Habeck
Ex-Vizekanzler Robert Habeck / Pandora Film

„Jetzt. Wohin. Meine Reise mit Robert Habeck“ - Grüne Blasenspiegelung

Die Dokumentation „Jetzt. Wohin. Meine Reise mit Robert Habeck“ zeigt nicht nur den gescheiterten Wahlkampf des grünen Ex-Vizekanzlers, sondern entlarvt auch ein linksliberales Unterstützermilieu, das seine eigene Realität nicht versteht.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

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Die Grünen sind in einer veritablen Krise. Mit der Linken ist der Ökopartei eine coolere, aggressivere und jünger wirkende Konkurrenz entstanden. Zugleich sind grüne Kernthemen in Zeiten von Krieg und Wirtschaftskrise nicht wirklich angesagt. Und die Performance der einstigen Hoffnungsträger war während ihrer letzten Regierungstätigkeit alles andere als befriedigend. Dass genau in dieser Situation ein Dokumentarfilm erscheint, der sich noch einmal der Wahlniederlage Robert Habecks zu Beginn dieses Jahres widmet, wirkt etwas schräg. 

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Christa Wallau | Do., 4. Dezember 2025 - 11:44

bleibt ein Ideologe.
Wenn seine Lehre nichts taugt, ist die Tatsache, daß er "gut rüber kommt", umso gefährlicher!

Habeck und seine Grünen haben wahrhaftig genug Unheil angerichtet.
Ich werde ihnen deshalb keine Träne der Nostalgie nachweinen und es mir auf jeden Fall ersparen, diesen Film anzuschauen.

Wenn ich daran denke, daß bei der UNO eine weitere "grüne" Koryphäe sitzt, die dem Ansehen Deutschlands in der Welt bis heute schadet, dann überkommt mich nur ein einziges Gefühl:
ungeheure Wut, gemischt mit Verachtung für alle meine Mitbürger, die auf die grünen Blender hereingefallen sind.

C. Schnörr | Do., 4. Dezember 2025 - 11:54

Wieder Kinderbücher schreiben und den von ihm mit-forcierten wirtschaftlichen Sinkflug direkt wahrnehmen.

Theodor Lanck | Do., 4. Dezember 2025 - 12:21

Nach einem unqualifizierten Schaumschläger sehnt sich außerhalb der grünen Blase niemand. Wie die SPD verstehen die Grünen die Gründe ihres Abstiegs nicht, wollten sie doch nur das Beste.

Walter Buehler | Do., 4. Dezember 2025 - 12:36

... eine 'contradictio in adjectu', einen 'Widerspruch in sich selbst' enthält.

Ein Film ist eigentlich nur dann ein nüchternes Dokument, wenn er ohne Komaramann, ohne Regisseur, ohne Schauspieler entstanden ist, also etwa durch eine Wildkamera oder durch eine Kamera zur Verkehrsüberwachung.

Alle Filme anderen sind bebilderte Erzählungen, die das propagieren sollen, was der Reporter (oder seine Auftraggeber) für richtig oder wichtig hält. Filme sind in der Regel "sensationelle" Heldenepen oder Opferlegenden.

Filme, die über Leinwände und Bildschirme flimmern, sind in ihrer Masse solche Heiligen- oder Mätyrerlegenden, egal wie der Film kategorisiert wird.

Wie der Artikel sehr genau beschreibt, gehört die Legende vom Aufstieg und Fall des philosophisch angehauchten Märchenerzählers zum Wirtschaftsminister eines mittelgro0en Landes genau zu diesem Genre.

In der Tat: Ein Besuch wird keine weiteren Erkenntnisse bringen. Das kann man sich ersparen.

Enka Hein | Do., 4. Dezember 2025 - 12:38

... der Grünen mit ihrem grünen ideologiebesoffenem Wirtschaftszerstörer brauch ich wie die Warze am A...

Sebastian Habel | Do., 4. Dezember 2025 - 13:11

Die Aussage "Man ist so sehr überzeugt von der persönlichen Weltsicht, dass die Realität nur noch als störend wahrgenommen wird. Wenn die eigene Ideologie nicht zur Wirklichkeit passt, ist irgendwie die Wirklichkeit schuld." trifft den Nagel sowas von auf den Kopf. Aber der Heiland kann froh sein, das Friedrich Merz seine Politik nahtlos fortsetzt. Ihm ging es schließlich nie um Karriere, sondern um eine bessere Welt, nicht wahr? Hahaha! Wenigstens war er ehrlich zu uns, ganz im Gegensatz zu Herrn Merz.

