- „Außenminister Wadephul war für dieses Amt nie qualifiziert“
Mit Worten allein lasse sich in der Politik nichts bewirken, kritisiert Historiker Michael Wolffsohn. Er erklärt im Interview, wieso Wadephuls Syrien-Vergleich zynisch ist, warum er keine Zukunft für Diaspora-Juden sieht und warum Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ so realistisch ist.
Michael Wolffsohn ist ein deutscher Historiker und Publizist. Er lehrte von 1981 bis 2012 Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören „Wem gehört das Heilige Land?“, „Eine andere Jüdische Weltgeschichte“ und „Feindliche Nähe: Von Juden, Christen und Muslimen“.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Johann Wadephul ein Experte mit Expertise vielleicht ???
Expertise ist das Gesamtpaket aus Wissen, Fertigkeiten und Urteilsvermögen, das jemand in einem Bereich entwickelt hat. Es geht nicht nur um „wissen“, sondern um kompetentes Handeln in realen Situationen.
Expertise umfasst:
Deklaratives Wissen (Fakten, Theorien)
Prozedurales Wissen (wie man etwas macht)
Konditionales Wissen (wann und warum man etwas macht)
Metakognition (sich selbst einschätzen können: „Weiß ich genug?“)
Beispiel:
Ein Arzt mit 20 Jahren Erfahrung in Herzchirurgie ist ein Experte.
Seine Expertise zeigt sich darin, dass er in Sekunden eine Diagnose stellen, Risiken abwägen und unter Druck operieren kann – auch in ungewöhnlichen Fällen.
Das Johann Wadephul meilenweit entfernt ist beweisen die Unmöglichkeiten seiner Aussagen.
An seinem Verständnis für internationale Politik lässt mich doch sehr stark zweifeln.
Frau Baerbock 2.0 eben.
Das ist ein erschütternder, fatalistischer Satz, lieber Herr Wolfssohn. Bliebe uns dementsprechend nur noch, wie Sisyphos den Felsen ewig den Berg hinaufzurollen, Siege erringend und Niederlagen gewärtigend. Sollte am Ende Nietzsche mit seiner Philosophie von der ewigen Wiederkehr des Gleichen Recht behalten? Aber dies hieße zu resignieren und den Demokratiezerstörern, die zur Zeit auf der linken Seite der Politik anzutreffen sind, das Feld zu überlassen. Seien wir also besser dem Leben treu, bleiben wir gemäß Erich Fromm doch besser bio- als nekrophil, denn auch Resignation hat eine nekrophile Schlagseite.
sowohl was sein Urteil über Herrn Wadephul anbetrifft als auch seine Einschätzung zur Lage der Juden in Deutschland und in vielen anderen westlichen Staaten.
Eine von Wolffsohns Aussage hat mich besonders beeindruckt:
"Die Demokratie hat einen eingebauten Todestrieb. Sie ist zu selbstmörderisch gut."
Ja, das ist leider Gottes wirklich so!
Besonders in Deutschland hat sich das augenfällig bewahrheitet, was der Herr Professor hier so lakonisch ausspricht.
Die in der Demokratie alles e n t s c h e i d e n d e
Mehrheit kann in ihrer Beschränktheit bzw. dummen Gutmütigkeit bzw. Gutgläubigkeit einen Staat in den Ruin treiben.
Dies ist in Deutschland geschehen. So manchen Deutschen - nicht nur vielen Juden - ist daher ihre Heimat (so wie es sie noch bis kurz nach der Wiedervereinigung gab) schon längst verloren gegangen!
Nicht nur die Welt der Juden, sondern auch die vieler Deutscher ist in den letzten 30 Jahren eine völlig andere geworden: unfrei, bedrohlich und hoch-gefährlich.
der sich nun bestätigte: „Außenminister Wadephul war für dieses Amt nie qualifiziert“. Aber da ist er wohl nicht der Einzige ... ?!
Er redet tatsächlich von Dingen, die er nicht durchblickt. Wie gesagt: "Wer von Geschichte nur wenig versteht, sollte besser nicht über Geschichte reden."
