- „Es gibt Islamisten und Linksextreme, die mich töten möchten“
Nach dem Angriff an der U-Bahn Rathaus Neukölln spricht Hudhaifa Al-Mashhadani, Leiter der säkularen Ibn-Khaldun-Sprachschule, über den mutmaßlichen Mordversuch, seine Beobachtungen zu Überschneidungen von Islamisten und Jusos und warum ihn Martin Hikels Rückzug beunruhigt.
Hudhaifa Al-Mashhadani ist Leiter der säkularen Ibn-Khaldun-Sprachschule in Berlin-Neukölln. Der gebürtige Iraker und studierte Politikwissenschaftler setzt sich seit Jahren für einen humanistischen Bildungsansatz ein, der ohne ausländische Einflussnahme auskommt und auf Integration, Offenheit und kritisches Denken setzt. Durch seine klare Haltung gegen politisch-religiösen Extremismus sowie seine Zusammenarbeit mit jüdischen Einrichtungen wurde er zunehmend zur Zielscheibe radikaler Gruppen.
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Danke für das Interview! Ein mutiger Mann, der wahres, dem Humanismus verpflichtetes Engagement zeigt. Es ist eine Schande, wie Linke - auch in der SPD - und Grüne sich verhalten und nicht gegen die aggressiven und brutalen Angriffe der radikalen Muslime sich stellen, sondern noch gemeinsam mit ihnen Demonstrationen besuchen. Eine Schande!
Ja, bisher hat man fast den Eindruck, dass linke politische Kräfte klar an der Mehrheit der politisch aktiven und wirksamen Migranten orientiert sind, und die ist, hat man den Eindruck, deutlich eher konservativ, islamisch, oft auch national (an den jeweiligen Heimaten) orientiert.
Mehr europäisch, kritisch, individuell, deutsch, islam-kritisch orientierte Migranten scheinen zumindest im politisch sichtbaren und wirksamen Teil in der Minderheit und werden von Migranten wie von den linken politischen Kräften (oft aber von allen, auch bis CDU und FDP) eher als Störfaktor empfunden. Man dankt für das Gespräch, hätte aber doch gerne mehr Ruhe und eine gemeinsame Haltung.
So zumindest wirkt es auf mich oft.
Warum fühlen sich Linke/Linksextreme zu Islamisten hingezogen? Das paßt gar nicht, denn Islamisten stehen extrem weit rechts.
Ich kann es mir nur so erklären, daß der Linksmensch in seiner unendlichen Dummheit/Naivität nur die Gemeinsamkeiten sieht und deswegen diese unheilsame Allianz eingeht, die in letzter Konsequenz die Vernichtung des Linksmenschen zur Folge hat, siehe z.B. die iranische Revolution.
Die Gemeinsamkeiten zwischen Linken und Islamisten sind: die maximale Intoleranz, die Ablehnung der christlich-westlich-abendländischen Kultur/Gesellschaft/Religion, die Gewaltbereitschaft, wenn es um die Umsetzung der eigenen Ziele geht, die Aufteilung der Welt in schwarz und weiß, Grautöne gibt es nicht, Ablehnung des Individuums und dessen Freiheiten, Ablehnung Demokratie und (Meinungs-)Pluralismus etc.
Die Islamisten profitieren klar und langfristig von dieser Allianz, die Linken hingegen nur übergangsweise bis die Islamisten die Macht haben die ihnen die Linken verschaffen.
wenn ich daran denke, daß wir in Deutschland Mitmenschen haben, die denen noch den Rücken stärken, welche unsere Kultur und unsere Demokratie zerstören wollen.
Expressis verbis!
Und sie kommen sich noch toll dabei vor.
Grüne und Linke gehören m. E. verboten - nicht die AfD; denn diese beiden Parteien betreiben keine Politik für Deutschland und seine Bürger, sondern nur für sich und ihre kruden Ideologien.
Der Rückzug des offenbar vernünftigen Neuköllner Bürgermeisters Hikel läßt tief blicken, was die Verhältnisse in Berlin anbetrifft.
Da scheint inzwischen Hopfen und Malz verloren zu sein, wenn nicht endlich mit eisernem Besen durchgekehrt wird.
Bald dürfte es in vielen Teilen der deutschen Hauptstadt aussehen wie in den Städten Großbritanniens, wo man sich vorkommt wie in Pakistan.
Und dies alles ist selbstverschuldet!!!
Unfaßbar.
Sollte dem so sein, dass unsere Politik, Zivilgesellschaft, besonders linkere Gruppen und Parteien eher mit der Mehrheit der (islamischen) Migranten eine konservativ-islamisch orientierte Linie einschlagen wollen, wenn es also bei "uns" und Migranten diese Linie geben sollte, aber eben doch viele andere Strömungen auch existieren, vielleicht sollte man die Gesellschaft dann explizit zu mehr Vielfalt öffnen, so dass jeder seinen Platz findet, ohne sich bedroht zu fühlen.
Es gibt dann verschiedene islamische und andere Schulen, Kindergärten, Kultureinrichtungen mit klareren Grenzen, die von allen respektiert werden, so dass weniger um die Grenzen gekämpft werden muss.
Ein schwieriger Punkt wird noch die Durchlässigkeit zwischen Gruppen. Ich als Biodeutscher kann (bis jetzt) über den Islam schreiben, was ich will, aber nicht über Nazis und andere Dinge. Die jeweiligen Gruppen haben im Auge, ob "die Ihren" die eigenen Regeln einhalten. Wie geht man mit Menschen um, die wechseln wollen?
Und dann wundert man sich, dass immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund die AFD wählen? Was diesem Mann passiert ist schon lange kein Einzelfall mehr und nein, es richtet sich gegen alle und jeden, die sich nicht der Palästinensischen Sache annehmen und kritisch sind. Und wenn sie auch noch Juden sind, allein nur deshalb schon. Lassen Sie sich bitte nicht von diesem Wegner blenden. Er ist ein Heuchler vor dem Herrn. Der hat in den Jahren seiner Amtszeit was dagegen unternommen? Genau, nichts. Wenn er wirklich dagegen wäre, würde man viel konsequenter gegen diese Islamisten vorgehen und sich von der SPD distanzieren, solange deren Jusos das mittragen, was diese Islamisten verbreiten. Aber was schreibe ich. Führende SPDler sind doch selbst Antifa und damit Islamisten.
