- Wenn die FDP sich nicht entscheidet, hat sie schon verloren
Wolfgang Kubicki hat zwar den Machtkampf gegen Strack-Zimmermann, aber nicht die ganze FDP gewonnen. Gespräche am Rande des Parteitags zeigen eine Partei, die tief gespalten bleibt. Die eigentliche Entscheidung steht den Liberalen erst noch bevor.
Wolfgang Kubicki hat es geschafft. Mit 59,27 Prozent setzte er sich am gestrigen Nachmittag gegen die spontan angetretene Gegenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Auch sein neuer Generalsekretär Martin Hagen wurde für das Amt bestätigt.
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Das läßt sich schwer vorhersagen da das Wählerpotential der FDP immer so um die 10% + einige % hoch oder weniger nach m W 1990 immer war.Das sieht heute ganz anders aus wenn man der FDP mal großzügig 4% zubilligt.
Was soll noch übrig bleiben bei einer Abspaltung selbst wenn nur 20% die FDP vom linken Flügel sich verabschieden ? Noch einmal
einen Verheugen- Effekt wird die FDP mit dem derzeitigen Wählerpotential nicht überleben. So wie ich das sehe ….. ob mit oder ohne Kubicki der sich ja kurz vor seiner Wahl positiv zur Brandmauer und damit, ob er will oder nicht, in die selben Schublade aller etablierten Parteien verschwindet.
MfG a d Erfurter Republik
aktuell und dann ein veritables 40/60-Spaltproblem hat... ...?? Da sind die Chancen auf einen nachhaltigen Turnaround de facto seeehr geringn - mEn.
De Überlebenskampf der FDP geht gegen „0“ nachdem Kubicki die Brandmauer auch in Beton gegossen hat.
Gruß ins Weimaer Land
wenn die Höne/Kuhle/Strack-Zimmermann-Fraktion in den nächsten Tagen versuchen würde, sich in den eher linksgrünen Medien herumreichen zu lassen, um ihre Version von "die FDP muß jetzt vor rechts gerettet werden" zu erzählen. Und daraus ergibt sich für diese Medien ein Dilemma, das ich schon in die Kategorie "unterhaltsam" einordnen würde: Sichtbarkeit für die FDP oder doch lieber nicht? Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt.
In dem die Linken FDP Genossen im ÖRR von einem zum anderen Talk tingeln. Es gibt ja genug schwachsinnige Formate davon ……
Mit freundlichen Grüßen a der. Republik
Viele Wähler wählen aus Verzweiflung AfD. Über die "Umvolkung" durch Immigration in die Sozialsysteme, die Frau Bas als Ziel beschrieben hat, die ruinöse und kopflose Energiewende und den Feldzug der "demokratischen Parteien" gegen die Meinungsfreiheit im Rahmen des "Kampfes gegen Rechts". Die Markierung der AfD als Feind anstatt als politischer Gegner muss dringend durch eine pragmatische Haltung ersetzt werden, für die Kubicki steht.
Die FDP könnte die Repräsentationslücke des liberal-konservativ gesinnten seriösen Bürgertums schließen, müsste dafür aber ihre Linksausleger um die Anzeigenhauptmeisterin MASZ kaltstellen.
Wenn das nicht gelingt, liegt es nicht daran, dass der Liberalismus nicht mehr gebraucht wird, sondern daran, dass zu wenig Liberale noch liberal sind. Unsere Gesellschaft zeigt zunehmend totalitäre Tendenzen. Liberalismus wird daher m.E. mehr denn je gebraucht. Ob die FDP gebraucht wird, ob sie noch ordoliberal ist, wird sich zeigen.
„Die viel wichtigere Frage lautet, ob die FDP überhaupt noch einen politischen Zweck erfüllt, der sie einzigartig macht.“
Ich habe die Partei immer wieder gewählt und auch gehofft, dass sie einen Weg findet – für die Freiheit und weg von der Partei, die den ganzen Unsinn in der Ampel mitgemacht hat. Nun wissen wir: 40 % der FDP ticken (noch immer) genauso links wie die Grünen und die SPD. Niemand braucht allerdings noch eine weitere linke Partei - und schon gar keine, die FDP heißt. Für Kubicki und Hagen tut es mir leid. Es wird lange dauern, bis solche Typen wie Strack-Zimmermann, Kuhle und Brandmann entmachtet sind, denn deren dummer Egoismus, begleitet von eitler Selbstdarstellung wird das nicht zulassen wollen. Das verantwortungslose Ränkespiel, entgegen jeder Zusage, zeigt das ganz deutlich. Also muss diese MASZ/Kuhle/Brandmann-FDP komplett scheitern und verschwinden. Ich bin sicher, es wird eine andere liberale Partei entstehen, die sehr genau schauen sollte, wen sie rein lässt.
@Lisa Werle, Sie bringen es auf den Punkt: wer braucht eine solche FDP ? Bis zum aktuellen FDP-Parteitag habe ich das politische "Selbstzerstörungsgen“ eher bei der SPD vermutet. 2009 erreichte diese Partei fast 15%. Dann begann das Zeitalter der persönlichen Eitelkeiten und Egomanen in der FDP. Ergebnis ist eine 60/40-Parteileiche.
