Schulpflicht
Sankt-Ulrich-Grundschule Schwabmünchen / picture alliance / dpa | Matthias Balk

Sollte an der staatlichen Schulpflicht festgehalten werden? - Staatlicher Bildungauftrag bedeutet nicht unbedingt Schulpflicht

Die von der AfD gestellte Forderung, die staatliche Schulpflicht aufzuheben, ist durchaus diskutabel. Entscheidend ist die Schutz- und damit auch Bildungspflicht des Staates gegenüber den Bürgern. Die Schulpflicht ist dazu nur ein Mittel.

Autoreninfo

Frauke Rostalski ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln. Sie ist Mitglied des Deutschen Ethikrats.

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Die aktuellen Umfragewerte der AfD setzen die Vertreter der übrigen Parteien unter Druck. Besonders augenfällig wird dies in Sachsen-Anhalt, wo immerhin im Herbst eine Landtagswahl stattfindet. Während der Ton auf allen Rängen schriller wird, geraten inhaltliche Unterschiede manchmal aus dem Blick. Einen davon möchten wir zum Sonntag herausgreifen: den Vorschlag der AfD Sachsen-Anhalt, die Schulpflicht auf Landesebene abzuschaffen. Was ist davon zu halten?

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Ingo Frank | So., 31. Mai 2026 - 09:20

Abschaffen der Schulpflicht !
Es geht doch um Inhalte die unseren Kindern vermittelt wurden und werden.
Man bedenke folgendes, welche Parteien stellen auf Landes und Bundesebene die Kultusminister in den Koalitionen Schwarz Rot, Rot Schwarz mit Grüner oder Linker Machtbeteiligung egal bei welchem MP von der Union, den Sozen od. Grünen? Da das Kultus nicht wie Finanzen und Innen zu den prestigeträchtigsten Ressorten gehört werden dies i d R von SPD & Grünen besetzt un das seid vielen vielen Jahren.
Und da schlagen einfach die Ideologen auf den Unterricht voll durch.
Abschaffung der Zensuren, Abschaffung von Siegern im Sport, Inklusion usw, usw. usw.
Letztlich eine Bildung die die natürliche Wissbegier und Leistungsorientierung unserer Kinder fundamental in Frage stellt. Wenn z.B. das kleine 1x1 wenig bis gar nicht geübt ( gepaukt) wird und dies als antiquiert gilt. Oder das Abitur für alle ohne verbindlichen Notenschnitt als Zugangsvoraussetzung….. was kommt da heraus ? Nicht viel
MfG

Peter William | So., 31. Mai 2026 - 09:47

Am besten ihr führt Koranschulen flächendeckend in Deutschland ein um die weitere Islamisierung der Gesellschaft zu fördern. Oder aber christliche Glaubensschulen um eine weitere religiöse Verdummung in diese Richtung zu gewährleisten.

Wie wäre es damit bei der Auswahl der Lehrer auch konservative und antiliberale (also auf Disziplin wert legende Lehrkörper) zuzulassen und sowas wie Waldorfschulen endlich von der Liste der öffentlich zu Fördernden zu streichen. Ebenso zurück zum drei- oder vierteiligen, durchlässigen Schulsystem aus Förder-, Haupt-, Realschule und Gymnasium?

Schulpflicht abschaffen, jaja, eine dumme Bevölkerung ist leichter zu manipulieren, ist klar!

Peter William | So., 31. Mai 2026 - 09:57

Antwort auf von Peter William

Eine Klassenstärke die angeblich sogar noch höher ausfallt als in Deutschland ist keine Seltenheit. Jedoch wird Disziplinlosigkeit nicht geduldet, was allen die dem Unterricht folgen wollen das lernen erleichtert oder erst ermöglicht.

Das witzige ist doch das der Fail der Inklusion, also verhaltensauffällige die das allgemeine Lernniveau absenken von woken Idioten als Bereicherung betrachtet wird.

Was isn das für eine Bereicherung? Ein unfähiger und ständig störender Klassenclown wurde vor 20 Jahren noch auf den Flur oder direkt zum Rektor geschickt.

Johannes | Mo., 1. Juni 2026 - 07:44

da gibt's Bildungspflicht mit jährlichen staatlichen Prüfungen. Kann man doch langsam, vorsichtig, geregelt einführen. Was spricht dagegen?

Klaus Elbert | Mo., 1. Juni 2026 - 15:45

Das passt doch genau in die kürzliche Meldung, wonach 40 % der 15-jährigen in Deutschland die elementaren Mindeststandards in Lesen und Mathematik verfehlen. Nun auch noch die gesetzliche Schulpflicht in Frage zu stellen, entspricht der grünlinken Denkschule, jungen Menschen von allem zu befreien, was irgendwie nach Anstrengung, Pflicht und Leistung aussieht. Leistungsbereitschaft und Pflichtbewusstsein sind (oder waren mal?) absolute Kernpfeiler der traditionellen deutschen Tugenden, für viele grünlinke Protagonisten ein schwer erträgliches Feindbild. An der gesetzlichen Schulpflicht zu rütteln ist nur ein weiteres Puzzle auf dem Weg zur zunehmenden Verblödung und geistigen Verarmung des Landes.