Friedrich Merz
AfD, nein danke: Friedrich Merz bei der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Präsidiumsklausur der CDU im Konrad-Adenauer-Haus / picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler/Geisler-Fotopr

Die CDU und die AfD - Die Brandmauer bleibt – koste es, was es wolle

Die CDU bleibt bei ihrer klaren Abgrenzung gegenüber der AfD. Dies machte Friedrich Merz nach einer Klausurtagung des Parteipräsidiums deutlich. Auch zu einer zumindest punktuellen Zusammenarbeit ist die Union nicht bereit. Wie man den weiteren Aufstieg der AfD aufhält, weiß aber auch Merz nicht.

Hugo Müller-Vogg

Autoreninfo

Dr. Hugo Müller-Vogg arbeitet als Publizist in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu politischen und wirtschaftlichen Fragen, darunter einen Interviewband mit Angela Merkel. Der gebürtige Mannheimer war von 1988 bis 2001 Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Sollten Peter Tauber und Karl-Theodor zu Guttenberg geglaubt haben, ihr Ruf nach einem anderen, lockereren Umgang mit der AfD könnte das CDU-Präsidium beeinflussen, haben sie sich getäuscht. Man kann auch sagen, der alles andere als erfolgreiche Ex-CDU-Generalsekretär Angela Merkels und der an einer Plagiatsaffäre gescheiterte Ex-Verteidigungsminister von der CSU haben ihren Einfluss auf die Union maßlos überschätzt.

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Volker Peters | Mo., 20. Oktober 2025 - 14:57

Nein, das weiß er nicht, ebenso wie die ganze CDU. Und das liegt daran, wie in mittlerweile vielen Artikeln hier auf Cicero beschrieben, dass sich an der Ausgangslage seit den Wahlen nichts geändert hat: die SPD bleibt extrem links und ist offensichtlich mit ihren 16 % zufrieden, glaubt vielleicht eher, Stimmen von den (anderen) Linken und den Grünen zu bekommen. Sabotiert die Versuche der CDU , „rechte“ Wahlversprechen, siehe Migration und Bürgergeld, umzusetzen. Wie jeder sehen kann, bekommen wir linke Politik und ein paar Luftnummern, siehe das Bürgergeldreförmchen. Solange Merz daran nichts ändern kann, wird die AfD einfach weiterwachsen. Es ist auch keine Frage des „ob“, sondern nur des „wann?“ bis zum nächsten Messerattentat, das wieder ein Brandbeschleuniger sein wird.

Tj sehen Sie mal nach Italien was die „Postfaschin“ Meloni wirtschaftlich und innenpolitisch auf die Beine gestellt hat. Verschuldung massiv gesunken was kaum ein Ökonom vorhersah,Wirtschaft mit einer der größten Wachstumsraten der EU und innenpolitisch sitzt Meloni fest im Sattel und dürfte sogar einer Wiederwahl entgegensehen.
Und Deutschland ? Diskutierte in allen Medien ob Scholz ihr beim ersten Zusammentreffen die Hand geben soll, oder nicht ….
Will sagen, schlechter als die Regierungen, die uns an 2015 regierten, kann’s nicht mehr werden ……und den Beweis, der Unfähigkeit des Regierens schuldet die AfD allen Bürgern dieses Landes.

Stefan | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:12

Selbst rein gar nichts auf die Kette bekommen, dann aber denen, mit denen etwas auf die Reihe zu bekommen wäre den Handschlag verweigern.
Ich persönlich würde mich als CDU Mitglied schon fragen, ob nicht das Misstrauen gegen Friedrich Merz angestrebt werden sollte, bevor die komplette Partei sich durch seine Art zu regieren zerlegt hat.
Es wird ja von Tag zu Tag schlimmer in diesem Land.
Ferner bin ich mal gespannt, wie die Affäre Weimer ausgeht.
Ein Kavaliersdelikt ist das ja mal nicht.
Selbst in diesem Fall wäre es besser mit der AfD auf gutem Fuß zu stehen, aber was soll's, wer nicht hören will, in diesem Fall sogar auf die eigenen Parteimitglieder, der muß eben fühlen.
Im Osten unserer Republik steht die AfD derzeit höher im Kurs als Friedrich Merz und seine CDU es sich jemals erträumen.
Das würde mir als CDU Mitglied doch schwer zu denken geben, ob es nicht sinnvoll wäre, die Koalition mit der SPD zu beenden und neue Wege mit der AfD zu gehen.
Jedenfalls so geht's nicht weiter.

