- Mehr direkte Demokratie wagen!
Der direkte Einfluss auf konkrete Sachentscheidungen kann das Gefühl vieler Bürgerinnen und Bürger aufbrechen, mit ihrer Stimme nichts mehr zu bewegen. Höchste Zeit also, dass wir endlich neue Wege gehen.
Am Mittwoch war ich in der Talkshow „Meinungsfreiheit“ mit Nena Brockhaus und durfte mit ihr, dem Politikwissenschaftler Oliver Lembcke und der taz-Journalistin Ulrike Herrmann diskutieren. In dieser Sendung, in der jeder Gast eine These mitbringen darf, die dann diskutiert wird, habe ich die Forderung nach der Förderung heimischer Gasressourcen zur Diskussion gestellt. Aufmerksame Leser dieser Kolumne kennen diese natürlich längst, denn ich habe sie an dieser Stelle schon öfter erhoben. Deswegen wiederhole ich nicht, was aus meiner Sicht diesen Schritt verfassungsrechtlich, politisch und volkswirtschaftlich rechtfertigen würde.
Interessant war aber, was mir entgegengehalten wurde: Die Bohrung nach heimischem Gas würde zu erheblichen Widerständen dort führen, wo sie durchgeführt werden würde. Ich habe entgegnet, dass es diese Widerstände auch dort gibt, wo beispielsweise Windräder geplant werden. Trotzdem werden sie gebaut. Ich fand es jedoch insofern bezeichnend, dass die Angst vor Widerstand in der Bevölkerung die deutsche Energiedebatte seit Jahrzehnten begleitet – und zwar völlig unabhängig von den Energieerzeugungsformen. Aber auch beim Netzausbau zeigt sich dieses Muster: Immer wieder heißt es, dieses oder jenes könne man nicht machen, weil ein erbitterter Widerstand antizipiert wird. Nun, mit dieser Haltung braucht man irgendwann keine Politik mehr zu machen. Kein ambitioniertes Großprojekt wäre mehr realisierbar, wenn dieses Argument weiter Raum greift. Irgendwie kann man sich fast immer vorstellen, dass etwas zu Widerstand in der Bevölkerung führt.
Angstgetriebene Politik ist gefährlich
Es ist gut, wenn Politikerinnen und Politiker der öffentlichen Meinung stets mit Demut und Respekt begegnen. Denn sie werben um Legitimation beim Volk und tun gut daran, diese nicht zu verspielen, wie es beispielsweise in der Ampel oder jetzt noch schneller bei der Merz-Regierung der Fall ist. Demut und Respekt sind aber etwas anderes als Angst. Angstgetriebene Politik ist gefährlich, und sie hält das Land in einer lähmenden Starre gefangen. Wer aus lauter Angst vor Widerstand diesem immer nur ausweicht, statt ihm argumentativ zu begegnen, wird nie etwas zum Fortschritt des Landes beitragen können.
Leider wird dieses Umschiffen von Widerständen in unserem politischen System belohnt. Die Königin in dieser Disziplin war sicherlich Angela Merkel, die jeder nachhaltigen öffentlichen Diskussion aus dem Weg gegangen ist. Auf diese Weise wurde der zweite Atomausstieg unter ihrer Führung vollzogen und die Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 eingeleitet. Beides war zu jener Zeit unglaublich populär und hatte breite Unterstützung in der Bevölkerung. Wie hätte es auch anders sein sollen? Eine ernsthafte gesellschaftliche Diskussion fand zunächst nicht statt. Und das ist das Dilemma der deutschen Politik: Der Bevölkerung wird eine Diskursunmündigkeit unterstellt – und genau diese wird dadurch weiter verstärkt.
Ich denke, wir müssen darüber nachdenken, wie wir aus dieser Falle entkommen.
Es geht darum, die beschriebene Möglichkeit der Flucht vor Diskussionen zu verhindern. Ein probates Mittel hierfür wäre es, auch auf Bundesebene endlich mehr direkte Demokratie zu wagen. Ich kenne hierzu alle Bedenken. Da ist zum einen der reflexhafte Verweis auf die Weimarer Republik, die Instrumente der direkten Demokratie kannte und denen eine Mitschuld an der Polarisierung gegeben wird. Nun sehen wir aber am eigenen Leibe, dass man sich auch ohne Volksentscheide als Gesellschaft wunderbar polarisieren kann. Ich halte den Verweis auf Weimar inzwischen fast schon für einen Akt der Denkfaulheit.
Der zweite Vorwurf ist interessanter: Wenn man auf die großen Entscheidungen der vergangenen Jahrzehnte blickt, die auch ich für Fehlentscheidungen halte, so muss man wohl sagen, dass diese durchaus dem Willen einer breiten Mehrheit der Bevölkerung entsprachen. Das gilt insbesondere für den Atomausstieg nach Fukushima. Aber stellen wir uns doch einmal vor, es hätte hierzu einen Volksentscheid gegeben. Zum einen wäre eine viel breitere Debatte erzwungen worden – ein Wahlkampf um eine zentrale Zukunftsfrage des Landes. Die Verantwortung wäre nicht delegiert, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern selbst übernommen worden. Das hätte nicht nur Auswirkungen auf die kurzfristige Akzeptanz solcher Entscheidungen, sondern auch auf langfristige Schuldzuweisungen. Zu viele Menschen in unserem Land blicken bei Debatten über unsere Zukunft störrisch in die Vergangenheit. Dieses Thema könnten wir zumindest abhaken, wenn die Entscheidung dokumentiert eine des Volkes selbst gewesen wäre.
