- „Wir müssen klar benennen, wie wir zusammenleben wollen“
Claudia Bauer ist österreichische Integrationsministerin und gilt in migrationspolitischen Fragen als Hardlinerin. Im Interview spricht sie über ihren Besuch bei Seyran Ateş in Berlin, das Koptuchverbot in Österreich und die Frage, warum sie Integrationsverweigerern die Sozialhilfe kürzen möchte.
Claudia Bauer (ÖVP) ist Kanzleramtsministerin für Europa, Integration und Familie in Österreich.
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Zumindest sollte man klar benennen, das es da etwas zu diskutieren und entscheiden gibt. Es gibt nicht die eine universelle Gesellschaft, in der alle Menschen sich gleich wohl und gesehen fühlen. Eine Gesellschaft, die sich als total offen für alle Religion sieht, sagt damit auch, dass jede Religion sich in ein als im Zusammenleben höher angesehenes Regelwerk einzusortieren hat. Millionen haben damit kein Problem, andere Millionen schon und nichts daran ist erstmal besser. Eine Gesellschaft wird nie frei sein von solchen Widersprüchen, aber sie kann auch nicht so tun, als stünde sie über der Menschheit und wäre für alle Menschen in gleichem Maße da: das würde alle Menschen in eine Norm pressen, die diese Gesellschaft vorgibt. Welche Anmaßung wäre das. Natürlich sind Gesellschaften auch Entscheidungen und Kompromisse, die diese Gesellschaften so treffen, andere Gesellschaften anders. Der Anspruch unserer Gesellschaft auf universelle Offenheit ist anmaßend und falsch.
Antwort:
Wir, d.h. meine Liebe & ich mögen kein MultiKulti, wenn man uns denn fragen würde……
Heute durch die Wuppertaler Innenstadt reicht völlig. Ich weiß es nicht aber irgend wie scheinen wir falsch abgebogen zu sein. Aber anscheinend sind wir richtig …,, die Schwebebahn gibts eben nur hier die wir uns ansehen wollen ansonsten…..schnell weg !
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
... im Mittelpunkt stehen." - Das klingt umständlich. In einer freien Gesellschaft muss die Selbständigkeit im Mittelpunkt stehen. In Zeiten der zunehmenden Betreuung in allen Lebensbereichen bis ins Private wird es schwieriger, überhaupt noch wen zu selbständigen Bürgern zu entwickeln. Diese Aufgabe kann nicht bei Asylanten und Migranten beginnen!
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Angesichts der Tatsache, dass dieser Artikel auf Platz 2 der meistgelesenen Artikel steht, scheinen mir 5 Kommentare auch etwas mager, werter Herr B., aber intervenieren nützt offenbar auch nichts. Ob es am Autor oder am Thema scheitert, ich weiß es nicht, aber Eines weiß ich: ES NERVT.
ich habe es mehrfach versucht zu kommentieren, aber sobald etwas Substanzielles im Text steht, wird er blockiert und das obwohl ALLE Regeln des Anstands etc. eingehalten wurden. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, denn ich bin nicht hier, um mich übers Wetter zu unterhalten!
So genau funktioniert günlinkswoke „Meinungsfreiheit“. Ich empfehle dazu das nachfolgende Interview:
Es entbehrt ja auch nicht einer gewissen „Komik“, dass im Artikel das Benennen von Problemen eingefordert wird, aber im Kommentarbereich genau das unterbunden wird. Ich schlage daher vor, bei brisanten Themen gar keine Kommentierung mehr vorzusehen. Bei Texten von Herrn Straub scheint es ohnehin eine No-Go-Liste zu geben, analog zu „No-Fly“…….;-)
Zum Ersten, dank Herrn Traub wieder ein aufschlussreichers Interview mit einer jungen Politikerin unseres Nachbarlandes Frau Bauer, die mit sozusagen harter Faust im Samthandschuh wenigstens versucht etwas gerade zu rücken, für das es, siehe meine Überschrift, vielleicht schon zu spät ist. Denn wenn man nach all den vielen Jahren,versäumter oder gern unterdrückter Diskussionen wieder beim Thema "Kopftuchverbot allein nur an Schulen" sind, wo man mit etwas Wissen bezüglich der "Familienhierarchien, selbst nicht nach streng ausgelebten Glaubensgrundsätzen ausgehend" davon ausgehen kann, dass den davon betroffenen Mädchen mit Strafandrohungen keinerlei Schutz zuteil werden kann, so dürften meine Zweifel durchaus berechtigt sein. Und was noch schlimmer ist, die so "Unterstützten" werden einmal mehr zwischen dieser kruden Paralellität von politischem Anspruch u. Lebensrealität außerhalb der Schulen zerrieben. Und dabei ist das Kopftuch das Wenigste, um das sich Politik dabei sorgen muss. FG
Ist die Freischaltung der Kommentare hier bewusst eingeschränkt oder sind zu viele in der Warteschleife gelandet, liebe Redaktion? Auch eine direkt Anfrage war in meinem Fall ohne Reaktion und leider ohne Erfolg:-( Gründe waren für mich auch auf den zweiten Blick keine erkennbar.
„falsch verstandene Toleranz dass viele Politiker davor zurückschrecken, Probleme klar anzusprechen.“?
Mag sein, dass das mitspielt.
Aber es ist auch Feigheit und Bequemlichkeit und die Angst, als Rassist und Menschenfeind betitelt zu werden.
In der Schweiz kommen diese Vorwürfe reflexhaft von grün und links, sobald eine Massnahme angesprochen wird, die wirksam sein könnte.
Dagegen müssten sich die Bürgerlichen einmal mutig und deutlich verwahren.
Herr Merz hat ja Probleme völlig richtig angesprochen, aber nicht den Mumm gehabt, dazu zu stehen.
