- Die meisten Männer sind nicht toxisch
Männer werden in der öffentlichen Debatte zunehmend negativ dargestellt. So entsteht eine wachsende gesellschaftliche Schieflage. Es lohnt sich, Männlichkeit differenziert, reflektiert und jenseits ideologischer Verzerrungen neu zu betrachten.
Männer reden viel zu wenig. Über sich selbst, ihre Emotionen und ihre Kränkungen und Probleme. Reden im Sinne von Selbstreflexion kommt zu kurz. Gerade in den Medienkampagnen der letzten Zeit wurde viel zu viel über Männer und zu wenig von Männern gesprochen. In den einschlägigen Medien sprechen Frauen mehr über Männer als Männer über Männer. Die entsprechenden Artikulationen sind dementsprechend oft nicht empathisch und zutreffend, leider oft auch wenig respektvoll und in den letzten Jahren zunehmend extrem und verallgemeinernd.
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Allein das Thematisieren bzw. durch viele Begründungen unterlegte Zurückweisen der toxischen Männlichkeit adelt das Thema. Gibt es nichts Wichtigeres im untergehenden, freiheitlichen Westen? Was soll diese wissenschaftliche Rechtfertigung? Männliche Feuerwehrleute, männliche Polizisten, männliche Sanitäter und Ärzte inklusive Pfleger, die vielen Familienväter (die sich u.a. wegen des Familienfriedens der Frau unterordnen) - alles vergiftete Kreaturen.
Ganz so "pro-männlich" würde ich das nicht sehen. Der Mensch und auch Männer sind nicht so festgelegt, und was gut ist, ist auch nicht so klar festgelegt. Es ist auch nicht klar, ob mehr Gefühl oder mehr Mitgefühl immer besser ist. Mir würden spontan viele Konstellationen einfallen, wo es aus meiner Sicht von Wert wäre mit weniger Gefühl und Mitgefühl und mehr anderen Qualitäten an Sachen heranzugehen.
Aber genau deswegen würde ich Im Grundsatz auch sagen, dass der Artikel ein wichtiges Thema anspricht. Zu billige Kritik an Männern macht die Welt nicht besser, weil die Dinge nicht so einfach liegen.
und da nimmt die Redaktion ausgerechnet ein Werk von Auguste Rodin, zu dem es eine Camille Claudel gibt?
Gibt es da nicht jede Menge Debatten?
Ich gestehe, dass mich schlußendlich der "Zarathustra" von Nietzsche überzeugte, aber viele, z.B. Mozart zuvor und danach...
Die, denen frau am nächsten steht, sind nicht immer leicht einzuschätzen und wahrscheinlich gilt das auch andersherum?
Viel Erfolg uns allen.
und hatte es in der männlich geprägten Künstlerwelt als Frau in Paris nicht weit bringen können.
Sie aber als Inspirationsbombe und starken Rückhalt Rodins zu verklären war auch so ein feministisch-männerfeindlicher Akt.
Sie hatten sich gegenseitig inspiriert - in Details der Bildhauerei, aber sie hat ihn nicht gefördert, motiviert, gestärkt.
Sehr motivierender Artikel ;-)
griffen.
Hystera, griech. Gebärmutter?
Ich glaube daran, dass wir friedlich miteinander leben können, aber dazu bedurfte es m.E. einer feministischen Aufarbeitung und Ergänzung männlicher Sichtweisen um weibliche.
Mittlerweile differenzieren wir uns weiter aus...
Drum beteilige ich mic h nicht.
gegen den allgemeinen Trend der angeblich toxischen Männer anzuschreiben. Den wenigen Kampfhennen wird in den ÖR wie auch n den asozialen Medien (#metoo) eine gigantische Plattform geboten, der Männer nichts entgegenzusetzen haben, werden sie doch von den selbsternannten "Opfern" verallgemeinernd als böse, frauenverachtend und als Unterdrücker gebrandmarkt. Nicht selten werden durch solche Aktionen Existenzen willkürlich vernichtet und Leben zerstört.
Ich ignoriere den ganzen Schwachsinn und fühle mich weder unterdrückt, noch bevormundet. Ich lebe mit meiner Familie und den Freunden wie immer. Was in den Medien zusammenfabuliert wird, nehme ich einfach nicht zur Kenntnis. Da ich weder im Showbiz noch in den Medien arbeite, ist mir das alles unendlich fern. Nein, ich fühle mich nicht unterdrückt oder herabgewürdigt, schon gar nicht durch irgendwelche weiblichen Selbstdarstellerinnen. Hier wird viel herbeigeredet. Nicht verrückt machen lassen, einfach ignorieren. Und ruhig bleiben. Lasst sie nur gackern und herumflattern. Ein Hühnerhof, weiter nichts. Wenn es drauf ankommt, sind Männer wie eh und je allzeit bereit. Und Weiber wissen das.
. . . Herr Funke. Sie haben den mit Abstand besten Kommentar geschrieben.
Ich stimme Ihnen zu und lebe dementsprechend in meiner Privatsphäre; nichtsdestotrotz nehme ich das links-grüne Geschwafel der Mainstreammedien zur Kenntnis und denke mir meinen Teil dabei.
