Ahmad Mansour
Ahmad Mansour / picture alliance / Hasan Bratic | Hasan Bratic

Streit um Förderprojekt gegen Islamismus - „Correctiv wollte mich mit seiner Kampagne mundtot machen“

Im Streit um das Präventionsprojekt Dis_Ident erhebt „Correctiv“ schwere Vorwürfe gegen Ahmad Mansour. Im Interview bläst er zum Gegenangriff und erklärt, warum er die Recherche für tendenziös hält, welche Fakten ausgelassen wurden und wie Kampagnen dieser Art Islamisten in die Hände spielen.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Cicero-Redakteur.

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Ahmad Mansour ist ein bekannter deutsch-israelischer Psychologe und Buchautor, der als Araber in Israel aufwuchs. Die von ihm gegründete „Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (MIND) GmbH“ bietet Projekte gegen islamistische Radikalisierung und muslimischen Antisemitismus an. Zuletzt erschien im S. Fischer Verlag sein Buch „Operation Allah – Wie der politische Islam die Demokratie unterwandern will“.

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Stefan | Mi., 19. November 2025 - 11:34

Da spricht ein Vorzeigemigrant die Wahrheit aus und das ganze Narrenbiotop vom Correctiv steht mal wieder Kopf.
Typisch.
Zitat Mansour:
"Für mich steht fest: Das war eine Kampagne, mit der Correctiv mich persönlich und meine Arbeit diskreditieren wollte."
Wessen Geistes Kind das Correctiv ist, wissen viele ja noch von der angeblichen neuen "Wannseekonferenz" ...
Eine solche Art und Weise journalistischer Fake Berichterstattung gehört meiner Meinung nach verboten und sollte mit hohen Strafen einhergehen.
Das ist schon mehr als nur die Bevölkerung lediglich hinter die Fichte führen zu wollen.
Das ist geplanter Rufmord und echte Hetze.

Verbieten wäre die falsche Reaktion. Wir leben (noch) in einem Land, in dem jeder seine Meinung öffentlich kundtuen kann, auch wenn sie Blödsinn ist . Aber man muss offensichtlichen Nonsens und miserable journalistische Arbeit nicht mit Steuergeld fördern.
Das steuerfinanzierte Biotop, in dem fast leistungslos schräge Existenzen finanziert werden, ist das Problem- und natürlich die mangelnde Bildung der Akteure.
Man kann, wie Herr Mansour zeigt, mit Steuergeld auch etwas Gutes tun!

Ernst-Günther Konrad | Mi., 19. November 2025 - 13:07

Gut so Herr Mansour. Lassen Sie sich und ihre Frau, ihr Kind und die vielen um Sie herum, die in dem Forschungsprojekt arbeiten nicht einschüchtern. Angst wäre der schlechteste Berater. Bei allem was da wieder von diesem Lügenprotal inszeniert wurde frage ich mich: Ist das nicht justiziabel? Könnte man die nicht auf Unterlassung und ggfls. Schadensersatz verklagen? Warum werden von etablierten Parteien dieses Forschungsprojekt mitgetragen und dennoch wird ein solches Lügenportal staatlich und von parteipolitisch gelenkten Institutionen finanziert? Ich hoffe für Sie nicht, das dieses Forschungsprojekt nur ein Feigenblatt für die etablierten Parteien ist. Aber eines dürften Sie wissen. Es ist und bleibt nicht der letzte Angriff dieser Art. Correctiv müsste man die finanzielle Mittel entziehen. Aber wer würde das tun? Ich wüsste schon wer, aber die sind noch nicht in der Regierung. Ich wüsste schon wer, aber die sind noch nicht in der Regierung.

C. Schnörr | Mi., 19. November 2025 - 13:29

geht dieses widerliche Hetzportal Correctiv, das rechtsgesichert fake news verbreitet hat, nicht der Frage nach, warum Herr Mansour und seine Familie Polizeischutzes bedürfen? Herr Mansour sagt ohne Schaum vor dem Mund und in klarer Sprache, was ist. Alleine schon deshalb ist er für die grün-rote-islamistische Agitationsgemeinschaft ein rotes Tuch. Ich hoffe respektvoll, dass er wie bisher weiter macht.

Brigitte Miller | Mi., 19. November 2025 - 14:12

diskreditiert sich laufend selbst.
Sie sind ein Garant für tendenziöse Berichterstattung , schludriges Arbeiten und auch pure Lügen.

Diese Leute mit ihren grossartigen Namen, Correctiv, Faktenchecker usw. sind wirklich schädlich. (Einzig "Volksverpetzer" haben den richtigen Namen gewählt.)
Herr Mansour leistet wertvolle Arbeit.

Brigitte Miller | Mi., 19. November 2025 - 18:16

Antwort auf von Brigitte Miller

Natürlich ist auch Frau Mansour positiv zu erwähnen.
Der ganzen Familie alles Gute.

christoph ernst | Mi., 19. November 2025 - 15:13

der Islamisten. Der spätere SS-General und Hitler-Verehrer al-Husseini ließ in den 1930ern schon als 'Mufti von Jerusalem' gezielt Muslime ermorden, die mit Juden redeten und nichts gegen Christen hatten. Den totalitären Fanatikern der Muslim-Bruderschaft sind aufgeklärte Muslime seit jeher ein Dorn im Auge. 1992, vier Tage nach der Fatwa zweier Kairoer Universitäten, wurde der ägyptische Journalist und Islamwissenschaftler Farag Foda vor seinem Büro erschossen, sich skeptisch zur Aktualität der Scharia im 20. Jahrhundert geäußert zu haben.
Ich kannte Foda persönlich. Er war ein gläubiger Mensch, der weder etwas gegen Kopten noch Juden hatte.
Der Angriff auf Mansour durch die postfaktische Plattform 'Correctiv' zeigt, wie stark die perfide Allianz zwischen Linksradikalen und Islamisten bereits ist. Wo 'Correctiv' immer noch Geld vom Staat erhält, fördern unsere Steuern indirekt die Muslim-Bruderschaft.
Dank an den tapferen Mansour und seine Frau.
Es ist eine Schande,