- Unverordnete Integration
Die erste Zuwanderergeneration – Italiener, Spanier, Griechen und Jugoslawen – hat Deutschland geprägt. In der Vermessung ihrer politischen Orientierungen aber bleibt sie unsichtbar. Womöglich, weil sie zu gut integriert ist.
Wer heute Studien zum Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund liest – und es erscheinen derer einige, allein im vergangenen Jahr eine vielbeachtete Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung oder eine des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung –, findet darin dezidiert aufgeschlüsselte Herkunftsgruppen: Türkei- und Russlandstämmige, Spätaussiedler oder Migranten aus dem Nahen und Mittleren Osten. Eine Gruppe aber sucht man vergebens oder findet sie allenfalls als eine Art „Restposten“ unter dem blassen Sammelbegriff „EU“: die Italiener, Spanier, Griechen und Jugoslawen der ersten und zweiten Anwerbegeneration.
Das ist bemerkenswert, denn es ist die Gründungsgeneration der bundesdeutschen Einwanderungsgesellschaft. Es sind jene Menschen, die ab 1955 (beginnend mit dem Anwerbeabkommen mit Italien, gefolgt von Spanien und Griechenland 1960, Jugoslawien 1968) in die Hochöfen, die Docks, an die Fließbänder und auf die Baustellen des „Wirtschaftswunders“ kamen. Ohne sie wäre der deutsche Mythos des wirtschaftlichen Aufstiegs ein anderer. In Statistiken, die den politischen Willen dieser Republik dokumentieren, taucht diese Gruppe nicht auf.
Die unsichtbare Mehrheit
Ein Grund dafür: Der Beginn der Anwerbung liegt fast 70 Jahre zurück. Die beschriebenen Menschen sind zwischen 70 und 90 Jahre alt. Vor allem aber ist der Grund ein methodologischer und deshalb soziologisch aufschlussreich. Wer aus Italien, Spanien oder Griechenland stammt, ist EU-Bürger. Er darf an Kommunal- und Europawahlen teilnehmen, hier arbeiten, sich niederlassen, Eigentum erwerben und sich frei bewegen. Nur eines fehlt: das Wahlrecht zum Bundestag. Dieses Wahlrecht scheint nicht so attraktiv zu sein, dass die Gruppe der „Gastarbeiter“ unbedingt Deutsche geworden sind.
Die Zahlen sind eindeutig. Zwischen 2015 und 2020 ließen sich von den rund 500.000 in Deutschland lebenden Italienern nur 23.859 einbürgern, von den etwa 360.000 Griechen 18.941 – Größenordnungen, die im Verhältnis zur Wohnbevölkerung dieser Gruppen gering sind. Bei nahezu allen 2020 eingebürgerten EU-Bürgern bestand die bisherige Staatsangehörigkeit fort (98,7 Prozent). Der deutsche Pass wird in dieser Gruppe also fast nur dann angenommen, wenn man den eigenen behalten darf. Und wenn überhaupt, dann spät: EU-Bürger leben vor ihrer Einbürgerung im Durchschnitt 16,6 Jahre in Deutschland, bei einzelnen Nationen sind es noch deutlich mehr. Italiener (69,6 Prozent) und Griechen (61,6 Prozent) gehören zu den Gruppen, die zum Zeitpunkt der Einbürgerung, wenn sie denn überhaupt geschieht, am längsten im Land leben, viele von ihnen seit über zwanzig Jahren.
So bleibt eine Gruppe, die wirtschaftlich, kulturell und biografisch so tief in der Bundesrepublik verwurzelt ist wie kaum eine zweite, in den Wahlanalysen weitgehend stumm, weil diese sich auf die wahlberechtigten Migranten konzentrieren. Die südeuropäische Anwerbegeneration fällt durch das Raster, weil sie das Instrument ihrer statistischen Sichtbarmachung, den deutschen Pass, gar nicht erst beantragt hat. Nicht aus „Distanz zu Deutschland“, sondern weil die Zugehörigkeit „natürlich“ geworden ist und keine Formalität benötigt.
