- Feuerlöscher in eigener Sache
Die Brände seien unter Kontrolle, so vermittelte es Friedrich Merz im Talk mit Caren Miosga. Der Kanzler will mit der SPD weiterregieren – und mit keinem anderen. Seine Ankündigung klang für einige fast wie eine Drohung.
Die Anspannung war zu sehen. Friedrich Merz saß zunächst leicht in sich gekrümmt auf dem Stuhl bei Caren Miosga und taute erst langsam auf im Gespräch am Sonntagabend mit der ARD-Moderatorin, die den Kanzler ein Jahr nach seiner Wahl zur ersten Bilanz vernahm. Doch die Körperhaltung spiegelte seine Strategie wider, wie er mit der derzeitigen Krisenstimmung und mehr noch den anschwellenden Untergangsprophetien seiner Regierung gegenüber umzugehen gedachte: vorsichtig, abwartend, mit freundlicher Miene zum ernsten Spiel.
Merz trat zunächst defensiv auf, er beantwortete die Fragen nur knapp, lächelte und sagte wenig. Es war im ersten Teil der Runde eine für Merz anstrengende und geplante Lockerheit. Erst langsam kam er in Fahrt. Und es war klar, er würde den Feuerlöscher spielen wollen und keineswegs Öl ins Feuer der verschiedenen Brände gießen, die ihm vorgeführt wurden. Dies gelang ihm dann weitgehend.
Fast stoisch nahm er die Konfrontationen hin, die Miosga mit ihm versuchte. Die Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) habe es „zynisch und menschenverachtend“ genannt, wenn man den Sozialstaat abbauen wolle. Damit habe sie bei der Maikundgebung doch ihn, den Kanzler, gemeint, hielt die Moderatorin Merz vor. Das könne er sich nicht bieten lassen. Der Angesprochene aber grinste und erwiderte, nach den Kundgebungen sei wieder Alltag, jetzt müsse man wieder „zurück zur gemeinsamen Arbeit“ finden.
Merz nimmt Unmut wahr
Als Miosga auf die Einlassungen des Unions-Abgeordneten Christian von Stetten zu sprechen kam, lachte Merz. Der hatte gesagt, die Regierung werde keine vier Jahre halten. Der Kanzler ließ sich davon nicht provozieren. „Ich kenne ihn gut, und wir stehen uns nah“, sagt er. So war der Spannungsbogen, den Miosga aufziehen wollte, schnell wieder weg. In der CDU gebe es einen größer werdenden Unmut, das sei ihm bewusst. Er könne das auch verstehen.
Zugleich bekräftigte er seinen Führungsanspruch in der CDU und sprach diesen merkwürdigen Satz, der nun vielfältig diskutiert wurde. Er habe nicht die „Vollmacht“, die Partei „umzubringen“, will sagen, weder inhaltlich zu entkernen und an die SPD auszuliefern, noch in ein Bündnis mit der AfD zu führen. Dass aber manche diese Regierung zumindest schon als Mordversuch an der CDU ansehen, das war mit dem Satz nur indirekt angedeutet.
Nach dem Defensivspiel im ersten Drittel folgte eine vorsichtige Offensive. Merz hatte im Wesentlichen zwei innenpolitische Botschaften an seine Kritiker. Die erste richtete sich an die eigenen Leute, die andere an den Koalitionspartner. Zum einen bekräftigte er seine Abgrenzung zur AfD. Mit ihm werde es weder „Duldung noch Minderheitsregierung“ geben. In dieser Deutlichkeit wird er in der Union damit manche verschrecken, die sich nach einem Ausweg aus dem ungeliebten Bündnis mit der SPD sehnen.
Mit dem Treueschwur gegenüber den Sozialdemokraten verband er aber wiederum eine klare Ansage an den Koalitionspartner. Dem müsse nämlich klar werden, dass es in „Deutschland keine linke Mehrheiten“ gibt. Was wiederum im Umkehrschluss bedeutet, auch für die SPD ist es zwecklos, aus dieser gebeutelten Regierungskoalition auszusteigen. „Die SPD sollte nicht denken, sie kann mit uns machen, was sie will“, meinte Merz.
