Björn Höcke
AfD-Politiker Björn Höcke im „ungeskriptet“-Podcast / Screenshot Spotify

Kritik an Influencer Ben Berndt wegen Höcke-Interview - Der mit dem Teufel sprach

Ein Podcaster hat sich mehr als vier Stunden lang mit dem AfD-Politiker Björn Höcke über seinen Werdegang und seine Überzeugungen unterhalten. Linke Medien drehen deshalb regelrecht durch, allen voran der „Spiegel“ – und bescheren dem Gespräch damit endgültig ein Millionenpublikum.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Der Influencer Ben Berndt hat dieser Tage seinen bisher größten Erfolg eingefahren. Er führte ein mehr als vierstündiges Gespräch mit Björn Höcke (AfD). Das Video wurde in weniger als drei Tagen fast drei Millionen mal aufgerufen. Das liegt wohl nicht nur an Höcke, sondern auch daran, wie Berndt seine Gespräche führt: „ungeskriptet“.

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Klaus Funke | So., 3. Mai 2026 - 17:49

Und ich kann die Kritik daran nicht nachvollziehen. So darf man ein Interview nicht führen, Herr Brodkorb??? Wie dann?? Höcke kommt darin rüber, wie er offenbar von vielen gesehen wird - nicht, wie er gesehen werden will. Nein, Herr Brodkorb, auch Sie stecken offenbar tief in den medialen Klischees, die um diesen Mann gestrickt worden sind. Höcke sehe ich viel kleiner, ja sogar kleinbürgerlicher, als er uns weisgemacht werden soll. Er ist kein charismatisches Idol, nein, er ist einer in der Kassenschlange bei Netto, einer an der Bushaltestelle, ein freundlicher Unterstufenlehrer. Man hat ihn zu etwas hochstilisiert, das er niemals ist oder sein wird. Und er ist auch nicht "gefährlich". Er ist ein politischer Idealist voller alter nationaler Klischees, steckengeblieben in den Fünfzigern. Man (= die Medien) brauchte einen Popanz und zimmerte sich einen zurecht. Und alle haben mitgezimmert, die Altparteien und das ZfpS. Der Höcke, den man uns zeigt, ist nicht real.

Mit keiner Silbe und mit keinem Wort hat Brodkorb erwähnt, dass man nicht mit Höcke reden dürfe. Im zweiten Teil des Artikels beschäftigt sich Brodkorb lediglich inhaltlich mit einigen Aussagen Höckes aus dem erwähnten Interview.

Klaus Funke | So., 3. Mai 2026 - 18:50

Antwort auf von Jens Böhme

Ich zitierte Brodkorb mit dem Satz: "So dürfe man ein Interview mit Höcke nicht führen!" Bitte genauer lesen. Danke. Die Betonung Brodkorbs lag auf dem "Wie"!!!, nämlich: SO DÜRFE MAN EIN INTERVIEW MIT HÖCKE NICHT FÜHREN.

Zitat Brodkorb: "Aber darf man das auch mit Björn Höcke tun? Ihm, dem „Teufel der Nation“, wie Höcke sich in dem Gespräch ironisch selbst tituliert? Zahlreiche Medienmacher und Journalisten sind sich einig: So jedenfalls, wie Berndt das getan hat, darf man es nicht." Brodkorb versteckt sich hier hinter seinen Kollegen: "Zahlreiche Medienmacher und Journalisten" würden sagen, so dürfe man mit Höcke nicht reden. "Mit dem Teufel"?? Hallo, geht´s noch. Auch wenn Höcke sich selber ironisch so einordnet, weil man ihn so tituliert hätte. Hier wird jemand aufgeblasen - typische Journalistenmachart. Ich habe Höcke keine Sekunde so gesehen, als "Teufel". Dann schon eher sähe ich Merz & Konsorten so, oder den Publizisten Michel Friedman. Das sind die wahren Teufel.

Thomas Hechinger | So., 3. Mai 2026 - 19:43

Antwort auf von Klaus Funke

Sind Sie nicht Schriftsteller? Und können nicht erkennen, ob jemand seine eigene Ansicht oder die eines anderen wiedergibt?

Sie machen sich zur lächerlichen Figur. Einfach mal Pause machen, noch ein Feierabendbier oder einen Feierabendtee trinken, und wenn das Gemüt sich dann beruhigt hat, wiederkommen. Vielleicht besteht auch noch ein Funkchen Hoffnung, daß Sie sich für Ihre Ausfälle gegen jedermann hier entschuldigen. Muß aber nicht sein. Ich gehöre zur Toleranz-Fraktion.

Tina | Mo., 4. Mai 2026 - 02:37

Antwort auf von Klaus Funke

Zu den Teufeln zähle ich Merkel noch dazu.
Bei allen Interviews mit Höcke gibt es nichts auszusetzen.
Wünschenswert wäre, dass die AfD in Sachsen Anhalt 51 % bekommen würde.
Ich war übrigens eingefleischtes ehemaliges CDU Mitglied.

Alex | Mo., 4. Mai 2026 - 07:50

Antwort auf von Klaus Funke

Das, was Sie als Zitat von Herrn Brodkorb bringen, sind Zitate die Herr Brodkorb selbst bringt, das sind nicht seine Worte, sondern die des Spiegels, des „Florian Schröder,…. Comedian mit politischem Anspruch“ etc.

Für mich sind vielmehr die letzten beiden, aber vor allem der letzte Satz entscheidend:

„Man kann darüber die Nase rümpfen und den Influencer in die rechte Ecke stellen, weil man die Realität partout nicht wahrhaben will. Aber man könnte es auch als eine Chance begreifen.“

Für das was man in dieser unfreien Gesellschaft sagen darf, ist das schon sehr viel.

Ralf Straube | Mo., 4. Mai 2026 - 09:48

Antwort auf von Klaus Funke

Bestimmt nicht. Im Zusammenhang gelesen - und auch wissend, wo Brodkorb ansonsten steht, ist es schon fast absichtliches Missverstehen des Textes, was Sie da bringen.

David Johnson | So., 3. Mai 2026 - 19:49

Antwort auf von Jens Böhme

"So darf man ein Interview nicht führen, Herr Brodkorb???"
Hat Herr Brodkorb nirgendwo im Text behauptet. Sondern lediglich die gängige Meinung von "zahlreichen Medienmachern und Journalisten" zum Thema Höcke-Interview zusammenfassend wiedergegeben.

"So darf man ein Interview nicht führen, Herr Brodkorb???"
Hat Herr Brodkorb nirgendwo im Text behauptet. Sondern lediglich die gängige Meinung von "zahlreichen Medienmachern und Journalisten" zum Thema Höcke-Interview zusammenfassend wiedergegeben.