Sabine Lehmann | Do., 4. Dezember 2025 - 13:13

Wer schon mal eine hatte, der weiß wie schmerzhaft sie ist. Diese cineastische Blasenspiegelung jedoch könnte noch schmerzhafter sein. Zumindest für Zuschauer, die noch alle Murmeln auf der Kette haben.
Da wäre zum einen die nicht ganz unwesentliche Tatsache, dass diese filmische Selbstbeweihräucherung mit fast 300.000 Steuer Peseten "gefördert" wurde, wobei man sich fragen muss, seit wann ideologische, teils fast schon pathologische Wahnvorstellungen steuerlich gefördert werden. Obwohl innerhalb eines geschlossenen Systems, in diesem Fall die deutsche Irrenanstalt, alles möglich zu sein scheint, seit dieser Hosenanzug anfing die Beleuchtung in vielen Oberstübchen auszuschalten.
Robert, der Scheinheilige, Gottes grünes Geschenk an die Menschheit(so seine Selbstwahrnehmung), in Wahrheit ein Menetekel historischer, ökonomischer u. ökologischer Abgründe, er ist wieder da, oder immer noch. Eine Therapie, der wir alle beiwohnen "dürfen"..
Wie sagt man Irren eigentlich, dass sie irre sind?

@Sabine Lehmann, 270.000 € sind eine Menge Geld, aber die Selbstentlarvung des Robert-Habeck-Messias-Politikstils ist es wert. Der Film sollte Pflichtstoff in den Oberstufenklassen sein: als Beispiel für grandiose Selbstüberschätzung, die dazu führt, dass man gegen die Bundestagspräsidentin "unterirdisch " rhetorisch austeilt.

Hans Page | Do., 4. Dezember 2025 - 13:18

Propagandafilme über Politiker sind unerträglich. Wer - außer eingefleischten Masochisten oder wer dafür bezahlt wird - sieht sich so einen Quatsch an.

Markus Michaelis | Do., 4. Dezember 2025 - 13:25

Das trifft es glaube ich gut. Die Kluft zur Realität ist aber nur ein Aspekt. Ein anderer Aspekt ist, dass "man" (diese Sichtweise ist allgemein gesellschaftlich tief verankert) davon ausgeht, dass es "DIE" Realität und "DEN" Menschen gibt, das also am Ende es irgendeine Wahrheit gibt, die alle akzeptieren müssen.

Die meisten Dinge und der Mensch sind aber ziemlich offen: ob ich mich an Nationen oder Religion oder Menschenrechten orientiere, wie wichtig Familie ist, Queer oder traditionell, ob 2er Partnerschaften oder Dorfgemeinschaft, wieviel Klima, tausend andere Dinge: das ist alles ziemlich offen und mehr eine Frage der Entscheidungen bzw. Kontingenzen als naturgesetzlicher Vorgaben. Dass sich Millionen Menschen auf ein "Wir" einigen, ist mehr Arbeit und Entscheidung. Man will es aber als alternativlos vorgegeben sehen.

Die grüne totale Weltoffenheit kommt daher, dass man sich dort nur ein Weltbild vorstellen kann - das eigene.

Das Wort "alternativ" kenne ich zuerst aus der "grünen Ecke", den alternativen Lebensformen und es war mir, wenn auch nicht immer verständlich, so doch wichtig und auch meist sympathisch.
Aber so wie Konservative sich evtl. hüten sollten, etwa "autoritär" zu werden, Liberale davor, "libertär" zu werden, demnach Liberal-Konservative vor beidem, Linke davor "doktrinär" daherzukommen, so Sozialdemokraten vlt. davor, die Gesellschaft zum "Kampffeld" zu machen und die Grünen evtl. Gesellschaft überhaupt alternativ zu "definieren" und dies zum "Dogma" zu erklären, dies und die grüne Weltsicht.
Es bleibt dabei, dass mich persönlich Grüne in den letzten Jahren enorm verschreckt haben, während ihnen doch alle Türen offen standen.
Strauss hat vlt. nicht gemeint, dass es keine Rechten geben dürfe, nur eben nicht rechts von der CDU/CSU, also evtl. "libertär und autoritär"?
Frau Merkel ging nicht einmal zu dessen soundsovieltem Geburtstag?
Das Existenzrecht für Parteien obliegt NICHT den Parteien!