Das Grundübel heute scheint mir zu sein, dass selbst gestandene Politiker (oder die es gern sein wollen) nicht mehr selbst - mit dem eigenen Hirn - nachdenken, sondern in vorgegebenen Denkschemen wandeln. Habe sie Angst vor dem erhobenen Zeigefinger der linXen NGOs, deren Dominanz schon auf allen Ebenen zu finden und zu spüren ist? Genau DAS ist doch das Problem ... und es wurde von Anbeginn so geplant und eingerichtet: LinX ist alternativlos ... Punkt!
Wer sich dagegen auflehnt, ist Nazi und pööhse". Wie meinte IM-Erika: "wir schaffen das!" Und ja, was Gilliaume nicht schaffte, schaffte die Nämliche?!
"Wie erklären Sie sich diese Kluft zwischen Worten und Taten?" - ist erschreckend real, dem ist nichts wirklich hinzuzufügen... ...
"Es ist zu viel Taktik und zu wenig Überzeugung. Die politische Klasse hat verlernt, für etwas zu stehen. Führungsschwäche, Mutlosigkeit, Denkfaulheit – das sind die Symptome. Politiker müssen wieder für Überzeugungen eintreten, nicht nur für Koalitionen."
>> Bitte je 10x in der Tagesschau und dem 'heute journal' verlesen!!
[...man wird ja wohl noch mal träumen dürfen...]
Das denke ich auch. Hochgebildete Menschen gibt es in allen Lagern, die sich gegenseitig ablehnen. Bildung alleine scheint daher kein Schlüssel zu sein, um Gegensätze in der Welt zu überwinden.
Was die Bildungsmitte in Deutschland angeht, ist denke ich ein Hauptmotiv, dass man fest von Einer Menschheit und einer Wahrheit für das Eine, wahre Menschsein ausgeht. Wenn Menschen erschüttert sind, dabei vielleicht noch arm, muss die deutsche Bildungsmitte ihnen folgen - wie kann man sonst die eine Menschheit erreichen.
Wenn mehr als eine, gegenseitig unverträgliche Gruppe erschüttert ist, vielleicht jeweils noch arm, ist die deutsche Bildungsmitte überfordert. Man hofft, dass gutes Reden dann hilft, sich vielleicht doch alles als ein Problem mit Rechts auflösen lässt.
In einer Welt voller Widersprüche und notwendiger Entscheidungen, ohne ein klares Richtig und Falsch für alle Menschen, ist man eher überfordert.
Das ist sicher ein treffender Satz, über den es sich lohnt etwas zu philosophieren. Ich denke, neben dem, dass es natürlich zugespitzt ist (so schnell bricht nicht alles zusammen, lebbare Ecken gibt es meist und für alle möglichen Gruppen), ist ein Antrieb dafür die Veränderung der Welt. Der alte Westen wird relativ kleiner, interessante Möglichkeiten gibt es heute an vielen anderen Orten, es gibt viel mehr unterschiedliche Kulturen, die an der (ersten) Welt teilnehmen. Nicht alle "Deutschen" wollen da nur an Deutschland kleben. Zusammen mit dem demografischen Wandel sind gewisse Auflösungserscheinungen wahrscheinlich erstmal normal und nicht ganz zu stoppen.
Ein anderer Aspekt scheint mir aber, dass ein Teil, der sich weltoffen nennt, aber eigentlich nur in recht spezifisch deutschen Gegebenheiten wirklich leben kann und will, sich ein wenig überschätzt und von Entwicklungen in der Gesellschaft auch überrannt werden könnte.