Zweifelsohne verfügen Sie über Niveau, das Sie bei Herrn Höcke evtl. nicht entdecken können?
Andererseits urteilen Sie so auch über Leute, deren Niveau Sie evtl. nicht erkennen?
Die AfD wollte Herrn Höcke s. Wiki schon mehrfach loswerden?
Vielleicht erkennen sie, dass Herr Höcke kein Politiker, sondern eher "Geschichtenerzähler" ist?
Wäre er "gefährlich"?
Vielleicht eher darin, seine Mitmenschen darin mitzunehmen, nunmehr "schlicht" daherzukommen?
Das wird im Forum sicher nicht so gesehen, aber da scheint er mir evtl. eher ein politischer "Counterpart" zu Frau Merkel, kein grundsätzlicher.
Aber das sind "Beobachtungen" von so weit weg.
Aber wie weit entfernt voneinander sind "Mutti" und der "nette Herr in der Schlange bei Netto"?
Die Eigeneinschätzung vermute ich dazu aber eher gegenläufig.
Das kann man in der Politik nur schwer einschätzen.
Ab und zu habe ich mich in meinem Leben unendlich dafür geschämt, evtl. denken zu können.
Selten.
So gesehen bleibe ich optimistisch.
Nur überlegt

"Ich schrei´ und leise tropft es auf die Dächer
und fällt herab in deine Fächer
und flutet durch die hellen Bänke,
die da stehen, säumend fort und fort"

Metallica sagt/singt evtl. dazu "And nothing else matters"

Ein gutes Leben für Sie und Ihre Familie, Herr Funke, Herr Veith, Herr Bühler usw.

welcher mir höchstpersönlich mehrfach einen unerträglichen Charakter bestätigt hat... und das mei e Familie wohl sehr unter mir leiden müsse..., in einem Atemzug 'zu einem guten Leben' - was auch immer Sie darunter verstehen mögen...!?? - bewünscht werden, sehr geehrte Frau Sehrt-Irrek. Da fühle ich mich seehr unwohl... 😬

Danke! /😉

bekommen...
Ich staune.
Andererseits wollen gesellschaftliche Räume auch eventuell gefüllt werden.
Nun also.
Sie legen Wert darauf..
Ich sehe Sie aber "zusammen", jedenfalls in einem bestimmten Bereich; bestimmt nicht allumfassend.
Auf einem im web zugänglichen Bild lacht er so freundlich und Sie lachen auch gerne...
Wenn uns das abhalten könnte, im Leben "aufeinander loszugehen"?
Das mag ich an unserer heutigen Medien- und Massengesellschaft.
Der Nachbar* ist nicht wirklich fremd.
Die Masse war zu Beginn des 20. Jahrhunderts aber für nicht Wenige ein Problem?
Wir sind schon soviel weiter.
Die Welt ist zwar kein Dorf, aber leichter zu durchmessen

oder zählt das noch zu 'fortgeschrittenem Denken'...?

Ich bewundere Ihren doch extravaganten Schreibstil hier durchaus... - auf jeden Fall ungewöhnlich.

Was ich mich dabei ernsthaft schon des öfteren gefragt habe: ob Sie sich dafür 'anstrengen' müssen..., oder ob das so einfach so 'sprudelt' wie es hier dann letztendlich zu lesen ist...?

Reine Neugierde 😉 - Sie 'müssen' nicht antworten...

also nicht wirklich eine Leistung.
Ich weiss auch nicht, ob ich darüber glücklich sein soll.
Mein Vater war so glücklich, eine Schülerin und Zuhörerin in mir zu haben, dass ich auf andere Menschen evtl. auch abschreckend gewirkt habe.
Besonders Lehrer waren manchmal irritiert.
Das garantiert keinen Erfolg im Leben und bei meinen Kindern habe ich das unterlassen, wenn nicht sogar umgedreht.
Ich habe unendlich viel von ihnen gelernt.
Das meine ich ein bischen mit gutem Leben, das ich Ihnen wünsche.
Aus mir "sprudelt" gelebtes Leben, so hoffe ich.
Übrigens höre ich das auch bei Herrn Tilo Jung heraus, der hier im Forum als derjenige genannt wurde, der sich 6 Stunden lang mit einem Herrn Krah? unterhielt.
Mozart wurde nicht alt, Schubert auch nicht, viele große Denker und Dichter hatten es schwer.
Was mache ich also?
Ich unterstütze, soweit es mir möglich ist.
Leben Sie gut und lange:)

Sie ersehen aus meinem Kommentar unschwer, dass sich Menschen nicht nur in einem "Zuordnungszusammenhang" bewegen, sondern in sehr vielen.
Manches Mal sehen uns andere in noch ganz anderen Zusammenhängen.
Da ist es schon hochinteressant, dass sich überhaupt regelnde Zusammenhänge für eine Gesellschaft ergeben.
Das stört mich überhaupt nicht, ich schätze sie sogar meistens, weil sie eben gar nicht so leicht entstehen.
Deshalb teilte ich nie so ganz Foucaults Schwerpunkt auf evtl. System/Struktur und Gewalt.
Sie entstehen nicht leicht, zudem aus vielen Herkünften und es bedarf evtl. einiger Mühe, sie zu ändern.
Foucault setzte vielleicht ähnlich wie Camus auf das Ereignis einer regelnden Struktur, genannt nach Nietzsches "Zarathustra": "Ewigkeit"/"Schwesterseele".
Ob damit andere Strukturen möglich werden?
Die Strukturen erweitern sich ja gerade, es bleibt also noch ein weites Feld.

Ich nehme sie gerne an und wünsche Ihnen im Gegenzug ebenfalls alles erdenklich Gute. Solche Wünsche kann man in der heutigen nicht sehr freundlichen Welt immer gut gebrauchen. Es ist schon etwas dran an dem christlichen Spruch und der Forderung Jesu: "Liebet eure Feinde!" oft wird vergessen, dass da noch ein kleiner Nachsatz folgt "... wie euch selbst". Wer sich nämlich nicht selbst lieben kann, wird auch keinen anderen lieben. Ja, die Bibel ist voller Weisheit. Neuerdings nehme ich mir dieses Buch wieder öfters zur Hand. Es lohnt sich.

Thomas Hechinger | So., 3. Mai 2026 - 17:59

Ich habe das Gespräch von Herrn Berndt mit Herrn Höcke gesehen und war beeindruckt von der Person Höcke. Ich empfand ihn als empathisch, reflektiert, gebildet und sympathisch. Und nichts ärgert die Hauptstadt-Journalisten und Medienschaffenden mehr, als wenn ihr „Teufels“werk, das sie jedem eingehämmert haben, in viereinhalb Stunden zertrümmert wird. Jeder kann sich jetzt selbst ein Bild des Politikers machen.
Inhaltlich sehe ich auch nicht, wie das Remigrationskonzept, das Herr Höcke vorgestellt hat, umgesetzt werden soll. Da ist wohl viel Wunschtraum dabei. Aber das wäre die Aufgabe der Politik, darüber zu diskutieren statt es für undiskutierbar zu erklären, wie es Unseredemokraten tun.
Und wenn Herr Schröder Herrn Höcke einen „zertifizierten Faschisten“ nennt, sollte mal die Staatsanwaltschaft untersuchen, inwieweit Herr Schröder berechtigt ist, Zertifikate auszustellen, oder ob das bereits unter Urkundenfälschung fällt.

Hans-Hasso Stamer | So., 3. Mai 2026 - 18:11

Antwort auf von Thomas Hechinger

mit dem hat sich Julian Reichelt mal zweieinhalb Stunden lang unterhalten. Ich habe es nur bis zur Minute 47 geschafft. Öder war unerträglich. Den kann man nicht ernst nehmen, das ist ein linksradikaler Aktivist, der auch Satire macht.

Aber Sie haben recht: es geht um die linke Deutungshoheit. Die ist gerade endgültig ins Rutschen gekommen. Natürlich spielt Schröder auf das Gerichtsurteil an. Ein Urteil, bei dem Höcke nicht mal Prozesspartei war und deshalb auch keinen Einspruch einlegen konnte.

Es ging um eine konkrete öffentliche Veranstaltung, ob es eine Beleidigung gewesen sei, ihn auf dem Werbeplakat "Nazi" zu nennen. Die Veranstalter schickten eine Begründung und ein Verwaltungsgericht in Thüringen akzeptierte das und übernahm die Formulierung fast gleichlautend ins Urteil.

Mehr ist nicht passiert. Kein Gericht hat je festgestellt, ob Höckel Nazi ist oder nicht. Das stand nie zur Diskussion. Er durfte nur in einem konkreten Fall so genannt werden - das sei keine Beleidigung.

Hans-Hasso Stamer | So., 3. Mai 2026 - 18:17

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

Nicht "Nazi", sondern "Faschist". Ich will hier keine Unwahrheiten verbreiten.

