sich schlicht in seinem gefühlten Machtvolumen vergriffen.

Die Regeln des KTA sind zwar keine Rechtsnormen. Sie konkretisieren jedoch die atomrechtlich geforderte Vorsorge nach dem Stand von Wissenschaft und Technik. Aufgrund des geregelten Erarbeitungsverfahrens, der Beteiligung unterschiedlicher fachlicher Gruppen, der öffentlichen Prüfung und der hohen Zustimmungserfordernisse besitzen sie eine besondere fachliche und vollzugspraktische Bedeutung. Ihre Funktion besteht nicht allein darin, bereits vorhandenes Wissen zu dokumentieren. Entscheidend ist der institutionalisierte Prozess, durch den technische Erkenntnisse bewertet, zwischen Behörden, Sachverständigen, Herstellern, Betreibern und weiteren Fachkreisen abgestimmt und bei Bedarf in belastbare Regeln überführt werden.

Ein lediglich archiviertes, nicht mehr gepflegtes Regelwerk kann diese Funktion nicht mehr erfüllen. Aus einem fortgeschriebenen sicherheitstechnischen Referenzsystem würde ein Archiv, das lediglich den historischen Bestand dokumentiert. Mit zunehmendem zeitlichen Abstand wäre für jede Anwendung erneut zu prüfen, welche Aussagen weiterhin dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen und welche Anpassungen erforderlich sind.

Das Ministerium will Unsicherheit herstellen 

Diese Unsicherheit herzustellen, ist wohl auch die Absicht des Bundesumweltministeriums. Sollte in naher Zukunft ein Industrieunternehmen oder ein KI-Rechenzentrum den Antrag auf Bau eines SMR-Kraftwerks stellen, würde die fachliche Prüfung in zahlreiche Einzelfallentscheidungen, Gutachten und behördliche Festlegungen zerfallen. Damit wären zusätzlicher Aufwand und längere Verfahren verbunden sowie der Willkür der Bewertung durch Behörden und Sachverständigenorganisationen Tür und Tor geöffnet.

Weiterhin würde eine Auflösung des KTA auf längere Sicht auch zu einer Verlagerung hin zu anderen internationalen Regelwerken, insbesondere dem US-Regelwerk, führen. Damit ginge nicht nur der praktische Einfluss Deutschlands auf die technische Normung in diesem Bereich zurück, sondern auch die internationale Sichtbarkeit deutscher Standards und Verfahren. In der Folge wäre zu erwarten, dass die weltweite Nachfrage nach deutschen Prüf-, Bewertungs- und Zertifizierungsleistungen und auch sonstigen Lieferungen aus Deutschland sinkt. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass in Ländern, in denen von der Firma Kraftwerk Union gebaute Kernkraftwerke stehen (Schweiz, Spanien, Niederlande, Brasilien und Argentinien), die KTA-Regeln als sicherheitstechnischer Maßstab herangezogen werden.

Deutschland verfügt weiterhin über Forschungs- und Ausbildungsreaktoren. Sie dienen der Spitzenforschung, der Materialentwicklung, der Ausbildung im Strahlenschutz und in der Reaktorphysik sowie teilweise der Herstellung medizinisch oder industriell benötigter Radionuklide. Die Forschungsreaktoren München FRM I und II sind zentrale deutsche und europäische Forschungsinfrastrukturen. Ihre Neutronen werden unter anderem für Grundlagenforschung, Materialuntersuchungen, zerstörungsfreie Prüfungen und die Herstellung medizinischer Isotope genutzt.

Die Produktion von höchsthomogen dotiertem Silizium, unverzichtbar für die Energiewende, kann weltweit nur von sehr wenigen Forschungsreaktoren geleistet werden, darunter der FRM II. Er trägt auf diese Weise wesentlich zur deutschen Autarkie in diesem Bereich bei. Die zuständigen Behörden benötigen auch künftig nachvollziehbare Maßstäbe für Genehmigung und Aufsicht dieser Anlagen. Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen brauchen fachlich aktuelle Grundlagen für die Qualifizierung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Eine Beendigung des KTA-Prozesses würde gerade diejenigen Einrichtungen belasten, deren Arbeit die Bundesregierung im Rahmen ihrer Forschungs-, Gesundheits- und Hightechpolitik stärken möchte.

Warum lassen wir uns die Zukunft verbieten?