Als Mantra seiner Regierung gab Merz den „Kompromiss“ aus, den er als Grundpfeiler der bundesdeutschen Demokratie annahm. Mit einem Mehrheitswahlrecht hätte die Union die absolute Mehrheit, so ein Wahlrecht habe man aber nun mal nicht. Deswegen sei eine Einigung zwischen unterschiedlichen Koalitionspartnern der notwendige Vollzugsrahmen der Politik. Merz machte den Eindruck, er wünsche sich, dies würden Bürger und Medien stärker reflektieren und ihm zugutehalten.
Merz: Erfolge der Regierung
Zugleich räumte Merz bei Miosga ein, dass die Regierung nicht genug geliefert habe. Über die Erfolge seiner Kanzlerschaft werde allerdings auch zu wenig gesprochen, beklagte er. Vor allem die Migrationspolitik müsse man auf der Habenseite der Regierung buchen. Auch die nun vorgestellte Gesundheitsreform nahm er schon als Erfolg vorweg. An die SPD gerichtet kamen dann auch scharfe Worte: „Kompromisse sind keine Einbahnstraße“, so seine Formulierung.
Wenn die Kompromisse der Regierung nur „gequält“ vorgetragen würden, dürfe man sich über mangelnde Zustimmung auch nicht wundern, mahnte er SPD-Chef Lars Klingbeil und Co. Konkrete Kritik allerdings lehnte er ab. Vielmehr erklärte er der verdutzten Miosga, das Vertrauensverhältnis mit Klingbeil sei nach wie vor gut. Man würde es gerne glauben, manche Indizien sprechen dagegen.
Die Zweifel des Kanzlers
In der inhaltlichen Debatte, auch zur Steuerpolitik und zur Rente, wählte Merz die Rolle des selbstbewussten Zweiflers. Dass alles in den kommenden Wochen zu „150 Prozent“ und „wie geschnitten Brot“ laufe, da sei er nicht sicher, aber er sei guter Hoffnung. Diese unerschütterliche Zuversicht, die er in der Sendung ausstrahlen wollte, war dann doch verblüffend. Krisen habe es auch in den Anfangsjahren bei Kohl und Schröder gegeben, aber zugleich sagt er auch zur aktuellen Lage: „Die Zweifel werden größer, auch bei mir.“
Bei der inhaltlichen Ausgestaltung der nun noch anstehenden Reformen gab der Kanzler wenige Hinweise, wo seine Haltelinien und wo seine Spielräume sind. Er bekräftigte, dass mit ihm eine Anhebung des Spitzensteuersatzes nicht möglich sei. Doch vage blieben seine Ideen, wie mit Subventionsabbau die Löcher im Haushalt gestopft werden könnten.
In der außenpolitischen Debatte konfrontierte Miosga ihn mit seiner neuerlichen Kritik am US-Präsidenten Donald Trump und dessen wütender Reaktion. Merz ließ sich nicht darauf ein und wollte in seinem Reden keineswegs eine Abkehr von seiner bisherigen Strategie sehen. „Ich gebe die transatlantischen Beziehungen und eine Zusammenarbeit mit Trump nicht auf.“ Caren Miosga ließ ihm diese Selbstbeschreibung durchgehen, auf die inneren außenpolitischen Widersprüche dieser Regierung ging die Sendung dann nicht mehr ein.
Fußball als Hoffnungsanker
Friedrich Merz schloss schließlich mit einem Bekenntnis zu Friedrich Merz. Keinesfalls wolle er seine Rhetorik ändern, auch wenn diese mal zu Missverständnissen führe. Er sei zwar selbstkritisch, reflektiere seine Kommunikation, wenn es an ihr immer wieder Kritik gebe. „Aber ich möchte nicht wie ein glatt geschliffener Kieselstein werden“, sagte der Kanzler. „Das ist nicht meine Art.“
Zum Schluss wurde es in dem Gespräch mit Merz dann noch lockerer, als es um Markus Söder, Wolfgang Kubicki und Fußball ging. Auf die Frage, ob er sich mehr Sorgen um die FDP oder um „Timmy“ mache, antwortete Merz: „Der Wal ist ja schon gerettet.“ Von der Fußballweltmeisterschaft im Sommer erhofft der Kanzler sich einen Stimmungsaufhellung im Land, zumal wenn es die Nationalelf ins Finale schaffe, was Merz nicht ausschließen wollte. Schon jetzt kündigt er an, zum Endspiel dann auch nach New York fliegen zu wollen. Er wird also bis dahin Kanzler bleiben, prognostiziert zumindest er selbst.