Das endgültige Ende der Methode Merkel
Noch wichtiger ist aber, dass Politik schlicht Farbe bekennen müsste. Ich war ehrlicherweise einigermaßen entsetzt über das Gebaren der Hamburger Politik beim sogenannten Klimaentscheid. Ein solches Volksbegehren wird zunächst von weiten Teilen der Landespolitik ignoriert – und dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hinter vorgehaltener Hand relativiert: Alles nicht so schlimm, es wird ja eh nicht kommen. Eine derartige Feigheit wäre bei Entscheidungen auf Bundesebene nicht möglich. Es wäre das Ende des Herumdrucksens, des Versteckens vor großen Kontroversen. Das endgültige Ende der Methode Merkel. Politiker müssten für die aus ihrer Sicht richtige Sachentscheidung kämpfen. Und es würde echte Konsensfindung erleichtern. Ich habe auf Landesebene in Schleswig-Holstein erlebt, wie bereits die Aussicht auf ein mögliches Volksbegehren politische Berge versetzen kann.
Am wichtigsten wäre aber, das Gefühl vieler Bürgerinnen und Bürger aufzubrechen, mit ihrer Stimme nichts mehr bewegen zu können. Der direkte Einfluss auf konkrete Sachentscheidungen lässt ein solches Gefühl gar nicht erst entstehen. Es wäre für die Politik ein Albtraum – und für den inneren Frieden im Land ein Segen. Ein Albtraum für die Politik deshalb, weil es natürlich Kontrollverlust bedeutet. Es hat einen Grund, dass in der Politik das Modell der Bürgerräte mit so viel Begeisterung vorangetrieben wird. Dort kann in einem – aus Sicht der Politik – „geordneten Prozess“ die Debatte gesteuert werden. Aber Demokratie und Meinungsstreit sind ihrem Wesen nach naturgemäß einigermaßen chaotische Prozesse – das glatte Gegenteil des aus meiner Sicht problematischeren Konzepts der Bürgerräte.
Ich hätte überhaupt kein Problem damit, die eingangs geschilderte Frage der heimischen Gasgewinnung zur Abstimmung zu stellen. Die Alternativen und Konsequenzen würden offener zutage treten, und die Verantwortung für die Entscheidung würde auf breiter Basis getragen. Eine an Sachfragen politisierte Gesellschaft ist mir tausendmal lieber als eine, in der sich das Gefühl der Unzufriedenheit immer tiefer in das gemeinsame Bewusstsein frisst. Ich glaube an die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger – und genau deshalb sollten wir diesen Schritt ernsthaft diskutieren. Im geeigneten Rahmen, mit entsprechenden Quoren und Hürden – aber wir sollten es wagen.
Es ist, wie Willy Brandt in seiner legendären Regierungserklärung „Mehr Demokratie wagen“ sagte: „Wir können nicht die perfekte Demokratie schaffen. Wir wollen eine Gesellschaft, die mehr Freiheit bietet und mehr Mitverantwortung fordert.“ Zeit, dass wir dafür neue Wege gehen.
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Herr Kubicki.
Man muss auch die Medienpropaganda in diese Überlegungen einbeziehen.
Z.B. "Das gilt insbesondere für den Atomausstieg nach Fukushima. "
Wenn die Medien die grün verursachte Angst vor Kernkraft weiter verbreitet bis zum heutigen
Tag , inkl. der Lüge von den vielen Opfern der Kernkraft,
diese noch immer als Hochrisikotechnologie bezeichnet,
wird der Bürger fehlinformiert und sein Wahlverhalten wird dementsprechend sein.
Kürzlich sagte eine ältere Frau bei "Winters Woche", sie wähle immer die Grünen, eil diese als "einzige sich für die Schöpfung einstzen würden".
Sehr empfehlenswert finde ich Joana Cotars Gedanken
zum ganzen System der Politik, das ungeeignete Leute anzieht. „Die Abgeordneten bekommen zu viel Geld.“
Jetzt ahne ich auch den Grund, warum Sie jeweils trotz anderer/besserer Einsicht m i t der Ampel abgestimmt haben.
wer das nicht tut, ist raus.
„Wie werden wir einen Kanzler los? Joana Cotar rechnet ab“ TE oder YouTube
Oder ihr Buch "Inside Bundestag"
Partei teilen, mit der auch Sie angeblich nicht koalieren wollen.
Sie sollten vielleicht nicht so viel von „angstgetrieben“ reden, wenn sie auch bei Ihnen eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen scheint beim Projekt „Rückkehr“.
