- Die Freiheit endet nicht beim politischen Gegner
Demokratische Einstellung zeigt sich im Umgang mit politischen Gegnern. Die AfD hat ebensosehr das Recht, einen Parteitag abzuhalten, wie ihre Gegner, friedlich dagegen zu protestieren. Rechtsstaatlichkeit und Versammlungsfreiheit müssen gleichermaßen geschützt werden.
Wo man auch hinschaut: Alle politisch Verantwortlichen betonen den Wert der freiheitlichen Demokratie und wie wichtig es ist, sie zu verteidigen. Dem ist selbstverständlich beizupflichten. Dennoch muss ich feststellen, dass ich, je häufiger ich diesen abstrakten Glaubenssatz höre, desto seltener im politischen Berlin Menschen begegne, die daraus konkrete Ableitungen ziehen – und zwar auch dann, wenn diese nicht der eigenen politischen Opportunität dienen.
Man kann das gut am Bundesparteitag der AfD studieren, der an diesem Wochenende in Erfurt stattfinden soll. Da sind die einen, die meinen, der Demokratie dadurch zu dienen, dass sie den Bundesparteitag verhindern. Ich habe es an dieser Stelle bereits geschrieben und wiederhole es gern: Wer Parteitage verhindert, dient nicht der Demokratie und schützt auch nicht unsere Verfassung. Die Parteien haben – anders, als die AfD oft den Eindruck zu erwecken versucht – eine zentrale Aufgabe in unserem Verfassungsgefüge. Deshalb widmet Artikel 21 unseres Grundgesetzes ihrer Stellung und Verfasstheit in unserem Gemeinwesen einige kurze und prägnante Sätze. Dort heißt es unter anderem, dass ihre innere Ordnung demokratischen Grundsätzen entsprechen muss. Es ist dementsprechend keine PR-Nummer, wenn Parteien Parteitage abhalten, sondern eine verfassungsrechtliche Anforderung.
Nun höre ich diejenigen, die sagen: Aber die AfD ist selbst eine verfassungswidrige Partei und lediglich noch nicht vom Bundesverfassungsgericht verboten worden. Dieses Argument kann in einem Rechtsstaat jedoch schon grundsätzlich nicht gelten, weil Recht nicht auf der Straße, sondern in Gerichtssälen von einer unabhängigen Justiz gesprochen wird. Und ich möchte, dass das auch so bleibt. Deshalb lehne ich jede Aufforderung, die auf eine Verhinderung des Parteitages hinausläuft, entschieden ab.
Aufruf zur Selbstjustiz unter dem Vorwand der Demokratierettung
Dass vor wenigen Tagen in der taz ein Aufruf erschien, in dem ein deutscher Rechtsprofessor gemeinsam mit seiner Co-Autorin erklärt, man müsse den Parteitag verhindern, um die Verfassung zu schützen, finde ich daher äußerst irritierend. Mit Sätzen wie „Die Blockade ist Illegalität im Namen der Legitimität“ ruft man geradezu zur Selbstjustiz auf – und das alles unter dem Vorwand, Staat und Politik hätten „versagt“.
Ich finde ebenfalls, dass Staat und Politik häufig versagen. Zum Beispiel am Donnerstag bei der Verkündung der „Reformergebnisse“ aus dem Kanzleramt. Ich halte diese Ergebnisse sogar für gefährlich, weil der Kern unseres demokratischen Gemeinwesens bedroht ist, wenn wir nicht endlich aus der wirtschaftlichen Krise herauskommen. Und trotzdem werde ich die daraus folgenden Steuern und Mehrbelastungen zahlen müssen, sofern sie den Deutschen Bundestag passieren. Was denn sonst? Wer wie Ralf Michaels und Anne Gräfe in der taz argumentiert, hat aus meiner Sicht jedes verfassungsrechtliche Maß verloren. Alle Organisationen, die an diesem Wochenende zu Protesten in Erfurt aufgerufen haben, sind deshalb gut beraten, sich von solchen Tendenzen und insbesondere vom Bündnis „Widersetzen“, das auf eine Verhinderung des Parteitages abzielt, klar abzugrenzen.
Und vor allem linke Parteien, Gewerkschaften und Kirchen sind mit Friedensappellen zu allen möglichen Themen meist schnell zur Hand. Mein Appell richtet sich heute genau an diese Gruppen: Nutzen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen, um die Friedlichkeit Ihres Protestes hervorzuheben. Und vergessen wir niemals: Die Polizistinnen und Polizisten, die an diesem Wochenende ihre Knochen hinhalten müssen, schützen keine politische Richtung, sondern das Recht, das diesen AfD-Parteitag nun einmal ermöglicht und vorsieht.