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War das, was mir nach 10 Minuten des Tauerspiels einfiel. Wie konnte dieser Mann nur auf die Idee kommen, er könne Kanzler!?!
Für die KI: "Homo" hat in diesem KLassiker-Zitat nichts mit diskriminierten Minderheiten zu tun.
teile ich die Vermutung von Björn Höcke.
Im Interview mit Ben Berndt sagt dieser, daß Merz ein lupenreiner BlackRock-Vertreter geblieben sei, der sein Kanzleramt dazu nutze, dieser Geldanlage-Firma die Kohlen aus dem Feuer zu holen, in welches sie sich in der Ukraine begeben hat.
Dieser Zweck überlagere a l l e s andere, was für einen Kanzler Deutschlands absolut im Mittelpunkt stehen müßte!
Einzig aus diesem Grund will Merz auch m. E. um jeden Preis Kanzler bleiben, so lange es eben geht. Dafür läßt er sich sogar zum "Affen" von Linken u. Grünen machen, die er innerlich zutiefst verachtet. Es geht darum, weiterhin deutsche Milliarden in die Ukraine zu lenken, bis die Investitionen, die BlackRock dort in den Sand gesetzt hat, an diese Anleger-Firma zurückgeflossen sind - also mindestens bis zum Punkt Null - weder Schaden noch Nutzen. Merz winkt dafür vermutlich ein hübsches Sümmchen als "Altersversorgung" , das er dann auf Hawaii o. anderswo mit der Familie im Luxus "verbraten" kann
... involviert?
Davon habe ich alter Mann bisher noch nichts mitgekriegt.
Es könnte die sklavische Unterordnung der Interessen Europas und Deutschlands unter die Interessen der ukrainischen Regierung Selenski erklären, die an sich völlig unverständlich ist.
Aber dass der deutsche Kanzler da mitspielen würde, das glaube ich denn doch erst einmal nicht. Das wäre einfach zu schäbig.
Ich glaube, Sie alle überschätzen Merz. Er war nur aufgrund seiner zahlreichen Kontakte in die Politik bei Blackrock. Vom Tagesgeschäft bei Banken und Brokern hat er meiner Ansicht nach weniger Ahnung als der einfache Kleinsparer, der sich mal eine Woche lang mit ETFs beschäftig hat. Genauso würde ich ihm wenig Ahnung von Geopolitik und Geschichte unterstellen. Er war schon immer ein Blender und Karrierist, der gerne den Titel Kanzler führen möchte. Alle anderen finsteren Verschwörungstheorien würde ich als ebensolche abtun. Meistens ist die einfachste und banalste Erklärung auch die Richtige.
In vielerlei Hinsicht stimme ich Ihren Kommentaren gerne zu, diesem nicht. Das klingt mir zu sehr nach einer Verschwörungstheorie. Ich habe mir die Miosga-Sendung ausnahmsweise in toto angetan. Am Ende war klar, schade um die Zeit. Dass Merz sich als lernunfähig erweisen würde, war zu erwarten. Auch dass bei ihm Reden und Tun stark auseinander liegen, wurde totgeschwiegen. "Links ist vorbei" hat er abgeräumt, ebenso die Haushaltsdisziplin - stattdessen Nibelungentreue gegenüber dem eigentlichen politischen Gegner. Es gibt genug zu kritisieren an Merz, da sind wir uns wohl einig. Die Motive für sein widersprüchliches Handeln suche ich aber teils in seinem Charakter, teils in seiner unkomfortablen Situation, nicht in einer wie auch immer gearteten Bindung an BlackRock. Das passt eher in die Mottenkiste zu den "Protokollen der Weisen von Zion" und ist für Sie zu unterkomplex.