Es ist natürlich niemand verpflichtet, Koalitionen einzugehen oder anzukündigen, aber im Voraus ablehnen – gerade angesichts der Stimmung in diesem Lande ggü der AfD, all das mediale Tamtam, etc. - ist mM nach auch ein Zeichen von Angst.
Beim hier angesprochenen Thema Energie und Gasförderung in Deutschland stehen Sie ja auch eins zu eins auf der gleichen Seite wie die Blauen. Und bei anderen ebenfalls.
Warum setzen Sie sich nicht mal mit Frau Weidel auf eine Bühne und diskutieren.
Es gäbe vermutlich so viele Gemeinsamkeiten, dass sich jeder mündige Bürger fragen würde, warum sie nicht gleich zusammen in den Kampf ziehen, denn der wird nötig sein, um die linksgrünwoke, von der Union mit unterstützte Allmacht aufzubrechen.
aber wäre es nicht rein auf emotionaler Ebene - und diese ist nicht zu unterschätzen bei der Wahlentscheidung vieler..., wie wir es neulich erst in BaWü sehen konnten... - wenn es neben der AfD eine zweite konservative Kraft geben, welch all jene enttäuschten CDU-Wähler und vielleicht ängstlichen öffentlich Angestellte und Lehrer und Polizisten abholen würde, welche sich aus den verschiedensten Gründen - gerechtfertigt oder nicht...? - eben (NOCH) NICHT trauen die AfD direkt zu wählen, selbst oder gerade weil beide Parteien in sehr vielen Punkten gleich liegen (so Kubicki seine Vorstellungen in einer 'neuen FDP' überhaupt durchsetzen kann, zukünftig)?
Das würde mMn VIEEEL MEHR WÄHLER AUF DIE RACHTSKONSERVATIVE SEITE INSGESAMT bringen..., und im Übrigen auch die CDU zum Handeln zwingen, als nur eine geeinte nur-blaue rechts-konservative Partei/AfD mit Kubicki & Konsorten included..., da bin ich mir ziemlich sicher.
ein 'besser' -- wäre es nicht besser... ..., Sorry!
oder auch eher bei einer absoluten Mehrheit...
Gott bewahre uns vor einer (oder zwei?) Legislaturperiode mit einer 'Allparteienregierung' (Alle gegen Einen...) im Bund... - DAS wäre das faktische politische ENDE!
habe auch schon oft geschrieben, dass ich Kubickis Rolle darin sehe, der Union möglichst viele Wähler wegzunehmen, damit dort die Revolution ausbricht und/oder es auf keinen Fall für Schwarz-Rot-Grün (oder gar noch dunkelrot dazu) reicht.
Mein Beitrag hier war eher ein kleiner Seitenhieb in Richtung Kubicki und seiner Angst-These.
Und v.a. wegen seiner an anderer Stelle getätigten Aussage, nicht mit Weidel koalieren zu wollen.
Letzteres wiederum halte ich für eine dumme Strategie und einen Widerspruch zu seiner Ablehnung der Brandmauer.
Aber wie es aussieht, kommt alles vielleicht doch ganz anders. Es scheint sich – und ich hoffe das sehr – eine Palastrevolution in den Reihen der Schwarzen anzubahnen.
Noch glaube ich nicht daran, dass dieser Klatschhasen-Verein den Mut aufbringen wird, aber manchmal irrt man sich gerne. Ich stimme zu, dass die AfD30/CDU20-Grenze nochmal ordentlich Druck auf den Kessel bringt und die dürfte bald erreicht sein. Hoffentlich.
auf jeden Fall. Aber woraus schießen Sie das...? Habe ich da was verpasst, mit meiner hoffnungsfrohen Fokussierung auf die 'neue Kubicki-FDP' - dieses Phantom?
Oder beruht Ihre Erwartung rein auf den aktuellen Umfragezahlen... AfD30/CDU20? ["Aber wie es aussieht, ..."]
Die Frage nach dem Grund Ihrer Erwartung ist aber nur interessehalber, Hauptsache es passiert... ... 😉
Deren Frage ist nicht ob sie kommt, sondern lediglich wann !
Artikel zu dem Thema und die schreiben nichts, was sie nicht genau recherchiert haben (genau deshalb werden sie ja von den Linken gehasst und gecancelled).
So hat etwa ein wichtiger, mächtiger CDU-Parlamentarier (von Stetten, Vorsitzender Parlamentskreis Mittelstand) bei einer Veranstaltung (kann man sicher googeln) dieser Regierung keine drei Jahre mehr gegeben, die Sozen und die Union als nicht zusammen passend tituliert, gesagt, dass man noch ein paar Monate hätte und dann eigentlich nicht mehr nach Berlin fahren müsse, etc.
So deutlich hat man das noch nicht gehört und ich gehe davon aus, dass dieser Herr nicht alleine in seiner Fraktion steht. Und alles steht und fällt mit der Fraktion. Sie müssten einfach nur diesen Schwachsinns-Haushalt ablehnen und Merz wäre weg.