Bereits in den vergangenen Jahren wurden Versuche unternommen, die für den Rückbau und für Forschungsreaktoren benötigten Inhalte des KTA-Regelwerks in andere staatliche Regelwerke zu überführen. Die Übertragung erwies sich jedoch als zu komplex und zeitaufwendig. Deshalb wurde im Jahr 2025 entschieden, den KTA weiter zu nutzen. Man muss sich fragen, wieso sich das Umweltministerium gerade jetzt über diese Absprachen hinwegsetzen will. Angesichts der um Deutschland herum aus dem Boden schießenden SMR-Projekte kommt bei den Kernkraftgegnern offensichtlich Panik auf, dass sich Deutschland und insbesondere Unternehmen der KI-Branche diesem Trend nicht mehr lange verschließen können.

Laut Handelsblatt vom 20. Juli plante das US-Unternehmen OpenAI, ein Rechenzentrum mit einer Leistung von einem Gigawatt in Deutschland zu errichten, und führte hierzu Gespräche mit Kanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil. Aufgrund der hohen deutschen Energiepreise war es für den Chef von OpenAI, Altman, eine Bedingung, dass dieses Rechenzentrum nahe der französischen Grenze gebaut und mit preiswertem und zuverlässigem Atomstrom aus Frankreich versorgt wird. Da Rechenzentren in Deutschland ab dem 1. Januar 2027 zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden sollen, scheiterte das Projekt an der ideologischen Verblendung, trotz des hohen Anspruchs der Bundesregierung, in Sachen KI eine führende Rolle einnehmen zu wollen. Wie sollen Rechenzentren, die 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr mit Strom versorgt werden müssen, zuverlässig mit Ökostrom versorgt werden?

Die Ansprüche an die Energieversorgung von KI-Rechenzentren sind von den Betreibern klar adressiert. Zahlreiche Länder um uns herum haben das erkannt und ihre Entscheidungen, Kernreaktoren stillzulegen, nicht nur revidiert, sondern auch Bauprogramme für neue SMR-Kraftwerke aufgelegt. Die USA gehen noch einen Schritt weiter und haben die Umsetzung der SMR-Technologie zur nationalen Priorität erhoben.

Wie lange lassen wir uns noch die Zukunft von ideologisch verblendeten Parteisoldaten verbieten? Herr Carsten Schneider gehört einer Partei an, die derzeit um die 10-Prozent-Marke ums Überleben kämpft.

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Wolfgang Borchardt | Mi., 22. Juli 2026 - 19:02

hat die Probleme dieses Landes geschaffen. Egal, ob in Energie-, Klima oder Wirtschaftspolitik. Vermeintlich geht es nur um links oder rechts. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine ideologiegetränkte Politik D in die Katastrophe treibt.

Ingo Frank | Mi., 22. Juli 2026 - 19:18

für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Weitere Erklärungen braucht es nicht. Person & Parteizugehörigkeit sagen meh als 1000 Zeichen,
MfG a d Erf. Rep.

dieser besonders hell leuchtenden Kerze auf der Koalitionstorte an: Bullshit Studium (Public Policy) , nie auch nur einen Tag wo gearbeitet, wo nachprüfbare Leistungen erbracht werden müssen, bisher null Berührung mit Umwelt-oder Klima, aber dann gleich Minister werden eiens Ressorts, das unter der Ampel nicht ohne Grund zum Wirtschaftsministerium gehörte angesichts der dramatischen Auswirkungen, die Klimapolitik auf unsere Wirtschft schon hatte und weiter hat. Daß Merz nach Inkasso -Lars als Finanzminsiter und Bullshit-Bärbel als Arbeitsministerin auch noch diese Personal- Kröte schluckte, machte von Beginn an klar, daß jetzt der flotteste Teil des Lawinenabgangs folgen muss.

Achim Koester | Mi., 22. Juli 2026 - 19:24

würde aus seiner Wohnung ausziehen, bevor er eine neue hat, auch würde er sein Auto nicht verschrotten, ohne einen anderen fahrbaren Untersatz zu haben. So etwas bringen nur Ideologen fertig, nach dem "Adam&Eva Prinzip": wir haben kein Geld, kein Dach über dem Kopf, dürfen nicht alles essen, aber wir sind fest überzeugt, im Paradies zu leben.

