- Wenn politmediale Theorie auf gelebte Praxis trifft
Im „taz“-Interview nimmt Juli Zeh ihre AfD wählenden Nachbarn in Schutz. Das sorgt für Schnappatmung bei den üblichen Verdächtigen. Dabei zeigt das Beispiel nur, dass die „Brandmauer“ eine politmediale Erfindung ist, die für die reale Welt nichts taugt.
„Jeder Großstädter ist ein Kleinstädter, denn er hält die trotzdem kleine Stadt für die große Welt“, soll der Wiener Dichter Peter Altenberg einmal gesagt haben. Ziemlich genau so verhält es sich, sagt meine anekdotische Evidenz, auch mit sehr vielen Journalisten – und wahrscheinlich auch Aktivisten, Politikern, Künstlern und Menschen, die glauben, sie seien welche –, deren Lebensmittelpunkt die deutsche Hauptstadt ist.
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Mir geht es ähnlich wie Juli Zeh. Auch in meinem Umfeld und Bekanntenkreis ist die Zahl der offen sich zur AfD-Bekennenden stark gewachsen. Es gibt aber auch andere. In unserem Haus wohnt eine ukrainische Familie. Nein, keine Flüchtlinge. Diese Familie lebt schon seit 2012 hier, arbeitet, ist voll integriert. Aber sie lehnen die AfD ab. Warum? Weil sie wissen, die AfD ist nicht ukrainefreundlich. Und komisch, die Ukrainer bei uns wollen nicht mehr zurück. Die wissen, es geht ihnen hier viel besser als es ihnen "daheim" gehen könnte. Und sie sind Selensky-Fans. Ganz im Gegenteil zu Russlanddeutschen. Die lieben Putin und bekennen sich offen zur AfD und sollten möglichst nicht auf Ukrainer treffen. Da könnte es Schläge geben. Provoziert von beiden Seiten. Tja, mitten in Deutschland verläuft die Grenze zw. Russland und der Ukraine. Ist das normal und gesund? Natürlich nicht. Die AfD ist eine gewachsene Partei, sie ist in den Menschen angekommen. Und sie wird früher oder später regieren.
Schlimm, was da Juli Zeh von sich gibt!
Schlimm für die politimediale Blase.
Sie sieht ihr Haus nun zusammenstürzen. Wenn schon so Leute wie Zeh die Brandmauer für gescheitert erklären, dann muss die sich wohl radikalisiert haben oder nun durchgedreht sein.
Juli Zeh hat einige gute Bücher geschrieben. Dumm kann sie nicht gerade sein.
Und die Reaktionen bzw. die Schnappatmung der Brandmauerfetischisten zeigt, dass Zeh mit ihren Äußerungen die Lunte angezündet hat, die das ganze Haus der Verlogenheit und Demokratiefeindlichkeit zur Explosion bringen muss und wird. Die linksgrünwoke Diskurshoheit und die ach so schöne Garantie, dass niemand auf der Welt diese Sicherheit gefährden kann, wird und muss Vergangenheit sein. Zur Rettung der Demokratie!
von der 'Brandidiotenmauer' zu sprechen bzw. zu schreiben...!?
Wenn nicht, auch gut. 😉
... Sie bringen mich auf einen Gedanken: im biologischen Zusammenhang gibt es doch bei der Blase u.a. auch die Blasen-Entzündung. Und dagegen soll neben Antibiotika zuförders viel Trinken helfen.
PS: Übereinstimmungen mit der politischen Realität sind rein zufällig!
bzw. die Ablehnung der neuen Partei ein mieses und verlogenes Spiel, in dem es einzig und allein um den Machterhalt der gerade Herrschenden ging.
Wer - wie ich - die Entwicklung hautnah auf Seiten der Verfemten miterlebt hat, der weiß, wovon er spricht.
Sich darüber zu beklagen, daß es in der AfD einen rechten Rand gibt, auf der anderen Seite aber jeden linken Rand (Anti-Fa, NGOs usw.) als normal und berechtigt anzusehen, das ist an Unlogik u. Heuchelei nicht mehr zu überbieten!!!
Die AfD muß endlich als völlig gleichberechtigte Partei in Deutschland anerkannt werden; denn sie vertritt - wie jetzt jeder Blinde mit Krückstock sehen kann - zumindest in den wichtigsten Punkten ihres Programms - die Interessen eines großen Teils der Bevölkerung viel mehr als die Altparteien.