Rainer Mrochen | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:16

Darin ist dieser Politdarsteller ja geübt. Das Lügenkabinett des Kanzlers scheint sich der Lüge als die Wahrheit zu bemächtigen. Sie glauben, sie kommen damit durch: mitnichten.
Es entbehrt nicht einer gewissen Logik die Aussage einer Frau Brosig-Gersdorf in Erinnerung zu rufen; sinngemäss:" Selbst wenn die AfD verboten würde, sind deren Wähler immer noch da." Genau so ist das und derer werden dann sicherlich nicht weniger.
Der Kanzler kommt mir in seinem dogmatischen Gehabe ebenso vor, wie der kleine Napoleon im Westen. Unbelehrbar mit der Attitüde des Fürsten ausgestattet, der par ordre du Mufti einen Regierungsstil pflegt, der mit "UnsereDemokratie" nur noch mit dem Fernglas zu suchen ist. Diese eingeschworenen "Europäer" sind sich bestenfalls noch selbst genüge ihre mittlerweile völlig verqueren, zum Schaden der Wählerschaft, jedenfalls der Aufgeklärten, umzusetzen. Es ist doch geradezu lachhaft Tatsachen zu ignorieren, die durch die Absurdität der eigenen Handlung Kraft sind.

Walter Buehler | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:27

Die Immunität der politischen Elite und ihres Hofstaates gegen jeden Erkenntnisgewinn, der aus der Erfahrung stammt, wird allmählich zu einer unheilbaren Blindheit.

Das Schicksal der Bruder- und Schwesterparteien in Westeuropa wird bei uns ignoriert.

Trotz der eminenten Probleme der französischen Elite trottelt man brav hinter den "raffinierten" Taktiken Macrons her, welche die Linke zur stärksten Kraft im französischen Parlament gemacht haben, obwohl sie nur eine kleine Minderheit im Volk vertritt.

Die zu Scheinriesen aufgeblasenen roten Würnstchen, die auf das Kommando von Reichinnek hören, dienen sich als treue Stützen im Kampfe gegen die AfD an.

Die Grünen, die sich von den bösen Wählern zu Unrecht abgelehnt sehen, möchten mit den Reichinnek-Linken, der SPD und der CDSU eine Volksfront bilden - und gegen das böse Volk doch noch den grünen Mief in Deutschland.durchsetzen.

Ihre Devise ist etwa so: Funktionäre aller Parteien, vereinigt Euch für eure eigenen Interessen!

Peter Sommerhalder | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:28

Also gute Nachrichten für SPD, Grüne und Die Linke, schlechte Nachrichten für die CDU(Wähler) und ganz schlechte Nachrichten für Deutschland…

Maria Arenz | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:30

Zum wievielten Mal in der deutschen Geschichte zum Schaden des deutschen Volkes? "Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun". Nützlichkeitserwägungen, Gedanken an unschöne Folge etc. sind nunmal undeutsch. Und so beweist unser Friedrich nicht nur durch seinen durch Galionsfiguren der deutschen Geschichte geadelten Vornamen sondern auch durch sein schon wahnhaftes Festhalten an der Brandmauer seine wahre, seine deutsche Natur. Obwohl sie sich in Bezug auf sein höchstpersönlich verkündetes Ziel- Halbierung der AFD-Wahlergebnisse- als geradezu grotesk kontraproduktiv erwiesen hat. Ob er selbst daran glaubt, ab jetzt mit einem Dutzend mehr oder weniger abstrakter Punkte, in denen die AFD angeblich inkompatibel mit "ehernen" Grundsätzen der CDU ist, auch nur einen sauer gefahrenen Wähler davon abhalten zu können, sein Kreuzchen bei der AFD zu machen, ist auch egal. Wer gibt -nach nur einem halben Jahr !-seines Herumgeeieres noch etwas auf das, was dieser Mann glaubt.