Ich glaube zwar nicht, dass sie schon den Mut dazu haben, aber es rumort auf jeden Fall gewaltig, so meine Einschätzung.
Und jetzt ein Kubicki, der noch einen drauf haut und die Union unter 20 bringt... Träumchen.
Bevor man auch nur einen Gedanken an Volksentscheide verschwendet, müssten doch die grundlegenden Vorraussetzungen erfüllt werden. Solange die Medien, allen voran der ÖRR so einseitig informieren, wie sie es tun, kann sich der Normalbürger keine eigene Meinung bilden. Beispiel: gestern wurde die Rekordmenge an Solarstrom gefeiert. Konsequent nicht erwähnt wurde, dass dies 499,99€ / megawattstunde kostete. Das heißt: wer die Menge abnahm, bekam 500€. Ein ökonomischer Irrsinn! Abgesehen von den Kosten für die Eingriffe, um das Netz vor dem Kollaps zu bewahren. Die Grünen und ihre Lobbyisten haben die Meinungshoheit! Und zwar auf allen Kanälen. Das zweite Problem ist, dass die bürgerlichen Parteien, oder was davon übrig ist, Angst vor dieser Meinungshoheit haben, wie in Hamburg.Erinnert sei auch an die Proteste vor CDU Büros im letzten Jahr. Nein, Bürgerentscheide unter diesen Voraussetzungen sind völlig obsolet. So obsolet wie Parlamentsdiskussionen zu bereits ausgekungelten Gesetzen.
Medienneutralität ist schlüssig. Neutral informierende wirklich unabhängige Medien sind eine essentielle zwingende Voraussetzung um große Volksentscheide sinnvoll durchführen zu können.
Davon sind wir aber weit-weit entfernt - de facto...
und deren Angst, vor dem Richtungswechsel ……
Aber Frau Sehnert, glauben Sie es mir, was denken Sie wie schnell die „Halligallis“ von ArD & ZDF von Spiegel bis taz Ihr Fähnchen wieder in die entgegen gesetzte Windrichtung halten. ……
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik
das ist in diesem System (ÖRR in D) aber nicht so ohne weiteres möglich... ...
Sie schreiben, dass der ÖRR freudestrahlend über immer neue Rekorde bei der Stromerzeugung berichtet. Er hat dieser Tage auch vereinzelt über neue Rekorde bei der Erwärmung der Erde und der Meere um Europa herum berichtet.
Die sich daraus ergebende Frage, die in einer Schlussfolgerung münden könnte, wurde jedoch nicht gestellt: Führt nicht das CO2, sondern unsere „Energiewende“ zu diesen neuen Rekordtemperaturen (nur in Europa!) ? Treiben wir den Teufel ggf. mit dem Beelzebub in Sachen Klimawandel aus?
denn wie man letztes Jahr in Hamburg erleben musste, gelingt es immer wieder bestimmten Gruppierungen, ihre Anhänger zu mobilisieren, sei es durch Agitation oder Geldzahlungen. Die "breite Masse" ist eher lethargisch und/oder desinteressiert. Vor Jahrzehnten konnte man das beobachten, als vom ZDF der "größte Deutsche aller Zeiten" per Telefonabstimmung gekürt wurde. Trotz Goethe, Schiller, Gutenberg, Bach, Beethoven, Dürer, Carl Benz u.v.m. gewann Konrad Adenauer vor Boris Becker (!). Das lässt VE in einem recht zweifelhaften Licht erscheinen.
wissen schon, der der die ganzen Abenddokus im Dritten und bei ZDFinfo als Dauerabo hat..., nicht mit zur Auswahl... ...
DAS wäre sonst vielleicht eventuell noch eine historische 'Telefon-Volksbefragung' geworden... ... ...?
/Ironie und Spaß... - ehrlich!!
Nicht zuletzt deshalb hat Ma W.A.Mozart nicht aufgestellt, wo man auch nicht sicher war, ob er nicht doch Österreicher war.😀
Sehe ich genau wie Sie, werter Herr Koester! Die meisten Deutschen sind faul, was das anbelangt. Es gelingt meistens nur den Linken und Grünen , die Leute auf die Straße zu bringen. Dementsprechend sehen dann die Entscheide aus. Siehe Hamburg! Hinterher wundern sich dann die „Faulen“, wie es dazu kommen konnte. Dann ist es aber zu spät! Der Anstoß von Herrn Kubicki ist gut und richtig. Aber es wird in diesem Land, bei diesem Politikpersonal nicht dazu kommen. Meine Meinung!
...durch mangelnde Aufklärung und Fehlinformation zustande gekommene Entscheidungen zu kassieren! Ganz einfach! Schauen Sie doch nur welche Dimensionen die Lobbyarbeit der Altparteien angenommen haben! Ein Volksveto zur "Krankenkassenplünderung" würde Warken, Klingbeil und Merz wegfegen! Ab auf den Müllhaufen der deutschen Geschichte! Wir haben dieses Werkzeug echter Demokratie nicht! Wir können nur unmündig zuschauen, was diese piep, piep. pieppieppiep machen! Und die Superbonzen immer mehr Steuergeld in ihre Villen, Schlösser und Superyachten stecken!