In fast allen Punkten hat Michael Wolffsohn Recht. Den eingebauten "Todestrieb" der Demokratie würde ich allerdings lieber der Theorie Sigmund Freuds vorbehalten wissen. Der Begriff ist zu vieldeutig, um Klarheit in die Debatte der Politischen Wissenschaft oder der Geschichtswissenschaft zu bringen. Zutreffend ist die Kritik Wolffsohns, wenn er von Reden, Reden, Reden in der Politik - wenig denken und noch weniger Klarheit im Handeln spricht. Es kann uns gruseln, was manche Politiker so alles vor sich hinreden. Der Triumph der Mittelmäßigkeit ist tatsächlich strukturell bedingt. In Familien und Schulen wird wenig belastbares Wissen und Nachdenklichkeit vermittelt, aber viel Angst und Anpassung an Social Media - Normen. Wadephuls Syrien- Bemerkung war einfach dumm und unreflektiert. Aber seine Israel- Bemerkung zur "Zwangssolidarität" Deutschlands war genauso schlimm oder noch schlimmer. Mich wundert, wieso er Außenminister wurde- ein Fehlgriff, nicht zum ersten Mal.
Vielmehr liegt das Problem in der Natur des Menschen, wenn es Menschen zu lange gut geht, dann verlernen sie das Kämpfen ums Überleben, sie werden satt, faul, desinteressiert, dekadent!
Fast jede Hochzivilisation der Geschichte ist an einer zu lange andauernden Wohlstandsphase zugrunde gegangen.
Die Mehrheitsbevölkerung (im Westen) ist satt und träge geworden, sie wissen nicht, was Entbehrungen sind, weil sie sie nie hatten. Sie mußten nie um etwas kämpfen, darum kennen sie den Wert der Dinge nicht mehr, sie nehmen alles als gegeben hin. Sie suchen nach Erfüllung und stillen diese Suche mit Ersatzbefriedigung: „Flüchtlinge“ und Hunde statt eigener Kinder, „Klimarettung“ statt Nation/Religion, Work-Life-Balance statt Leistung etc.!
Die Menschen haben ihre Wachsamkeit verloren, sie merken nicht, daß sie gerade massiv von linksextremen Ideologien bedroht werden, sie reagieren daher auch nicht auf die Bedrohung!
Dazu kommt noch das obrigkeitshörige Wesen des Deutschen!
Führungsschwäche, Mutlosigkeit, Denkfaulheit moniert Herr Wolffsohn bei den heutigen Politikern.
Bestimmt ist dem so, aber es spielen noch ganz andere Kräfte mit.
Empfehlenswert das neue Buch "Der Staatsverrat" von Dr.Gunter Frank, Dr.Kay Klapproth und Martina Binnig, das einem diesbezüglich noch einmal die Augen öffnet.
Ich. Verstehe, dass Herr W. Resigniert, er ist alt - aber wer resigniert, hat schon verloren, aber wir müssen kämpfen, gegen die feindliche islamistische Übernahme, gegen die Linken Demokratiefeinde im Schafspelz
Für Deutschland, unsere christlich-jüdische aufgeklärte Basis, gegen gefühliges Dogma a la Greta T.
Jeder an seiner Stelle, jeden Tag
Wolffsohn sollte seine Energie besser einsetzen als für den Kampf gegen Windmühlen!
Wen interessiert was Wadephul sagt, den nimmt doch keiner wahr, auch finde ich gibt es wesentliche kritikwürdigere Mitglieder dieser Regierung, quasi fast der ganze Rest! Mir jedenfalls ist Wadephul bisher nicht sonderlich aufgefallen, um nicht zu sagen gar nicht und schlechter/schädlicher im internationalen Sinne als die Hüpfdohle ist er mit Sicherheit nicht, Deutschland nimmt sowieso niemand mehr ernst, wie auch?
Wolffsohn stört sich an der Kritik an Israel, das ist aus seiner Sicht nachvollziehbar, es ist aber seine subjektive Sicht, 90% der Weltbevölkerung sehen die Dinge aber ganz anders als Herr Wolffsohn.
lieber dafür einsetzen, die Sicherheit der Juden in Deutschland bedingungslos einzufordern. Das aber würde voraussetzen, mit dem grünlinkswoken „System“ zu brechen, denn es ist Grünlinkswoke die dafür verantwortlich sind, daß Deutschland mit Juden- und Christenhassern überflutet wird! Nur die AfD vertritt die Interessen der Christen und der Juden in Deutschland!
Offensichtlich ist Wolffsohn dazu aber (noch) nicht bereit, so kämpft er auf Nebennebenkriegsschuplätzen, sehr schade.