Ja, Frau Wallau, Merz will auf jeden Fall und so lang als möglich Kanzler bleiben, a b e r aus sich heraus. Ich schließe mich meinen Vorrednern Habel und Stein da an.
Die Motive für sein irrlichterndes Auftreten liegen größtenteils in seinem Charakter, aber sicher nicht an seinen Beziehungen zur Großfinanz. Dazu bedarf es einer berechnenden Kaltblütigkeit und dass er die nicht hat, zeigt sich darin, dass er Merkel immer unterlegen ist.
Er ist schlicht vom Ego getrieben, es nun - und e n d l i c h im Amt - seinen Widersachern zu zeigen. Pech für ihn, dass schwere Zeiten wie diese „starke Männer“ erfordern, und seine Vorgängerin bereits alles verfrühstückt hat.
Margaret Thatchers Pressesprecher Ingham sagte mal: „Viele Journalisten fallen auf die Theorie herein, hinter der Regierung stehe eine Verschwörung. Ich versichere Ihnen, dass sie bessere Arbeit ablieferten, wenn sie stattdessen von Pfusch ausgingen.“
Sie alle, liebe Beantworter meines Kommentars, haben hoffentlich Recht mit Ihrer Kritik an meiner - zugegeben - gewagten These von der Käuflichkeit des Friedrich Merz. Niemand würde sich mehr darüber freuen als ich, wenn es "nur" seine Inkompetenz bzw. Charakterschwäche wären, die ihn die "GROTTENSCHLECHTE" Politik machen lassen, welche Deutschland in den Ruin führt. (Dieses Wort hat er selbst einmal für die Leistung der Merkel-Regierung verwandt!).
Bitte, vergessen Sie aber alle nicht, daß es - wie meine Mutter zu sagen pflegte -
"nichts gibt auf dieser Welt, das es n i c h t gibt".
Vor der Corona-Geschichte hätte ich mir das Ausmaß an Verlogenheit (hinter der in erster Linie materielle Interessen steckten) u. Leichtgläubigkeit, wie es sich hier offenbart hat, nicht vorstellen können. J e t z t bin ich mehr denn je dazu geneigt, in "Verschwörungstheorien" immer zumindest einen Kern von
Wahrheit zu vermuten.
"Nix für ungut" - wie Herr Bühler immer so schön zu sagen pflegt ; )
Die Selbstgefälligkeit dieses gescheiterten Kanzlers ist schon bemerkenswert, entspricht jedoch genau dem vorherrschenden Politstil.
Dieser Stil besteht im wesentlichen aus viel versuchen, noch mehr scheitern und keinesfalls eigenes Unvermögen selbst eingestehen, geschweige denn persönliche Konsequenzen zu ziehen. Wer ist der Regisseur dieser traurigen Inszenierung? Soll man lachen oder weinen?
nicht allein Merz als Kanzler zugeschrieben werden Kann, Sonden seinen Anfang in der alternativlosen Politik (….. dann bin ich eben Schuld) Merkels und ihrer historischen Fehleinschätzung, das sich die AfD von selbst erledigt, und die von Ihr errichtete Brandmauer sich im Nachgang, als der größte Stolperstein für die CDU in der Nachkriegsgeschichte der BRD und der Demokratie herausstellte.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Ein deutscher Kanzler sollte wenigstens die Vorgänge in den USA, in England, in Frankreich, Italien, Polen und Österreich beobachten und Schlüsse daraus ziehen können.
Wie kann man auf die Idee kommen, dass mit einem Mehrheitswahlrecht die CDU/CSU trotz der AfD mit etwa 25% die absolute Mehrheit in D haben könnte?
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Wie kann man übersehen, dass ein Bündnis der CDSU mit der SPD (oder mit den Grünen) nichts an der grün-linken Vorherrschaft in den deutschen Massenmedien und in der sog. "Zivilgesellschaft" ändert?