Angekommen über Leistung
Damit ist das eigentliche Thema benannt, das in der zutiefst formalistischen Logik der deutschen Debatte über Integration meist nicht vorkommt: Die Integration dieser Generation vollzog sich nicht über die formale Staatsbürgerschaft, sondern über Arbeit und über das schrittweise Hineinwachsen in Nachbarschaft, Betrieb und Verein. Sie reichte bis in die Familien hinein: Wer Teil des Alltags wurde, ist nicht „integriert“ im Sinne einer Maßnahme, sondern ganz konkret Schwiegersohn oder Schwiegertochter oder Schwager oder Schwägerin …
Eigenleistung bildete dabei einen zentralen Integrationsmodus. Wer sich in Deutschland durch Arbeit eine Existenz aufbaute oder eine Werkstatt, ein Restaurant, einen Handwerksbetrieb führte, wer sich in den Gewerkschaften und mitunter in lokalen Handelsverbänden engagierte, wer Kinder durch das deutsche Schul- und Ausbildungssystem brachte, der erwarb seine Stellung in der deutschen Sozialität nicht durch Zuschreibung oder die Bereitstellung von Rechten und Zuwendungen, sondern durch Beitrag. Wer mit den Angehörigen dieser Generation spricht, bemerkt deshalb oft einen tief verankerten Stolz auf das Erarbeitete, auf die Kinder, auf den gesellschaftlichen Platz, den man entfaltet hat und sich nicht geben ließ.
Diese Logik prägt bis heute das Selbstverständnis dieser ehemaligen „Gastarbeiter“ und erklärt, warum sich Teile dieser Generation und ihrer Nachkommen von der Zuwanderung und den „Migranten“ seit den 2000er Jahren so deutlich abgrenzen: Wer Zugehörigkeit als Resultat von Leistung versteht, beurteilt neuere Migration an demselben Maßstab, den er an sich selbst angelegt hat. Der taz erläuterte kürzlich ein junger Mann mit Migrationsgeschichte seine Sympathie für eine rechte Partei mit dem Satz, es gehe „nicht um Leute wie mich“, sondern um jene, „die vom Staat leben“. Die relevante Trennlinie verläuft in dieser Wahrnehmung nicht zwischen Deutschen und Migranten, sondern zwischen denen, die sich als Leistungsträger verstehen, und denen, die sie als deren Gegenteil markieren. Es ist, der Sache nach, eine Logik der Eigenverantwortung als Ausdruck einer vollzogenen Integration.
Die Leistung dieser ersten und zweiten Generation nicht nur zu dokumentieren, sondern zu betonen, heißt deshalb nicht, sie zu romantisieren. Es heißt, den Mechanismus ernst zu nehmen, über den Zugehörigkeit in der Bundesrepublik tatsächlich hergestellt wurde. Er scheint viel tragfähiger als eine programmatische „Integrationspolitik“. Diese Beobachtung lässt sich auch sozialtheoretisch fassen: Der klassische deutsche Soziologe Ferdinand Tönnies unterschied idealtypisch zwischen Gesellschaft und Gemeinschaft. Die formale, rechtliche Zugehörigkeit als Pass oder Status ist eine Angelegenheit der Gesellschaft: vertraglich, abstrakt und jederzeit einklagbar. Die gelebte Zugehörigkeit dagegen ist Gemeinschaft: gewachsen, konkret, getragen von gemeinsamer Arbeit, Nachbarschaft und familiärer Verflechtung. Diese Generation der „Gastarbeiter“ wurde nicht in erster Linie gesellschaftlich deutsch, sondern gemeinschaftlich.
Annahmen, die nicht tragen
Lange galt eine bequeme politische Faustformel: Arbeitsmigration wählt links. Wer als Arbeitsmigrant kam, in der Gewerkschaft organisiert war, in der Schicht stand, fand seine politische Heimat fast wie selbstverständlich bei der Sozialdemokratie. Die Daten bestätigen dieses Muster bis heute, allerdings nur noch für die türkische Anwerbegeneration. Bei Türkeistämmigen liegt die SPD mit 35 Prozent weiter mit Abstand vorn, wenngleich ihr Anteil seit 2015, als noch jeder zweite Türkeistämmige sozialdemokratisch wählte, deutlich eingebrochen ist.