Dorothee Sehrt-Irrek | Do., 4. Dezember 2025 - 13:44

dass ich der Autorin dankbar bin für ihre "Zu-Neigung" zu Habeck.
Ich bin zumindest etwas versöhnt, wenn er wirklich "orientierungslos" gewesen wäre, wie das Gedicht von Heinrich Heine vlt. nahelegt.
Ich kannte es gar nicht, aber immerhin kommt auch Russland darin vor.
Meine Frage wäre aber dann doch, wie kann man evtl. "orientierungslos" Politik machen und dann noch die Mitte zu seiner eigenen erklären, bzw. der der Grünen?
Wenn die Grünen teils im jungen Marx gründen, dann sind sie teils vorindustriell?
Wenn sie zu Naturschwärmerei neigten, dann sind sie evtl. nicht auf der gesellschaftlichen Höhe der Zeit, von der Wissenschaftlichen zu schweigen?
Zugute halten möchte ich Habeck einzig die schnelle Reaktion auf die Energiekrise durch den Krieg in der Ukraine.
Aber das hat er evtl. auch politisch genutzt, außenpolitisch gegen Russland und innenpolitisch gegen einen gewachsenen Industriestandort?
Als ob Öl und Erdgas nicht natürlich wären?
Die Atomkraft ist evtl. (noch) problematisch.

Urban Will | Do., 4. Dezember 2025 - 13:51

jede Form von Satire längst weit überstiegen hat, haben sich nun die Allerschlausten, mit dem Ober-Allerschlausten, den unser Narrenschiff je an Bord hatte (den Robert), zusammen getan und beschlossen, eine neue Form von Satire (die schlicht als ernsthaft geframede Zusammenschau des größten Schwachsinns, den die deutsche Politik je hervorbrachte) zu erschaffen und dem blöden Volk als Doku überzustülpen, sich heimlich totlachend, dass es noch Leute gibt, die diesen Film ernst nehmen und diesen, bzw. all den politischen Müll, der dahinter steht, ernsthaft analysieren.

Ernst-Günther Konrad | Do., 4. Dezember 2025 - 15:37

*Man ist so sehr überzeugt von der persönlichen Weltsicht, dass die Realität nur noch als störend wahrgenommen wird. * Das ist einem Satz alles notwendige zusammengefasst. Und das er auch noch mit Steuergeldern, diesen Film machen lassen kann ist ungeheuerlich. Da klingt es gerade voller Hohn, wenn festgestellt wird, er verdiene an dem Film nichts. Leider wird auch er nicht zu Verantwortung gezogen werden und verliert seine Pensionsansprüche. Und was seine Darstellungskunst als Sympathieträger der Grünen anbetrifft, nur so viel, auch Hochstapler und Heiratsschwindler haben über ihre Entdeckung hinaus noch Zuspruch von den Opfern erlangt.

Bernd Windisch | Do., 4. Dezember 2025 - 16:49

Von hier an anders. Robert Habeck! (Gibt es mittlerweile bei Medimops für 3,48 €.)

Jetzt Wohin. Robert Habeck!

In die Versenkung. Am Besten!

Brigitte Miller | Do., 4. Dezember 2025 - 16:52

allein, dass es einen Propagandafilm über einen gewesenen grünen Vizekanzler gibt, ist verrückt genug.
Dass ein solcher Mann diese Position erringen konnte, sagt schon alles.
Die "Bereitschaft zum Ausgleich, zum Zuhören und Diskutieren" war ebenfalls Show.
Robert Habeck war und ist vor allem eines wichtig. Robert Habeck.

Konstantin Richter | Do., 4. Dezember 2025 - 19:06

"Und es ist nicht ohne Ironie, dass wir uns in Zukunft vielleicht noch einmal nach einem Robert Habeck und seiner Bereitschaft zum Ausgleich, zum Zuhören und Diskutieren sehnen werden." Absoluter Quark. Wenn er die Bereitschaft zum Ausgleich, Zuhören und Diskutieren hätte, würde es kein Heizungsgesetz und kein "Verbrenner"-Aus geben. Diese Brechstangenpolitik kann vielleicht in Dubai funktionieren. Uns fehlen dafür die Mittel auf allen Ebenen. Habeck ist für mich eine Funzel auf der Torte. Und Schande über die Deutschen, die diesen unausgegorenen, nicht zu Ende gedachten Mist von diesem Menschen beklatschen.

Elisa Laubeth | Do., 4. Dezember 2025 - 19:43

Habeck ist eine verspätete Blüte der Romantik, jener doch sehr rückwärts und nach innen gewandten Empfindsamkeit, die im 19. Jh. in der deutschen, biedermeierlichen Kleinstaaterei prächtig gediehen ist. Technikaversion einerseits und Allmachtsphantasien andererseits (WIR retten das Klima!) in schöner Eintracht mit frühsozialistischen Ideen und Realitätsverweigerung, das war die Melange, die die Grünen so attraktiv fürs sog. Bildungsbürgertum der Studienrät*:-innen gemacht hat. In diesem Milieu mag die Romantik noch eine gewisse Daseinsberechtigung haben. In der Politik ist sie ein großes Übel- wofür die Grünen reichlich Beweise geliefert haben. Es geht ihnen wie ihren Vorgängern im 19.Jh. Ihre schöngeistigen Ideen zerschellen an der Realität, nachdem sie zuvor viel Schaden angerichtet haben. Aber sie selbst fallen weich, in den Schoß des allsorgenden Staates, den man als deutschen Staat zwar nicht mag, dessen Pension man aber doch gern annimmt.