Demokratie besteht nicht aus permanenter Selbstbestätigung
Es gibt aber noch eine andere Seite: Wer die freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigt, muss auch das Recht auf Protest verteidigen. Die Versammlungsfreiheit gehört zu unseren zentralen Grundrechten. Und selbstverständlich gehört dazu auch das Recht, gegen Parteitage zu demonstrieren. Ich habe am Tag meiner Wahl zum Bundesvorsitzenden der FDP nicht ohne Grund ein Bild der Massenkundgebung am Rande des FDP-Parteitags 1968 in Freiburg geteilt, bei der Ralf Dahrendorf mit dem linken Studentenführer Rudi Dutschke auf einem Lautsprecherwagen debattierte. Es gibt keinen Grund, solche Proteste pauschal zu verurteilen oder als unlauter zu brandmarken, wie es aus der rechten Ecke immer wieder versucht wird.
Und ja: Protest ist nicht dazu da, denjenigen, gegen die er sich richtet, zu gefallen oder ihnen das Leben möglichst leicht zu machen. Es geht schließlich darum, sich möglichst lautstark zu artikulieren oder – um eine abgedroschene Wendung zu benutzen – ein Zeichen zu setzen. Die Grenzlinie wird dabei nicht von einer subjektiv empfundenen Legitimität gezogen, sondern von der objektiven Legalität. Konkret heißt das: Friedlich muss es bleiben, und eine Verhinderung des Parteitages kann nicht das Ziel sein. In diesem Rahmen sind beispielsweise auch Sitzblockaden nicht per se illegal.
Genau das hat Marie-Agnes Strack-Zimmermann in dieser Woche im Fernsehen bei Welt erklärt. Woraufhin von mancher Seite hineininterpretiert wurde, sie unterstütze eine vollständige Blockade des Parteitages, obwohl sie ausdrücklich gesagt hat, dass dieser stattfinden muss. Diese böswillige Interpretation zeigt jedoch, dass es auch Menschen gibt, die sich am Recht auf Demonstration ähnlich stören wie andere am Recht darauf, einen Parteitag abzuhalten. Freiheit ist kein exklusives Recht. Sie steht auch dem politischen Gegner zu.
Wer die freiheitliche Demokratie liebt und verteidigt, erkennt daher beides an – und zwar unabhängig davon, ob man die Inhalte der Parteitage oder der Demonstrationen teilt oder ablehnt. Das ist deutlich unangenehmer, als wohlfeile Sonntagsreden zu halten. Aber Demokratie besteht nicht aus permanenter Selbstbestätigung. Gott sei Dank. Sonst wäre sie auch ziemlich langweilig.
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auch was dazu geschrieben hat.
Es reicht nicht, Herr Kubicki,nur aufzuzählen, was jedes Kind weiß.Oder irgendwelche offenbar geistig verwirrten linksextreme Professoren von sich gaben.
Im Chor der vermeindlich „Toleranten“ und „Demokraten“ zu singen,die nun alle das gleiche flöten in Sachen Wichtigkeit, zu unterscheiden zw. Demonstrationen und Gewalt.
Es geht darum, dass an den entscheidenden Stellen geschwiegen wird und dies klar zeigt, dass dieses Land seine gespielte Demokratie genau so weiterführen möchte, ohne Störenfriede wie die AfD.
Wo sind die Präsidenten von BverfG und BT? Der Kanzler? (OK, von diesem Totalversager erwarte ich gar nichts mehr).
Die höchsten Repräsentanten dieses Landes müssten Sturm laufen, wenn aus einem Teil der – in diesem Falle sogenannten – demokratischen Parteien die Störung eines der wesentlichen Grundrechte, des der Versammlungsfreiheit, still hingenommen wird.
Warum hauen Sie als nun quasi selbsternannter Freiheitsbewahrer denen nicht auf die Ohren?
"Die höchsten Repräsentanten dieses Landes müssten Sturm laufen..." - genau so ist das... ..., wären sie tatsächlich an 'der gemeinen Demokratie' interessiert wären... - sind sie aber nicht, sondern nur 'an der ihren'... ... 🤔
diesen Weg letztendlich mit den Etablierten mitgeht, trotz 'kerniger Demokratieansagen' Kubickis hier... z.B., ist enttäuschend.