Über die südeuropäische Gruppe selbst lässt sich kaum etwas Belastbares sagen. Was die DeZIM-Studie für die zusammengefasste EU-Gruppe ausweist, ist auf den ersten Blick eindeutig: Dort verzeichnet die AfD mit knapp 18 Prozent das geringste Wählerpotenzial aller untersuchten Herkunftsgruppen, niedriger noch als bei Menschen ohne Migrationshintergrund. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass dieser Wert ziemlich genau im Bereich dessen liegt, was die AfD zum Erhebungszeitpunkt auch bundesweit erreichte. Es ist also mitnichten so, dass die vor mehr als fünfzig Jahren eingewanderten Italiener oder Spanier ausgesprochene Gegner einer Rechtspartei wären. Vielmehr lässt sich in anekdotischer Evidenz immer wieder feststellen, dass gerade diese Gruppe die Einwanderungs- und Sozialpolitik der vergangenen Jahre vor dem Hintergrund der eigenen Leistungsgeschichte ausgesprochen kritisch wahrnimmt und Sympathien für die AfD hat. Die Vorstellung, ein Migrationshintergrund schlösse rechte Parteien aus, ist empirisch nicht haltbar. Parteipräferenz folgt der sozialen Lage, dem Selbstverständnis und der Biografie und eben nicht der Herkunft. Dass das Wahlverhalten migrantischer Communitys weit differenzierter zu betrachten ist, als es pauschale Zuschreibungen nahelegen, zeigt auch der Politikwissenschaftler und Soziologe Özgür Özvatan, der seit Jahren zu diesem Thema forscht.
Was die Differenzierung sichtbar macht
Es lohnt daher, die Kategorien zu schärfen. Die Sammelrubrik „EU“ verwischt: Ein 2024 zugezogener polnischer Bauarbeiter, ein rumänischer Pflegehelfer und der in Wolfsburg geborene Enkel eines kalabrischen Anwerbemigranten haben miteinander wenig gemein. Sie in einer Zeile zusammenzufassen, erzeugt einen statistischen Durchschnitt, hinter dem die eigentlich interessanten Differenzen verschwinden.
Die südeuropäische Anwerbegeneration ist nach Aufenthaltsdauer, Erwerbsbiografie und Selbstverortung eine eigene soziale Formation, die in der gängigen Forschungslogik zwischen „wahlberechtigten Migranten“ und „neuer Zuwanderung“ keinen Platz hat. Dabei wäre sie ein Schlüssel zum Verständnis, wie politische Loyalitäten sich über Generationen verschieben, lösen und neu bilden.
Die erste Generation tritt nun ab. Die zweite und dritte sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen, oft ununterscheidbar von ihr. Mit diesen „Pionieren“ verschwindet ein Stück Gründungsgeschichte der Bundesrepublik, bevor die empirische Sozialforschung sie je in eigener Spalte erfasst hat und das gerade dort, wo zu verstehen wäre, was die Bedingungen einer gelingenden Integration tatsächlich sind.
Es wäre wichtig, genauer hinzusehen. Denn an dieser Generation wird exemplarisch, was die Statistik und mit ihr die Integrationsdebatten gerne übersehen: dass Integration mehr ist als ein formaler Akt und sicherlich mehr als die Aushändigung eines Passes oder die Gewährung von Rechten.
Die Geschichte dieser Generation legt nahe, dass Zugehörigkeit nicht administrativ hergestellt werden kann und sollte, sondern vor allem auf dem Erleben gegenseitiger Verantwortung und dem Bewusstsein beruht, durch eigene Beiträge Teil des Gemeinwesens geworden zu sein. Die Aufgabe der Politik besteht daher weniger darin, Integration zentral zu organisieren, als die Bedingungen zu stärken, unter denen sie entsteht: Durch Arbeit, Eigenverantwortung sowie die Einbindung in Familie und Nachbarschaft.
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Der Artikel ist gut, aber die relevantere Frage scheint mir, in was denn integriert werden soll. Meine Umgebungen werden immer migrantischer geprägt, weniger biodeutsch. Natürlich mache auch ich mir Gedanken, wie und in was ich mich da in Zukunft integrieren kann. Welche Werte für mich gelten sollen, welche für die Gesellschaft - und für welche Gesellschaft. Diese Fragen stellen sich doch allen, nicht nur Migranten.