Wadephul ist eine internationale Null, ihn kennt keiner, ihn nimmt keiner ernst, was er sagt, ist irrelevant, auch dann, wenn er wie mit seiner Kritik am israelischen Vorgehen in Gaza recht hat.
Die Überschrift zu diesem Artikel sagt alles aus: *„Außenminister Wadephul war für dieses Amt nie qualifiziert“. Und mit der Ampel war es Grundanforderung an Regierungsmitglieder. Sie müssen fachlich keine Ahnung haben, sie müssen ein *Freund* des künftigen Kanzlers sein, mit ihm golfen oder einen Gefallen einfordern können und schon ist man im Amt. Zwar ist Wadephul Jurist, wie er das geschafft hat frage ich mich schon. Egal. Vielleicht hat ihm ja jemand die Prüfungen geschrieben, wer weiß. Eines hat er mit der Ampel gemein, Wegen Unfähigkeit, Korruption oder dummer Aussagen fliegt da keiner. Das wird ausgesessen bis zum letzten Tag. Und ich hoffe, der ist nicht mehr fern bis diese Regierung zerbricht.
Jetzt bin ich (fast) 80 Jahe alt, (und ohne Lebensunterhalt ;-) und bilde mir ein, die Entwicklung einschätzen zu können.
In dieser Zeit haben in der indigenen westdeutschen Bevölkerung all die feindseligen Haltungen NICHT zugenommen, ganz im Gegenteil.
Die ostdeutsche kann ich nicht beurteilen.
Egal, ob man das Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit oder sonstwie nennt.
Aber wenn man einem Kind oft genug sagt, "Du bist schuld", oder "Wir sind schuld", dann glaubt es das.
Und es entwickelt diverse merkwürdige Reaktionen auf die eingebildete Schuld.
Schuldabwehr durch Ausgrenzung - siehe Unis, Schuldabwehr durch Schlussstrich - siehe AfD, Schuldabwehr durch Leugnung oder durch Verleumdung der Opfer - siehe Verschwörungstheorien,
Schuldabwehr durch Opferveredelung als Wiedergutmachung, siehe Mainstream.
Werdet endlich erwachsen!
@Gerhard Hellriegel, das ist eine gute Analyse der (west-) deutschen Grundstimmung. Ein Verstärker war die "alternativlose" Politik der Merkel-Jahre und die damit verbundenen "Ausgrenzungen", vor allem seit 2015,
In den USA war es Donald Trump, der diese "Schweigespirale" martialisch durchbrach und damit erfolgreich war. Ob der potentielle Macron-Nachfolger dieses Charisma hat, bleibt abzuwarten. Deutsche Politiker sind (auch im Vergleich zu Frau Meloni) eher als Leichtmatrosen/innen einzuschätzen.
Prof.Dr. Micha Brumlik RIP
Ich stimmte nicht immer mit ihm überein, respektierte aber seinen vlt. auch Schmerz.
Den höre ich jetzt bei Herrn Prof.Dr. Wolffsohn auch heraus.
Seine Analyse wirkt dennoch oder vielleicht auch deswegen eher wie ein "intellektuelles Umsichschlagen" auf mich.
Der Aussenminister mag ungeschickt sein, deshalb wirkt aber sein Syrien-Vergleich eben nicht "zynisch" auf mich.
Dialektik hat meines Laienwissens nach nichts mit Schatten zutun.
Vielleicht bezieht sich Herr Wolffsohn auf die Dialektik der Aufklärung von Adorno/Horkheimer?
Damit hatte ich rein theoretisch immer Probleme, dass Aufklärung evtl. "Schrecken" gebäre.
Wie, wenn es das Hervorbrechen dessen wäre, worauf Aufklärung auch re-agiert, Unverstand, Irrtum, das sogenannte "Böse"?
Da gefällt mir der Mythos von Sisyphos sehr viel besser.
Ich persönlich bin mal wieder unten angekommen, aber schon im Hinuntergehen wußte ich, dass ich den Berg wieder hinaufsteige.
Es gibt nichts ganz Falsches im Richtigen.