Wie lange soll Deutschland weiter in den Ruin getrieben werden???
Erhoffen sich diejenigen, die uns Deutsche bis hierhin gebracht haben, die Absolution für ihr Versagen möglicherweise durch eine Kriegsbeteiligung?
...werte Frau Wallau.
Und die ganze Verlogenheit hat das bayrische Chamäleon Söder auf den Punkt gebracht.
"Die AFD will an die Fleischtöpfe".
Blöder geht nur ....
Man will sich gar nicht auf politischer Ebene mit Argumenten der AFD auseinander setzen. Lieber mit mit den linksgrünen Deutschlandhassern und -zerstörern die Fleischtöpfe verteidigen und wenn es zum Nachteil von D ist.
Die Blockparteien sind obsolet.
nach DDR-Erfahrung an.
Mir ist nicht wohl mit dem Anwachsen der AfD.
Ich kann Wahlentscheide zwar nachvollziehen, vor allem durch die "Modernisierung" der CDU durch Merkel, m.E. in Richtung "Was ihr nahesteht", was die Bürger* aber evtl. nicht oder erst spät erfahren.
Es hat mich gewundert, dass unsere Westparteien dem "folgten".
Was ich aber vor allem problematisch fand, war das evtl. "Unbedarfte" dieser "Merkelpolitik", "obwohl" ich vor allem Geissler, Polenz und Kauder "dahinter" sah.
Die wären von Konservativen und Liberalen vlt. nicht gewählt worden, weil zu rigoros und apodiktisch?
Merkel wurde gewählt und teils auch von SPD, Grünen und Linken?
Das rächt sich jetzt für genau diese?
Das "Up to Down" fand auch dort Freunde?
Problematisch könnte der "Dunstkreis" der AfD/Unterstützer sein.
Auch der Liberal-Konservatismus lernt dazu und kommt nicht mehr als Faschismus daher?
Die Richtung ist bei allen Parteien entscheidend, ob mehr von oben oder Demokratie aushalten?
Tue mich schwer
Militarismus, Faschismus und Kommunismus sozusagen als Krisenmomente staatlicher und gesellschaftlicher Ordnungen sehe.
Beim Militarismus war die Grundlage evtl. eine zunehmende Inkompatibilität von Monarchie und komplexer Ökonomie und Gesellschaftlichkeit, beim Faschismus die Gefährdung einer bürgerlichen Ordnung und beim Kommunismus die eines Zusammenhaltes von Gesellschaft.
Was meine Betonung von "Liebe" immer klarmachen wollte, war hingegen die prinzipielle Tragfähigkeit aller "Systeme", ob als Staat, Ökonomie oder Gesellschaft.
Um diese zu bewahren, bedarf es allerdings eines Abschiedes von solch m.E. Unfugs wie "der Krieg sei der Vater aller Dinge".
Das ist auch Unsinn, wenn man es als Bürgerkrieg darstellen würde.
Hingegen neige ich zu der Ansicht, dass so eine evtl. "apersonale Finalität" eher auf einer "Unfähigkeit" unserer politisch Agierenden beruht, denn auf deren Findigkeit.
Ich kann nur alle Mit-Denkenden bitten, sich an Diskursen zu beteiligen, auch wenn es Fehler gibt.
Ich weiß zwar nicht, woher Ihr Hass auf Markus Söder kommt, denn er macht in Bayern gute Arbeit, und Merz hat sicherlich mehr Versprechen gebrochen als Söder.
Er ist zwar gegen die AfD, wahrscheinlich weil ihm die evtl. gefährlich werden könnte (stimmenmäßig), aber gleichzeitig genau so ablehnend gegenüber den Grünen, und das ist lobenswert.
...wo in meinem Statement Hass auf Söder zu erkennen ist, wird wohl ihr Geheimnis zu bleiben.
Wenn Klartext reden, aber schon Hass sein soll...gute Nacht Diskussion und Auseindersetzung.
Wenn die freien Wähler nicht wären, würde sich Söder, wie viele andere CDUler, direkt mit den Grünen ins Bett legen. Und seine "gute" Arbeit ist wohl eher den Freien geschuldet.