Ernst-Günther Konrad | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:35

... dass weiß doch inzwischen jedes Kind im Land, kommt genau das Gegenteil von dem was er sagt. Die Mauer hat doch schon Löcher. Er persönlich konnte nur Kanzler werden, weil ihn Links-grün nach Erpressung mitgewählt hat. Und er kann nur Kanzler bleiben, wenn er glaubt sich hinter dieser Mauer weiter verstecken zu können. Wenn die Mauer fällt und ich denke, dass wird aller spätestens nach den ersten Ostwahlergebnissen passieren, dann wird offen gegen ihn remonstriert, werden reihenwiese Ost-CDU-Verbände umfallen und eine Minderheitsregierung der AFD dulden oder gar koalieren oder selbst als Minderheitsregierung geduldet werden. Und dann wird Lars der Antifant aus der Koalition gehen und Merz wird wie ein räudiger Hund aus dem Unionsdorf getrieben werden, bei Stimmen unter 20% in Umfragen dann im Bund. Das Parteiprogramm der AFD hat über 70% Überschneidung nur mit der UNION und da will er keine Gemeinsamkeiten sehen? Nicht ein Versprechen wurde umgesetzt und er wird sich weiter beugen.

Hans v. Weissensand | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:38

wie es geht, Herr Dr. Müller-Vogg! Alle wissen es. Prof. Patzelt hat seit 2015 einen ganzen Blog davon vollgeschrieben und wurde in die Werteunion gedrängt und Prof. Rödder hatte 2022 den Vorschlag einer Minderheitsregierung mit wechselten Mehrheiten und roten Linien vorgeschlagen und war gleich den Vorsitz der Grundwertekommision der CDU los. Was richtig ist, so eine Minderheitsregierung ist richtig Arbeit, allerdings könnter den ganzen Ballast von SPD-Linke abwerfen, die müsste nachher bekenn wie wichtig ihnen Deutschland tatsächlich ist, gilt für die AFD gleichermassen! Was Merz jetzt macht ist Feigheit vorm Feind! Er wird sich an der Brandmauer tod laufen. Freue mich auf die nächten Umfragen.

Sebastian Habel | Di., 21. Oktober 2025 - 12:59

Antwort auf von Hans v. Weissensand

Da haben Sie die beiden mit Abstand klügsten Köpfe der Union erwähnt. Und wenn man bedenkt, dass Andreas Rödder und Werner Patzelt in der Union ungefähr so viel zu melden haben, wie Rainer Zitelmann, Katja Adler oder Frank Schäffler in der FDP, dann ist auch absolut klar, dass es kurz- und mittelfristig weiter bergab gehen wird. Eine gewisse Hoffnung setze ich noch in Johannes Winkel und die JUler um ihn, aber mit dem aktuellen Personal wird es nix werden.

Klaus Funke | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:42

Und verdammt, er weiß es nicht einmal. Ich hatte gewisse Hoffnungen, aber nun, da er sich vollkommen demaskiert hat, ist Merz der mieseste Kanzler überhaupt, noch mieser als Scholz, der Hütchenspieler, und natürlich mieser als Merkel, die schwarze Witwe. Auf diese infame Person läuft alles hinaus. Sie hat die Weichen gestellt, auf denen Merz jetzt entlang kurvt, der Wackeldackel. Und so läuft das Staatsschiff demnächst auf Grund und alle Ratten werden verschwunden sein, nur wir, das doofe Volk, bleiben zurück und dürfen für alles aufkommen. Die AfD braucht sich nicht anzustrengen, für sie läuft alles prima. Und Merz ist sogar, ob er es will und weiß oder nicht, ihr bester Wahlhelfer. Ein etwaiges Verbot wird immer unrealistischer. Denn, wer eine Partei, die alle Wohlumfragen anführt, verbieten will, entlarvt sich als Demokratiefeind. Das wird allein aus internationalen Rücksichten nicht mehr möglich sein. Und ganz verscherzen wird man es sich mit Donald, the king, nicht wollen.

