- Der Förderer der Form
Um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist ein Streit entbrannt. Grund genug sich zu fragen, was das Amt des Kulturstaatsministers in den vergangenen Jahrzehnten tatsächlich geleistet hat – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.
Die deutsche Kultur wächst auf sich zu. In den bereits von Weitem gut sichtbaren Büchertürmen der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig kann man dieses Phänomen mit Händen greifen. Nur noch zwei Etagen liegen in den großen, fensterlosen Türmen an der symbolischen Anschrift Deutscher Platz 1 zwischen dem Magazin für Zeitschriften und große Bücher in den oberen Stockwerken und den kleinformatigen Schriften aus den unteren Ebenen.
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Es hat eine vollkommen von der Realität, den Menschen, deren Bedürfnissen und Wünschen losgelöste Blase aus "Weltverbesserern" (was Unsinn ist, da sie nur vorgeben die Welt verbessern zu wollen, in Wirklichkeit aber ausschließlich daran interessiert sind ihre unnützen Jobs zu verteidigen, um JEDEN Preis).
Sie liegen den Menschen damit nur auf der Tasche, ähnlich der forcierten Bürokratisierung die aus Berlin kommt. Nichts sinnvolles machen aber damit viel Geld "verdienen". Ihr denkt ich übertreibe?
In Sachsen gab es ein Regionaltheater was woke Stücke in Gendersprache aufführte. Die Nachfrage war nicht existent, finanzielle Probleme die Folge, die Reaktion der Theaterleitung:
Wir benötigen mehr Subventionen um Stücke aufführen zu können die NIEMAND (m/w) anschauen will, da einem die Ohren abfallen bei dieser Unsprache und das Gehirn verrottet wenn dieser ideologische Schwachsinn konsumiert wird.
Die Story ist circa 2 Jahre alt...
3. Reich ist mir der Föderalismus.
Ich verstehe aber nicht, warum gerade eine Kulturnation wie die Bundesrepublik Deutschland auf eine* oberste Wächterin* verzichten will.
Warum der ästhetische und transzendierende Raum der Republik nicht aber auch ins Digitale voranschreiten kann, verstehe ich erst recht nicht.
Früher sang man, die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.
Gott sei Dank müssen wir nicht mehr raten, wir dürfen lesen und forschen.
Aber wenn das ganz Moderne demnächst auf weniger Platz zugreifen muss, ist das dann nicht Fortschritt?
Vielleicht benötigen unsere Nachfahren irgendwann nur noch virtuelle Räume?
Tut mir leid, ich bin einerseits ein Kind der Enterprise-Generation und andererseits habe ich für meinen Geschmack ausreichend geputzt in meinem Leben, um der digitalen Moderne doch sehr viel abgewinnen zu können...
Schöner Artikel Herr Hanselle
könnte lauten "Klein, aber fein".
Man muss es ja nicht lieblos gestalten.
