- Merz geht es ähnlich wie einst Schröder
Die Diskussion über die Reform-Initiative der Regierung Merz/Klingbeil erinnert an die „Agenda 2010“ der Regierung Schröder/Fischer vor 23 Jahren. Wie damals lehnen die Gewerkschaften das Paket ab. Zudem gingen und gehen die Vorschläge vielen aus der Wirtschaft nicht weit genug.
Ob Friedrich Merz in diesen Tagen an das Jahr 2003 zurückdenkt, als er im Bundestag miterlebte, wie die rot-grüne Bundesregierung Anlauf nahm, das Land wirtschaftspolitisch zu beleben und sozialpolitisch zu entschlacken? Damals wirkte er als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion daran mit, das Reformpaket von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und seines Vizes Joschka Fischer (Grüne) über die parlamentarischen Hürden zu bringen.
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Dr. Müller- Vogg einen Merz mit Schröder zu
vergleichen.
Schröder hatte die Einsicht und vor allem den Willen den damalig kranken Mann Europas, Deutschland, wieder Leben einzuhauchen gegen die eigene Partei und gegen die Gewerkschaften. Und es waren seine und die seiner Mitstreiter Überzeugungen die es galt um und durchzusetzen zum Wohle des Landes. Die einzige Tragik Schröders war, dass Erichs letzte Rache ausgerechnet seine Früchte der Agenda 2010 nicht nur erntete, sondern durch strategische Fehleischätzungen bezogen auf:
1. die Energiepolitik auf erneuerbare Energie und gleichzeitigem Atomausstieg umzustellen und damit den wirtschaftlichen Niedergang erneut einleitete.
2. Asyl & Flüchtlingspolitik, verbunden mit der Fehleinschätzung auf ein baldiges Ende der AfD zu hoffen.
3. eine „Modernisierung der Union“ nach links die durch die Brandmauer zementiert wurde.
Hätte Merz nur ein Bruchteil des Formates Schröders, hätte er die Fehlentwicklung der CDU
Korrigiert. Hat er aber nicht !
Stattdessen nahm er mit einem abgewählten Parlament ein gigantisches Schuldenpaket für Rüstung & Infrastruktur auf mit dem Ergebnis, dass der Anteil der für 26 vorgesehen war, zum Stopfen der Haushaltsllöcher genutzt wird und in den Folgejahren noch mehr Schulden aufgenommen werden sollen. Das schränkt nicht nur die nachfolgenden Regierungen in ihrer Handlungsfähigkeit immens ein, nein, auch die Zukunftschancsen unserer Kinder und Enkel !
Und jetzt dieses herumdocktern an den drängensteb Problemen, dieses sprunghafte lavieren ohne Sinn & Verstand, Schuldzuweisungen an die Bürger und die Industrie statt sich an die lange eigene Parteinase zu fassen, hat nicht das Format eines Schröders.
Die einzige Schuld die sich die Arbeitgeber & Arbeitnehmer samt Presse Funk und Fernsehen sich anlasten können, ist das lange Schweigen. Das tatenlose zusehen, wie dieses Land durch eine verfehlte Schwarz Grün linke Politik dabei ist, vor die Hunde zu gehen, & das, wird langsam dem letzten Deppen klar.
das hatte meiner Einschätzung nach Thomas Oppermann RIP.
Merz ist genaugenommen auf der Ebene von Schröder, aber als CDU-Mann, das war eventuell Leuten wie Thomas Oppermann in der historischen politischen Situation nicht gegeben.
Macht war für ihn vielleicht keine Option.
In seinem Vordergrund stand eher die "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste(ASF)", wenn ich das richtig lesen konnte und zwar nach Innen und Aussen.
Merz hingegen könnte es gegeben sein, innen- wie außenpolitisch eine überlegte Politik zu machen und in beidem Schröders Werk weiterzuentwickeln.
Schäuble sah etwas in ihm und reichte den Staffelstab an ihn weiter.
Es dauerte lange, bis er in der CDU auch laufen durfte.
Ich schaue zurück und sehe genaugenommen eine reine Männerlinie.
Frau Klöckner hätte das Zeug, nach Merz für die CDU weiterzugehen, bibelfest.
Wird sie weitergelobt zur Bundespräsidentin?
Schon der Schritt zur Präsidentin des Deutschen Bundestages war ein Schritt "über" das Parlament hinaus.
Bitte langsamer
Die Kanzler Schröder und Merz auf die gleiche Stufe zu stellen ist, freundlich gesagt, atemberaubend. Der Kanzler Schröder hat ganz vieles falsch und ganz vieles richtig gemacht. Eine schillernde Persönlichkeit. Der Kanzler Merz macht gar nichts Bedeutsames und damit alles falsch. Ein überflüssiger Kanzler.
Man fragt sich, wie der „Publizist“ Müller-Vogg auf solch wirre Ideen kommt.
Satire wäre eine Erklärung, aber mich dünkt, er meinst es ernst.
Ihre Einschätzung von Merz teile ich voll und ganz.