Ralf Straube | Mo., 4. Mai 2026 - 09:53

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

ein pseudointellektueller Pseudo-Linker - genährt vom ÖRR, der im Ernst (also völlig unironisch) bereits mehrere Male alle AfD-Wähler als Nazis bezeichnet hat. So ganz pauschal, und natürlich hat ihm im ÖRR niemand widersprochen. Falls jemand einen Spalter sucht, sollte der sich an F.Schröder wenden. Apropos wenden: Falls es mal "andersrum" kommt, wird der wahrscheinlich einer der ersten "Überläufer" sein - ich habe die Wende und ihre Wendehälse noch zu gut in Erinnerung, genauso ein Typus ist F. Schröder.

Brigitte Miller | So., 3. Mai 2026 - 20:54

Antwort auf von Thomas Hechinger

Ich Herrn Höcke auch erlebt im Interview, das Roger Köppel 2024 mit ihm führte in der Weltwoche.
Zum „zertifizierten Faschisten“, da hat der sich für eine grosse Nummer haltende Herr Schröder was falsch interpretiert. Aber was sich Linke gegenüber der AfD erlauben dürfen, auch im Bundestag, ist hardcore.
Beatrix von Storch hat auf X eine kleine Sammlung eingestellt, wofür die AfD Ordnungsrufe kassiert und für welche Schmähungen gegen die AfD andere keinen einzigen.
Unfassbar.

Hans-Hasso Stamer | So., 3. Mai 2026 - 18:04

Das Interview mit Björn Höcke hat noch dem letzten Zuschauer gezeigt: dieser Mann hat nichts, aber auch gar nichts mit dem von ihm in den Medien aufgebauten Bild zu tun. Jetzt ist klar, warum sie ihn so fürchten: Er ist klug, charismatisch - und er strahlt eine Glaubwürdigkeit aus, von der aktuelle Politiker nur träumen können.

Seit über zehn Jahren schreibe ich mir die Finger wund: Machjtz euch selber ein Bild, geh zu den Quellen, schaut euch die Leute selber an.

Höcke war der erste, den ich gecheckt habe, als ich mich für die AfD interessierte. Wäre er ein Nazi gewesen, wäre die Partei für mich erledigt gewesen. Ich las sein Buch, hörte seine Reden, folgt die ihm auf Telegram. Er war kein Nazi, und ich verstand, warum sie ihn so angefeinden: Er ist einer der authentischsten Kräfte im konservativen Lager. Von seinem Charisma träumen viele.

Dirk Nowotsch | So., 3. Mai 2026 - 18:13

Ein großer Altkanzler hat vor den Problemen mit der "Überfremdung", also mit dem endgültigen Verlust unserer Identität, gewarnt! Wir sehen jeden Tag die negativen Folgen! Wer das nicht möchte ist der Feind? Ein Nazi? Ein ewig Gestriger? Ein Nationalist? Ich würde eher von Patrioten sprechen!

beruht darauf 'einen faschistischen Beelzebub jederzeit zur Hand zu haben'..., auch Ihre gesamte Existenzberechtigung in der fortgeschrittenen Gesellschaft überhaupt... - sie -Linksgrün(woke)- haben 'unterm Strich' NICHTS vorzuweisen an gesellschaftlicher Substanz und damit auch nichts an gesellschaftlicher Relevanz - ausser als Inquisition! Siehe Bsp. Comedian Schröder..., Sarah Bosetti, Moritz Neumeier(!!) und natürlich 'uns Böhmi', um nur einige Extreme zu nennen... ... - ohne den (Zwangs-) Gebühren-ÖRR wären sie vermutlich alle pleite... ... 🤣👎

Was täten sie ohne ihren Beelzebub Höcke und die AfD...!? >> Sie wären in einer normalen bürgerlich-konservativen Gesellschaft vollkommen bedeutungslose Randerscheinungen... - und GENAU DA müssen sie auch wieder hin, mMn.

Jetzt bin ich unsicher, welchen Helmut Sie damit gemeint haben, Schmidt oder Kohl.

Beide haben auf dem vom großartigen Satiriker Harald Schmidt entworfenen Nazimeter(Autobahn!) mindestens so einen schlimmen Ausschlag wie die AfD.

Jens Böhme | So., 3. Mai 2026 - 18:29

Eine linksextremistische Redewendung besagt, dass man nicht mit Faschisten redet. Linksoffizieller Hintergrund ist, dass man diesen keine öffentliche Plattform geben dürfe. Hier beginnt die Krux. Welches politische Spektrum entscheidet über Öffentlichkeit in freiheitlicher Demokratie? Der Kampf um die Hoheit der Öffentlichkeit ist schon viel älter. Es begann mit der Merkelära, als die politische Mitte sich von selbst auflöste und in die linken und rechten Ränder abwanderte. Nachzügler war die FDP in der linken Ampelkoalition.

Das ist doch immer das Gleiche:
Wenn man schon weiß oder wenigstens ahnt, dass man im Diskurs den Kürzeren zieht, dann etikettiert man das Gegenüber als Nazi, wenn das nicht reicht, als Faschist. Und schon muss (ja darf!) man nicht mit dem reden. Und alle anderen auch nicht - dazu hat man den Kontaktschuldkult erfunden. Der Rest besteht dann aus unbelegten Behauptungen der Linken, die dann der Goebbelschen Manier folgend, dass etwas geglaubt wird, wenn man etwas nur oft genug wiederholt. Tja. Und nun kommt Berndt und man ahnt, dass das ganze schöne Lügengebäude, was man um Höcke gesponnen hat, Risse bekommt. Und - naja: >2Mio Views haben einen Grund: Man will wissen, was das wirklich für ein mensch ist - weil man den "etablierten" Medien nichts glaubt.

Armin Latell | So., 3. Mai 2026 - 18:34

für bestehende Probleme? Ich habe erst 1,5 Std gehört, aber ich bin beeindruckt. Der Rest folgt auch noch. Ich bin über die JF zu diesem Interview gekommen, und obwohl Berndt behauptet, kein Journalist zu sein, macht er diese Arbeit besser als sog. 'proffessionelle'. Die Probleme Schlands wurden und werden im Übrigen von denen geschaffen und ständig vergrößert, die dazu überhaupt keine Lösung haben, weil gar nicht gewollt. Und an der Spitze die spd (mit ihrer Medienmacht). Mir sind naive Lösungen und daraus lernen wesentlich lieber als gar keine. Ja, Höcke zeigt hier sein wahres Ich, nicht das, was ihm seine, ihn abgrundtief hassende, Feinde andichten. Besonders gut dabei ist, dass der Cicero seine Fatwa gegen die AfD deshalb unterbrechen musste!

Alex | Mo., 4. Mai 2026 - 08:38

Antwort auf von Armin Latell

macht dabei auch Fehler, das bleibt nicht aus. Ein Zeichen der Größe ist es, wenn man von seinen Fehlern lernt und den eingeschlagenen Kurs entsprechend anpaßt, so funktioniert gute Politik!

Leider sehe ich diese Eigenschaft bei keiner der etablierten Parteien, nicht einmal bei der angeblich konservativen Union und der einst freiheitlichen FDP. Von den linksextremen Parteien Grüne, SPD, SED/PDS/Linke kann man das nicht erwarten, bei ihnen gibt die Ideologie die Richtung vor, Abweichungen darf es nicht geben!

Statt den offensichtlich falschen Kurs zu korrigieren, verunglimpfen, diskreditieren und diffamieren sie diejenigen die auf die Mißstände hinweisen, das ist eine Bankrotterklärung der eigenen Politik!

Die AfD wird einige ihrer Maximalforderungen anpassen müssen sollte sie in Regierungsverantwortung kommen, denn sie sind nicht 1:1 umsetzbar, ich traue ihr aber zu, dies auch zu tun.