Und, ja, ich danke Herrn Prof Dr Klein für seine Ausführungen; habe dieses Thema früher nie näher betrachtet.
Richtig 👍🏻🌼👍🏻🌼👍🏻
vergeht einestages …
Obwohl weiblich (aber keine „Kampfhenne“, werter Herr Koester!) finde ich den Artikel sehr gut! Als etwas älteres weibliches Wesen wundere ich mich seit langem über diesen Hype der angeblichen „toxischen“ Männlichkeit. Was wäre die Welt ohne die vielen wunderbaren Männer. Ja, und das meine ich ehrlich! Ja, natürlich gibt es solche und solche. Aber vielleicht sollte man sich die Damen, die gegen Männer wettern, mal genauer ansehen… Ich will jetzt nicht weiter unken. Ich nehme an, einige (vor allem Männer) wissen, was ich meine! 😉 Guter und wichtiger Artikel!!!
👍🏻🌼👍🏻🌼👍🏻 Frau Hachenberg!
wozu Mut??? sich mit einem vorübergehenden Zeitgeist auseinanderzusetzen? Lasst doch die Unzufriedenen lamentieren! Niemand ist gezwungen, sich einen Mann zu suchen,- und wer darin ein Problem sieht, bleibt eben allein!
So regelt sich das Problem ganz von selbst, wenn von den genervten Damen mangels passendem Partner keine Nachkommen geboren werden. Wir brauchen auch nicht in die Vergangenheit zu Griechen und Römern schauen, sondern unser eigenes starkes Rittertum betrachten mit „ganzen“ Männern und einhergehender Galanz gegenüber Frauen. Ebenso gelten die Germanen als Männer von Tapferkeit und Stärke und gleichberechtigten Frauen. Aber vielleicht tritt auch der Zunkunfts-Blick von Houllebeque ein, dessen Romanfigur, genau wie dessen Kollegen, zum Islam konvertierte und sich anschl. 2 Frauen nahm. Problem erledigt?
Mag ich.
höfische Tradition des Minnesang?
Wie ich schon einmal schrieb, ist für Interessierte an den Werken dieser Zeit vielleicht ein Buch meines Bruders lesenswert "Der Aventiure meine" von Michael Sehrt.
Habe ich auch nicht gelesen, ich sehe ja seine Liebe zu seiner Familie.
Tolkien schöpft auch aus einem reichen Reservoir europäischer Kultur, aber bestimmt auch mit dem Blick über den "Tellerrand" ins ganz Weite.
Er wurde doch wohl in Südafrika geboren.
Gesang spielt in der Entfaltung der Welt(Silmarillion) eine ganz große Rolle?
... liefert viele Wortverbindungen mit "Hass" = τό μῖσος [tó mīsos]. Dazu acht Beispiele:
ἡ μῑσ-ανθρωπία [hē mīs-anthrōpía], der Menschenhass,
ἡ μῑσ-ανδρία [hē mīs-andría], der Männerhass,
ἡ μῑσο-γύνεια [hē mīso-gýneia], der Weiberhass,
ἡ μῑσο-δημία [hē mīso-demía], der Hass gegen das Volk, gegen die Demokratie
ἡ μῑσο-διδασκαλία [hē mīso-didaskalía], der Hass gegen die Lehre
ἡ μῑσο-λογία [hē mīso-logía], der Hass gegen die Wissenschaften
ἡ μῑσο-ξενία [hē mīso-xenía], der Hass gegen Fremde,
ἡ μῑσο-πονία [hē mīso-ponía], der Hass gegen die Arbeit.
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Ersetzt man die Vorsilben mis- bzw. miso- durch phil- bzw. philo-, so erhält man die positiven Gegenbegriffe.
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Damit könnte man sich schnell mit einem wissenschaftlichen Vokabular ausstatten.
So wäre die Misodemie eine Bezeichnung für die Denkwelt hinter der Brandmauer, und das ziemlich abgelutschte Fremdwort "Populismus" könnte durch "Philodemia" einen freundlicheren Klang erhalten.
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Nix für ungut.
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... sondern von Wilhelm Pape.
Wenn ich mich mal wieder mit dem ungeheuren Fremdwortvorrat in einem politologischen, soziologischen oder philosophischen Text herumschlage, überfällt mich manchmal die Lust, mit den Fremdwörtern einfach zu spielen.
Viele (nicht alle) Anglizismen, die heute in der Wissenschaft im Umlauf sind, sind ja in Wahrheit auch aus den alten Sprachen entstanden. Deshalb sind dilettantische etymologische Spielereien auch heute noch manchmal interessant.
Die schönen Neubildungen "Misodemie" und "Philodemie", die für die politologische (oder politisch-eristische) Fachsprache meines Erachtens sehr schön und nützlich wären, sind mir eingefallen, als ich über den Begriff "Misandrie" nachgedacht habe, den Herr Professor Klein an zentraler Stelle in seinem Artikel gebraucht und den ich (als Mann!) bis dato nicht kannte.
Aber mir ist schon klar, dass das ein esoterischer Spass ist, den ddie meisten Comedians und Influencers nicht verstehen würden.