Das er ein Bündnis der CDU CSU auf Bundesebene mit den Grünen ablehnt, ist kein Beweis dafür daß er es zwecks Sicherung der "Fleischtöpfe" auf Länderebene nicht doch machen würde. Zu NRW habe ich die kritischen Worte der Ablehnung nicht vernommen.
Wünsche einen guten Start ins neue Jahr und weiterhin eine harte Diskussion im Forum des Cicero.
tolle Rezension/Nachbearbeitung durch Herrn Krischke!
Man hat den Eindruck, viele dieser Journalisten sind komplett, irreparabel gehirngewaschen.
Sie schaden der Meinungsbildung beim Bürger ungemein.
Umso dankbarer ist man um Autoren wie Herr Krischke.
Das ist besonders hübsch: "der AfD wählt, genauso arrangieren muss wie mit dem, der die Grünen wählt oder andere verrückte Dinge tut"
Ja, über diesen Satz habe ich auch herzlich lachen müssen. Der konnte auch von Nuhr sein.
ich hatte gehofft, dass der Cicero das aufgreift. Aber offenbar haben sie dieselbe X - Timeline.
Ich glaube nicht, dass das der Punkt ist, dass die "Berliner Eliten" zunehmend alleine stehen. Millionen Menschen stehen hinter ihnen - durchaus auch immer fester, weil sie immer krassere Bedrohungen wahrnehmen. Es ist auch korrekt, dass Frau Zeh sehr alleine dastehen könnte, wenn morgen die Gestapo marschiert oder der Klimawandel extrem zuschlägt. Das ist alles möglich.
Das Problem ist, dass soviele andere Dinge auch möglich sind und dass in mehreren Gruppen (nicht nur einer) soviele Millionen auch ganz andere Dinge denken, andere Gefahren sehen. Was wenn irgendwas davon aus dem Ruder läuft?
Aus meiner Sicht sollte die Gesellschaft sich erstmal darauf einigen, dass GG und Menschenrechte keine Basis unserer und irgendeiner Gesellschaft sein sollten und können. Sie sollen weite Rahmen sein, die möglichst viele Menschen teilen. Wenn sie die Basis sind, wird Politik unmöglich, weil man nur zustimmen kann oder Andersdenkende als Menschenfeinde bekämpfen. Das wird nicht gut gehen.
auch mögliche Gefährdung hinweisen.
Herr Schulze kann das evtl. in Sachsen-Anhalt nicht alleine schaffen.
Andere CDU-Politiker* müssen auch Verantwortung übernehmen, mir fiel jetzt die Innenministerin auf.
Auf SPD und Gewerkschaften im Osten zu setzen ist schwierig, weil beide evtl. keine wirkliche "Macht" in der DDR hatte, sondern als Anhängsel oder Freizeitverein wahrgenommen wurden?
Alleine den Begriff "Brandmauer" finde ich schlecht, aber die vorsichtige Haltung von CDU, Liberalen und SPD ist m.E. in jedem Fall gefordert.
Seit die Grünen evtl. dem "Klimakampf huldigen", bin ich auch bei denen, sagen wir vorsichtig, aber positiv.
BSW scheint vernünftig, Linke, nun ja, teils "vorbelastet", "Zusammenarbeit" sollte aber möglich sein.
Wenn man die mit der AfD aus noch guten Gründen scheut, sollten man deren evtl. Zustimmung aber nicht ablehnen.
Die AfD kann dabei lernen.
Thüringen lag anders.
Dort wäre die FDP in Wohl und Wehe von der AfD abhängig geworden?
Ewiger Atem der Demokratie
"oder der Klimawandel extrem zuschlägt"
Geht heute noch eine Diskussion ohne die Panikmache? In der Erdgeschichte gab es Warmzeiten, die viel extremer waren als die Prognosen der heutigen Panikmcher, trotzdem existiert sie noch.
Wenn man "AfD" durch "Grüne" ersetzt und "taz" durch "Bild" und das Ganze in die frühen 80er versetzt, kommt in etwa das Gleiche heraus.
"Die wollen eine andere Republik", sagte damals Kohl über die Grünen - ja klar, dafür wählt man doch anders!
"Die wollen den Sozialismus einführen, sind von Moskau gesteuert", sagte die CDU damals über die Grünen. Genauso schräg wie jetzt.