Nun egal wie der Wähler in den letzten 20 Jahren gewählt hat, er bekam erst SPD Politik und spätestens mit der Einwanderung in die Sozialsysteme und dem Atomausstieg gesellte sich bis heute grünes Ideengut hinzu. Und das hatte und hat Folgen in der zunehmenden Zerstörung des Industriestandortes Deutschland und damit einhergehen mit Wohlstandsverlust und Verlust der inneren Sicherheit.
Da ist doch bei der noch „freien Simmabgabe an der Wahlurne“ völlig normal seine Stimme derer zu entziehen die letztendlich für die Misere verantwortlich sind. Das hat doch nichts mit Verzweiflung zu tun sondern ehr seinen Willen zu bekunden das es so mit den etablierten Parteien nicht weiter gehen kann. Ich sehe das ehr als politisch gesellschaftliche Notwehr an da die die Ursachen setzten, nimals die Löser sein können.
Verzweifelt sind ehr die von der CDU verschickten „Austrittsgesuche“ an die AfD BT Abgeordneten ….. Das ist pure Angst, das der sebst gewollte Politikwechsel die AfD realisiert
MfGadER
regieren. Sie war immer Teil einer Koalition und hat – bis auf die Ampel – immer mit recht gutem Geschick entschieden, mit wem sie koaliert.
Der Elefant im Raum heißt AfD, die neue Volkspartei. Und die Gretchenfrage kennt jeder. Alle Altparteien schreien noch immer laut „Nein!!“ und wenn die FDP sich da einreiht, ist sie bald wieder weg, denn es kümmert keinen mehr, ob der sozialliberale, liberal-konservative oder wer auch immer das Sagen haben. Die Menschen wollen eine Politikwende, das haben sie bereits 2024 gewählt und wurden nach Strich und Faden belogen.
Und das was hier unter „Mut“ und „radikale“ (warum immer dieses doofe Wort??) geschrieben wurde, ist schlicht und einfach eine Koalition mit der neuen Volkspartei AfD, denn Union und die SPD sowieso sind das nicht mehr.
Also her mit dem Mut, der reicht. Und eine klare Aussage in Richtung AfD und neuer Politik, denn das möchte der Wähler und wir sind eine Demokratie. Noch.
Die Wahl war 2025.
Entschieden, in dem er jegliche, wie auch immer geartete Zusammenarbeit, mit der AfD ausschloss.
Damit dürften die Wähler vor allem in SA ganz klare Bilder erkennen und so wie ich das sehe, die FDP in die außerparlamentarische Opposition schicken und damit von etweiligen Stimmenverlusten gen FDP gewarnt sein und „ihre starke“ Oppositionspartei weiter stützen & unterstützen und das, ohne wenn & aber.
MfG a d Erfurter Republik
ausgeschlossen, Lieber Herr Frank.
Das war zwar schon dumm – bzw. ein Hinweis dafür, dass auch das „alte Schlachtross“ es ordentlich an Mut vermissen lässt – aber immerhin würde er zusammen mit den Blauen abstimmen, wenn er von der Sache überzeugt wäre.
Ich selbst werde die FDP niemals wählen, weil sie halt doch, auch unter Kubicki, wohl eine nach wie vor dem Mainstream angepasste Altpartei bleiben wird.
Meine letzte, hier schon sehr oft geäußerte Hoffnung ist allerdings, dass er einige Unions-Wähler abgreift und diese Gurkentruppe schneller und deutlicher unter 20 bringt als Weidel alleine dies kann.
Und dann darf man gespannt sein, wann dort die Revolution ausbricht.
Sie sind und bleiben Untertanen …..
Die Massen die 89 auf der Staße waren wollten zuerst den „Sozialismus“ reformieren, und nicht abschaffen. Die Öffnung der Grenze war ein Zufall der politischen Unfähigkeit der SED Führung die dann von Kohl in genialer Weise aufgenommen und zur deutschen Einheit vollendet wurde. Das ihm ausgerechnet von Merkel ihm alle Verdienste um die Einheit genommen wurde ist die Ironie der Geschichte. Aber die Historiker werden Merkel und ihre Untertanen noch genau analysieren wenn Sie nicht mehr da ist
und Waffen- und kriegsgeile Omas in seiner Partei jahrelang duldet, muss sich nicht wundern wenn diese die Partei von innen und außen völlig zerstören. Kein Mitleid für so eine Toleranz innerhalb dieser Partei ! Aussortieren und eine neue Partei gründen...
von Strack-Zimmermann et al schlicht "schlechten politischen Stil", aber inhaltlich bin ich auch eher sozialliberal geneigt, weil das auch in der SPD, allerdings "staatstragend" ausgerichtet.
Das heisst in der SPD m.E. stark zivilgesellschaftlich geprägt, in der FDP vielleicht "Bürger-initiativ" usw.