Hans-Hasso Stamer | Mo., 4. Mai 2026 - 15:04

Antwort auf von Armin Latell

bisher waren die öffentlich-rechtlichen der Ort hemmungsloser Selbstdarstellung von linken Parteien. Ich erinnere nur daran, in welch breiter und ausführlicher Form alle möglichen rotgrünen Politiker ihre Vorstellungen von der Politik ständig im Fernsehen erläutern konnten.

Und jetzt macht das plötzlich mal jemand mit der Gegenseite: er gibt ihrem Erzfeind Raum zur sympathischen Selbstdarstellung, lässt ihn ausreden. Das ist natürlich ein Skandal!

Seit wann gilt "gleiches Recht für alle", wenn man "rechts" ist?

Die Linken verlieren hier gerade ihr Monopol auf reichweitenstarke Eigenwerbung! Kein Wunder, dass sie durchdrehen.

Ingbert Jüdt | So., 3. Mai 2026 - 18:37

... ist eine einzige stinkfaule Ausrede dafür, sich nicht mit dem eigenen politischen Totalversagen in der Epoche der Polykrise auseinandersetzen zu müssen. Die alten Eliten der repräsentativen Demokratie sind am Ende, weil sie zugelassen haben, dass sich diese Demokratie in eine Oligarchenherrschaft mit totalitären Ambitionen verwandelt hat – aber dieser selbstkritischen Einsicht steht ein über Jahrzehnte gewachsenes, narzisstisches Selbstbild dieser Eliten entgegen, das sie in einer sich selbst verstärkenden Schleife der Realitätsverleugnung gefangen hält. Das schließt die »woke« Linke ein, die zu keinerlei ernsthafter Gesellschaftskritik mehr imstande ist, sondern sich in hohldrehender, aus Ressentiments gespeister Symbolpolitik erschöpft.

Demgegenüber sind es solche Interviews, nicht das Brandmauergebrüll des SPIEGEL, aus denen ich Argumente gewinne, warum ich Höckes Ethnonationalismus für verfehlt und mein Misstrauen in die AfD für gerechtfertigt halte. Vielen Dank an Ben Berndt!

ausgeprägt..., aber ich denke es braucht zum linksgrünwoken Extremismus, welcher sich mit seinem 'Marsch durch die Instanzen' mittlerweile de facto alternativlos in der gesamten Gesellschaft breit macht bzw. bereits breit gemacht hat, einen ebenso extremen Gegenentwurf um diese Entwicklung zu stoppen oder in Teilen sogar rückabwickeln zu können.

So gesehen ist Höckes Ethnonationalismus und Sellners Remigration letztendlich nur die Logische Antwort aus das linksgrünwoke Paradigma... - das Komplementär sozusagen... ...

Treffen wird man sich dann vielleicht irgendwo in der Mitte oder wenn's optimal läuft etwas rechts von der alten Mitte, vielleicht!? - oder es eskaliert... ..., aber der extreme Gegenpol zu Linksgrünwoke ist auf jeden Fall notwendig, denn sonst bewegt sich hier GARNICHTS zum positiveren... ...

Wer mit offenen Augen durch Deutschland geht, KANN nicht übersehen, zu welch massiven Mißständen der grünlinkswoke Fanatismus in allen Bereichen geführt hat.

Die wirklichen Radikalen sind Grüne und SED/PDS/Linke! Die Grünen haben es mit Hilfe ihres ÖRR geschafft, Union, SPD & FDP so weit nach links zu zwingen, daß von ihrer ursprünglichen Identität nichts mehr übrig ist. Die AfD weigert sich gezwungen zu werden, darum wird sie bekämpft.

Grüne und SED/PDS/Linke sind klassische Führerparteien, Demokratie kennen und können sie nicht, sie sind intrinsisch autoritär, ihre linke Ideologie gibt die Richtung vor, sie ist nicht verhandelbar, die Realität muß sich der Ideologie beugen!

Das ist bei der AfD nicht so, Höcke ist einer von vielen, seine Forderungen gehen mit in das Gesamtpaket ein, dort werden sie an die Realität angepaßt!

Die Etablierten haben BEWIESEN das sie es nicht können, die AfD hat das erst noch zu beweisen, so lange das so ist, gilt für mich die Unschuldsvermutung!

Genau das ist Höckes mediales Bild in einem einzigen Schlagwort zusammengefasst. Chapeau. Nur hat es mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

Hören Sie sich die viereinhalb Stunden an, auch wenn es anstrengend ist. Sie werden für ihre These keine Belege finden.

das sehe ich weitgehend auch so.
Höckes extremer Ethnonationalismus ist die Antwort auf die extreme Entwicklung der letzten 10 Jahre in Deutschland, ergo, er fungiert eher als ein Geschichtslehrer mit erhobenen Zeigefinger, aber bei weitem nicht nicht als Politiker für das "Tagesgeschäft".

Die Hysterie um diesen Herren, und somit um die AfD in ihrer Gänze, die ist lächerlich, tja, und so gar nicht eines selbsternannten Volkes von "Dichtern und Denkern" würdig.

Ingo Frank | So., 3. Mai 2026 - 18:43

haben, sonst stände die AfD nich bei 39% in Thüringen.
Das ist ja auch nur die halbe Wahrheit. Linke & BsW haben sich halbiert. Die Grüne Sekte ist raus genau wie die FDP dank versagter Wahlkampf - Unterstützung aus Berlin, Die SPD mit mickrigen 7% in Richtung kleiner 5% und die CDU des Dr.mett, abgeschlagen bei 25%.
Und egal wie es genannt wird, die „überproportionale Geburtenrate unserer Gäste“ führt natürlich zum Verlust der eigenen Kultur und Identität wie „Brennpunkte“ z.B. Berlin beweisen. Das ist kein Rassismus, das ist lediglich Mathematik und auch kein Wunder wenn das klassische Familienmodell immer weiter in den Hintegrund gedrängt wird. Zumal schon bei 2 Kindern das Armutsrisiko erheblich steigt und nun als Krönung die Abschaffung des Ehegattensplittings und der Familienmitversicherung auf Altersgrenze der Kinder bis 7 Jahren.
Aber die SV Kosten über die Pauschale von 123€ für unsere Goldstücke der Solidargemeinschaft aufgebürdet werden !
Mit freundl. Grüßen a d Erf.Rep.

Pamina | So., 3. Mai 2026 - 19:19

„So jedenfalls, wie Berndt das getan hat, darf man es nicht.“

Wirklich? Wer bestimmt das? Jeder kann ein Interview führen, wie er will. Niemand hat das Recht, dazu Vorgaben zu machen. Das Interview war Balsam gegenüber dem, was Journalisten und Moderatoren im ÖRR sonst machen und die ich mir aus diesen Gründen auch nicht mehr antue. Es ist dort unterirdisch und hat mit Interviewführung und Moderation nicht das Geringste zu tun. Höcke durfte ausreden. Das kann man nicht hoch genug schätzen. Es wurde ihm von Berndt respektvoll begegnet, wie sich das gehört. Kein aggressives Angiften, kein bloßes reduzieren auf irgendwelche „Schandtaten“. Kein Interview, um ein Bild von Höcke zu produzieren, das ihn meistbietend diffamiert wie sonst üblich. Berndt hat etwas, was viele heute in der Branche nicht mehr haben: Anstand und Unvoreingenommenheit. Interviewer, die die vorgefasste Meinung dazu gleich mittransportieren und manipulieren wollen, haben wir schon genug. Bei Berndts Interview wird es dem Zuschauer selbst überlassen, sich seine Meinung zu bilden. Die Bevölkerung ist nicht zu blöd dazu. Aber Medien und etablierte Politik fürchten den mündigen Bürger wie der Teufel das Weihwasser.

Theodor Lanck | So., 3. Mai 2026 - 19:28

Berndts Gespräch mit Höcke hat dessen Dämonisierung ad absurdum geführt. Alleine dafür wird Berndt natürlich ans Kreuz genagelt. Das wird ihm wie Höcke egal sein.

