- Australiens Premier: IS-Ideologie führte zu Anschlag
Nach dem Anschlag in Sydney mehren sich Hinweise, dass die Attentäter von der Terrororganisation IS beeinflusst waren. In einem Auto befanden sich mehrere Sprengsätze und zwei selbstgemachte IS-Flaggen.
Die Attentäter des Terroranschlags auf ein jüdisches Fest in Sydney waren nach Darstellung des australischen Premierministers Anthony Albanese anscheinend von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) beeinflusst. „Es scheint, dass (der Anschlag) durch die Ideologie des Islamischen Staates motiviert war“, sagte Albanese dem Radiosender ABC Sydney. Die Angreifer, Vater und Sohn, hätten kurz zuvor eine „militärähnliche Ausbildung“ auf den Philippinen erhalten, berichtete zudem der Fernsehsender ABC unter Berufung auf Quellen der Sicherheitsbehörden.
Bei dem Anschlag am Sonntag am berühmten Strand Bondi Beach töteten die Angreifer 15 Menschen. Der 50-jährige Vater wurde von Einsatzkräften am Tatort erschossen. Sein 24-jähriger Sohn wurde angeschossen und festgenommen – er liegt nach wie vor mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, soll Berichten zufolge inzwischen aber außer Lebensgefahr sein. Er habe seit langem Verbindungen zu Mitgliedern eines australischen Netzwerks von IS-Unterstützern gehabt, berichtete ABC weiter.
Selbstgemachte IS-Flaggen im Auto
Premierminister Albanese hatte zuvor gesagt, der australische Inlandsgeheimdienst habe den damaligen Teenager vor sechs Jahren wegen Verbindungen zu einer in Sydney ansässigen Terrorzelle des IS überprüft. Der Chef der Polizei des Bundesstaats New South Wales, Mal Lanyon, bestätigte derweil laut dem Guardian, dass die beiden Attentäter im vergangenen Monat auf die Philippinen gereist waren. Der Zweck dieser Reise werde untersucht.
In dem Auto, das auf den Sohn zugelassen ist, befanden sich laut Lanyon mehrere Sprengsätze und zwei selbstgemachte IS-Flaggen. Man arbeite weiterhin daran, die Hintergründe des Anschlags aufzuklären. Unterdessen besuchte Albanese den Mann, der einen der Angreifer überwältigt hatte, im Krankenhaus. Der 43-jährige Ahmed al-Ahmed sei ein „wahrer australischer Held. Er ist sehr bescheiden“, sagte Albanese vor Reportern.
„Er hat sich entschlossen einzugreifen, und sein Mut ist eine Inspiration für alle Australier“, sagte der Premier. Der in Syrien geborene Al-Ahmed hatte den Angreifer von hinten gepackt und ihm nach kurzem Kampf die Waffe entrissen, wie millionenfach in sozialen Netzwerken geklickte Aufnahmen zeigen. Er erlitt Schusswunden in der Schulter und muss mehrfach operiert werden.
Berichte über weitere Fälle von Zivilcourage
Die Zeitung Sydney Morning Herald berichtete derweil von einem weiteren Fall von Zivilcourage. Demnach zeigten Aufnahmen einer in einem Auto installierten Videokamera, wie ein Paar zuvor versucht habe, denselben Angreifer zu stoppen. Die Passanten hätten den Mann angegriffen, als er bewaffnet aus seinem Auto stieg, hieß es.
Das Paar habe ihn auf die Straße gestoßen und ihm das Gewehr aus den Händen gerissen. Der Angreifer sei danach zurück auf den Gehweg getaumelt, hieß es. Drohnenaufnahmen, die nach dem Vorfall gemacht worden seien, zeigten das Paar tot nebeneinander auf dem Gehweg liegend, berichtete die Zeitung. Ihre Identitäten seien bislang nicht öffentlich bekannt.
Der Guardian berichtete zudem über andere Aufnahmen, auf denen ein Mann zu sehen ist, wie er einen Gegenstand auf denselben Angreifer wirft, nachdem dieser von Ahmed al-Ahmed entwaffnet worden war. „Er schaffte es, Ziegelsteine zu werfen, er schrie … und beschützte seine Gemeinde, er wurde erschossen“, wurde die Tochter des Mannes von der Zeitung weiter zitiert.
Im Gedenken an die Opfer und als Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinde wurde das berühmte Opernhaus von Sydney am Montagabend mit dem Bild eines Chanukka-Leuchters angestrahlt. Ein neunarmiger Leuchter war auf den Segeln des Wahrzeichens zu sehen, wie Fotos zeigen.
