Valentina Maceri
Valentina Maceri / D. Herrmann

Valentina Maceri im Gespräch mit Mia Kilian - Cicero Podcast Gesellschaft: „Der Woke-Feminismus hat den gesunden Menschenverstand verloren“

Sportjournalistin und Ex-Profifußballerin Valentina Maceri rechnet mit dem modernen Feminismus ab – und erklärt, warum gerade ihre Erfahrungen in Männerdomänen wie dem Profifußball sie dazu gebracht haben.

Autoreninfo

Mia Kilian hat Umweltsystem- wissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert. Derzeit absolviert sie ein Praktikum bei Cicero.

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„Fuck Female Empowerment“ – mit diesem provokanten Buchtitel jagte die Sportjournalistin und ehemalige Profifußballerin Valentina Maceri Schockwellen durch die feministische Mainstream-Sphäre. Maceri sieht den westlichen „Hyperfeminismus“, wie sie ihn nennt, in einer Identitätskrise: Aus einem Kampf für Gleichberechtigung sei zunehmend ein ideologischer Kulturkampf geworden, der Männer unter Generalverdacht stelle, gesellschaftliche Fronten verhärte und sich in Social-Media-Empörung und „Empowerment“-Symbolik verliere. 

Dabei verkörpert Maceri selbst das Paradebeispiel eines emanzipierten Frauenbildes. Schon als junges Mädchen spielt sie lieber Fußball als mit Puppen – sehr zum Missfallen ihres konservativen italienischen Elternhauses, das auch ihren späteren Wechsel auf die DFB-Eliteschule in Nürnberg kritisch sieht. Danach folgt der Schritt in den Sport- und insbesondere Fußballjournalismus – ausgerechnet in eine der wohl männerdominiertesten Branchen überhaupt. Dort erarbeitet sich Maceri als junge, selbstbewusste und feminine Frau neben ihren meist älteren männlichen Kollegen schnell ein klares Standing.

Und doch hat sie sich bewusst gegen die Ausprägung des heutigen Feminismus gestellt. Warum ausgerechnet ihre Erfahrungen in männerdominierten Strukturen sie zu dieser Haltung gebracht haben, worin sie die Fehlentwicklungen des modernen Feminismus konkret sieht – und wie für sie ein zeitgemäßer, funktionierender Feminismus aussehen müsste –, darüber spricht Maceri im Cicero Podcast.
 

Mia Kilian und Valentina Maceri
Mia Kilian (li.) und Valentina Maceri in der Cicero-Redaktion / D. Herrmann

Das Gespräch wurde am 30. April 2026 in der Cicero-Redaktion aufgezeichnet.

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Wolfgang Z. Keller | Fr., 29. Mai 2026 - 20:46

... danke für dieses herz- und sinnerfrischende Gespräch zwischen zwei klaren, emphatischen und selbstbewussten jungen Frauen.
Wie erbärmlich, "bigott" und semiverlogen dagegen oft der sog. woke Feminismus und anderes wokes Gedönse.
Und wie so oft ideologisch, kommt dieses m.E. pseudointellektuelle Geseiere von immer noch "unserem großen Vorreiter" aus Goods-Own-Country bzw. manchen seiner Universitäten: (Haar-)Spalterei auf die Spitze getrieben, um von den wirklich großen Unterschieden, Gegensätzen und Problemen in der Welt (und die sind m.E. NICHT die zwischen Mann und Frau!) abzulenken.
Hoffentlich läuft sich diese Hybris bald tot - in der Nomalbevölkerung genießt sie sowieso keine große Beachtung, aber "die MSMedien" können bestens in dieser trüben Suppe herumrühren - SOOO einfältig, sooo langweilig!

Wolfgang Z. Keller | Fr., 29. Mai 2026 - 20:52

... God´s, nicht Goods! (aber ich glaube weder an den, noch dass "ER" sich nach dem Gemetzel an den Ureinwohnern Amerika als "sein Land" ausgesucht hat, bzw. die Juden zum auserwählten Volk erklärte. Bei uns hat sich auch mal einer als größter Feldherr aller Zeiten genannt und bis zum Serlbstmord feiern lassen!