Höcke ist ein rechter Politiker, das wusste man vorher. Was an seinen Aussagen extremistisch sein soll, erschließt sich mir nicht. Das bedeutet nicht, dass seine Vorstellungen umsetzbar oder zielführend wären. Aber man kann sich wenigsten in solchen Interviews ein eigenes differenziertes Bild machen. Insofern ist der Podcast mehr wert als vieles, was die Profi-Journalisten von Spiegel, ÖRR usw zustande bekommen.

Zur Demographie: Die Lösung wäre Robotik für den Arbeitsmarkt, gepaart mit echter Familienpolitik, die nicht bevormundet.

Christa Wallau | So., 3. Mai 2026 - 20:16

bin - wieder einmal - sehr angetan von der Klarheit, mit der Björn Höcke seine Positionen darlegt. Ich kann an ihnen nichts finden, was mich in irgendeiner Weise beunruhigen würde. Im Gegenteil: Die meisten Ansichten von Höcke teile ich.
Ich glaube nicht, daß es in den anderen Parteien viele Abgeordnete gibt, die über derart große
Geschichtskenntnisse verfügen und sich mit politischer Wissenschaft so intensiv befaßt haben wie dieser Mann. Darüber staune ich immer wieder.
Ebenso bewundernswert ist Höckes Gelassenheit angesichts der jahrelangen Anfeindungen und Verleumdungen, die er ertragen mußte.
"Chapeau!" kann ich da nur sagen!
Ich wünsche mir ihn als zukünftigen Innenminister.

was für unglaubliche Diffamierungen sich Herr Höcke über Jahre gefallen lassen muss, das hätte einen anderen gebrochen.
Die gesamte Gutmenschenfraktion erlaubt sich im Brustton der eigenen Rechtschaffenheit, einen anderen fertig zu machen.
Sie tun das, was sie anderen vorwerfen.

ja auch gerade keine (erweiterten) Geschichtskenntnisse, da reichen einfaches Abitur und die ideologische Erkenntnis 'zu den Guten zu gehören' (sprich zu Linksgrünwoke) vollkommen aus... ...

Bestätigung diesbezüglich gibt's beim ÖRR und im Spiegel-Online... ... -- das ist natürlich keine wirklich neue Erkenntnis, gebe ich zu.

Wieder einmal bin ich mit Ihnen einer Meinung, werte Frau Wallau. Wenn ich dem Gespräch mit Björn Höcke Adjektive zuordnen müsste, sie wären sie allesamt positiv besetzt. Dieses Gespräch ist einfach ein Genuss.

Chris Groll | So., 3. Mai 2026 - 20:35

"Höcke hält sich zwar für fachlich bereit, Ministerpräsident von Thüringen zu werden. Aber für die Lösung schon heute bestehender Probleme scheint er kein Konzept zu haben."
Herr Brodkorb, haben die anderen Politiker denn Lösungen????

Walter Buehler | So., 3. Mai 2026 - 20:50

Der "funktionärsfreundliche", mit Preisen sich selbst überhäufende Journalismus ist auf einer gefährlichen Geisterfahrt, die immer wilder und risikoreicher wird.

Herr Brodkorb von der SPD hat das - obwohl er keine Parteigänger Höckes ist - sehr gut an dessen Beispiel herausgearbeitet.

Begreift sich ein Journalist im Sinne seiner Berufsethik noch als ein seriöser Lieferant von objektiven Informationen, die in einer Demokratie zum Begreifen und Entscheiden unabdingbar notwendig sind?

Oder fühlt sich nur noch wohl als "calumniator", der alle Gegner seiner politischen Seilschaften und Sekten genussvoll niederknüppelt, ohne sich groß um Ethik und Moral zu kümmern?

Jeder Herkules, der heute in den Medien tätig ist, steht heutzutage an diesem Scheideweg. Seine Entscheidung wirkt sich so oder so auf die Überlebenschancen der Demokratie aus.

Wolfgang Borchardt | So., 3. Mai 2026 - 21:59

verteidigen zu wollen, und gleichzeitig dem Bürger vorschreiben zu wollen, was er von diesem und jenen zu halten hat, ist nun ganz undemokratisch. Während in herkömmlichen Interviews die Befragten in eine Ecke gedrängt werden sollen, wirkt Ben Berndt erfrischend anders und überzeugend demokratisch. Er lässt die Leute reden und fragt nur des besseren Verständnisses wegen. Er hält die Zuschauer für gut genug, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Welcher Demokrat könnte - außer aus Angst um Macht und Deutungshoheit - etwas dagegen haben?

Jürgen Goldack | So., 3. Mai 2026 - 23:22

Ist es nicht müßig, jeden rhetorischen Ausreißer , den man gehört haben will zu kommentieren? Ist es nicht wichtiger, das sich durch alle Interviews oder Gespräche, die verschiedene Redakteure, Influencer und Journalisten mit Herrn Höcke geführt haben immer wieder nur eines heraus kristallisiert: Herr Höcke ist weder Faschist, Hitlerverehrer, rechtsradikal noch sonst irgend etwas, was Deutschland in irgendeiner Form schaden könnte. Und das war auch nie seine Intension! Das eigentliche Problem scheint mir zu sein, das all die Politiker welcher Couleur auch immer (außer der AfD) einfach kein Rezept finden, Herrn Höcke wie auch der gesamten AfD durch ihre sinnfreien Vorwürfe und Unterstellungen mit belegbaren Fakten zu kompromittieren, zu schaden. Die unsägliche u. antidemokratische Brandmauer ist schlechthin der Beleg dafür, mit welcher Hilflosigkeit Politik wie linke Medien verzweifelnd versuchen aus der Grube, die sie sich selber geschaufelt haben wieder heraus zu kommen.

Die vereinte Linksfront aus Politik, ÖRR, „NGO“ und Systemmedien versucht alles um das mühsam errichtete Lügenkonstrukt aufrecht zu erhalten. Weil aber dieses Lügenkonstrukt der Realität diametral widerspricht und immer mehr Menschen das sehen, auch dank Interviews wie dem hier thematisierten, muß man zu immer drastischeren Maßnahmen greifen, um es aufrecht zu erhalten.

Am Ende geht es der Linksfront nur um zwei Dinge: Machterhalt und Deutungshoheit!

Echte Demokratie stört dabei, der Wähler ist ja unberechenbar, darum haben wir „unsere Demokratie“, die ist um den rechten Teil des politischen Spektrums „bereinigt“. Eine halbe Demokratie ist aber keine Demokratie!

Stefan Teschner | Mo., 4. Mai 2026 - 02:15

zum Feindbild auf und malen den vermeintlichen Teufel so grell wie nur möglich an die Wand - und dann kommt ein junger Influencer und zeigt Höcke in mildem Licht als freundlichen National-Romantiker mit - entsprechend seiner Vorbildung - profunden Geschichtskenntnissen und Wissenslücken in Volkswirtschaftslehre sowie Staats- und Verwaltungsrecht.
Jemand sollte dem SPIEGEL mitteilen, dass ein fairer Umgang mit Herrn Höcke die Zuhörer und Leser nicht automatisch zu Fans macht - aber die fast schon hysterische Reaktion zeigt, wie gering diese Medien die Intelligenz ihrer Konsumenten einschätzen.
Übrigens, Herr Schröder: Dass man Höcke lt. Urteil 2019 ungestraft einen Faschisten nennen durfte ist ausdrücklich keinBeleg dafür, dass er tatsächlich einer wäre - sondern beweist, dass die Meinungsfreiheit in diesem Land zum Zeitpunkt des Urteils noch unter besonderem Schutz stand. Man schaue sich nur an, mit welchen unfeinen Begrifflichkeiten man Frau Künast bis 2022 straffrei betiteln durfte..