Parteien nach den Wahlen den Wählerwillen umsetzen würden und allen gewählten Parteien die Möglichkeit zu geben politische Koalitionen zu schließen und nicht eine Partei mit Taschenspielertricks auszuschließen.
Es kann nicht angehen, das auf Geheiß der SPD & der Grünen Sekte nebst der Mauermörder SED Erben Partei durch eine Brandmauer gegen „Rechts“ (wäre es so, dann AfD verbieten !) sich die Macht quasi auf Jahre sichern, & das ohne eigene Mehrheiten …… und die Union vor sich her treiben.
O.k. der eine wird getrieben und der Andere lässt sich treiben ….. Letztlich ist es die ureigenste Sache der Union ! Aber mit Umfaller- Merz wird sie sich weiter treiben lassen ….. bis zum umfallen !
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
'Aber mit Umfaller-Merz ließ sie sich treiben bis zum Umfallen...' - rhetorisch wertvoll, mMn. 👍😉
Ich bin nicht der Meinung, dass Volksentscheide die Diskussion mit den richtigen Sachargumenten in Gang bringen würde (obwohl ich diese für nötig halte!) und fange mit der Gas-Diskussion in der „Meinungsfreiheit“ an: Wo war das Argument, dass wir in 30 Jahren ganze 10% des Energiebedarfes aus den sog. „Erneuerbaren“ gewinnen können und jetzt die (läppischen) restlichen 90% doch locker in 20 Jahren schaffen werden. Wir müssen es nur wollen?
Diskussionen sind bereits vor 2015 von Frau Merkel, weiten Teilen der Politik und vielen Medien unterdrückt worden. Wie wurde PEGIDA diffamiert?
Wir sind feige und träge geworden, scheuen die aktuelle Gefahr mehr als den sicheren Untergang in der Zukunft. Das gilt für die deutsche Politik genauso wie für den Krieg mit dem Iran. Das schrieb ich zu Alexander Marguiers letztem Artikel und wiederhole es hier gerne.
Welchem Politiker trauen Sie eine Fachdiskussion zu, wer soll die führen? Ausgesuchte Experten der NGOs? Hamburg ist doch Negativbeispiel.
leben Sie lange und streiten Sie klug und leidenschaftlich für unser Land.
Wenn Sie einmal für mehr und Größeres gewählt würden, dann auch dafür.
Ich würde nach dem Lesen Ihres Artikels der Implementierung direkter Demokratieanteile in unsere verfasste parlamentarische Demokratie auch den Vorzug vor Bürgerräten geben, die evtl. doch in Richtung NGOs abdriften könnten?
Fragen wir sie alle, werden sich auch alle eine Meinung bilden oder so einer Abstimmung fern bleiben.
Die Basis wird also eine flexible sein.
Die Beschlüsse müßten dann aber, anders als bei evtl. Bürgerräten, verpflichtend sein.
Die große Unzufriedenheit könnte etwas zurückgehen.
Es könnte nämlich noch lange dauern, bis das Mitarbeiten in einer Partei im Osten zur gewöhnlichen Möglichkeit wird.
Ich bin in meiner Stadt als SPD-Mitglied ein Kuriosum und das geht anderen Parteien in Bezug auf die Mitgliederzahlen nicht besser, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
DIie SPD braucht meine Stimme, sonst...
"DIie SPD braucht meine Stimme, sonst..." -- sonst wählt sie garniemand mehr..., ausser Sehrt-Irrek...??
>> Sooo schlimm ist es schon..., mit der SPD? /😉
so wie ich ihn sehe, ganz gut einfügen?
Meines Erachtens regierte sie nämlich ohne Volksentscheide, aber nach Meinungsumfragen.
Herr Kubicki hat recht, wenn er auf den breiten Konsens zum Atomausstieg hinweist.
Jedoch regierte Merkel damit evtl. auch "gegen" ihre Partei?
Deshalb konnte man ihr auch nicht das Misstrauen im Bundestag aussprechen, was ich getan hätte.
Warum?
Weil ich nicht allzuviel von Politikern* halte, deren Begründungen für mich "keine Bände" sprechen.
Merkel war evtl. die Kanzlerin von ganz links bis bewegt und "bemüht" konservativ.
Das ist bei mir vlt. genau andersherum.
Ich respektiere die Konservativen und Liberalen, bin aber bewegt SPD bis Grün und Links.
Da muss sich Herr Pfeiffer nicht sorgen.
Ich habe keine Angst vor Liberalen und Konservativen oder etwa Nationalen, versuche aber für linke, grüne und vor allem sozialdemokratische Projekte zu begeistern.
Ich mag die Bundesrepublik Deutschland sehr und respektiere friedliches Zutun sehr.
Ich habe mich vor einigen Jahren nach 35 Jahren aus der SPD verabschiedet, weil ich von den "Berufspolitikern" (also von all den Funktionären, die ihr täglich Brot mit "Politik" verdienen) im Bereich der Bildungs- und Lokalpolitik regelrecht ins Abseits manövriert worden bin - vielleicht auch wegen meiner Sprödigkeit in der Argumentation und meiner Unfähigkeit zu Kungeleien.