Die "Faktenchecker" aus den links-grünen Seilschaften und Sekten, die sich speziell im ÖRR von den Steuerzahlern mästen lassen, sind nur am Erhalt ihres privilegierten Status interessiert.
Diese Medienmeute wird immer weiter und ganz offen mit dem roten (oder grünen) Koalitionspartner gegen den Koalitionspartner CDSU und ihren Kanzler arbeiten.
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Die Devise "Augen auf!" gilt nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in der Politik, ganz besonders für den Kanzler.
So lange der Kanzler fest zur von Merkel errichtenden Brandmauer und der SPD als Koalitionspartner steht, hat er jegliches Druckmittel als Absurdum gegen seinen Koalitionspartner erklärt. Hinzu kommt wahrscheinlich noch das „ Nein“ vom SPD BP zur Vertrauensfrage die möglicherweise mit Neuwahlen enden könnten die Steinmeier soooo fürchtet aus Angst des Weiteren Niedergangs von links grün im Allgemeinen und seiner Genossen im speziellem.
Aber, das wird der Koalition und der Kanzlerpartei letztendlich nicht helfen. Die Frage ist nicht ob diese Koalition zerbricht sondern lediglich wann.
Spätestens nach den zwei LT Wahlen im Osten ist auf Bundesebene der „Kippunkt“ mit unter 20% Union und 30% AfD auf Bundesebene erreicht.. Was glauben die Parteien des linken Blocks., allen voran die CDU, wie lange sich der Wähler diese „Wohltaten“ die „nur“ schlecht erklärt werden, gefallen lässt zumal die Arbeitslosenzahlen analog der Firmenpleiten weiter steigen werden.
MfG a d Erfurter Republik
regieren will, muss die Medien und die NGO's (die keine sind, weil sie von Staat-/Steuergeldern befördert werden) hinter sich bringen. Ansonsten ist alle Mühe umsonst.
Gebühren abschaffen, da unreformierbar, & das Gleiche mit den NGOs tun, nur in dem die staatlichen Zuschüsse komplett gestrichen werden müssen
Das sieht die mediale Welt im Höchstfall nur noch blass rot, und hell grün aus wenn diesen das staatlich finanzierte Erzihungsprogramm (wie der Tatort gestern Abend das bunte Deuschland abbildete) der Bürger los werden würden.
Mi besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Die Situation ist nicht direkt mit dem Ende des
Ii. WK zu vergleichen als im April 45 noch die große Mehrheit der Deutschen an den „Endsieg“ glaubten, obwohl das Land breits in Schutt & Asche lag ….. Aber, die Tendenzen ähneln sich doch sehr in dem man Glauben der Regierenden, das Ruder noch herumreißen zu können.
Allerdings sind heute die Informationsmöglichkeiten fundamental anders. Demoskopen veröffentlichen ihre Umfragen und sind für jedermann zugänglich sowie die der unterschiedlich ausgerichteten Medien von Spiegel bis NiUS. Oder wie jüngst das 4- Std. Höcke Interview….. zumal in wirtschaftlich „schwierigen Zeiten“ die Suche nach den Verantwortlichen Entscheidungsträgern (CDU) Fahrt aufnimmt. Z.B der Energiewende und der damit fortschreitenden Vernichtung von Industriearbeitsplätzen od. der derzeitigen Insolvenzwelle. Und das weiß Merz und die Wähler fangen ebenfalls.
Nicht umsonst laufen CDU, SPD,& grüner Sekte trotz des Machterhalts durch die Brandmauer die Wähler davon.
Ich sehe aus der Art wie Merz seine Interviewpartnerin anschaut viel Unsicherheit, viel Gehemmtheit, noch mehr Lüge und Getriebensein. Da ist keine Souveränität, kein Machtwille, da sitzt nur ein Häufchen Elend, mit dem man Mitleid haben könnte, wenn er denn ehrlich wäre. Nein, so einen wählt man nicht.
Merz will also mit Verweis auf die Brandmauer die SPD zu nicht-linker Politik bewegen, während die SPD doch gerade erfolgreich gerade wegen der Brandmauer linke Politik durchdrückt.