"den Schatten" bei C.G. Jung beziehen?
Ich bin wieder einmal keine Expertin, glaube aber, dass Jung damit für den Mann seinen weiblichen Anteil, für die Frau ihren männlichen Anteil meint.
Ich sage dazu meist, dass die männlichen Gene beim Mann dominant und seine weiblichen rezessiv sind, bei der Frau die weiblichen dominant und die männlichen Anteile rezessiv.
Bei der Mischung eines jeden Lebewesens nimmt es mich nicht Wunder, dass es "Variationen über ein Thema gibt" , die Person eben.
Ich halte auch nicht viel von der Dialektik des Sein oder Nicht-Sein, sondern nur von der des vlt. "Bar-Sein". Der Begriff ist einfach mal dahingeschrieben und vorläufig.
Darin und darüber entfalten wir uns und entwickeln wir uns weiter, durchaus auch in Widersprüchen.
Die Welt ist kein "Ponyhof", sie kann aber anheben zu singen, triffst du nur das "Zauberwort".
Für mich wäre das LIEBE.
Ich spreche nicht so gerne darüber, ich wünsche sie Jeder/m.
Der Tod ist dann kein Abschied, sondern Weitergehen...
Ich würde eher sagen, er war begeisternd, wenn man nicht/ genau auf die Inhalte achtete.
Eine Tante von mir dachte als junges Mädchen, dass Hitler doch noch mit einer Wunderwaffe käme und Deutschland rette.
Wenn man dauernd "Hurra" schreit, hört man nicht damit auf, wenn der Schrecken Einzug hält?
Deshalb ist mir Kritik sehr wichtig., Kritik, die öffentlich vorgetragen werden darf.
Nun kann man sagen, aber "angefeindet" werde ich doch?
Im Gegenzug achtet man aber auch immer auf diejenigen, die "anfeinden"?
Man kann sich vlt. "nicht den Pelz waschen, ohne nass zu werden".
Soviel Mumm braucht es, aber es zeigt dann auch, dass es dessen wohl bedarf.
So etwas kann also auch "nach hinten losgehen", wie man so sagt?
Prof. Wolffsohn will Deutscher bleiben und möchte, dass seine Kinder und Kindeskinder hier sicher sind.
Selbst wenn Deutschland als Diaspora genützt würde, ist das ein selbstverständliches Verlangen.
Mehr will ich daraus jetzt nicht machen, es gilt für alle Deutschen und Gäste.
nicht (genau)
Das hat wenig mit Schulabschlüssen oder "Herzensbildung" zu tun. "Selber denken macht klug." wusste auch Martin Luther. Diese Komponente wird in herkömmlichen, obrigkeitsnahen "Bildungs" Einrichtungen wohl kaum vermittelt. Das war schon im Kaiserreich so, im Dritten Reich ohnehin + DDR usw. Nun sind Schulen und Hochschulen wieder in der Ideologie-Falle (die sie selbst für fortschrittlich halten). Selbständiges Denken wird keineswegs gefördert, bleibt damit eher selten und Bildung bleibt das, was man H a l b bi l d u n g nennt. Aus dieser Halbbildung erwachsen Verführbarkeit und Verführer in schwierigen Situationen, gekoppelt mit dem Abgang der Demokratie von der politischen Bühne. Was nicht immer bedeutet, dass die Obrigkeit eine neue würde.
Nicht die vermeintlich Gebildeten, sondern die Halbgebildeten sind Verführbaren. Auf drei Löffel Wissen hat man ihnen kaum einen halben Löffel Denken zugestanden. Es gibt hinreichend Motive dafür.
Politische Kommunikation dient dazu Ergebnisse zu erzielen. Deshalb kann bis zu den nächsten Wahlen stark reduzierten Glaubwürdigkeitsanforderungen unterliegen. Die Frage ist nun, warum hat Wadephul der Migrationspolitik seiner Partei mehrfach offen widersprochen. Da scheint Unvermögen und merkelsches Mindset zusammenzukommen. Offenbar fehlt die Erkenntnis, dass die CDU ohne gründliche Erneuerung nur als Mehrheitsbeschaffer für rot-grün taugt. Dieser Erkenntnis bei der Mehrheit der Wähler wird weitere Stimmen kosten und nützt der AfD. Nun wissen wir es. Wadephul wollte der AfD Schützenhilfe leisten, oder er ist zu dumm.
wir hätten in diesen Zeiten einen Bundespräsidenten Wolffsohn und keinen Verfassungsfeind und linksgrünwoken Aktivisten Steinmeier in diesem Amt.