Bei dem Verfahren ging es darum, ob man Höcke einen „Faschist“ nennen darf. Darf man.
Das Höcke ein Faschist ist, faschistische Ansichten hat u.ä. war nicht Gegenstand des Verfahrens. Das wird bewusst in der Öffentlichkeit unterschlagen, ist aber ein himmelweiter Unterschied.
MfG a d Erf. Rep.

Alex | Mo., 4. Mai 2026 - 07:27

denn wer mit Menschen wie Höcke offen spricht, ihnen die Chance gibt sich zu positionieren, der merkt schnell, daß an den Vorwürfen der Linksfront nichts dran ist.

Höcke, Sellner & Co. sind nicht die Teufel als die sie die Linke darstellt, darum darf keiner mit ihnen reden!

„Und warum klappt es nicht?“, die richtig Antwort wäre, weil es nicht stimmt!

Ihr demographisches Beispiel ist belanglos, Höcke ist einer von vielen, die in der AfD den Ton angeben, er wäre schnell überstimmt, denn im Gegensatz zu den Grünen, die eine klassische Führerpartei sind, ist die AfD demokratisch. Wir brauchen Migration, aber nur solche die dem Land nutzt, die Aktuelle tut das definitiv NICHT!

Auch merkwürdig, daß man bei einem angeblichen „zertifizierten Faschisten“ bewaffnet sein muß, bei einem zertifizierten Kommunisten wie Gysi aber nicht.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 4. Mai 2026 - 08:23

Höckes "mit dem Führer" und wenn Herr Höcke denn - rein äußerlich - so unglaublich blaue Augen hat, wie das laut Wiki sein Vater bei einem Treffen mit Adolf Hitler bemerkte, dann gibt es sicher noch andere Vergleichsmöglichkeiten.
Nun habe ich allerdings mittlerweile ein anderes Bild von Adolf Hitler, das eher die "heimeligen" Treffen am Obersalzberg mit Freunden und "Familie" aufnimmt, sowie Hitlers Anrufung auf dem Hügel in Bayreuth als "Onkel Hitler" und meine Befürchtung, dass für Hitler, weniger das Bild eines Teufels passe, als insgesamt "unterkomplexe" politische Vorstellungen, eher im Bereich Oper, Drama etc.
Ich rege mich über das Potsdamer treffen nicht allein wegen Herrn Sellner auf, sondern ebensosehr lt. Wiki über die Anschauungen von Herrn Höcke.
Wenn die Welt Juden aufgenommen hätte, wären Ideen dieser Wannseekonferenz vielleicht möglich gewesen?
So schlicht ist die Welt nicht.
Wer erlaubt den Deutschen eine in meinen Augen eher vlt. anachronistische "Gesundschrumpfung"?

mit einem "autochthonen" Gast aus Ostdeutschland.
Die "Gesprächsleitung" ist eher sanft und zurückhaltend und wirkte wie eine Therapiesitzung auf mich.
Wendet Herr Berndt die sogenannte "Rogers-Methode" an?
Solche Gespräche können sehr viel zutage fördern, aber wenn ich Herrn Höckes Wiki-Beitrag lese und Herrn Brodkorbs Wiedergaben, dann eher nichts Unbekanntes.
Die evtl. große Zustimmung des Forums zu Herrn Höcke macht mich ein bisschen traurig .
Ich hoffe sehr, dass sich in Wahlen politische Kompetenz durchsetzen wird.
Bin aber nicht sehr optimistisch.
Das Motto scheint eher, "warum komplex, wenn es auch einfach geht"?
Meine Antwort wäre eben, dass das Leben zwar einfach, aber darin ungeheuer komplex ist.
So liest sich Herr Höcke für mich nicht.
Es tut mir leid.
Ich habe keine Zeit für ihn.
Sehe lieber z.B. Habeck, Prof. Sinn, 4Pi-Solution, Sloterdijk und viele mehr...

... erwarten, dass jeder Leser sofort zu einem sklavischen Fan von Herrn Höcke werden muss. Niemand will Sie zwingen, Höcke zu lesen.

Es geht den meisten nur darum, dass das Interview zeigt, dass Höcke kein so absolut schlimmer "Teufel" ist, wie ihn die Medien gewöhnlich darstellen.

Seit Jahrzehnten bringen deutsche Medien unendlich viele Verteufelungen Höckes, aber haben ihm niemals die geringste Chance gegeben, sich selbst zu den Vorwürfen zu äußern.

Ich weiß nicht, ob diese faktische Zensur nur an der Gesinnung der Journalisten liegt, oder ob das an einer Drohung mit dem wirtschaftlichen Ruin liegt, wenn man die Meinung von Höcke selbst zeigt. Diese strenge Zensur ist es, was nach meinem Eindruck die meisten Kommentatoren ärgert und umtreibt.

Ich begrüße es, dass SPD-Mitglied Brodkorb diesen Artikel geschrieben hat. Er zeigt darin, dass die bisher praktizierte Zensur der Person Höcke ihr Ziel gerade NICHT erreicht hat und ihn ganz im Gegenteil populär gemacht hat.

nach meinem Geschmack auch die Rolle eines "Advocatus Diaboli", gerade, weil er so intelligent ist und komplex denken kann.
Er zeigt Schwachstellen auf, Brüche in der Fassade.
Zweifellos immer interessant zu lesen.
Ist diese intelligente Fertigkeit nicht etwas, das man früher gerne Rhetorikern oder Sophisten ankreidete?
Da bin ich evtl. wieder schlicht gestrickt.
Ich würde Herrn Brodkorb nie dafür kritisieren, dass er in der SPD ist, es ist eher seine Art der Analyse.
Ich bin aber erleichtert, dass meine Art im Forum auch nicht grundsätzlich "angegriffen" wird.
Die SPD ist mir Zeit meines Lebens eine Heimat gewesen.
Da widerrufe ich eher wie Galileo, damit ich bei ihr bleiben darf.
Meine Lehren aus Geschichte gehen dahin, dass "Führer" vielleicht entscheidende Impulse setzen können, sie können aber niemals Gesellschaft ersetzen.
Es wäre also in meinen Augen ganz etwas anderes, wenn Herr Höcke die Menschen abholte, wo sie gerade stehen, dann aber bedürfte es politischer Expertise...

... die das "Böse" als ein konkreten Menschen personifiziert.

In einigen wenigen Fällen ist das auch für mich plausibel: etwa bei Nero, Mengele, Hitler, Stalin, Berija, Pol Pot, ...

Im politischen Alltag ist Verteufelung jedoch zu einer häufig gebrauchten, simplen und arbeitssparenden Methode geworden, um sich Gespräche und Diskussionen mir Andersdenkenden zu ersparen. Auf die Argumente eines Teufels "darf" man nämlich sowieso nicht hören, also muss man auch nicht darüber nachdenken, was er sagt.

Wer überall Teufel sieht, der ist in der Regel zu faul zum Denken.

Nehmen Sie mir bitte den guten Nero da mal raus, der nach dem großen Stadtbrand den Brandschutz mittels Bauvorschriften revolutioniert hat. Grundsätzlich galt jeder ermordete römische Kaiser als Teufel, denn die Geschichte schrieben die Mörder. Wir kennen das als Damnatio Memoriae (Verdammnis des Andenkens). Nero konnte sich ja nicht mehr wehren.

Womit wir bei der aktuellen "Verdammung" von ungenehmen Personen durch die Mainstreammedien, die ja zu einem nicht unerheblichen Teil der SPD gehören, oder staatlich gesteuert werden (Rundfunkrat).

Nur funktioniert das nicht mehr so gut, weil wir nicht mehr auf Kreidetafeln schreiben sondern im Internet.