Die SPD hat viele migrantische Wähler bestimmter Art und integriert diese damit - oder die SPD integriert sich in die Lebenswirklichkeiten der neuen Wähler. Das scheint mir alles ineinander überzugehen.
Was ich für mich als nicht tragfähig ansehe ist die Auffassung der "bisherigen Mitte", dass "wir" hier universelle Werte, universelle Menschenrechte, universelles GG leben und in diese universelle Ges. offen alle integrieren. Das sehe ich als anmaßend, weltfremd, auch nicht erstrebenswert, weil es Menschen in eine Norm presst, die diese nicht von alleine haben.
So genau, weiß ich auch für mich selber nicht, wohin diese Integration bei mir geht, vieles läuft mehr kontingent ab, ohne alles zu planen. Es gibt auf jeden Fall neben einer Integration in neue Gruppen, neue Vielfalt, eine starke Tendenz bei mir (würde ich von außen betrachtet denken) in der Summe mehr in Parallelgesellschaften zu verschwinden, die mir einfach mehr liegen, ohne größere Anpassungsarbeiten. Für mich selber würde ich als diese Parallelgesellschaft die bisherige, staatstragende, eher "links-grüne" Mitte sehen, deren politische Sichten und Weltsichten ich zwar nicht mehr so teile, aber deren Codes, Denken, Erleben mir eben ohne Anpassungsarbeiten vertrauter sind und die ich auch mag. Ich empfinde es aber als eine zunehmend abgekoppelte Parallelwelt mit eingeschränkter Selbstsicht. Die Weltsicht ist auch etwas am wanken und verunsichert geworden. Vielleicht geht es ja anderen auch so, mit ihren jeweiligen Gruppen?
Ihre Überlegungen scheinen mir 'im national luftleeren Raum' stattzufinden, ohne Nation und das Zugehörigkeitsempfinden zu einer selbigen hat die Frage nach einer 'Integrationsrichtung' mMn letztendlich kein Ziel..., und ist somit überflüssig.
Die Zugehörigkeit zu einer Nation bzw. die nationale Identität gibt die Richtung vor WAS WOHIN zu integrieren ist, wenn wir überhaupt von INTEGRATION vs 'buntes Zusammenleben' [was durchaus auch funktionieren KANN..., wenn ALLE das so wöllten...] reden.
Vielleicht sollte der Integrationsbegriff im Kontext mit Migration erst einmal klar auf politischer Ebene definiert werden, was man/Frau überhaupt darunter versteht im Jahre 2026 nach Christus...
Gemeinschaften und "Integration" zu definieren. Auch nicht gegen "Volk". Verschiedene Religionen und Götter sind auch ok, andere Dinge auch. Ich persönlich würde dabei auch Nation und Volk eine wichtige Rolle geben, die ich erstmal positiv sehe bzw. die man positiv besetzen kann. Alles hängt aber davon ab, dass man sich in etwa mit anderen Millionen darauf einigen kann, was man darunter versteht, wo Grenzen sind, man dabei den anderen Milliarden in der Welt nicht zu sehr auf die Füße tritt usw. Im Moment sind diese Begriffe und Ideen aber am schwimmen. Man einigt sich auf nichts, es löst sich durch Veränderungen in der Welt auf, Gruppen und Zugehörigkeiten sortieren sich neu - oft ohne neue, gemeinsame Gravitationszentren gefunden zu haben. Das ist erstmal die Realität, die ich sehe. Dass dies im Moment nicht ganz so gut funktioniert, zumindest für "uns", sehe ich auch.
"Im Moment sind diese Begriffe und Ideen aber am schwimmen. Man einigt sich auf nichts, ..." ff.
Stimme Ihnen zu Ihrem letzten Beitrag ausdrücklich (100%) zu!!
Man muss/müsste die Begriffe 'Nation' und 'Volk' neu POSITIV besetzten..., speziell hierzulande... ... Allerdings glaube(!) ich, dass das linke Spektrum dazu nicht bereit und willens ist..., leider, und zwar bewusst.