Diese unsägliche Rede vom 09.11. wäre nie gehalten worden. Stattdessen ein Plädoyer für die Demokratie. Gegen Brandmauern und anderen Unfug.
Gegen den aufkeimenden Antisemitismus, denn der ist real und sehr gefährlich, nicht die rechtsradikalen Luftschlösser, die man in den Raum stellt, um die einzige und größte Oppositionspartei verbieten zu können.
Herr Wolffsohn analysiert hervorragend all die Schwächen dieses Landes. Ja, es fehlt an Mut, am Willen, zu handeln. Stattdessen ein Schwächling und Lügner als Kanzler, der sich von Linksgrünwoke treiben lässt.
Es ist so schlimm, dass ein Jude in Deutschland wieder davon reden muss, dass es wohl besser sei, das Land zu verlassen.
Wann endlich kapieren diese unsäglichen Brandmauer-Christen, vor wem sie sich da in den Dreck werfen? Was sie eigentlich tun müssten? Wann endlich kommt die Wende?
ist eine hochgradig peinliche Figur, für ernst wird er nicht mehr genommen, siehe sein fehlgeschlagener Chinabesuch, als die Chinesen ihm und Deutschland sehr deutlich gemacht haben, was sie von uns halten. Schlechter hätte Annalena es auch nicht machen können. Für das Problem der Juden sehe ich 3 Ursachen: eine linke, totalitäre Ideologie, wie sie die spd, grüne und linke ein weiteres Mal versuchen in Deutschland einzuführen, eine Ideologie, die einfach nicht aussterben will, dem Islam gleich. Leider hat die Merkel die cdu dermaßen entkernt und umgebaut, dass auch dort nur noch entsprechende Figuren das Sagen haben. Der Kanzler der 2. Wahl will und kann das nicht ändern. Eine weitere Ursache ist der von den Medien aktiv verblödete Wähler, der gegen seine ureigenen Interessen wählt. Die dritte ist der Islam und die Affinität der linken Menschenverächter zu dieser ebenfalls totaltären Ideologie. Da kommt zusammen, was zusammen gehört. Ich habe auch kein Israel und kein Deutschland mehr.
Denn er ist ein eiskalter Zyniker. Aber auch Zyniker können recht haben. Und in der Causa Wadephul hat er mehr als recht. Im Grunde ist Wadephul die Fortsetzung unseres außenpolitischen Harakiris wie es mit der angeblichen feministischen Außenpolitikerin Baerbock begonnen hat. Deutschland ist außenpolitisch nicht mal mehr ein Leichtgewicht, wir sind außenpolitisch ein Niemand, den man nur noch beachtet, weil er mit offenem Beutel herumrennt. Doch diese unsägliche Scheckbuchdiplomatie, die unter Helmut Kohl sogar erfolgreich gewesen ist, ist heutzutage nur noch Hauch aus fernen Tagen. Man erinnert sich, ach ja Germany, die waren doch mal ziemlich erfolgreich. Und hinzu kommen nun noch die zahllosen peinlichen Auftritte und die noch peinlicheren Redensarten wie sie unter Baerbock Mode geworden sind. Nein, man schämt sich inzwischen Deutscher zu sein, so wie wir uns nach dem Krieg zu schämen hatten, wenn auch formal aus anderen Gründen, im Grunde aber derselben deutschen Unart wegen.
"Deutschland ist ... außenpolitisch ein Niemand, den man nur noch beachtet, weil er mit offenem Beutel herumrennt. Doch diese unsägliche Scheckbuchdiplomatie ... ist heutzutage nur noch Hauch aus fernen Tagen."
Besser kann man es nicht treffen!