Premier: Wir möchten den Antisemitismus ausmerzen
Die Regierung stufte die Tat vom Sonntag als antisemitischen Terroranschlag ein. Auf die Frage von ABC Sydney, ob er das Gefühl habe, genug gegen Antisemitismus in seinem Land getan zu haben, erwiderte Premier Albanese: „Wir tun, was wir können.“ Man werde weiter gegen Judenfeindlichkeit vorgehen. „Wir möchten den Antisemitismus ausmerzen. Das ist das Ziel.“
Seit dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, der zum Gaza-Krieg führte, ist es nach Angaben jüdischer Repräsentanten zu einem drastischen Anstieg antisemitischer Übergriffe in Australien gekommen. Laut der Sonderbeauftragten für den Kampf gegen Antisemitismus, Jillian Segal, nahmen die Vorfälle allein von Oktober 2023 bis September 2024 um 316 Prozent zu.
Demnach seien mehr als 2.000 Fälle gemeldet worden, darunter Drohungen, Übergriffe, Sachbeschädigungen und Einschüchterungen. Dazu zählte sie einen Brandanschlag 2024 auf eine Synagoge in Melbourne. Auch in anderen Ländern kam es infolge des verheerenden Gaza-Kriegs vermehrt zu antisemitischen Vorfällen.
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es gibt nur einen islam. Stimmt so zwar nicht, aber m.M.n. gibt es eine Gemeinsamkeit: der steinzeitliche Hass auf alles Andere. Ganz besonders erschreckend: Kontinente übergreifend. Deshalb: der islam gehört nicht zu Deutschland, egal wie oft die Menschenfeinde hierzulande das Gegenteil behaupten. Deren abgedroschenen Phrasen, hohlen Satzbausteine, Schubladenbekundungen möchte ich nicht mehr lesen oder gar selbst von mir geben, nein. Nur: es tut mir sehr leid für die Opfer und ihre Angehörigen.
Erdogan sagte sogar: "Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“
Der Islam ist eine todbringende Weltanschauung. Damit meine ich nicht alle Mohammedaner, sondern diese Weltanschauung.
"Eine Inspiration für Andere". So äußert sich also der Chef des Landes, das gerade von einem blutigen Terrormassaker heimgesucht wurde, begangen durch islamische Terroristen, zum Helden von Bondi Beach. Das lässt tief blicken und ganz nebenbei noch am klaren Verstand dieses Politikers zweifeln.
Der Held liegt schwer verletzt, weil von Terroristen angeschossen, im Hospital. Die anderen Helden sind tot! Erschossen durch die Attentäter. Und DAS soll also die Inspiration für australische Bürger sein, sich beim nächsten Mal, und das wird ganz sicher bald passieren, auch so dazwischen werfen!? Sterben für Andere, sterben als Held, weil ihre eigene Regierung weder willens noch in der Lage ist ihre Bürger vor so etwas zu beschützen? Das ist wirklich unglaublich. Das ist nicht nur ausgesprochen dämlich und verantwortungslos, sondern zeugt zudem von einer unfassbaren Unfähigkeit. Unfähig als Mensch, unfähig als Politiker. Ich bin sicher, jeder vernünftige Polizist würde Zivilisten davon abraten.
So tituliert unser amtierender Außenminister, ich glaube, er nennt sich Wadepuhl, unsere Flüchtlinge. Für ihn sei "jeder Flüchtling ein Geschöpf Gottes u. ihm genauso lieb & teuer wie jeder seiner Nachbarn".....So sein ganz aktuelles Interview mit dem Evangelischen Pressedienst.
Nun, es ist Weihnachten, da wird schon mal zu viel Glühwein verkostet oder man wird in allgemeiner Gefühlsduselei u. emotionaler Selbstrührung schlichtweg latent unzurechnungsfähig, man weiß es nicht. Wir erinnern uns, Wadepuhl, das ist der deutsche Politiker, der bei einem "Betriebsausflug" nach Syrien fast in Tränen ausbrach angesichts selektiver zerstörter Bausubstanz in einem Kriegsgebiet. Schließlich sollen sich doch Deutsche schuldig fühlen, für was und warum ist egal, Hauptsache schuldig.
So lassen wir uns ganz besinnlich von diesen "Geschöpfen Gottes"(oder war es Allahu Akbar?) verzaubern & bereichern, gerne auch mit "Feuerwerken" aus PumpGuns und geben unser Leben her, Hauptsache wir bleiben bekloppt!