Wie kann man aber auf die Idee kommen, ein Möllemann RIP wäre nicht sozialliberal verfasst gewesen?
Ein Problem in allen polarisierten Parteien könnte sein, dass bei deren eher "Linken" viele sind, die "nichts anderes können", also eine Partei eher nicht zusammenhalten, diese vielleicht sogar benutzen; wenn es schlimm kommt, zur eigenen Profilierung?
Bei den eher Konservativen gibt es aber auch "Linke", die vlt. das große Ganze sehen, das nicht nur sie selbst ausmacht.
Frau Strack-Zimmermann erinnert mich stark, auch von der Ausstrahlung her an Frau Merkel.
Ich nehme also gerne Abstand.
Nicht aber von KLUGEN ANSÄTZEN, die ich aber nicht mit diesen Personen verknüpfe.
Zusammen gestalten...
Scholz, hätte aber eine Koalition aus CDU/Grünen und Liberalen unter Merkel nur ungern gesehen.
Unter Merz wäre Letzteres für mich ganz etwas anderes.
Ich würde mich dem beugen, hoffe aber, dass die SPD nicht so schwach wird.
Eine SPD unter dem eher Linken Miersch wäre okay für mich, weniger unter Bas/evtl. Müntefering.
Nicht immer, aber zuweilen machen Menschen für mich den Unterschied.
Insgesamt hat mir aber die Performance der jungen FDP- Politiker und FDP-Politikerinnen gut gefallen.
Ich gehe dvon aus, dass sich auch Sozialliberale oder Grünliberale bei Kubick einbringen und sich politisch profilieren können.
Ich hatte hier bei Cicero nicht den Eindruck, dass Kubicki nicht zuhören würde.
Die eine oder andere "Kampfabstimmung" wird trotzdem nicht ausbleiben, denn Kubicki ist m.E. kein Mediator; er dient der Partei und der Bundesrepublik Deutschland.
Möge uns die FDP erhalten bleiben
so wie ich es sehe ist nicht sonderlich weit entwickelt. Von daher stimme ich ihren Worten nicht zu. Ich hatte es bereits erwähnt, neben wealth of nations hat Adam Smith ebenfalls Werke über die soziale Verantwortung von Unternehmern verfasst.
So wie ich es sehe ist die Regulierungsdichte in Deutschland eine Folge des Ausbleibens gewissen Verantwortungsbewusstseins.
So funktioniert das aber nicht!
Natürlich werden Menschen immer mal wieder gegen Gesetze verstoßen, liegt in der Natur der Sache, deshalb gibt es ja eine Judikative. Aber alles durch Regeln vorzuschreiben zu wollen um diese Gesetzesübertretungen zu verhindern ist vor allem nicht möglich und erstickt und das ist meines Erachtens viel wichtiger die Entwicklungsmöglichkeiten von Unternehmen.
Ich fand die Aktion von SZ gut, so herrscht zumindest Klarheit über die Verhältnisse, wie die FDP damit umgehen soll muss sie selbst wissen.
Und wie liberal DE ist hat man während Corona gesehen! Unternehmerischer versus sozialer Lib?
Muss man, kann man Menschen überhaupt davor schützen schlechte Erfahrungen zu machen. Wie geht man damit um? Wohin hat den der Terror der Moral geführt. In den Verfassungsbruch, Artikel 5, eine Zensur findet nicht statt, außer halt auf social media und in Internetforen, dort nehmen wir uns heraus zu blocken was uns nicht gefällt. Ach und Dicke als dick zu bezeichnen oder Frauen die Männer sein wollen als Frauen geht natürlich auch nicht.
Gibt man heroinsüchtigen Methadon oder doch kalter Entzug?
hat sich mir nie so richtig vermittelt.
Es hat m.E. mit dem zu tun, was ich tagtäglich gesehen habe: VIELFALT
Meines Erachtens sind die Serien noch viel besser geworden, seit sie der Vielfalt Rechnung tragen.
Aber nichts gegen einen alten "Barnaby".
"Brokenwood. Mord in Neuseeland" gefällt mir auch gut...
"Luther" mit Idris Elba, hervorragend.
Er wäre ein guter Bond geworden,
bin gespannt auf den* neuen.
Ich glaube, es war Frau Slomka, die die Krimiserie "Luther" einmal als Luther, German pronunciation, ankündigte?
wurde angeblich wohl eben erst das rauchen und dampfen im Freibad verboten. Diese Grünen Taliban müssen gestoppt werden.
Interessen derjenigen vertreten, die von einer Regierung, die einerseits die Grundrechte konsequent durchsetzt und andererseits die Prinzipien einer freien Marktwirtschaft (zur Erinnerung: wenig staatliche Eingriffe, insbesondere niedrige Steuern) einhält, profitieren. Aber wer schon die schlichte Logik von Poppers Toleranzparadoxon für eine politische Zumutung hält, dem fehlt auch das Rückgrat zur Durchsetzung der Erfolgsformel des klassischen Liberalismus.