Es ist abenteuerlich, werter Herr Kubicki, wie Sie Ihre Partei„freundin“ Strack-Zimmermann schützen wollen. Aber ihre Erlaubnis zum „Nichtzuschauen“ wird nicht auf einem FDP-Seminar zum Thema „Protestformen in der Demokratie“ erteilt, sondern in einer konkreten explosiven Situation. Sie gießt Öl nicht in den Tank ihres Autos, sondern ins Feuer. Ihre Aufgabe wäre es gewesen, die Protestierenden aufzufordern, sich von Gewalttätern zu trennen, sie nicht in der Masse zu schützen und friedlich durch Erfurt zu ziehen. Das tut sie aber nicht: statt Klarheit zu schaffen, hält sie alles, auch eine mögliche Gewaltanwendung, in der Schwebe. Ich werde sie und alle anderen Göring-Eckardts dieser Republik mit dafür verantwortlich machen, wenn Erfurt brennt. Und ich hoffe, daß der sogenannte „friedliche“ Protest kein Menschenleben fordert, auf welcher Seite auch immer, und daß Erfurt nach einem zweistündigen Sondereinsatz der Stadtreinigung am Montagmorgen wieder so aussieht wie am Freitagabend.
Dass solche Artikel erscheinen, je älter das Grundgesetz wird, lässt tief in Deutschlands Zustand blicken.
letzter Zeit immer regelmäßiger, wenn es um die Themen 'Meinungsfreiheit', 'Demokratie' und 'politische Kultur/Toleranz' geht... ...
Wo stehen wir eigentlich bezüglich dieser Punkte aka 'Demokratie' heute... ...!? >> Stand 1926...?? Jedenfalls nicht 1948, da war man wohl schon weiter..., habe ich so den Eindruck... (nichtwissenschaftlich) 🤔
Wenn Anwohner daran gehindert sind ihr Grundstück zu verlassen,sei es ganz profan um einkaufen zu gehen, die Wehen einsetzen oder Vadder,der sich darüber aufregt und den Herzkasper bekommt zum blockierten Notarztwagen laufen darf?Währenddessen wie aktuell gemeldet Polizeikräfte versuchen eine Autobahn zu räumen wo die im evtl. Stau stehenden Fahrer bis die Aktion beendet ist hoffentlich Proviant dabei haben und genügend Büsche für den Toilettengang vorhanden sind.Keine Ahnung,aber für mich erfüllt das schon irgendwie den Tatbestand der Nötigung geehrter Herr Kubicki.Demo-Recht hin oder her,denkt mal der ein oder andere Richter oder gar Politiker von " Unserer Demokratie" an die armen Einsatzkräfte,die deren Vorstellungen von Demokratie oder Recht durchsetzen müssen? Und sich hinterher noch verantworten müssen wenn sie etwas zu "robust" an die Sache rangegangen sind?Und wer kommt für die Kosten dieser Einsätze bzw. Schäden an Eigentum auf?Kann man ja zivil einklagen,also No Problem?
MfG
Ich sehe das wie Sie, Frau Heim. Aber wir sind ja auch vernünftige Menschen, zumindest manchmal. Bei Gerichten darf man Vernunft aber nicht unbedingt voraussetzen. Eigentlich ist der Erwerb und Verkauf von Elfenbein in der EU inzwischen untersagt. Die Elfenbeintürme der Juristen wurden dabei aber offenbar vergessen. Ich muß mal die Uschi anrufen...
"Geht nicht mein Prinz .War gestern beim Friseur!"
Und wenn sie nicht gestorben sind.....leben sie frohgemut weiter im Elfenbeinturm👑 LG
Ich verstehe nicht, wie man diesen Protest überhaupt rechtfertigen kann. Die AfD ist eine nicht verbotene, demokratisch mit Millionen Wählerstimmen legitimierte Partei, die eine gesetzliche Pflicht zur Abhaltung eines Parteitags hat. Punkt. Wogegen wird hier demonstriert? Gegen eine Partei, die nicht die eigene Meinung/Weltanschauung vertritt? Wo bleibt die vielbeschworene "Toleranz"?
Wenn Afd'ler zusammen mit Rechtsextremen einen Grünenparteitag blockieren und gewaltsam verhindern wollen würden, würde morgen das Parteiverbot angestoßen und die Medien würden Kopf stehen. Das lächerliche Messen mit zweierlei Maß hat ein wirklich krankhaftes Ausmaß erreicht! Linke Parteien inkl. CDU/CSU finanzieren ihr eigenes politisches Vorfeld zur Bekämpfung politisch Andersdenkender und kleben das Signet "Unsere Demokratie" als rein ideologische links-universalistische Veranstaltung darauf. So kann es doch nicht weitergehen. Rechts muss in einer Demokratie eine legitime politische Richtung sein!
CDU und CSU sind seit Merkel zu linken Parteien geworden.
Die Öffenlichkeit / Wähler weigern sich nur, dies zur Kenntnis zu nehmen!!!
Wenn die Rechten Proteste pauschal verurteilen oder als unlauter brandmarken, möge man den Grund dafür bedenken. Der liegt nicht in der verwerflichen rechten Denkweise, sondern in der Tatsache, dass Rechte pauschal verurteilt, ihre Argumente und Programme als unlauter verurteilt, ihre Versammlungen gestört, ihre politische Betätigung mit parlamentarischen Tricks und Fouls behindert und die Menschen bis ins Privatleben hinein verfolgt werden.