Der linke Block einschl. der CDU entlarvt sich doch eigentlich schon von Anbeginn ihrer Regierungszeit als demokratiefeindlich, man denke nur an die enorme Verschuldung, der der alte Bundestag noch unbedingt zustimmen sollte. Ich habe nicht den Eindruck, dass Merz und Partner das besonders stört, ganz im Gegenteil, sie nehmen das billigend in Kauf und machen seelenruhig weiter. Offensichtlich schaffen sie es nicht, sich mit der AfD ernsthaft und öffentlich in fairer Debatte inhaltlich auseinanderzusetzen, das scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser. Genau das könnten die Bürger dann doch merken, deshalb muss die Partei weg, und zwar mit allen Mitteln. Es ist erbärmlich!

Markus Michaelis | Mo., 20. Oktober 2025 - 15:56

Ja, sicher in Teilen - in welchen genau müsste man aber diskutieren. Man sollte bei der CDU erstmal klarer die verschiedenen Motive trennen: man ist gegen die AfD (a) weil man glaubt, dass sie eine totale Machtübernahme anstrebt, Gerichte benutzen wird, um die Opposition einzusperren, auch Gewalt anwenden wird, die Institutionen aushöhlen wird, (b) dumme Sprüche macht wie "Denkmal der Schande", (c) Menschen tief erschüttert und wir ihr Auftreten nicht mögen, (d) schlechte Regierungsarbeit im Detail macht, wie in Sonnenberg, (e) Grundausrichtungen Deutschlands umstoßen will, (f) allgemein menschenfeindlich ist etc.

All das sind sehr verschiedene Dinge und es ist glaube ich keine gute Strategie das alles zu vermischen, um zu zeigen, dass die AfD einfach in allem nur schlecht ist. Das wird so nicht funktionieren.

Wenn ich (a) als reale Gefahr sehe, diskutiere ich nicht lange, ob in Sonnenberg Blumentöpfe falsch aufgestellt wurden ? Alle diese Punkte haben sehr versch. Charakter.

IngoFrank | Mo., 20. Oktober 2025 - 16:05

und das in zweierlei Hinsicht …….
Zum einen bleibt sie in der Umklammerung des linken Blocks angeführt von SPD & Grünen und den SED Erben von Linkspartei, eventuell wie im Osten, dem BSW.
Andererseits ist auf Grund der politischen Nähe zu den „vereinten Linken“ inkl. deren Erpressungspotential gegen die Union, auch nur die kleinste, unbedeutendste Idee der Union auch nur ansatzweise durchsetzbar .
Und daraus folgt: eine links orientierte Regierung
die letztendlich den Kurs Deutschlands bestimmt. Genau so, wie ab dem Jahr 2015 in Deutschland war. Und das, mit allen seinen bekannten Fehlentwicklungen,die auch der Union bekannt, und von ihr in großen Teilen verursacht wurden.
Merz hat das Problem AfD lediglich verschoben
Löst er sich nicht von der geschlossenen Linken, was er nicht kann und nicht „wollen darf“, wird er die CDU wenn’s „gut“ läuft unter die 20% Marke führen. Dies dürfte selbst dem allerletzten Genossen der Union klar sein, wer davon profitiert
MfG a d Erf. Republik

Markus Michaelis | Mo., 20. Oktober 2025 - 16:25

Was (a) angeht: das muss ich dann auch ganz zentral offenlegen. Das wäre viel zu wichtig, um es mit etwa "Denkmal der Schande", der Erschütterung von Menschen oder Blumenkübeln in Sonnenberg zu verwässern.

Was die Grundausrichtungen Deutschlands in den Jahrzehnten nach der Gründung angeht, müsste ich genauer sagen, was ich meine. Es haben sich ja einige Grundausrichtungen geändert und das ist "uns" heute sehr wichtig. Es ist ja gerade oft ein zentrales Anliegen GEGEN die AfD, dass man nicht zu alten Grundausrichtungen zurück will.