Meine ältere Schwester und einige meiner besten Freunde sind trotzdem in der SPD geblieben. Ich habe manchmal später eine Art schlechtes Gewissen bekommen, weil ich diese vernünftigen Genossen nicht in der Partei unterstützen konnte.
Alle Parteien sind darauf angewiesen, dass sie außer zynischen Karrieristen auch noch ein paar vernünftige Mitglieder haben. Diese Vernünftigen sind wohl die, die als Kuriosum angesehen werden.
Bekommen Sie es bitte erstmal hin, dass die FDP sich nicht mitsamt der Einheitsfront gegen die AfD zu Landes-Verfassungsänderungen zusammenrottet. Das hat nichts mit Demokratie zu tun und ist schändlicher Missbrauch. Wenn die FDP solche fotzigen Spielchen mitmacht, ist sie nicht wählbar., egal was Sie erzählen. Direkte Demokratie bekommt man auch bei der AfD.
... für mehr direkte Demokratie wäre die Abschaffung des ÖRR und transparentes Wiederaufsetzen gemäß dem eigentlichen Auftrag. Davon sind wir weiter entfernt denn je.
Wir leben in einer Zeit der Umbrüche- in allen Bereichen. Das weitverbreitete Unbehagen an den politischen Zuständen und vor allem an den Abläufen ist nur zu verständlich. Es funktioniert einfach nicht mehr! Die Koalition ist das beste Beispiel.So, wie Demokratie derzeit praktiziert wird, erfüllt sie ihren Zweck, nämlich Probleme zu lösen, nicht mehr. Das System hat eine Unwucht .Der daraus folgenden Unzufriedenheit wird seitens der Politik mit Ignoranz begegnet. Bestenfalls behauptet man, nicht gut genug „kommuniziert“ zu haben, macht aber unbeirrt weiter.
Hier finde ich ein Zitat von Syme, Röm. Revolution, 1939, S.13, diskussionswürdig: „wie auch immer die Form[…]sein mag, Monarchie, Republik, Demokratie, immer lauert eine Oligarchie hinter der Fassade“. Viele Bürger haben das Gefühl, Politik findet in einer Blase statt.
Man muss darüber reden, wie die demokratischen Abläufe wieder funktionsfähig im Sinne der Problemlösung werden. Ob mehr Bürgerbeteiligung ultima ratio wäre?
Es ist doch sehr die Frage, ob Politik, d.h. die Parteien, überhaupt bereit wären Bürger diese Macht zu verleihen, die automatisch die eigene reduzieren würde. Derzeit begegnet man uns Bürgern doch überwiegend mit erhobenem Zeigefinger. Wir verstehen einfach nicht, was uns die Politik alles Gutes tut. Ständig hören wir, dass man nur besser kommunizieren müsse. Dabei wissen die meisten Bürger sehr genau, was Sache ist, weil sie die Auswirkungen politischer Entscheidungen zu tragen haben. Zudem wäre es tatsächlich mehr als anstrengend, die erforderlichen Diskussionen zu führen. Es ist zu befürchten, dass viele Mandatsträger da an ihre Grenzen kämen. Jedenfalls, wenn es sich eine faktenbasierten Diskussion handeln soll und nicht um das Wiederkäuen von ideologischen Versatzstücken.Gerade was die Förderung heimischen Gases betrifft, kann man doch bis hin zu Interpunktion vorhersagen, wie die Argumente lauten werden. Ich fürchte Herr Kubicki,Sie haben da zu romantische Vorstellungen.
... drücken ziemlich genau das aus, was ich denke. Vielen Dank!
aber erstmal wäre es notwendig die kollektive Denkstörung hier in unserem Land gnadenlos aufzubrechen. Wenn wir hierzu nicht bereit sind, wird das ein Ritt auf der Rasierklinge.
Und ich widerspreche hier einigen Foristen, die Ihr Heil immer noch in den politischen Außenränder sehen. Wer wirklich glaubt das Parteien die über Russland finanziert werden, unser Seelenheil sind, ist genauso in einer kollektiven Denkstörung verhaftet wie der andere politische Außenrand auf der anderen Seite z. B. der "Bullerbü Fraktion" etc.
Erst wenn das jeder versteht, dass die Vergangenheit die Vergangenheit ist & unumkehrbar ist & die Schmerzen jedes einzelnen größer als anderes andere sind, werden wir bereit sein neue Wege zu gehen. Und zwar in der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild oder wie es derzeit in Argentinien läuft.
Wenn der Souverän das nicht erkennt, wird das nichts mehr. Egal welcher politischer Strömung er angehört. Weil die Mehrheit hier zählt!
wenn das so ist wie Sie sagen... ☹
Ich meinerseits widerspreche hier einigen Foristen, die Ihr Heil immer noch in der alten politischen Prominenz einer Altpartei sehen, obwohl diese schon unter dem 5%-Innenrand angelangt ist.