Heidemarie Heim | Mi., 22. Juli 2026 - 19:28

Habe mich eben ein bisschen mit der KI unterhalten und erstmals Fragen gestellt! Warum wieso weshalb uns da ein zweistelliges Milliardeninvestment flöten ging und ein eigenes Rechenzentrum mit der doppelten Kapazität all unserer bestehenden zusammengenommen. Was uns so die KI an die Spitze in Europa katapultiert hätte was KI, Serverleistung usw. betrifft. Nun wird dieses Projekt in glaube ich happy Norway;) und zwar mit 100% Ökostrom verwirklicht. Die scheinbar einzige Reaktion unserer Regierung auf dieses Desaster bestand wohl darin, ein klein wenig die Bremse zu betätigen und die Zielmarke 2027 auf 2030 zu verschieben. Ob solche Massnahmen künftige Investoren beeindrucken, wage ich zu bezweifeln nachdem wir so einen dicken Fisch von der Angel ließen. Die Billigstromländer, (das müssen wohl eine ganze Menge sein nachdem wir angeblich die zweitteuersten Strompreise der Welt haben?) um uns herum wirds freuen.
MfG

Gisela Hachenberg | Mi., 22. Juli 2026 - 21:55

Der letzte Satz im
Artikel, dass der Minister einer Partei, die an der 10 % Hürde nagt, dieses ganze Desaster zu verantworten hat, sagt alles. Es ist zum Verrücktwerden in diesem Land. Und unser Kanzler schweigt, wie zu fast allem, was wichtig für unser Land wäre. Aber es war ja auch die „Mini“Partei FDP, die für die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke mitverantwortlich war. Das ist einer der Gründe, warum ich diese Partei, Kubicki hin oder her (lieber Herr Marguier), nie wieder wählen würde. Es muss etwas passieren, damit unser Land nicht noch schneller den „Bach runtergeht“. Leider sind viele (vorsichtig ausgedrückt!)
Menschen im Land träge und faul. Sie überlassen das Demonstrieren und auf-die-Straße-gehen den Linken, den
Omas gegen Rechts u.a. Es geht uns wahrscheinlich noch zu gut. Aber wenn es eng wird, die Menschen es raffen, ist es zu spät. Wer zu spät kommt…

Urban Will | Do., 23. Juli 2026 - 07:18

heit in diesem Lande es zulassen, dass die einzige Partei, die all diesen Irrsinn bekämpfte, die heute sofort den Wiedereinstieg durchziehen würde, vom völlig dem linksgrünwoken Wahn verfallenen Altparteien-Kartell so behandelt wird, wie Taliban oder andere totalitäre Systeme ihre Gegner behandeln (ok, man erschlägt sie nicht und sperrt sie nicht ein, man nimmt ihnen halt einfach mit Hilfe unterstellter,dienlicher „Verfassungschützer“ das passive Wahlrecht).
Auch in diesem Artikel fehlt der klare Hinweis (wohl zu feige, Herr Gräber?), dass mit einem Wahlsieg Weidels (der man wohl nach nun eingespielter Manier rechtzeitig das passive Wahlrecht nehmen wird, die Methode macht ja in Niedersachsen Schule...) der Wiedereinstieg in die Kernkraft wieder auf Platz eins der Agenda liegen würde.
Den Deutschen, so muss man es leider sagen, gehört es nicht besser als dass sie als Folge ihrer dummen Wahlentscheidungen und v.a. ihrer Passivität und Naivität alsbald ein Entwicklungsland werden.

Urban Will | Do., 23. Juli 2026 - 09:28

Antwort auf von Achim Koester

bezog sich auf das „wie lange?“ der Überschrift. Das sollte doch so schwer nicht zu verstehen sein.
Natürlich ist klar, auf was sich der Artikel bezieht.
Aber die Frage, „wie lange“ wir uns „die Zukunft verbieten“ lassen, zielt auf mehr als nur auf die AKWs.
Und so lange wir uns von Menschen regieren lassen, die uns (siehe die Reaktionen der hohen Politik auf Trier, auch hier schweife ich ab) und dieses Land zu hassen scheinen, wird es weitergehen mit dem Niedergang.
Das Sprengen der Kühltürme steht sinnbildlich für das willentliche Vernichten der Grundlagen unseres Wohlstandes.