Umgekehrt müsste man zeigen, dass unsere neuen Grundausrichtungen, von denen ein gewichtiges Merkmal ist, dass sie universeller und mehr für alle Menschen und die ganze Welt sein sollen, auch von allen Menschen geteilt werden. Im Moment sieht es mehr nach Zersplitterung aus.

Das wären aus meiner Sicht wichtige Dinge, die die CDU zeigen sollte.

Elisa Laubeth | Mo., 20. Oktober 2025 - 16:28

Die CDU will also weiterhin gut einem Viertel der Wähler das Recht absprechen, ihre Forderungen an Politik dort zu artikulieren, wo sie glauben Gehör zu finden. Sie selbst ist aber nicht in der Lage auch nur annähernd etwas umzusetzen, was diesen Wählern einen Grund gäbe wieder CDU zu wählen, im Gegenteil. Jetzt schnell ein paar Ortsvereine im Osten gründen ansonsten abzuwarten, bis das Kind endgültig im Brunnen ist und bei der SPD um staatspolitische Verantwortung betteln ist strategisch und intellektuell eine Katastrophe.
Merz will einfach nicht erkennen, dass „der Lars“ den Grünen und Linken näher ist als der CDU. Leider sind auch führende CDUler den vereinten Linken näher als einer konservativen Vor- Merkel -CDU. Das macht es nicht einfacher. Aber die ökonomischen Kennzahlen sind katastrophal. Es muss gehandelt und nicht in Stuhlkreisen gelabert werden.
Andernfalls wird die CDU verschwinden, so wie die produzierende Industrie, allen voran die Autoindustrie verschwinden wird.

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 20. Oktober 2025 - 16:35

Wenn die AfD für die Union ein größerer Feind ist als die Sozialisten am linken Rand mit ihrer Leistungsfeindlichkeit, ihren Freiheitseinschränkungen, ihrem Antisemitismus usw., dann kann man die CDU nicht mehr als eine konservative Partei bezeichnen. Dann ist die Union tief im linken politischen Spektrum angekommen, unterscheidet sich nur noch marginal von der linksextremen ANTIFA.

Merz lässt sich von SPD und Grünen sein Handeln diktieren. Für diese „Anti-Kolonialisten ist jeder weiße ein Täter, jeder konservative ein Vertreter patriarchaler Strukturen, wohingegen die echten Patriarchen des Islam zu den Guten gehört. Gibt der Kanzler in den Augen der Rot-Grünen auch nur ein falsches Wort von sich finden gleich die von ihnen (finanzierten) Demonstrationen auf den Straßen statt – von denen die Medien auch dann berichten, wenn die Teilnehmerzahl marginal ist.

So ist die CDU dem Untergang geweiht. Eine weitere linke Partei wird nicht gebraucht!

Kommt auf die Perspektive an.
Hätte sich Wagenknecht nicht abgespalten ständen Linkspartei & SPD gleich auf. Driftet die CDU noch weiter nach links, wird sie unter den Linken jegliche Machtoptionen verlieren und den kleinen Rest von Konservativen, die dies zumindest von sich behaupten, auch noch in die weit geöffneten Arme der AfD treiben.
Nee, die CDU muss Farbe bekennen. Entweder Hopp oder Topp. Aussitzen ist nicht mehr, das lassen sich die Wähler auf Dauer nicht mehr gefallen. Ich glaube die „Leidensfähigkeitsgrenze“ ist nicht all zu weit entfernt….Spätestens nach den beiden LT- Wahlen im Osten rappelt es im Karton, wenn gegen die AfD nichts mehr gehen sollte. . Was dann Herr Merz ?