Leider ist uns der römische Kaiser Claudius Nero infolge einer tendenziösen christlichen Geschichtsschreibung als Beelzebub schlechthin dargestellt worden. Das ist aber weitgehend eine falsche Darstellung. Man schreckte sogar davor nicht zurück, nur um Nero zu verteufeln, in die Texte der altrömischen und antiken Autoren einzugreifen so wie man dort auch Jesus Christus zwecks seiner historische Existenz hineindichtete. Es ist die Geschichte einer zweihundertjährigen Verleumdung. Gewiss war Nero kein Engel, er war ein typisches Kind seiner Zeit, aber er war kein schlechter Kaiser, da gab es schlimmere wie Commodus oder Caracalla. Dies nur am Rande vermerkt. Geschichte wird eben immer von den Siegern geschrieben. Und das Christentum zählte eine Zeitlang zu den Siegern. So wie es heutzutage zu den Verlierern gerechnet werden muss. Denn der Islam erscheint im Wetterhäuschen der Geschichte derzeit als vermeintlicher Sieger. Wie gesagt, dies nur ganz am Rande und zur Illustrierung...

Aber Frau Sehrt-Irrek, auf den fliegen Sie? Das ist doch ein Rattenfänger. Ein Blender und Schwiegermuttertyp, der nichts wirklich drauf hat. Haben Sie mal ein Buch von ihm gelesen? Ich meine ein Kinderbuch. Igitt. Bitte, Frau Sehrt-Irrek, Sie sind doch eine erfahrene Frau, solche Typen erkennt eine taffe Frau wie Sie sofort. Habeck! Also, ich weiß nicht. Jetzt bin ich aber tatsächlich irritiert.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 4. Mai 2026 - 11:04

Antwort auf von Klaus Funke

zum ersten Mal gesehen, warum viele Menschen bei Herrn Habeck "ins Schwärmen geraten" könnten.
Keine Bange, Herr Funke oder die von mir benannten Leute, ich erkenne höchstens Momente wieder, die ich immer um mich hatte, zuletzt eher im "Äther".
Wenn man nicht nur in der Gesellschaft gelebt hat, sondern auch Gesellschaft gelebt hat, dann ist die Welt vielleicht voller Ähnlichkeiten und Wunder?
In diesem Sinne empfehle ich die chinesische Serie "To the Wonder" 2024
Ich hatte das Gefühl, dass sich Herr Habeck gewissermaßen "freigeschwommen" hat.
Das hat mir gefallen und seine strategische Analyse.
Wie hiess es da ungefähr:
Die 20 Jahre, die wir für den Klimaschutz gearbeitet haben, können wir nutzen für die schwere Aufgabe, die nun vor uns liegt.
Das wäre schön, Herr Habeck.
Er klang zumindest sehr gebildet und überhaupt nicht ideologisch.
Schauen Sie ruhig genauer hin, Herr Funke

auch mit dem, was Menschen sagen, die mir politisch absolut nicht zusagen und von denen ich glaube, daß sie im Gegensatz zu Höcke, Sellner & Co. extrem gefährlich für Deutschland, die Deutschen, Europa und die Europäer sind, dazu gehören Menschen wie den von Ihnen genannten R. Habeck.

Ich habe mir u.a. das Abschiedsinterview zwischen Habeck und der TAZ durchgelesen, mein Fazit war: der Mann kann nichts, er weiß nichts, er hat gravierende Wahrnehmungsstörungen, er ist meilenweitweg von der Realität und er leidet an massiver Selbstüberschätzung! Und sowas finden Sie gut? Schwer nachzuvollziehen.

https://taz.de/Robert-Habeck-tritt-zurueck/!6106347/

Der Wiki-Artikel ist kein "Beitrag" von Herrn Höcke.

Schon der 1. Satz ("Björn Uwe Höcke ist ein rechtsextremer deutscher Politiker (AfD).") zeigt, dass es bei diesem Artikel ausschließlich um die Klassifizierung als "Rechtsextremer" geht.

Unter "Einzelnachweise" finden sich 310 (!) Quellenangaben, die in der Regel aus den dominanten Massenmedien stammen (und das vorgefasste Urteil dieser Medien als wahr unterstellen). Bei Merz werden "nur" 243 Quellen genannt, bei Baerbock 175, bei Habeck 118 und bei Klingbeil nur 62).

Daraus ergeben sich für mich auf den ersten Blick zwei Hypothesen:

1. Wer zu Wiki-Artikeln über aktive politische Persönlichkeiten beiträgt, orientiert sich fast ausschließlich an ausgewählten Massenmedien und übernimmt idR 1:1 deren Wertungen.

2. Je "umstrittener" eine Person in den Massenmedien ist, desto mehr solcher Einzelnachweise sind nötig. Wer den Wiki-Autoren sympathisch ist, braucht dagegen nur wenige Quellenangaben.

Wiki-Einträge sind Menschenwerk.

Der Wiki-Eintrag ZU Herrn Höcke.
Ich schaue gerne bei Wiki nach, jedoch mit aller gebotenen Vorsicht.
Das sind keine ausgewiesen wissenschaftlichen Texte, wenn ich das richtig sehe.
Sie geben aber Orientierung.
Ich unterstütze das monatlich.

Alex | Mo., 4. Mai 2026 - 12:30

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

nein, das tun sie nicht, sie geben die subjektive Meinung der Autoren wieder. Diese Meinung wird durch vom Autor selektierte Quellen „untermauert“, mit Fakten und Objektivität hat das nicht automatisch was zu tun. Das hat Ihnen Herr Buehler versucht aufzuzeigen.

“Some things are believed because they are demonstrably true, but many other things are believed simply because they have been asserted repeatedly and repetition has been accepted as a substitute for evidence.”

„Manche Dinge werden geglaubt, weil sie nachweislich wahr sind, viele andere Dinge aber werden einfach deshalb geglaubt, weil sie wiederholt behauptet wurden und die Wiederholung als Ersatz für Beweise akzeptiert wurde.“
- Thomas Sowell -

Nur weil etwas oft wiederholt wird, bedeutet nicht das es der Wahrheit entspricht!

erlauben, mit dem Sie sich persönlich nie auseinandergesetzt haben? Sie basieren Ihr Urteil über Höcke, Sellner & Co. auf Hörensagen, sie übernehmen eine Meinung die Ihnen andere wie „Correctiv“ vorgegeben haben von denen Sie glauben, daß sie es gut mit Ihnen meinen. Was ist aber, wenn es nicht so ist, wenn diese Menschen deren Meinung Sie übernehmen, sie und viele andere benutzen, um ihre (politischen) Ziele zu erreichen, sich an der Macht zu halten? So ist es nämlich.

Das ist so, als würde ein Richter den Angeklagten in einem Prozeß nicht anhören und sein Urteil statt dessen auf Basis dessen fällen, was ihm der Kläger sagt. Genau das machen Sie.

Das macht mich traurig, denn es verfälscht den politischen Diskurs und pervertiert die Demokratie!

sollten Sie sehr, sehr vorsichtig sein, sich bei Wiki als Quelle zu bedienen, gerade bei deutschen Wikipedia-Einträgen. Die dort zu findenden Beiträge sind weder neutral noch objektiv, sie geben in der Regel die (linkslastige) Mainstreammeinung wieder. Das können Sie z.B. überprüfen, indem Sie einen englischen Wiki-Eintrag mit dem deutschen vergleichen, hier gibt es teils gravierende Unterschiede! Wobei Wiki als verläßliche Quelle generell wenig taugt.

Ergo: was bei Wiki zu Höcke steht, ist nicht einmal die Pixel wert, auf denen es dargestellt wird. Auch Ihr Bild von Sellner und zum Potsdamer Treffen ist komplett falsch, es entspricht dem was die Lügner von Correctiv & Co. wollen, das Sie denken, mit der Realität hat das nichts zu tun, Sie wurden wie so viele manipuliert. Sie sollten sich ein eigenes Bild machen, indem Sie diesen Menschen zuhören.

Auch verbieten sich Vergleiche zwischen dem Linken Hitler, der DDR-sozialisierten Kommunistin Merkel und Herrn Höcke.

