- Das bessere Deutschland
Deutschland rutscht laut Analyse in eine historische Strukturkrise: Schlüsselindustrien verlieren rasant an Wettbewerbsfähigkeit, während China aufholt. Ohne mutige Reformen droht ein beschleunigter wirtschaftlicher Abstieg.
Deutschland ist auf dem besten Wege, das dritte Jahr in Folge in einer Rezession abzuschließen. Selbst wenn dieses Jahr noch ein Miniwachstum gelingen sollte, ändert das nichts an der Tatsache, dass Deutschland in der längsten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik steckt, die Industrieproduktion auf das Niveau von 2015 zurückgefallen ist und sogar Krisenländer wie Frankreich und Italien höhere Wachstumsraten aufweisen als wir.
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"Gründerboom." Gut und sicherlich absichtlich gewählter Ausdruck. Von wem geleistet? Zunächst von den unmittelbar vom Krieg Betroffenen und danach von der, neuerdings nachhaltig zu schädigenden "Boomer-Generation." Diese hat angeblich nicht so nachhaltig gehandelt, wie der augenblicklichen, demographischen Situation geschuldet. Das ich nicht lache. Tue ich auch nicht. Wenn es schon um Schuldzuweisung geht, dann bitte an die Politik. Das demographische Problem ist ja nicht erst gestern vom Himmel gefallen. Es lebt sich halt von einer Legislaturperiode bis zur nächsten einfacher. Und heute? Wie so oft beschrieben. Der wirtschaftliche Abstieg Dtl. kann nur eine und zwar geplante Grossaktion gewesen sein; sie wird ja weiter geführt, wohl wissend wohin das letztlich führt. Scheinbar wird Europa (EU) nur deshalb auf Krieg getrimmt um ihn a.) entweder zu führen oder b.) deren Bevölkerung, gnadenlos einzuschüchtern (Redefreiheit) für das Ziel gemeinsames Europa. Krieg ist immer auch Lösung.
Mit Gründer sind nicht die Boomer gemeint, sondern die Wurzeln des deutschen Wohlstandes.
Das liegt etwas länger zurück und geht bis zur Gründerzeit.
Siehe die Referenzen von Herrn Stelter, der Kontext klärt die Begrifflichkeit.
Das hat nichts mit den Boomern zurück. Die haben nur noch aufgenommen und verwaltet, was noch da war. So, wie wir alle. Die Wurzeln des deutschen Wohlstands und aller unserer Industrien gehen auf die Gründerzeit zurück.
Beste Grüße
Ihrem Gründerzeitgedanken will ich nicht ausweichen, Sebastian Niemeyer.
Hat jedoch im Kontext der aktuellen Lage des Landes keinen Bestand und ist auch nicht Inhalt des dargebotenen Themas. Setzt man 1945 als Nullpunkt für einen, wirtschaftlichen, Neubeginn (der ohne US-Hilfe gar nicht möglich gewesen wäre, unabhängig von der wissenschaftlichen und industriellen Basis Restdeutschlands aus der Vergangenheit), dann komme ich zwangsläufig zu dem Schluss, den ich in meinem Kommentar zum Ausdruck gebracht habe. Selbstverständlich handelt es sich nur um einen Teilaspekt eines umfassenderen Problems. Aber wenn sie schon "Gründerzeit" und "Wirtschaftswunder" in einem Zusammenhang nennen, dann wird ihnen nicht entgangen sein, daß die industrielle Basis aus der Gründerzeit, verantwortlich für nachhaltigen Wohlstand, gerade abgeschafft wird. Es solle also niemand so tun als entstünde daraus etwas wunderbar Neues. Dekarbonisierung und Deindustrialisierung gehen gerade nicht Hand in Hand.
in Sachen Wirtschaft, hätte er längst schon lange fällige Schritte unternommen um gegenzusteuern. Stattdessen versucht er, mit Außenpolitik unsterblich zu werden. Und BDI-Chef Leibinger barmt in der "Süddeutschen Zeitung", daß die Politik nichts unternimmt und haut gleichzeitig auf die AfD ein. Das Versagen findet quasi an allen entscheidenden Stellen statt. Aber der Kanzler ist wirklich Totalausfall.
Zwei wichtige Dinge hat der Autor ausgelassen:
Man investiert nur dort, wo sich auch Gewinne erzielen lassen. Das ist in Deutschland (wie übrigens mehr oder minder in der gesamten EU) nicht möglich. Zusätzlich kommt eine wirtschaftsfeindliche Politik und Neid-Debatte, angefangen von der Arbeitsministerin bis zu den EU-Institutionen (die alles bestimmen und gleich machen wollen).
Der zweite Punkt ist eine moralisierende Politik (Lieferkettengesetz), die von der Klimadiskussion über Produktionsmethoden und Produkten bis zur Vergabe von Krediten alles bestimmen will und bestimmt (warum sonst hat die Meyer-Werft keine bekommen? EZB: ESG-Vorgaben).
Das man in den Berufsfeldern, über die man bestimmt, nie gearbeitet hat und damit auch über kein Wissen verfügt, stört die (allwissend scheinenden) Politiker nicht. Es spielt auch keine Rolle, ob es den Kundenwünschen entspricht, was man diktiert.
Schließlich sind am Ende immer die „unfähigen Manager“ Schuld am Fiasko.