Proteste gegen die AfD, die das fordern, sind in der Tat unlauter und können pauschal verurteilt werden, ohne das Demonstrationsrecht in Frage zu stellen.
ist und bleibt ein unerträglicher Schwätzer.
lieber Herr Kubicki, aber bei solchen hoch emotionalen Aufmärschen greift das Phänomen der von Gustave Lebon beschriebenen Massenpsychose, das gewaltbereiten Berufsrandalierern einen fruchtbaren Boden bereitet. Spätestens in diesem Moment wird eine solche §Demo" illegal.
Es ist realitätsfern und blauäugig , das "Recht auf friedliche Demo gegen Parteitage " zu betonen. Denn die Terroristen, die überhaupt die Ab s i c h t haben, gegen einen Parteitag zu demonstrieren, wollen das gerade n i c h t friedlich tun. Wie sie es schon angekündigt haben.
Herr Kubicki, der immer wieder betont, mit der AfD werde es keine Zusammenarbeit geben, legitimiert die Antifa in gewisser Weise mittelrweile genau so,wie Politiker, die schärfere Worte verwenden, um die Afd zu desavouieren.
Wer die Bilder der gut organisierten schwarz gekleideten, vermummten Angreifer betrachtet, die nur auf Stunk und Zerstörung aus sind, kann diese Verharmlosung nur als Zustimmung begreifen.
👍👍👍👍👍
Wer gegen das Abhalten von Parteitagen (die ja gesetzlich vorgeschrieben sind) demonstriert, zeigt damit schon eindeutig, daß er nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht und hat sich dadurch schon selbst disqualifiziert.
So lange Herr kubicki herumeiert und nicht eindeutig Stellung nimmt, was die AfD angelangt, ist die FDP m. E. genauso wenig wählbar wie alle anderen Parteien hinter der dämlichen Brandmauer.
Erst dann, wenn ich aus seinem Munde höre: "Die AfD ist eine Partei wie jede andere und muß absolut gleich behandelt werden wie jede andere" , kann ich Herrn Kubicki wieder ernst nehmen. Vorher nicht.
solches sagen,, wären es, wie alles was dieser Mensch von sich gibt, Lippenbekenntnisse und Augenwischerei. Das hat er oft genug bewiesen. DEM kann man nicht trauen. Der ist charakterlich der 2. Merz.
👍👍👍👍👍👍
👏👏👍👍👍👍
👏👏👍👍👍 Gilt hauptsächlich für den Kommentar von Frau Miller!!!
dass das irgendjemand anders verstanden hat.
"und eine Verhinderung des Parteitages kann nicht das Ziel sein. In diesem Rahmen sind beispielsweise auch Sitzblockaden nicht per se illegal."
Ich würde Sitzblockaden irgendwo zwischen Nötigung und Freiheitsberaubung einordnen. Welches andere Ziel als die Verhinderung des Parteitages sollten sie sonst haben? Zumal die Initiatoren des Protestes dieses Ziel ja auch öffentlich ausgerufen haben.
Von einem Verteidiger der Freiheit hätte ich anderes erwartet.
Und ich hätte beinahe wieder FDP gewählt.
Blockaden in der Öffentlichkeit müssen angemeldet und von der Kommune genehmigt werden. Dann sind diese legal. Ich bin ganz Ihrer Meinung.
>>Friedlich muss es bleiben, und eine Verhinderung des Parteitages kann nicht das Ziel sein. In diesem Rahmen sind beispielsweise auch Sitzblockaden nicht per se illegal. <<
Sehr geehrter Herr Kubicki,
wie können Sie in einem Satz sagen >>eine Verhinderung des Parteitages kann nicht das Ziel sein<< und im nachfolgendem Satz davon Reden >>Sitzblockaden (sind) nicht per se illegal<<??
In dem Wort "Sitzblockade" ist ein Bestandteil das Wort Blockade! Eine Blockade errichtet man um einen Zugang zu verhindern. (In diesem Fall zu einem Parteitag.)
Vieleicht erschliesst sich Ihnen in der direkten Gegenüberstellung der Unsinn Ihrer beiden Sätze!
Aber vielleicht auch nicht, Sie sind schliesslich Jurist und als Dieser in "Doppeldenk" geübt!
Sehr geehrter Herr Kubicki,
wie glauben Sie soll ein liberal-denkender Mensch eine "liberale" Partei wählen können, in der eine Frau Strack-Zimmermann mit 259 Stimmen von 649 Stimmberechtigten (geschätzte Zahl) gerade so nicht zur Parteivorsitzenden gewählt wurde, die zu Protesten gegen einen legalen Parteitag (und damit wohl auch Sitzblockaden zumindest tolleriert) aufruft?