G. Fischer | Mo., 4. Mai 2026 - 08:47

Die Aussage, dass eine Erhöhung der Geburtenrate (Zitat: "Der umgekehrte Weg hingegen ist bisher nie gelungen, jedenfalls in freiheitlichen Gesellschaften. ") nie gelungen ist, sollte korrigiert werden. Seit den 70iger Jahren war der sog. Pillenknick in der DDR erkannt und man hat sich mit hohem finanziellen Aufwand in ein Programm gestürzt, was junge Familien massiv förderte. Ehekredite, Elternzeit bei vollem Lohnausgleich, Prämien bei jedem Kind, bevorzugte Wohnungsvergabe an Familien mit Kindern, Ausbau der Kinderbetreuung haben nachweislich zu einer deutlichen Erhöhung der Geburtenrate geführt (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554952/umfrage/fertilita…). Auch wenn die DDR heute nicht als freiheitliche Gesellschaft gesehen wird, waren es keine Zwangsmaßnahmen. Dann kam die Wende und die Prioritäten verschoben sich. Heute gibt man das Geld halt für andere (bessere?) Sachen aus. Das ist das Dilemma.

Brigitte Miller | Mo., 4. Mai 2026 - 09:30

dann haben Sie dem Interview gelauscht und konnten Ihre Meinung zu Herrn Höcke gar nicht ändern, dass Sie die Zustimmung
zu ihm "ein bisschen traurig" macht?

Ich bin traurig darüber, wie wenig Fürsprache unsere bunte und moderne deutsche Gesellschaft findet.
Ich fand "Frau Merkels" Migrationspolitik auch übertrieben, bzw. teils fahrlässig, mir gefiel nicht, wie man in den letzten Jahrzehnten evtl. mit Kritikern umgegangen ist.
Daran habe ich mich meines Wissens nie beteiligt.
Aber dass das Forum evtl. zurück möchte zu einem "idyllischen" Deutschland, das es so wahrscheinlich nie gegeben hat, das macht mich traurig.

wenn ich Sie richtig verstehe Frau Sehrt-Irrek, dass Sie denken, die Person Höcke und jene, die ihn nicht als Verkörperung des absolut Bösen sehen wollen, die dunkelste Zeit Deutschlands wieder haben möchten?

Dem ist bestimmt nicht so , möchte ich Sie beruhigen.
Und Sie sehen gar keine Probleme im "bunten und modernen Deutschland"?

Danke Frau Miller.
Eigentlich sehe ich keine Schwierigkeiten, die man nicht bewältigen könnte, wenn man die Bevölkerung mitnimmt und sie in ihrer Kritik ernstnimmt.
Das habe ich immer versucht.
Früher wollte ich so gerne in England leben, zwischendurch gefiel mir Österreich, ich habe eine große und auch teils bunte Familie.
Wir hatten mal über Nacht und durch die Schule eine junge Russin zu Besuch.
Zunächst habe ich sie voller Enthusiasmus mit "Doswidanja" begrüßt.
Als sie dann den Apfelsaft verdünnte und den Deckel des Zuckerstreuers abschraubte, kamen mir fast die Tränen.
Da muss etwas passiert sein, dass Russland so reagierte auf die Entwicklungen in seiner Nachbarschaft.
Das entschuldigt natürlich nichts.
Ich suche nach Erklärungen und darüber Lösungen.
Liebe Frau Miller, Ihr Nachname ist nicht "autochthon deutsch"?
Moment, doch!
Es gibt doch den Kabarettisten Rolf Miller...

Ich mußte Ihren Satz mehrfach lesen, meinen Sie das ernst Frau Sehrt-Irrek?

Das, was uns die grünlinkswoke Politik samt erster „grünen“ Kanzlerin Merkel eingebrockt haben, ist der Niedergang der christlich-europäischen Kultur! Das hat mit „bunt“ und „modern“ gar nichts zu tun! Es ist das Ende einer über Jahrhunderte aufgebauten glanzvollen Zivilisation, die die Welt nachhaltig POSITIV geprägt hat! Diese wurde für eine dekadente wohlstandslinke Ideologie und einem unbändigen Haß auf alles Deutsche/Weiße geopfert! Normalität wird in dieser grünlinkswoken Gesellschaft ausgegrenzt, diskriminiert, für „ewiggestrig“ erklärt, das Extreme, das „Bunte“ wird zum Maßstab, wird hofiert!

Sowas KANN man nicht positiv sehen!

Es geht nicht um ein „idyllisches“ Deutschland, das gab es nie, es geht um ein sicheres, gerechtes und wohlhabendes Land, das in der Welt respektiert wird und das seinen Bewohnern eine lebenswerte Zukunft bietet! All das haben uns die Linken genommen!

Internationalismus oder NoBorder.
Das sind teils tolle Entwicklungen gewesen vor und dann wieder nach dem 3. Reich. Das 3. Reich sehe ich als KATASTROPHE
Ich lobe die Deutschen an allen Ecken und Kanten, aber immer auch für ihre friedliche Weite und internationale Zusammenarbeit.
Ich lebe gerne hier und glaube aus meinen Erfahrungen heraus langfristig an eine Erweiterung in Deutschland, also an ein Zusammenwachsen mit zig Kulturen.
Zwar habe ich auch in Rudow gewohnt, sogenannter "Speckgürtel", aber damit gerne in Neukölln.
Ich bin im Ruhrgebiet geboren, ein Melting Pot.
England war schon in meiner Jugend ein Melting Pot.
Engländer haben mir immer höflich zugehört, egal wie schlecht ich ihre Sprache sprach.
Was brauchen wir also hier in Deutschland noch?
Ich würde sagen, Vertrauen, auch und gerade in die Politik.

S. Kaiser | Mo., 4. Mai 2026 - 10:54

Herrje … die linke Bubble implodiert.
Es sei daran erinnert, dass Thilo Jung als Solist ein 6-stündiges Interview mit Maximillian Krah gemacht hat. Kann mich nicht erinnern, dass das skandalisiert wurde. Warum, weil Jung dem linken Lager angehört und es im „anti-rechts“ Duktus gehalten hat.
Und jetzt kommt ein neutraler Podcaster (Anm an Herrn Brodkorb, nicht jeder, der im Netz seinen Lebensunterhalt verdient, ist ein „Influencer“) daher und will den „Menschen“ Höcke kennenlernen und verstehen. Skandal! Zeter und Mordio wird geschrien. Man dürfe dem Teufel keine Plattform bieten, und wenn, dann dürften nur journalistische Profis Fragen stellen.
Das ist ein freies Land. Hier darf jeder mit jedem reden. Und jeder der dabei zuhören will, darf zuhören. Punkt.
Würden die Journalisten ihre Arbeit machen, wäre das Interesse an dem Gespräch marginal gewesen. Aber es sind diese Idioten mit ihrem autoritären Gehabe, die alle anderen als unmündig ansehen und so ein Non-Event erst groß machen.

Brigitte Miller | Mo., 4. Mai 2026 - 14:34

Psychiater analysiert hysterische Reaktionen auf Höcke bei Ungeskriptet (Raphael Bonelli)
RPP Institut
youtube

DerStefan | Di., 5. Mai 2026 - 11:16

Fast wäre ich auf die Überschrift reingefallen - dachte ich doch es geht um das Gespräch mit van Aken. ;)

Der Spiegel ist halt neidisch, dass der Podcast an einem Tag mehr Aufrufe hatte, als der Spiegel Abonnenten. Da haben sie mal den Steisand-Effekt eingesetzt, damit er jetzt mehr Aufrufe hat, als der Spiegel Exemplare in einem Jahr verkauft.

Unfassbar witzig, weil unfassbarer dumm.

Und es ist erneut ein Ausdruck des Niedergangs eines Magazins, für das sich Augstein heute schämen würde.

Den Spiegel hatte ich einst abonniert. Heute lese ich Cicero.