Sabine Lehmann | Do., 4. Dezember 2025 - 20:45

Du hast ein Problem. Natürlich hast Du ganz furchtbar viele Probleme und die sind auch alle furchtbar, aber im Wesentlichen hast Du ein Problem: Du kannst nicht loslassen.
Das ist schlecht. Denn Du bist so dermaßen weg vom Fenster, dass die nächsten Einhunderttausend Kilometer weiter immer noch kein Fenster kommt, durch das Dich jemand sehen möchte. Das gilt es zu akzeptieren. Der Psychologe nennt Deine zwanghafte Illustration geleugneten Scheiterns "Kognitive Dissonanz", Stufe 11 Dreiviertel, das ist viel.
Ich empfehle Dir, und ich meine es wirklich gut mit Dir(okay, für diese handfeste Lüge wasche ich mir nachher den Mund mit Seife aus), lass los Robert. Es ist auch langsam nur noch peinlich, Deine unbeholfene schlichte Rhetorik, die fehlende Kompetenz & maßlose Selbstgefälligkeit, dieses Baden in Selbstmitleid, eine ungute Mischung, die so gar nicht zusammenpasst, so wenig zusammenpasst wie Dein Portfolio mit Deinem Amt. Der Schaden könnte größer nicht sein. Zieh weiter, Robert.

Gisela Hachenberg | Do., 4. Dezember 2025 - 21:43

Ihr letzter Satz, Frau Kähler, darf und wird aber auch nicht Wirklichkeit werden. Die meisten Menschen im Land, außer den Grünen natürlich, haben genug (deutlicher werde ich nicht) von diesem Narzissten! Sie persönlich gehören wahrscheinlich eher zu den Anhängern, so, wie Sie den Satz formuliert haben??? Dieser oft unfrisierte, ungepflegte Mann, mit schlecht sitzenden Hosen soll ja bei vielen Frauen
Begeisterung ausgelöst haben!!??? Na ja…

S. Kaiser | Fr., 5. Dezember 2025 - 10:10

– insofern mit „Blasenspiegelung“ herrlich übertitelt. Und darin scheint sich die Medienlandschaft lagerübergreifend einig zu sein. Die einen betrübt, die anderen amüsiert und der Rest abwinkend. Nicht einmal in Habecks Hauspostille ZEIT hat die Filmkritik die Leser nennenswert zu Kommentaren mobilisiert.
Es darf ja jeder in seiner Blase leben und darin glücklich sein, aber wenn man Wahlen gewinnen möchte, sollte man vllt doch etwas über den Tellerrand hinausschauen und sich raus ins Land wagen. Dahin, wo es weh tut, und die Leute einen ablehnen. Wer sich nur in grünen Wohlfühloasen bewegt, hat sich seine Enttäuschung selbst zuzuschreiben.

Andreas Peters | Fr., 5. Dezember 2025 - 11:11

dann darf man natürlich seine Anzeigenflut gegen Bürger des Landes nicht unter den Tisch fallen lassen. Und im "Schwachkopf-Fall" hat er dann auch noch gelogen daß sich die Balken biegen und Dreckskübel über dem betroffenen Herrn ausgeschüttet. Wer sich eine Person mit derartigem Charakter zurückwünscht kann nicht für ernst genommen werden.

Gisela Zabka | Fr., 5. Dezember 2025 - 15:01

Soso, dieses Heine-Gedicht soll Habeck also „schon als Schüler geprägt“ haben. Halte ich für Angeberei, das Gedicht handelt von einem Heimkehrer (von wo?), der nicht weiß, in welchem Land er sich nach Kriegsende niederlassen soll: In Deutschland? Da drohen ihm Strafen wegen unbotmäßiger Artikel. In England? Die Engländer riechen schlecht ( „schon ihr Duft gibt Erbrechen mir“) usw. Heine hatte übrigens keine albernen Punkte nach jedem Wort, sein Gedicht heißt schlicht „Jetzt wohin?“.

Aber Habeck neigt bekanntlich zu Selbstüberschätzung und Angeberei, auch die Übersetzung von Gedichten hat er sich zugetraut und „The Lake Isle of Innisfree“, mein Lieblingsgedicht von Yeats, verhunzt. „Holprig“, schrieb damals die FAZ. „dem im Klang so wandlungsfähigen Dichter nicht angemessen.“ Wer kein Gespür für Sprachrhythmus hat, sollte von Gedichten besser die Finger lassen.