Urban Will | Mo., 20. Oktober 2025 - 17:25

man Fritzchens Ankündigungen eigentlich feiern, macht er doch stets das Gegenteil dessen, was er ankündigt.
Nur leider: im Falle Brandmauer würde es Mut brauchen, den er nicht hat.
All seine Wahlversprechen und auch sonstige Aussagen konnte er mal eben locker brechen, bzw. das Gegenteil machen, weil er die linksgrünwoken Hofberichterstatter vom ÖRR und den ganzen entsprechenden Mainstream hinter sich wusste.
Es ist leicht, in diesem Lande alle Versprechen zu brechen und statt dessen linke Politik zu machen. Fritzchen möchte – frei nach Heinrich Haffenloher in Kir Royal – doch „nur deren Freund sein“.
Daher glaube auch ich, dass er die Brandmauer-Nummer aufrecht erhält bis er fällt.
Und das hoffentlich bald. Denn er ist dieses Amtes unwürdig, er ist unwürdig, dieses Land zu führen, er ist unwürdig, Millionen von Menschen seinem widerlichen Stolz zu unterwerfen.
Er muss weg. Und zwar ganz schnell.
Und sollte seine Duckmäuser-Truppe das nicht bald kapieren, sind auch sie als Partei weg.

Hans Süßenguth-Großmann | Mo., 20. Oktober 2025 - 17:51

die der Wähler will, aber Friedrich nicht. Z.B. keine CO2 Bepreisung, keine Endlos Unterstützung für Selensky, keine Deindustrialisierung..... Mir fällt nur Morgenstern die "Unmögliche Tatsache" ein und Friedrich folgert messerscharf, das nicht sein kann was nicht sein darf.

Heidemarie Heim | Mo., 20. Oktober 2025 - 17:59

Oder im Westen nichts Neues. Für die Union gibt es keinerlei Raum bzw. Bewegungsfreiheit mehr außer innerhalb ihrer von links u. selbst auferlegten Grenzen. Man hat sich mit allen anderen Parteien außer der AfD eingemauert und bildet in diesem selbst geschaffenen linken Biotop bis hin zu der Erwägung mit einer SED-Nachfolgepartei zusammen Mehrheiten zu bilden, die damals auch keine "Absicht hatten eine Mauer zu bauen;)" eine Minderheit. Ich glaube in der DDR erwuchs doch aus einem ähnlich "zwanghaften" Zusammenschluss aus SPD und KPD? die oben benannte sozialistische Einheitspartei Deutschland? Why not eine Neuauflage davon geehrter Herr Dr. Müller-Vogg? Die hatten doch immer Traumergebnisse von Minimum 80% und mehr bei den Wahlen wenn ich es recht erinnere. Die zum Schutz damalig errichtete Verteidigungsanlage gegen den politischen Feind auch die sogenannten Mauerschützen gehörten, "No problem" wie Alf vom Planeten Melmack zu sagen pflegte. Und sche... auf die Hufeisen-Theorie. MfG

Achim Koester | Mo., 20. Oktober 2025 - 18:24

dass ihr bürgerfeindliche Politik die Wähler geradezu der AfD in die Arme treibt, wird die AfD weiter wachsen.
.. Und das ist auch gut so!!!

wolf | Mo., 20. Oktober 2025 - 20:06

Der vermerkelten und vermerzelten CDU steht das Wasser bis zum Hals.
Die Wähler werden dann eben Fakten schaffen (müssen). So geht eben Demokratie.
Nicht auszuschließen, dass man die AfD noch verbietet. Seit 1945 wurde noch nie eine solch Wähler verachtende, arrogante, ignorante und selbstgefällige Politik gemacht. Keine Gemeinsamkeiten mit der AfD? Merz lügt wie gedruckt. Diese Aussage würde keinen Faktencheck überleben.
Die AfD wolle die CDU zerstören? Nein, sie zerstört sich selbst und das Land.
Diese CDU wird scheitern. So sicher wie das Amen in der Kirche.
Dass es einige wagen, in der Patei einen Aufstand zu organisieren, ist eher unwahrscheinlich. Zu sehr hat sich die alternativlose, arrogante und opportunistsiche Denke Merkels in der Partei durchgefressen.