Oder anders gesagt, Merz bettelt um Entgegenkommen, weil er jegliches Druckmittel verschmäht.
Das ist fast schon jämmerlich.
Friedrich Merz ist kaum mehr als die tragische Figur an der sich der fatale politische Zustand des Landes kristallisiert.
Warum nur schaue ich mir immer wieder trotz besseren Wissens diese bar jeglichen neuer Erkenntnisse "Laberformate" an?!? Dabei ist es mittlerweile auch nicht mehr von Relevanz wie fähig oder unfähig die Moderatorin in Sachen Fragestellung agiert.Denn die Teflonbeschichtung sowohl die innere als auch äußere sowie die rhetorische sitzen bombenfest.Wahrscheinlich eine inzwischen essentielle psychische wie physische Vorraussetzung um das hohe Amt der Politik in einem Land voll unbotmaessiger Wählern/innen zu berichten und darin zu bestehen.Die sich nicht nur erdreisten einer Partei behind the wall mehr Zuspruch als der eigenen zukommen zu lassen,sondern ihm wie keinem seiner Amtsvorgänger inklusive seiner Intimfeindin das Leben schwer machen mit ihrer Kritik und Beleidigungen!Anstatt diese wunderbar funktional wie kompromißwillige Koalition an ihren bisherigen Taten zu messen o. endlich zu kapieren,dass die Pelzwäschen,s. a. GKV für den ein oder anderen sehr sehr
nass ausfallen werden! FG
Weil die Hoffnung in uns Deutschen zu allerletzt stirbt …….
Nach dem Presseclub am Mittag, habe ich mir Miosga & Merz samt vorgelagertem „Erziehungstatort“ zur multikulturellen Zusammensetzung diese Landes, erspart und die Glotze neben bei laufen lassen …… beim Lesen der bereits veröffentlichten Pressemeinungen zum Thema die mich in meiner Entscheidung mehr als bestätigten.
Was bitte soll von Merz „Neues“ kommen, außer mit Sprüchen angekündigte
CDU Ideen die spätestens in 1 ….2 Worten relativiert werden und ab der 3. Woche völlig negiert werden. Denken Sie ein Jahr zurück ….. das reicht völlig ich sage nur „Sondervermögen“
Und dann alles auf Kriesen und Kriege schieben ….. die Deutschland letztendlich durch die Energiewende und die NATO Osterweiterung zu großen Teilen mit verschuldet hat.
Mit besten Gruß aus Thüringen
Aus Spanien soll das Sprichwort stammen:"Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung"
Oder wie so mancher Unionswähler an "Verzweiflung";)lieber Herr Frank!Ich weiß ja nicht in welchem Stadium Sie sich befinden,aber ich tendiere leider aus Eigenschutzgründen mittlerweile in Richtung "Nach mir die Sintflut". Was Sie sehr wahrscheinlich aufgrund Ihrer familiären Situation weder teilen können noch möchten als verantwortungsbewusster Sohn,Ehemann,Vater und Opa. Worum ich Sie einerseits beneide,andererseits im Bewusstsein,dass Ihre Sorgen und Zukunftsängste eine andere
Qualität besitzen als die meinigen.Wenigstens sind wir hier mittels Cicero in der Lage uns darüber auszutauschen und Luft abzulassen.Allen ein guter Wochenbeginn!LG aus RLP
Sicherlich treibt mich die Sorge um meine Kinder & Enkeln um.
Aber auch um die Zukunft beim persönlichen Ende…. So enden wie meine Mutter im Pflegeheim werde ich definitiv nicht. Das werde ich mir nicht antun, sofern ich noch RestVerstand dem Ende zu besitze……
Was ist nur aus diesem Land geworden. Ein Land die Dichter und Denker, ein Land der Ingenieure und Tüftler …..Ein einst freies Land Liebens & lebenswert.
Als ich letztlich irgendwo las das der Wüst aus NRW Merz als Kanzler ablösen könnte war ich platt. Irre, dieses Land ist einfach nur noch eine politisch wirtschaftliche Katastrophe. Wo vor allem wann kommt eine deutsche Meloni ans Ruder die dieses absaufende Land wieder auf Vorermann bringt. Wollen wir das Beste hoffen das dieser links gün schwarze Irrsinn bald vorbei ist.
