- Vom Zauber der Lüge
Vor einem Jahr verstarb Regisseur Wolfgang Becker. In seinen Filmen verband er persönliche Schicksale mit Zeitgeschichte und Humor – ohne dabei ins Klamaukhafte abzurutschen. Die wunderbare Tragikomödie „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist sein letztes Werk.
„Eigentlich ist es eine Sensation, dass es diesen Film gibt“, freut sich Produzent Stefan Arndt. Ihm gelang es, innerhalb nur eines Dreivierteljahres Fördermittel, Cast und Crew für eine komplette Kinoproduktion zu stemmen. Das waghalsige Projekt glückte einerseits, weil Arndt zu den prominentesten Branchenvertretern dieses Landes gehört. Der Mitbegründer der Berliner Firma X Filme Creative Pool, die er 1994 gemeinsam mit den Regisseuren Tom Tykwer, Dani Levy und Wolfgang Becker ins Leben rief, verfügt über die nötigen Kontakte und das entsprechende Know-how. Noch wichtiger aber ist der kreative Kopf hinter dem Vorhaben: Wolfgang Becker.
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Die Rezension verursacht Vorfreude auf einen anregenden Kinobesuch - danke. Täuschungsmanöver als Methode - das weckt nicht nur Erinnerungen an karriereaffine Journalisten, sondern auch an Politiker der neuesten deutschen Zeitgeschichte. Und seit "Felix Krull" ist das Thema zeitlos. Bleibt zu hoffen, dass trotz KI der Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit auch künftig erkennbar bleibt.
Es handelt sich hier nicht um "Filmkritik", es ist, wie in Deutschland leider weiterhin sehr verbreitet, eine reine Drehbuchkritik.