>> Bleibt noch die Frage: wer ist/wäre 'man'... ...? 😉
"..., dass Integration mehr ist als ein formaler Akt und sicherlich mehr als die Aushändigung eines Passes oder die Gewährung von Rechten." -- braucht es für diese bahnbrechende Erkenntnis wirklich 'empirische Sozialforschung', 'große Statistik' und 'Integrationsdebatte'... ...!?? - Oder reichte da nicht vielleicht auch gesunder Menschenverstand..., an entsprechender Stelle... ...??
Frage ja nur mal... ... 🤔
Natürlich bzw. aufgrund meines Alters,lieber Herr Veit benötige ich keine in Teilen fragwürdigen Statistiken.Erinnerungen an den ersten Italiener bzw. die auf engstem Raum betriebene Eisdiele, sein wunderbarer Akzent, seine ganze Erscheinung und die Tatsache, dass er den Winter in seiner Heimat verbrachte und wie von uns immer sehnlichst erwartet pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk in unserer kleinen Stadt wieder sein über Generationen gepflegtes Handwerk aufnahm, sagen mir auch heute noch mehr als jede Bilanz seitens Dritter. Daher bin ich Herrn Prof. Dr. Errichiello sehr dankbar für sein Plädoyer bzw. Eintreten für diese Generation der Vergessenen sowie die bei mir hervorgerufenen Erinnerungen an die Glücksmomente einer Kindheit in den 60ern. Auch spätere Kontakte und Bekanntschaften mit und aus diesem Personenkreis als Erwachsene bestärken seine vollkommen richtige Analyse bezüglich der Unterschiede was den Willen zur Integration ohne Aufgabe der kulturellen Identität ausmacht. LG
richtet sich mitnichten gegen Herrn Prof. Dr. Oliver Errichiello - Gott bewahre!
Sie richtet sich - vielleicht zu kurz gefasst... - gegen das m.E. in letzter Zeit ständige hochwissenschaftliche Analysieren und Erforschen der Migrations- und Zuwanderungsproblematik im Allgemeinen - ganze Lehrstühle und Einrichtungen befassen sich mittlerweile damit... ..., in der Hoffnung auf positiven! Erkenntnisgewinn zur Lösung diverser 'Probleme' - dabei ist -mE- doch alles garnicht sooo kompliziert 'hochwissenschaftlich', sondern doch relativ einfach, eine 'normale moderne Sozialisierung' mal vorausgesetzt. Prof. Errichiello berührt hier ja auch nur einen sehr begrenzten Fleck dieser Migrations-Landkarte.
Und JA, ich weiß auch, dass Statistik wichtig bzw. Grundlage ist, um in der Soziologie Erkenntnisse zu gewinnen... - das ist mir bekannt und ich lehne das auch nicht grundsätzlich ab..., nur manchmal... ... ... 😉
So habe ich es auch nicht aufgefasst lieber Herr Veit!Mich hat halt nur geärgert,dass wie der Professor schreibt,diese fleißigen Menschen,die viel bzw. ihren Anteil zu unserem einstigen Wohlstand beigetragen haben,oft
ausgenutzt und anfangs mit Misstrauen betrachtet heute unter "Sonstige" laufen in angeblich wissenschaftsbasierten Studien.Und wer wie wir die ganz normale Integration durch Heirat,Nachbarschaft, Verein anstatt Paralellgesellschaften zu bilden oder die hiesigen Regeln des Zusammenlebens aus Gründen der Religion oder die eigenen Kultur meint negieren zu müssen erlebt hat zu dieser Zeit,weiss genau was den Unterschied ausmacht.Nur hat man langsam das Gefühl,insbesondere in der Politik,heutigen Medien usw. interessiert es keinen mehr bzw. ist nur lästig wenn es darum geht schön im Flachgewässer weiter zu planschen. LG
leider ist heute alles politisch verkompliziert und (absichtlich) aufgepusht..., und das ganz normal zwischen-menschliche, auch bezüglich Migration/Zuwanderung etc. geht dabei unter... - Ihnen eine friedliche Gute Nacht!
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