- Wie Netanyahu Trump in den Krieg hineinziehen konnte
Donald Trump ließ sich von Netanyahu zu einem großangelegten Militärschlag drängen, obwohl die eigenen Geheimdienste ihn für unrealistisch hielten. Jetzt kontrolliert Iran die Straße von Hormus – und die USA verhandeln um das, was sie zuvor kostenlos hatten.
Einen dubiosen Waffenstillstand als „kompletten Sieg“ zu verkaufen, erfordert ein erhebliches Maß an Chuzpe – oder an strategischer Amnesie. Donald Trump hat beides. Als er in der Nacht zum Mittwoch über Truth Social verkündete, die USA hätten ihre militärischen Ziele „erfüllt und übertroffen“, kontrollierte Iran noch immer die Straße von Hormus. Laut Militär- und Geheimdienstoffizieren bleibt das Nuklearprogramm weitgehend intakt. Und nun legt Teheran einen Zehn-Punkte-Plan auf den Tisch, der nicht nur den vollständigen Abzug amerikanischer Streitkräfte aus der Region und die Aufhebung aller Sanktionen fordert, sondern auch eine dauerhafte Kontrolle Irans über den wichtigsten Schifffahrtsweg der Welt beansprucht.
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Trump, wäre es nicht so furchtbar, wäre er nichts weiter als eine Lachnummer
"Des Kaisers neue Kleider"... ... /🤣🤡
Mal sehen, wer nach der senilen Ära Biden/Trump US-Präsident wird.
Erbdynastie wird... - oder warum sonst bewundert Trump den kleinen- großen Kim so...??
Ich meine, das war (bislang) kein Krieg. Ein Landkrieg, darum geht es hier, wird mit Infanterie, Artillerie und mit Luftüberlegenheit gewonnen. Diese Operation war bestenfalls eine massive Luftwaffenübung mit scharfen Waffen, in der es letztlich nichts zu gewinnen gab. Das wirkliche Problem ist, daß das westliche politische Personal aus inkompetenten Dilettanten besteht, die nur Wahlkampf können und die die strategische Weitsicht von Maulwürfen haben. Dazu kommen westliche Bevölkerungen, die ihrem Hedonismus frönen und jeglichen Kampfgeist und Freiheitsdrang verloren haben. Die schiitische Mafia lacht sich weg. Die Büchse der Pandora scheint offen zu sein.
Leider wird sich dieser gewaltige Irrläufer durch Verhandlungen nicht einfangen lassen. Einen Krieg beginnt man nicht ohne die Aussicht, ihn ENTSCHLOSSEN zu Ende zu bringen. Dafür fehlten wohl die Voraussetzungen, was Trump entgangen war.
Angenommen Iran erlaubt der VR China eine maritime
Basis, dann wären die USA geopolitsch im mittleren Osten aus dem Spiel.
Die arabischen Staaten müssten sich umorientieren und
Israel wäre isoliert.
Trump hat sich schon 1980ern klar zu den Mullahs geäußert.
Zudem liße sich der Spieß theoretisch auch umdrehen: Solange die Mulllahs Maut fordern, verlässt auch kein Schiff mehr mit persischem Öl die Straße von Hormus.
Wie wäre es zur Abwechslung mal damit?
Die USA benötigen die Durchfahrt nicht.
Indien und China werden nicht bezahlen.
Aber die anderen Unbeteiligten bräuchten
jetzt eine Garantiemacht für freie Durchfahrt.
Geopolitisch wäre alles offen.
… dem in kürzester Zeit zwei Führer und noch diverse andere hochrangige Militärs und Regierungsbeamte
weg gebombt wurden, als Sieger darzustellen, grenzt schon leicht ans absurde, man stelle sich das mal umgekehrt vor, der Iran hätte den amerikanischen Präsidenten eliminiert und die USA würden sich als Sieger darstellen …
Sorry! Man kann das nicht 'umgekehrt vergleichen'... ...
Das irdische Leben zählt nichts im Religionsstaat, im Gegenteil ist man stolz darauf für die Sache zu sterben..., und auch darauf vorbereitet.
DAS ist ja gerade der große Irrtum Trumps und des Westens... - mit eigenen Maßstäben an die Sache heran zu gehen..., grundsätzlich, nicht nur auf diesen aktuellen Konflikt bezogen.
>> Oder warum sonst konnten die Mopped-Taliban die USA aus Afghanistan verdrängen... ...? Genau deshalb - Asymmetrie.
… von den Mullahs und ihrem Gottesstaat, sondern von der Aussage des Autors und manch anderer, die den Sachverhalt als "Sieg des Irans“ deklarieren, obwohl das aus meiner Sicht alles andere ist als ein Sieg und im Übrigen die Angriffe nach den gescheiterten Friedensverhandlungen sowieso wahrscheinlich wieder weiter gehen und man sehen wird, was vom "Sieg“ dann noch übrig bleibt …
Und der Autor begründet das doch auch schlüssig, mEn. Eben weil Leben nix zählt im Mullah-Regime..., keije Opposition existiert oder aufgestanden ist, durch den Angriff der USA/Israels..., und ansonsten gilt was in asymmetrischen Kriegen bisher immer galt: der technologisch Unterlegenen hat gewonnen wenn er überlebt... - Die materiellen Schäden sind zwar groß aber eben offensichtlich nicht existenziell für das System/Regime: das zukünftig zu verlaufende Öl und die eventuelle üppige 'Maut' an der Straße von Hormus eröffnen doch ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN für das Mullah-Regime... - oder nicht?
DAS nennt man einen strategischen Sieg, wenn es bei diesem Status bleibt.
Oder einfacher: wenn es das Sieg-Ziel war das Mullah-Regime zu kippen und/oder die Atomanreicherung endgültig zu stoppen... - das ist wohl offensichtlich NICHT gelungen. Das das D.T. jetzt anders verkauft... ... - Kasperletheater. 🤡
Kann Ihre Einschätzung nicht nachvollziehen.
Wollte mich an sich zurückhalten, aber… Können Sie überhaupt eine Einschätzung, anders als Ihre, nachvollziehen? An sich brauchen wir hier kein Forum mehr. Ihre (geschätzt) 10 Meldungen reichen doch, oder? 😉
Frau Hachenberg. Wie hoch ist denn die Obergrenze Kommentare pro Artikel? Und überwachen Sie dann wenigstens alle Foristen..., oder nur mich? Würde mich beides interessieren... ... [leider musste ich dafür schon wieder einen Beitrag schreiben - Entschuldigung!]
wenn es möglich wäre, meine 'PS'-Ergänzungen UND die Rechtschreibkorrekturen bitte NICHT gesondert zu zählen sondern dem Ursprungskommentar zuzuordnen, wenn das ginge... ...? Danke!
[...und sich hier natürlich - Entschuldigung!]
"die Angriffe nach den gescheiterten Friedensverhandlungen sowieso wahrscheinlich wieder weiter gehen und man sehen wird, ..."
...dann wird das Gleiche herauskommen wie jetzt... + etwas mehr Zerstörung... - was dachten Sie denn, konkret??