Wolfgang Borchardt | Mo., 20. Oktober 2025 - 20:29

Brandmauer noch selbst den Kopf einrennen. Dass sie zur versprochenen Halbierung der AfD nicht taugt, will die Politik nicht bemerken. Um der AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen, müsste das Notwendige (davon gibt es genug) nicht totgeschwiegen, sondern konsequent und schnell getan werden. Das wird der CDU mit dem selbst verordneten Klotz SPD am Bein wohl nicht gelingen.

Martin Böhm | Mo., 20. Oktober 2025 - 20:45

Wie doof kann man als Parteichef nur sein, sich nicht zumindest die Option offen zu halten mit der AFD zu koalieren?
Ohne AFD, hat die SPD das gleiche wenn nicht sogar mehr Gewicht als die CDU. Da hat der Merz noch Glück. dass die das BSW nicht in den Bundestag kam, sonst hätte die CDU gar nichts mehr zu melden.

Urban Will | Di., 21. Oktober 2025 - 08:02

andere nach über 10 Jahren waren. In seiner eigenen Welt. Dass das Land den Bach runter geht, möchte er nicht sehen. Vielmehr stellt er sich hin und sagt den Bürgern sinngemäß: nun habt euch mal nicht so und hört auf, zu jammern.
Seine Weltfremdheit ist erschreckend.
Aber – das muss man halt auch sagen – wenn jemand geistig auswandert, sollte man ihn einfangen, auf ihn einreden.
Mir kommt Merz so langsam sogar schizophren vor. Dann wäre ihm sein Verhalten zu verzeihen, nicht aber seinen Leuten.
Dieser Mann wird zunehmend nicht nur zur Belastung, er wird zur Bedrohung.
Für sein Land und sein Volk.
Er sollte wirklich weg, denn das Wohl des Landes steht über dieser Partei und ihrem Machtanspruch, den sie längst verspielt hat.

Wolfgang Borchardt | Di., 21. Oktober 2025 - 09:38

kluge und vernünftige Kommentare, dass eine Frage kaum zu unterdrücken ist: Ist es wirklich nötig, dass Regierende so wenig von diesen Eigenschaften haben? Möglicherweise sind Vernunft und Klugheit der Macht Kompetenz geopfert worden. Lügen über Lügen. AfD halbieren? Bürokratie abbauen? (325.000 neue Stellen genau dort lt. The Pioneer") Schulden abbauen? Die Liste ist sehr lang.

Wolfgang Borchardt | Di., 21. Oktober 2025 - 09:49

hat, steige ab." (indianisches Sprichwort)." Herr Merz: "Die Brandmauer bleibt, k o s t e es, was es wolle." Stehen hier neue Schulden ins Haus? Aber vielleicht tut er doch wieder das Gegenteil? Die CDU-scheint es nicht zu stören. Frau Merkel fand sie ja auch schon prima.

S. Kaiser | Di., 21. Oktober 2025 - 10:00

„Sollten Peter Tauber und Karl-Theodor zu Guttenberg geglaubt haben, ihr Ruf nach einem anderen, lockereren Umgang mit der AfD könnte das CDU-Präsidium beeinflussen, haben sie sich getäuscht. Man kann auch sagen, [sie] haben ihren Einfluss auf die Union maßlos überschätzt.“
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob diese originär dahinterstecken, oder ob sie nicht als Strohmänner vorgeschickt wurden, um eine Diskussion in Gang zu bringen.
Getreu Junkers Motto, wir stellen mal was in den Raum, und schauen was passiert.
Es ist doch klar, dass keine Aktiven für so eine Aktion „verbrannt“ werden können. Man muss Boten finden, die in der Partei in der Vergangenheit Ämter innehatten, aber jetzt keine Funktionsträger mehr sind. Bemerkenswert ist, dass es mit Tauber ein ausgesprochener Merkelianer ist, und auch Guttenberg unter Merkels Schutzschirm stand.
Die CDU als sich ewigwähnende „Kanzlerpartei“ ist hochgradig opportunistisch und machtbewusst. Es dämmert so langsam, dass was passieren muss ...