Und ergänze noch (auch wenn das wohl wieder von der KI aufgefressen wird): Merz gehört in Behandlung. Die Welt, in der er lebt, existiert nicht. Er ist – gelinde gesagt und das andere lasse ich weg, denn das wird sofort zensiert – ein Phantast.
Merz ist nicht nur überflüssig, er ist gefährlich.
Als ich noch FAZ-Leser war, habe ich die Berichte und Kommentare von Herrn Müller-Vogg immer gerne gelesen. Ich fühlte mich informiert und in die Politikwelt der Bonner und frühen Berliner Republik gut eingeführt. Seit einigen Jahren bin ich jedoch über das, was er hier im „Cicero“ schreibt, irritiert. Wie man das Konzept der Sonatenhauptsatzform nicht über eine Toccata von Bach legen kann, so kann man auch die Erklärungsmuster des frühen vereinigten Deutschlands nicht auf die heutige Politik übertragen. Wir haben schließlich 16 Jahre Merkel hinter uns, deren Politik alles grundsätzlich verändert hat. Dennoch finde ich Herrn Müller-Vogg mit seinem unverwüstlichen Bonner Blick auf eine gewisse Art auch immer wieder unterhaltsam. Deswegen habe ich polemisch von Satire gesprochen.
der noch überwiegend Politik im deutschen Interesse gemacht hat.
Zwei entscheidende Erfolge darf er sich vor allem auf die Fahne schreiben:
Die Agenda 2010 und das Heraushalten Deutschlands aus dem Irak-Krieg!
Danach kamen Merkel, Scholz und Merz - alle drei Total-Versager!
Merkel lebte jahrelang von der Vor-Arbeit Schröders und tat ansonsten alles menschlich Mögliche, um Deutschlands Wirtschaft und Gesellschaft zu destabilisieren.
Scholz mit Ampel war eine einzige Katastrophe und Merz setzt diesen katastrophalen Kurs fort.
Seine ganzen "Reformen" sind nichts anderes als
Schönheitskorrekturen auf Pump!
Nein: Schröder und Merz sind in keiner Weise vergleichbar!
Noch nicht einmal das ! Höchstens „angedachte“ Scheinkorrekturen und das Geld, fließt auf nimmer Wiedersehen weg, und niemand weiß wohin.
Obwohl, das Herankarren aus der gesamten Bundesgebiet nach Erfurt und wieder zurück kostet auch Geld, viel Geld und wenn ich mir den Mercedes Bus von der Truppe ansehe, die im vergangenen Jahr das Weidel- Sommer- Interview von außen im vergangenen Jahr gestört haben, mit Lautsprechern und Kammeras bestückt würde ich sagen, da müssten die S- Trockenen gegen Rechts im Ganzen eine Weile Stricken, um diesen Bus zu finanzieren……
Aber, wir Rauchen, Saufen und trinken Cola damit sich das Staatssäckel wieder füllt. Aber reichen tut‘s immer noch nicht und die Schuldenschleusen bleiben geöffnet.
Und wenn dann endlich die politische Wende da ist, wird’s bitter…. obwohl die, die dann Verantwortung tragen, nichts, aber auch gar nichts zu verantworten haben. Aber dennoch bin ich überzeugt wird mit dem eisernen Besen gefegt, kommen die Milliarden zum Vorschein
LG
Trotzdem war er auch ein guter Kanzler in der Aussenpolitik.
Aber auch ein bisschen Basta?
Das war weder Scholz gegeben, noch wäre das die Art von Merz?
Abrupt trifft es vielleicht?
Es wäre nett, wenn Merz als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland politisch agieren würde.
NUR dafür wurde er gewählt/legitimiert.
Wenn ihm auch politisch größere Schritte vor Augen stehen, dann bitte transparent.
Kritik und Debatte kann auch ihn weiterbringen und deshalb sollte er niemals einfach nur darüberstehen.
Nach dem Vergessen, kommt das Verklären! Dieser große Kanzler Schröder und seine großen Reformen! Ganz toll! Zur Erinnerung, die Gesundheitsreform unter Schröder, Ulla Schmidt und ihr Berater Lauterbach! Warum geht es den Kliniken so schlecht? Laut Lauterbach (DAMALS unter Schröder) sollte doch mit den Fallpauschalen alles super werden!? Klingelt da etwas? Und Schröders Rentenreform! Da waren auch schon die bösen Boomer fällig! Die wurden schon eingepreist und eingerechnet! Seit ihm ging es steil abwärts mit der Rente! Ja... wirklich! Man staune, jetzt schon wieder! Der selbe Scheiß wird uns ein zweites mal erzählt und wir werden zum zweiten mal verarscht! Die Rente ab 67 für die Boomer von Schröder, nun Rente ab 70 von Merz! Die deutsche Wirtschaft fordert jetzt schon die dritte Billiarde an indirekten Subventionen und wir sollen uns tot malochen!? 1 Billiarde für Infrastruktur, 1 Billiarde für Rüstung und nun, gleich nach den "Reformen" fordert das DIW noch eine Billiarde! Dreist!