Und Johannes Rau träumte 1987 von einer "eigenen Mehrheit" für die SPD ohne die Grünen, wie heute wohl noch Fritze Merz von einer konservativen Mehrheit der Union ohne AfD träumt.
Alles Traumtänzer, ohne geschichtliche Sensibilität und ohne echtes Interesse am Alltag der Leute.
Und woher kommt dieses eigenartige Misstrauen gegen die demokratisch-freiheitliche Einstellung der Bürger? Die hält mal wohl im Zweifel für dumm UND gefährlich, des betreuten Denkens für bedürftig.
Selten so gelacht 😄😄😄 zeigen Sie mir eine Wahlumfrage auf Bundes oder Landesebene on BT od. LT Wahl, in der die Grünen als stärkst Partei genannt wurden ….sieht man von BW mit einem grünen MP ab dessen Partei mit großer zWahrscheinlichkeit abgewählt wird.
Diese grünen Jahre in BW schreibe ich nicht den Grünen zu, sondern ehr bedingt einer verfilzten, die Bodenhaftung verlorenen, CDU zu.
MfG a d Erf. Republik
Ich bezog mich auf den strukturellen Umgang mit der jeweiligen Partei, nicht auf die vielfachen Unterschiede. Aber gut, dass ich zu Ihrer Erheiterung, wenn auch nicht zur Hebung Ihres Niveaus beitragen konnte.
bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie korrigiere:
Ihr Vorkommentator schrieb "vom Status her ist die AfD heute die Grünen in den 80ern". Und das stimmt zweifellos. In den 80ern waren die "Grünen" die Parias, die Schmuddelkinder mit denen man nicht spricht, heute ist es die AfD.
nicht lügt, SPD-Mitglied), bzw. wie sie tickt: die hier gezeigten Ausschnitte aus ihrem Interview machen sie mir sehr sympathisch. Sie zeigen, dass Intelligenz und Verstand wirken, wenn vorhanden.
Neulich hatte ich Gelegenheit, lange mit einem Kollegen über Politik reden zu können. Ich verschweige längst nicht mehr, dass ich überzeugter AfD-Wähler bin. Mein Kollege und ich stimmten in fast allen Dingen überein, er hatte bspw. die gleichen Ansichten wie ich in Sachen Migration, Energie, Klima und Wirtschaft. Als ich dann erfuhr, dass er SPD-Mitglied ist, war ich dann aber doch leicht überrascht. Aber er ist ein hellwaches Mitglied, eines, das bei Parteiversammlungen „das Maul aufmacht“ und: das längst nicht mehr SPD wählt.
Es sind solche Momente, so auch der hier beschriebene mit Zeh, die einem zeigen, dass unsere Demokratie nur von oben herab gespielt ist, unten aber noch sehr lebhaft.
Da können solche „großstädtischen“ Schreiberlinge wie die hier erwähnten taz-Nulpen noch so bellen.
Was es alles gibt. Demnach könnte die SPD ja jetzt schon mehr Mitglieder als Wähler haben. Träume werden wahr!
Ein hellwaches SPD-Mitglied, eines, das bei Parteiversammlungen „das Maul aufmacht“ und: das längst nicht mehr SPD wählt.
Wenn das so weitergeht - was zu hoffen ist -, dann hat die SPD bald mehr Mitglieder als Wähler. Vielleicht ist das ja sogar jetzt schon so.
Tja Frau Wallau, Söder hat es treffend gesagt, er möchte die AfD nicht an den Flrischtöpfen beteiligt haben.
Es geht nicht um Deutschland und das Volk sondern die Fleischtöpfe müssen von Söder, Merz, Klingbeil, verteitigt werden.