Wer wirklich glaubt, dass jene Parteien, die unser Land in die jetzige Lage gesteuert haben und sich dabei trotzdem schamlos über Steuergelder des ganzen Volkes finanzieren, unser Seelenheil sind, der ist muss Opfer einer Denkstörung sein.
Ja, so ist es wohl.
von einem politischen Außenrand in den nächsten politischen rechten Außenrand, aber Hauptsache Russlandaffin! Ihre Sprungkraft hat was von einer Ameise, beachtlich! Ihr Gehirn wohl auch, ein Hauch von nichts. Wann hat das angefangen? Das muss wohl schon länger zurückliegen. Mit solchen Sprüngen "schaffen sie das" bestimmt.
Gehen Sie doch gemeinsam mit Ihren "Leidensgenossen" nach Kuba, da werden Sie bestimmt sehr intensiv benötigt. Und vergessen Sie nicht Ihr restliches kleines Vermögen mit zu nehmen, für den Poverty porn. Die kubanische Bevölkerung wartet schon auf solche Leute wie Sie. Auf die "Abwrack Prämie" der westlich Dekadenten Welt vom linken üblen Außenrand. Vorwärts nimmer, bremsen immer. So wie deren Autos vor Ort.
Viel Spaß bei "Like Ice in the Sunshine" auf Kuba. Oder doch lieber nach Venezuela? Der Iran öffnet bestimmt auch bald seine Pforten. Donald wartet auch schon auf Sie ;) Und denken Sie schön an die Zahl: 4,8 % :)))) Bald ist es soweit.
bestärkt mich in meiner Einschätzung. Vielleicht lesen Sie ihn selbst noch einmal in Ruhe durch, dann können Sie selbst wenigstens im Nachhinein verstehen, was Sie da geschrieben haben.
Ich werde weiterhin versuchen, die Äußerungen von Herrn Kubicki ernst zu nehmen. Schließlich kann er nichts dafür, dass ein Herr Soistes einen solchen Wahlkampf für ihn macht.
PS: Glauben Sie denn im Ernst, damit neue Wähler für Ihre Mikro-Partei gewinnen zu können?
nur eines: NIVEAULOS...
Substanzlos im Sinne einer Diskussionsgrundlage selbstredend auch noch..., aber das könnte man vielleicht noch mit Ihrer Nähe zu Ameisen logisch erklären... ...
- um diese Uhrzeit...? - eventuell eine Rolle beim Verfassen ihres letzten obigen 'Beitrags' gespielt haben sollte..., dann würde eine Entschuldigung bei Herrn Buehler doch völlig ausreichen, mMn.?
>> Na? Wie wär's... ...?? 😉
Schließe mich Ihnen an, lieber Herr Veit! Die Antwort von „soistes“ (immer schön anonym!!🥺) auf den Kommentar von Herrn Bühler ist geschmacklos und unfair. Er/sie ist noch nicht so lange hier im Forum unterwegs. Aber wenn, dann meistens krawallig. Schade! Dieses Forum war immer eines mit Niveau. Man kann anderer Meinung sein, natürlich. Aber das sollte dann nie ausarten. Herr Bühler schreibt gute Kommentare. Er hat es nicht verdient, so angegangen zu werden. Es haben schon einige gemerkt, dass er hier „seine“ FDP pushen will, die ja immer noch nur bei 3/4 % in den Umfragen liegt! Alles ok. Aber bitte fair und mit Argumenten, nicht mit Krawall! Und entschuldigen bei Herrn Bühler, wird der/die sich nicht, lieber Herr Veit!
nicht wirklich ehrlich...
[Obwohl ich ja eigentlich auch aktuell(!!) ein Fan der 'noch fiktiven neuen Kubicki-FDP' in ihrer Funktion als Brandmauer-Abrissunternehmen bin... ... - Wollen SIE da nicht mitmachen... ... 😉?]
Nö, lieber Herr Veit! Ich gehöre zu der Fraktion der Skeptischen, ob der Performance der Partei in der Ampel! Mag sein, dass das ewiggestrig ist. Ich schätze Herrn Kubicki. Er ist ein kluger Kopf, und wird jetzt auf allen Kanälen gepusht. Aber nützt wohl nicht viel, wenn man sich die Umfragewerte ansieht. Ein sympathischer und kluger Mensch muss nicht unbedingt ein guter Politiker sein. Mir fallen nur noch die Namen Adler und Teuteberg ein, wenn ich an einen eventuellen Neuanfang der FDP denke. Strack-Schlagmichtot, Buschmann, Kuhle ohje (🥺)! Vogel hat sich ja schon vom Acker gemacht, als nichts mehr für ihn drin war, Lindner auch!!! Dem Kämpfer Kubicki wünsche ich Erfolg. Auch Ende Mai werden wir nicht klüger sein. Auch wenn Kubicki den Vorsitz gewinnt, heißt das nicht, dass seine Partei die 5 % Hürde schafft. Die Menschen im Land sind nicht dumm, und glauben inzwischen nicht mehr alles, was ihnen so „erzählt“ wird. Schönen Sonntag für Sie! 🌞
Ebenfalls einen schönen Rest-Sonntag für Sie...