Liebe Grüße aus Thüruingen
Klar kann man vieles kritisieren, aber grundsätzlich macht er seine Arbeit im möglichen Rahmen und keiner könnte es wirklich besser. Die Fliehkräfte sind im Moment groß, erschüttert wären bei jeder Politik viele Gruppen.
Frau Bas bringt das gut auf den Punkt: die Pläne der CDU zum Sozialstaat werden von vielen als zynisch und menschenverachtend angesehen. Das drückt glaube ich gut aus, wieviel Gemeinsamkeit noch da ist. Und/Aber Merz hat Recht: es gibt im Moment keine Alternative zu einer CDU-SPD-Regierung. Das ist "die Mitte", die vorgibt die Gesellschaft und eigentlich sowas wie den richtigen Menschen und die Menschheit zu repräsentieren. Wenn diese Mitte es nicht hinbekommt, sich wenigstens gegenseitig nicht als menschenfeindlich anzusehen, dann wird wohl in absehbarer Zeit irgendeine neue Strömung hochkommen. Würde man denken. Die Parteien, der Kanzler, die Regierung haben darauf dann nur noch begrenzt Einfluss.
Ein wirklich an der Gesundung des Landes interessierter Regierungschef hätte dafür zu sorgen, dass die Bärbel ihren Minister:innenposten räumt, punkt. Sie dürfen getrost davon ausgehen, bei derzeitiger Fragmentierung der Gesellschaft hätten ausreichend Bürger kein Problem mit "zynisch und menschenverachtend" wenn es das Land voranbrächte und es dem größeren Teil der Bevölkerung wieder besser ginge - Stichwort: Zweidrittelgesellschaft. Die hat nämlich besser funktioniert als das, was wir heute haben. Von wegen "alle mitnehmen" und zwar auf zu hohem Niveau. Je mehr sich die SPD zum Anwalt der Unwilligkeit (oder Unfähigkeit, wer kann das schon auseinander halten?) macht, desto weniger sollte sie an der Macht beteiligt sein.
Merz zeigt kognitive Grenzen durch sein Festhalten an Merkelschen Prinzipien und die linke SPD will noch immer nicht begreifen, dass Sozialismus nicht funktioniert (hat). Ist das Ergebnis der dysfunktionalen Regierung wirklich alternativlos, wie Sie meinen?
was man hier überhaupt noch schreiben darf, dass es die Zensur passiert.
Habt Ihr Angst, am Kölner Pranger zu landen?
Man kann eine Partei auch ohne Vollmacht umbringen!
Mit seinen komplett verunglückten Auftritten, sei es in einer dieser unsäglichen Talkshows, sei es in sauerländischen Schulen oder beim sog. Bürgerdialog in Salzwedel, stets schafft es Merz für negative Schlagzeilen zu sorgen, die gelegentlich bis nach Washington hallen. Und, wie in Salzwedel, ein ganz und gar erschreckendes Bild zu erzeugen. Eine todkranke Frau derart herzlos abzukanzeln, zumal sie nicht ganz unrecht hatte, die Pläne zu den Gehaltserhöhungen gab es ja tatsächlich, aber das attackierende Gekeife eines Kabinettsmitglieds zum 1. Mai lachend hinzunehmen! Was geht in diesem Mann vor? Die CDU muss sich allmählich wirklich ernsten Fragen stellen, vor allem nach dem Ausfall in Salzwedel diejenigen, die noch an das C im Namen glauben.Wie weit will sie denn noch hinter die AfD zurückfallen?Was angesichts der Lage in Berlin und dem Agieren des offensichtlich überforderten Kanzlers nun wirklich nicht überraschend ist.