Das Durchanalysieren, wieso diese oder jenen Bürger diese oder jene Parteien in Freiheit und Demokratie wählen, hat schon pathologische Züge. Da sich Deutschland in solche Themen verbeisst, braucht man nicht darüber philosophieren, wer Schutz oder Verteidigung von Freiheit und Demokratie praktizieren müsse. Das System ist am Ende.
und ich habe es mir durchgelesen und auch die Kommentare in der taz. Danke an Hr. Krischke. Die taz-Mitarbeiter wirkten irgenwie unzufrieden mit den Antworten von Fr. Zeh, obwohl die Fragestellungen immer schon die "richtigen" Antworten vorgaben. Zum Ende dann der Vorschlag, Fr.Zeh möge doch die SPD verlassen und ins BSW eintreten. Richtig spannend sind dann die Kommentare, in denen Fr. Zeh von übel Verstrahlten schon AfD-Nähe unterstellt wird oder AfD-Wähler mit Tieren verglichen werden. Es gab auch einige vernünftige Kommentare, aber das war schon sehr erhellend, erschreckend, erschaudernd.
Sternchen setze oder viele Anführungszeichen, auch Fragezeichen, so ist das vor allem der sehr begrenzten Zeichenzahl geschuldet.
Wenn ich komplexer schreiben kann, werden meine "Texte" länger.
Ich bin sehr froh, dass Frau Zeh in der Öffentlichkeit "streitet".
Dieser Raum gehört nicht einzelnen Parteien oder Gruppen.
Vielleicht traut man unserer SPD dezeit nicht allzuviel zu, aber diesen Raum offen zu halten, das könnten wir schon versuchen.
Habermas Buch "Strukturwandel der Öffentlichkeit" hat mich schon früh begeistert.
Auch Negt/Kluge "Öffentlichkeit und Erfahrung" war interessant.
Jedenfalls sind in der Bundesrepublik Deutschland der Publizierenden viele, ohne gleich zu Journalisten und Journalistinnen aufschliessen zu können.
Bestimmte Strukturen sind für eine Demokratie unerlässlich und dürfen höchstens weiter-entwickelt werden.
Ich hoffe also mal, dass wir sehr viele sind, die wir unsere verfasste parlamentarische Demokratie leben, schützen und weiterentwickeln wollen.
Alles was ich jetzt gerade gelesen habe in den kurzen Sequenzen aus dem Interview von Frau Zeh, hört man inzwischen auch von Jakob Augstein dem Miteigentümer des Spiegel Verlages in Nachfolge seines Vaters ist. In einem Podcast wies er fragt er sich, ob das Juste Milieu einen AFD Klempner ablehnt, wenn der Wasserhahn tropft? Was wählt der Postbote? Ist der Metzger oder Gemüsehändler meines Vertrauens das gar nicht mehr wert weil er AFD wählt? Komisch. Wie erkenne ich eigentlich einen AFDler? Die tragen ja gar keine Springerstiefel, keine Nazi-Klamotten, ihre Kinder haben keine blonden Zöpfe? Die laufen auch gar nicht abends mit Fackeln umher. Wählt die Erzieherin meines Kindes AFD und ist der Lehrer ein heimlicher ADF Fan? Wer repariert denen eigentlich das Fahrrad oder das Auto? Ist der Pilot meines Urlaubsfliegers ein AFD Wähler? Uih. Dann aber sofort aussteigen. Wir alle wissen und merken doch längst, die Mauer ist eine surrealistisches Hirngespinst, sonst nichts.
Und um deren Ausübung. Man will die eroberten Mandaten in den Landtagen und im Bundestag nicht räumen. Es sind rein materielle Interessen. Ja, die Zeh ist SPD-Mitglied und von dieser Partei auch auf den Richterstuhl gehoben. Dennoch hat sie Verstand und weiß, wie es im Volke tickt und gärt. Ihre Bücher sind zwiespältig zu bewerten. Literarisch nicht oberste Spielklasse und oft zu tendenziös. Ich besitze keines von ihr, habe aber ein paar gelesen. Die Brandmauer ist am der Basis längst nur noch Abbruchwerk, nur von den oberen Chargen noch verteidigt. Sie fällt mit der Sachsen-Anhalt-Wahl endgültig. Und dann, wenn die US-Regierung noch ein paar Fuzzis sanktioniert haben wird, wenn die AfD (offenbar auf US- Druck) an der MSK teilnimmt. Sollte Trump abtreten und Vance das Zepter übernehmen, dann hat die AfD absolut freie Bahn. Und das wissen unsere obersten Chargen ganz genau. Gute Nacht, Herr Merz. Und Selensky? Der muss jetzt tatsächlich um sein Leben fürchten. Die Russen machen ernst.
zeigen die totale Verblödung der taz Journalisten