Was es aus meiner Sicht mehr bräuchte ist eine gesellschaftliche und politische Kultur, dass Politik, Gesellschaft, das eigene Leben, Menschsein allgemein auf Entscheidungen beruht. Man sollte Standpunkte anderer kennen, nicht zu weit gehen, dann seine eigenen Interessen vertreten, aber immer auch an eigenen Veränderungen arbeiten - und das Ganze im Gleichgewicht halten.
Unsere Gesellschaft ist (oben wie unten) zunehmend werteorientiert: alles ist eigentlich vorgegeben, alles soll letztlich klar sein, durch Menschenrechte und höchste Gerichtsbeschlüsse vorgegeben. Die Ex-Verfassungsrichterin Susanne Baer findet es ein hohes und anzustrebendes Ziel, dass Senate 8:0 entscheiden, statt 5:3, weil man damit dem Volke vorlebt, dass man richtige Entscheidungen treffe.
Richtiger wären 5:3 Entscheidungen, um vorzuleben, dass man sich eben dafür entschieden hat, es aber hätte auch anders sein können. Dieser Geist fehlt, und ohne den bringen Volksentscheide nicht mehr als keine Volksentscheide.
Bin auch für das Stimmenverhältnis 5:3, genau aus dem Grund, den Sie darlegen.
Es gibt auch noch andere Ansichten.
Mir geht es aber nur um eine Ergänzung der "verfassten parlamentarischen Demokratie" in Richtung "direkte" Demokratie.
Das dürfte die Politik aber mehr binden.
Vielleicht probieren wir es einfach mal eine Weile und korrigieren uns dann per Volksentscheid wieder oder auch nicht?
Vielleicht liegt es den Deutschen nicht so sehr, aber in der lebendigen Demokratie haben evtl. gerade die USA die Nase vorn.
Dazu bräuchte es für die USA jetzt nur noch eine Politik des Lebendigen...
"... eine gesellschaftliche und politische Kultur, ..." -- des offenen respektvollen Diskurses und eines daraus folgenden begründeten Interessenausgleichs..., das wär's... - oder.
>> Läuft aber spätestens seit 2015 genau in die andere Richtung..., hierzulande. Das Jahr 2015 und dessen Ereignisse macht mir immer mehr den Eindruck eines echten Schicksalsjahres für Deutschland... ... - haben dann aber letztendlich die Historiker wohl zu bewerten.
Volksentscheide (aus der Bürgerschaft) und Referenden (Vorlagen ans Volk) sind ein Korrektiv, eine Irritation der etablierten Politik und eine Belebung der Debatte. Freiheit (der Mitentscheidung) udn Verantwortung (für das Ergebnis) fielen beim Bürger zusammen. Richtig gemacht(!), kann dies befrieden, ermuntern und die Abgehibenheit der politischen Elite begrenzen.
Übrigens kann man auch Volksentscheide, die sich als falsch herausstellen (wie der Klimaentscheid in HH), wie Gesetze auch korrigieren.
Zeitraum, idR., wenn der Entscheid bindende Wirkung hat. Und das ist ja auch logisch richtig so..., sonst bräuchte man 'den Entscheid' als Entscheid ja garnicht erst... ... 🤔
In Deutschland wurde eine Brandmauer aufgestellt um die wahre Demokratie abzuschaffen, und jetzt soll per Volksentscheid die Freiheit der Bürger noch mehr beschnitten werden, da außer Verbote zu postulieren fällt den Deutschen nichts ein.
Siehe Bayern mit absoluten Rauchverbot in der Gastronomie, oder das Land Berlin mit Enteignung von Wohnungen, und jetzt anstehend "autofreies Berlin".
Tja, die Einen kämpfen gegen die Anderen, da die Wahlfreiheit der Bürger, die soll damit abgeschafft werden, nun, das wird hierzulande der ganze Sinn solcher Entscheide sein!!!
Wie kann eine direkte Bürgerentscheidung die Freiheit der Bürger beschneiden? Das Problem der Volksentscheide in Berlin (Enteignung) und Hamburg (Klima) war, dass nur die Aktivisten die Entscheidung ernst genommen haben, während die breite Masse der Bürger dachte, es werde schon nicht dazu kommen. Tja, wenn man etwas will - oder nicht will - , dann muss man sich schon bequemen, seine Stimme abzugeben. Hinterher motzen ist einfach und billig. Gilt ebenso für die Parlamentswahl.
Im Übrigen sind auch Volksentscheide revidierbar, wenn sie sich als irrig bzw. nicht dauerhaft mehrheitsfähig darstellen.
in einer Parlamentsdemokratie in den selben Sack stecken zu wollen, tja, das ist hierzulande das eigentliche Problem, insbesondere weil das GG bald nichts mehr wert ist, da die regierenden Parteien und die Aktivisten bemüht sind diese Verfassung hinterücks zu "zerlegen", und zwar ohne die vorgesehene 2/3 Mehreit in Parlament erreichen zu müssen!