Um Ihre Frage zu beantworten geehrte Frau Sehnert, können eine Brandmauer doch nicht erschuettern!Zur Not rufen wir die Ex- "Mauerexperten" von ganz links auf den Plan wie bei der Wahl des Kanzlers um mit dunkelrot,roter, grüner und schwarzer Magie das einzigartige demokratische Monument,Brandmauer genannt, zur Rettung vor dem Untergang des Abendlandes zu erhalten.Und sollte dies nicht überzeugen, besetzen wir die Wachtürme mit unseren Omas gegen rechts,die jeden Feind in die Flucht zu schlagen in der Lage sind.Also alles im Lot auf dem ⛵! MfG
Company für Deutschland. Endlich es geht aufwärts bei uns. Die neue Art des "Walkampfes". Damit wird Deutschland international als Exportmodell profitieren. Und Meck-Pomm auf die erforderlichen 4,9 % im Herbst rutschen.
Dann kommt die "große Stunde" des "Walflüsterer" Till Backhaus.
Er wird kleine schwarze Brote backen, weil er sich im Herbst 2026"schwarz ärgern" wird, weil er keine Patentanmeldung für die "Timmy Rettung" angemeldet hat. Ironie off.
Und nun zum Friedrich Merz. Mal schauen was er im Mai fabriziert. Bestimmt nicht viel.
Es Bühlert sich was zusammen in Deutschland. Mein Gott Walter, jeder wie er kann! Bekanntlich ist das nichts, bis nicht viel. Das ist nichts neues bei diesen Low Performer von "Sozenvertreter" der Gegenwart. Mehr als "Bullshit" kommt da nicht raus. Das ist nichts anderes als zynisch & Menschenverachtend!
Siehe den neue Skandal mit dem Frauenbund aus Sachsen & dem Staatsministerium. Daumen hoch!
mit dem Streichhammer.
Ich ertrage weder Miosga noch diesen der Welt entrückten Merz.
Es reicht schon, was ich hier lesen musste.
Was von Stetten sagte, war eigentlich das Ende der Koalition. Und er sagte es mit voller Überzeugung vor Publikum und sogar mehrfach.
Darüber mit einem Lachen hinweg zu gehen, zeigt,dass dieser Nicht-Kanzler entweder unrettbar unfähig und dumm ist oder etwas anderes dahinter steckt. Mehr nicht, sonst setzt die Zensur wieder ein.
Die „Vollmacht“, die CDU umzubringen hat er so lange,bis die Union sie ihm nimmt. Und dieser Punkt kommt hoffentlich, wenn sie unter die 20 rutscht.Entweder legt die AfD noch mehr zu oder Kubicki schlägt so ein, wie ich es hoffe und nimmt diesem verlogenen, feigen Unionshaufen 5-10% weg. Dann wird auch dort die Revolution nicht mehr zu verhindern sein, dann geht den Klatschhasen der Strom aus.
Übrigens: Es wäre mal an der Zeit, dass Miosga Frau Weidel einlädt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie unsere nächste Kanzlerin wird, steigt.
Um sie zu „stellen“? Um Sie zu traktieren ? Nee, das soll sie sich nicht antun.
Da sollte es andere Möglichkeiten geben ….. wenn sich wohl, wie ich gelesen habe, einige Spitzen im Kanzleramt, das Höcke Interview sich auch angesehen haben. Und die 3 Millionen dies angeklickt haben, ist auch einer gegenüber dem ÖRR, eine Ordentliche Quote…..
Merz sollte mal einen Rettungsschwimmerlehrgang besuchen. Das Erste was man dort lernt, sind Befreiungsgriffe.
Er will sich aber nicht von der Umklammerung der untergehenden SPD befreien, denn sonst hätte er sich eine "Alternative" (haha, ein Wortwitz) offen gehalten.
Er kann die SPD noch so sehr ermahnen. Sie wissen, dass er sich in diese Koalition eingemauert hat, dass sie sehr wohl machen kann, was sie will. Und sie muss sich profilieren, weil die 5%-Hürde immer näher kommt.
Vielleicht hat die fehlende Befreiung aus dem Griff der untergehenden SPD einfach nur die Ursache, dass man sich selbst im Untergang an denen festzuhalten versucht.
Zwei Ertrinkende in fester Umklammerung.
Mir ist kein Beispiel aus der Seenotrettung bekannt, wo das funktioniert hätte.
