- Die Rückkehr des Gemeinwohls – und seine Versuchung
Manfred Webers Pfingstbrief wurde in München vor allem als Seitenhieb auf Markus Söder verstanden. Tatsächlich geht er tiefer. Der CSU-Vize und EVP-Chef fragt, wie viel Substanz hinter der christlich-sozialen Sprache seiner Partei noch steckt – und warum das Gemeinwohl wieder politisch wird.
Als Manfred Weber zu Pfingsten seinen Brief an die Mandatsträger der CSU schickte, lag die Münchner Lesart sofort auf der Hand: Hier greift ein alter Rivale den Stil des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder an. Der Vorwurf: „Schlagzeilen“ und „Klickzahlen“ statt echter Substanz. Weber, stellvertretender CSU-Vorsitzender, EVP-Chef und Fraktionsvorsitzender im Europäischen Parlament, schreibt jedoch ganz gezielt auch in die Seele der eigenen Partei hinein.
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Ja, das ist wohl eine der größeren Fragen der Zeit. Darauf gibt es nicht nur keine einfache Antwort, sondern das ist offen. Man kann vieles machen, das Gegenteil oft auch. Wenn unsere alte Mitte von "offener Gesellschaft" spricht, meint sie das entweder naiv, ohne nachzudenken, oder sie meint damit das ihre Weltsicht und ihre Schlagworte alternativlos menschheitsdefinierend seien. Da fehlt die Nachdenklichkeit, Offenheit, der Sinn dafür, dass man sich für Dinge entscheiden muss, und gegen andere. Gerade weil Menschsein offen ist.
Ich begrüße es sehr, wenn unsere Gesellschaft in Zukunft weniger blind irgendwelche Schlagworte runterrasselt, irgendwas mit Menschenrechten, GG, Rechtsstaat, Gerechtigkeit ... und meint damit schon alles gesagt zu haben, sondern, wieder etwas tiefer und offener über den Menschen und die Welt nachdenken will. Ich denke, im Sinne dieses Artikels.
👍🏻👍🏻🌼
Das Gemeinwohl haben auch die Sozialisten im Sinn. Nur muss man dazu das individuelle Wohl unberücksichtigt lassen. Schwärmereien vom Gemeinwohl klingen im Augenblick so, als wolle man die Gesellschaft genauso wie Linksgrün einem gemeinsamen Ziel verpflichten und dabei das Individuum in Teilen entrechten, bis auf die üblichen Opfergrupppen natürlich.
Wir brauchen ein Gemeinwohl, das sich natürlich aus den bürgerlichen Freiheiten und einer einigenden Idee durch die Bürger selbst entwickelt und über die romantische Schwärmereivon einer "bunten", "diversen" Gesellschaft hinausgeht, die letztlich in Stämme zerfällt.
In Gesprächen... sei ihm deutlich geworden, dass Christdemokraten „an die Ränder der Gesellschaft“ gehen müssten – zu Handwerkern, Krankenschwestern, Arbeitern, Christen wie Muslimen, Stadt und Land. Das Leute wie Weber Handwerker, Krankenschwestern und Arbeiter zum Rand der Gesellschaft zählen hat sicherlich zum Aufstieg der AfD beigetragen. Und wie Christen auf Moslems "zugehen" wird mir auch immer ein Rätsel bleiben. Für 2029 zeichnet Weber die Möglichkeit, dass „die AfD in Berlin nach der Regierung greifen könnte – genau zu dem Zeitpunkt, wenn Deutschland nach heutigen Prognosen die stärkste und größte Armee des Kontinents haben wird“. „Ich kann euch berichten“, schreibt er weiter, „das macht vielen Menschen in Europa Angst.“ Ich gehöre nicht dazu. Mir macht das Vorrücken des Islam in Europa Sorge, und das krebsartige Wuchern des Staates und der Steuerbelastung, die offenen Grenzen und der kontinuierliche Anstieg der Energiepreise. Und alles haben Leute wie Weber zu verantworten.
Treffender kann man das nicht formulieren.
Und es ist gut, dass immer mehr Menschen erkennen, wo genau die Probleme liegen und erkennen, dass Dampfplauderer wie Weber und Konsorten doch nur um eines Angst haben: dass ihre Macht bröckelt.
hat er es wohl längst – dass die „Mutter“ all dessen, was die Union heute dahin gebracht hat, wo sie ist, Merkel heißt und dass die AfD – zunächst vielleicht aus anderen Gründen entstanden – heute genau das macht, was er in der Union zu vermissen scheint. Wer sehen möchte, wie Gemeinwohl gepflegt wird, schaue sich den Osten an, schaue sich an, wo Menschen, v.a. Familien sich versammeln und warum sie sich versammeln. Und wer sehen möchte, wo Deutschland hinkommt, wenn die Union weiter regiert, schaue sich Berlin oder andere Städte an.
So einfach ist das. Und die Menschen beginnen, zu verstehen.
Weber ist für mich eine Luftpumpe, sein Schreiben war vielleicht ein Hauch von Mut,aber er wird brav im Glied bleiben. Die Dummheit, ein Gespenst in den Raum zu stellen (2029,größte Armee,AfD übernimmt Regierung) hätte ich ihm nicht zugetraut.Was für ein Schwachsinn. Niemand schürt mehr am Krieg als die Union mit ihrer schwachsinnigen Ukraine-Politik.
Hätte Weber Mut, würde er auf d AfD zugehen.