Und mein Hauptanliegen ist das noch immer beharrende Negieren der Tatsache, dass es längst eine Partei gibt – völlig „überraschend“ mittlerweile die umfragestärkste im Lande – die eine Wende einleiten und – da komme ich zum Artikel zurück – auch wieder in die Kernkraft einsteigen würde.
Und der Umgang mit dieser Partei, das widerliche Ausschließen ihrer Kandidaten von Wahlen, ist ein Skandal. Das ist DDR pur.

H. v. Weissensand | Do., 23. Juli 2026 - 07:52

das gefallen weil kaum noch jemanden in den Hochschulen sitzt der Intellektuell dagegen halten kann und ausreichend Gegendruck erzeugen kann und, auf die Gefahr hin den Arbeitsplatz zu verlieren, will. In den Unternehmen sieht es nicht anders aus. Als Ursache für die hohen Energiepreise werden die militärischen Konflikte, die Gier und Fehlentscheidungen der Konzerne ausgemacht. Steuer/ CO2 Bepreisung fallen hinten runter. Im Gegenteil, bei den Billionen Steuereinnahmen wird so getan, als würden die aus steigender Wirtschaftsleistung geriert werden. Dazu passt, daß in Dresden für Exelenz-Cluster Laborgebäude in Holz/ Lehmbauweise und Low- Tec entstehen und ich mich Frage, wie hier für die Robotik- und Rechnerinfrastruktur die Anforderungen an die Gebäude umgesetzt werden soll??

Wolfgang B. | Do., 23. Juli 2026 - 09:09

Der Ursprung dieser, ich kann es nicht anders betiteln, Religion, bei der dem Wettergott gehuldigt wird, liegt doch bei den Grünen. Sie haben den Marsch durch die Institutionen vollendet. Von ihnen haben sich Politiker wie Carsten Schneider abgeschaut, dass eine Partei nur ein Vehikel für die Evangelisierung zur Klimareligion ist, die als oberstes Gebot die Verknappung und den Verzicht ausruft. Herr Schneider ist sicherlich kein Sozialdemokrat. Ansonsten wäre er interessiert an günstiger und CO2-neutraler Energie als DEM Faktor zur Wohlstandsmehrung.

Hans Süßenguth-Großmann | Do., 23. Juli 2026 - 09:54

die Zerstörung des technischen und technologischen Know Hows gefallen, weil wir relevante Entscheider, in diesen Fragen haben die den Sachverhalt nicht verstehen. Die Zerstörung der AKW musste deshalb erfolgen, weil Herr Trittin in Rente geht und sein Lebenswerk abschließen möchte. Der Herr Schneider aus Erfurt ist als Jugendlicher SPD Funktionär geworden und füllt seitdem zunehmend seine Anzüge aus. Woher und wovon er Ahnung hat, ist unbekannt. Vorher war er Osten, jetzt Umwelt. Ob er die Referentenvorlagen versteht? Wenn sie in leichter Sprache verfasst werden vielleicht.
Der Rest der Grünen führt uns in den "heiligen Krieg" gegen Putin. Panzertoni hat sich mal in der Wikipedia informiert, was es so an "Woffn" gibt.
Hat es wenigsten einen donnernden Applaus für Annalena zum Abschied in NY gegeben?
Sie war doch unsere Beste für die Welt.

Klaus Elbert | Do., 23. Juli 2026 - 12:17

Speziell in der Ampelzeit hat die grüne Krake überall im Lande an den verschiedensten administrativen Stellen ihre Gesinnungsgenossen plaziert. Garantiert und insbesondere auch im Umweltministerium. Diese Leute brennen dafür, in Vollzug der ideologisch geprägten DNA ihrer Partei, der Kernkraft in all ihren Facetten den endgültigen Garaus zu machen. Der Minister, der von den Aufgabenstellungen seines Zuständigkeitsbereiches offenbar so viel Ahnung hat wie eine Kuh vom Sonntag, ist nur willfähriger Erfüllungsgehilfe. Der Kanzler muss diesen Vorgang an sich ziehen. Schließlich hat er wiederholt den Atomausstieg als schweren strategischen Fehler bezeichnet.

Ferdinand Schulze | Fr., 24. Juli 2026 - 08:19

...habe ich kürzlich gelesen, dass etwa 40 % der Bevölkerung täglich ARD und ZDF schauen, bei den Über-65-Jährigen sind es rund 60 %. Warum sollte sich also irgendetwas an dem derzeit herrschenden Unsinn mitsamt der Realitätsverweigerung ändern?