- Cicero Podcast Politik: „Der Kulturkampf kam seit Jahren überwiegend von links“
Die FDP will zurück über die Fünfprozenthürde. Doch welcher Kurs führt dorthin? Im Cicero Podcast-Politik streiten Kabarettist Florian Schroeder und FDP-Generalsekretär Martin Hagen über Meinungsfreiheit, Kulturkampf und die Zukunft des Liberalismus.
Innerhalb der FDP tobt nicht erst seit dem Bundesparteitag ein massiver Richtungsstreit: Welchen Weg soll die liberale Partei künftig einschlagen? Den einer rechtsliberalen Partei, die um die Stimmen enttäuschter AfD- und CDU-Wähler kämpft? Oder doch jenen Weg einer linksliberalen Kraft, für den allen voran Marie-Agnes Strack-Zimmermann vergeblich geworben hat?
Im Cicero Podcast streiten darüber der FDP-Generalsekretär Martin Hagen und der Kabarettist Florian Schroeder. Es geht um Identitätspolitik und den richtigen Umgang mit der AfD.
Als leidenschaftlichster und größter Streitpunkt erweist sich die Frage, wie viel Kulturkampf die FDP zulassen solle. Die Liberalen dürften nicht vor dem woken Kulturkampf kapitulieren, so Hagen: „Viel zu lange haben bürgerliche Parteien naiv reagiert und geglaubt, man könne diese Konflikte aussitzen. Statt sie auszufechten, ließ man gewähren.“
Schroeder widerspricht massiv und sieht die Kubicki-FDP auf dem Holzweg: „Wähler wünschen sich, dass die großen Fragen und Probleme von der Politik gesehen und gelöst werden. Und sie spüren sehr genau, dass Kulturkämpfe Scheingefechte sind, die geführt werden, um schnelle Effekte zu erzielen. Warum setzt die FDP also ausgerechnet auf ein Feld, das sich immer wieder als Sackgasse erweist?“
Das Gespräch wurde am 10. Juni 2026 in der Cicero-Redaktion aufgezeichnet.
Sie können den Podcast jetzt hier – klicken Sie dazu „Inhalte aktivieren“ – hören, oder auch auf allen Podcast-Portalen.
Sie sind interessiert an weiteren Themen und noch kein Abonnent von Cicero Plus? Testen Sie uns hier.
Mehr Podcast-Episoden:
- Daniel Stelter: „Wir haben die Grundlagen unserer Wirtschaft systematisch zerstört“
- Gülden Hennemann: „Gefährliche Arabisierung des Islam in Deutschland seit 2015“
- Julia Ruhs: „Du wirst sofort in die Nazi-Ecke geschoben“
- Vince Ebert: „Unter vier Augen sagen mir Politiker und CEOs etwas ganz anderes“
- Tim Raue: „Die Küche ist Diktatur“
- Alexander Teske: „Wir brauchen keine Tagesschau, die erziehen will“
- Ahmad Mansour: Aschaffenburg: „Ich verspüre eine unglaubliche Wut auf die Politik“
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Opposition mehr gebraucht als jetzt. Irgendwann waren die Chancen der FDP größer als jetzt. Aber sie werden nicht genutzt und können nicht genutzt werden. Die Partebasis ist genauso links wie die CDU. Und allein kann Herr Kubicki nichts ausrichten. Sollte die AfD aufgrund ihrer mangelnden Gegenstrategien tatsächlich verboten werden, dann gibt es in der BRD keine politische Opposition mehr. Das Ergebnis heißt: "unsere Demokratie", die nur nicht die aller ist.
Wie ärmlich ist deren Wortschatz! Alle Achtung den NZZ - Journalisten, die ihre Beiträge - wie man liest - der KI anbringen müssen.
... den erwartbaren Tiraden eines selbsternannten Volkstherapeuten oder "Komikers" wie Florian Schröder lauschen, der unter der schwarzen Piraten-Flagge des "Komikers" zu segeln versucht, aber dann doch mit Barbara Schöneberger und Günter Jauch zusammen den "Regenbogen-Award" annimmt.
Es tut mir leid, ich erlebe den kreischenden Humor dieser TV-Promi-Szene praktisch nur als sinnfreie und arrrogante Blödelei. Das mag durchaus auch an mir liegen, aber so ist es halt.
Nix für ungut.
Ein linker Unruhestifter! Mehr ist er nicht.
da ein primitives Palaver-Gedresche, und zwar bei fast allen "Satirikern", die sich auch noch als verbale Künstler ansehen, einfach abstoßend diese "Kaste".
👍👍👍👍👍👍
Wieso gibt der Cicero diesem
fürchterlichen links-woken Schröder ein Podium? Ich weiß , ich weiß, man will „Vielfalt“…Muss man da mitmachen??? 🥺