"sogar Krisenländer wie Frankreich und Italien höhere Wachstumsraten aufweisen als wir."
Frankreich 0,7 % bis 0,8 %,
Italien +0,5 bis +0,6 %
Deutschland 0,1 bis 0,2 %
In Frankreich und Italien wird das Wachstum durch Tourismus und Dienstleistungen getrieben.
Bruttoinlandprodukt:
Frankreich 2,8 Billionen US Dollar
Italien 2 Billionen
Deutschland 4 Billionen US Dollar
"Noch könnte man mit entschiedenen Reformen versuchen, einen Teil dieser Industrien zu retten. Leider interessiert das im politischen Berlin niemanden."
Steile These!
Der Autor hätte sicher noch ein paar Zeilen gehabt um wenigstens ein paar der entscheidenden Reformen zu benennen. Renten einfrieren und was noch?
Der betörende Sirenen Abgesang auf das nahe Ende oder den Niedergang Deutschlands wird hier im Forum zwar sehr geschätzt, kommt aber oft über ein monotones Summen nicht hinaus.
Ich lach‘ mir schon immer ins Fäustchen: Gleich kommt er, der Kommentar von Lenz 2.0! Lustig, immer gegen das, was der Verfasser schreibt. Und immer „schlaue“ Gegenargumente. Aber:
Ist doch sch…egal, ob Frankreich und Italien (angeblich)„nur“ durch Tourismus und Dienstleistungen besser dastehen. Die Hauptsache „Wachstum“. Aber linke Hirne ticken halt anders! Attacke, Attacke, Herr Windisch!!! 😅
Liebe Frau Hachenburg,
"Immer gegen das was der Verfasser schreibt"
Vielleicht wäre es hilfreich, ihr Textverständnis noch etwas zu vertiefen. Ich habe mich nicht gegen die Argumente des Verfassers gewandt, sondern darauf hingewiesen, dass Herr Stelter in seinem Beitrag weitgehend auf Argumente oder belastbare Zahlen verzichtet. Sollten Sie dennoch konkrete Beispiele dafür gefunden haben, lasse ich mich gern darauf aufmerksam machen.
Stattdessen zeichnet der Text vor allem das hierzulande häufig anzutreffende Szenario eines unmittelbar bevorstehenden Niedergangs, ohne konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie eine negative Entwicklung Deutschlands gebremst oder aufgehalten werden könnte.
Ein solcher Verzicht auf nachvollziehbare Begründungen ist nicht untypisch für Situationen, in denen Rechthaberei oder Deutungshoheit an die Stelle einer argumentativen Auseinandersetzung treten oder in denen die Notwendigkeit einer fundierten Herleitung nicht ausreichend reflektiert wird.
Beim Kanzler: ich will Kanzler bleiben um jeden Preis.
Bei der Union: wir wollen an der Macht bleiben um jeden Preis.
Bei den Sozen: wir haben den dümmsten Koalitionspartner, den man sich nur wünschen kann. Wir werden an der Macht bleiben um jeden Preis und die Staatsfinanzen interessieren und ebenso wenig wie die Wirtschaft.
Und so siecht es dahin, das Land. Davon ausgehend, dass der Kanzler von einer Art Wahn befallen ist, die Weltgeschichte prägen zu müssen und dieses Amt ihn komplett zerrüttet hat, wäre es an der Union, ihn vom Thron zu holen. Die Sozen wollen ihn dort haben, denn einen dümmeren und ihnen komplett verfallenen werden sie nie mehr finden.
Und da der ÖRR und die Leitmedien ticken wie die Sozen, wird auch von da nichts kommen.
Mal wieder, wie immer bei allen dieses Land zerstörenden Entscheidungen (Migration, Energie, Klima), ist es die Union, die als Hauptverursacher auftritt.
Ihr lieben Wahlschafe, es wäre an der Zeit, mit dem Denken anzufangen.
Boden in mitten der Trümmer eines einstigen Industriestandortes verursacht durch eine links- grün dogmatisierte Wirtschafts- & Energiepolitik einhergehend mit einer Bildung die das Wort nicht verdient, durch eine immer weitere bildungspolitische Inkompetenz breiter Massen. Es wird,wenn überhaupt, Jahrzehnte dauern zu alter Größe zurückzufinden.
Jeder Tag, jede Wiche, jeder Monat, jedes Jahr, an dem die grün linke Ideologie vorherrschend ist, weiter mit einer Staats- & Planwirschaft statt auf die Kräfte des Marktes & einer sozialen Marktwirtschaft zu vertrauen was nicht zu verwechseln ist mit einem „Sozialstaat“ ala SPD & Union als GroKo und einer grüner Sekte als Beifall- klatschende Zaungäste beteiligt sind, und die die CO2 freie Welt wie eine Monstranz vor sich her tragen und das wenige wirtschaftliche Potential, welches noch halbwegs funktioniert, bereit sind dem „Klimaschutz“ endgültig zu opfern.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Gerne unerwähnt bleiben bei diesem Thema verschiedene EU Sanktionen gegen Russland, die unsere Regierung ebenfalls feiert und die der Chemie- und Stahlindustrie schwere Treffer versetzt haben. Weiterhin besinnungslos Steuergelder, als "Hilfe" für die Ukraine deklariert, zu verpulvern, die unprouktiv verballert werden. Beides hat übrigens nicht ansatzweise die erhoffte Wirkung gebracht.
