Maja
Aktionscamp „Rettet Maja“ vor dem Auswärtigen Amt, 14.07.2025 / picture alliance/dpa | Christoph Soeder

Maja T. und Marla-Svenja Liebich - Zwei interessierte Anwender des Selbstbestimmungsgesetzes

Während ein linksextremer Gewalttäter durch die Änderung seines Geschlechtseintrags zur nicht-binären Person einen PR-Erfolg erreicht, kann ein Rechtsextremist als nunmehrige Rechtsextremistin den Staat ob des Selbstbestimmungsgesetzes blamieren.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Im März erscheint sein Buch „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Wie einfach die Beeinflussung der Berichterstattung ist, sofern sie nur aus der passenden Richtung kommt, zeigt derzeit der Aktivismus rund um einen mutmaßlichen Gewalttäter, der als Simeon T. geboren wurde und mit seiner linksextremistischen „Hammerbande“ im Februar 2023 in Budapest mehrere Menschen aufs Brutalste zusammengeschlagen und misshandelt haben soll. Man kann sich die von Überwachungskameras aufgezeichnete Tat im Internet anschauen. Sie macht fassungslos. Dass jemand, der wegen einer solchen Tat vor Gericht steht, zum Helden der linksextremen Szene geworden ist, den es zu befreien gelte, offenbart bereits deren moralische Verkommenheit. Es erinnert an die widerliche Verehrung, die die Mehrfachmörder der „Rote Armee Fraktion“ in weiten Teilen der damaligen linken Szene genossen.

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Stefan | Mi., 16. Juli 2025 - 18:22

Darf man, ob der skurrilen Posse, erstmal herzhaft lachen ???
Auch hier waren es, wie so oft, die Linken der Ampel und die Mittäterschaft der FDP die solche Komödien erst möglich gemacht haben.
Neuste Posse in ähnlicher Marnier, das unbedingte festhalten der Personalie Frauke Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin.
Dieser ganze woke Irrsinn nimmt mittlerweile Formen an, die sich kein Regisseur am Theater ausdenken könnte.
Mutmaßliche Mordgesellen werden zur Frau und bekommen Rückhalt durch die woke Politik und Gesellschaft.
Einer der diese Missstände aufdeckt und den ganzen Wahnsinn der Öffentlichkeit vor Augen führt für den soll dann ein anderes Recht gelten.
Es erinnert mich stark an jenen Bundeswehrsoldaten, der sich als Migrant ausgab und damit offenbar durchkam.
Der ganze Komplex von Gesetzen, die offensichtlich völliger Blödsinn sind und das rechtliche eines Rechtsstaates bis zur Unkenntlichkeit verdrehen gehört schnellstmöglich wieder abgeschafft.
Der Bevölkerung zuliebe.

...was sonst!?

Wer DAS noch ernst nimmt..., der ist nicht mehr zu helfen...🚦 Wenn Personen wie Frau Haßelmann 🤡 unsere Politik bestimmen - de facto..., und die (angeblich) konservative Regierungspartei sich selbst kastriert... ... - dann hilft nur noch ein kräftiges und sarkastisches Lachen.

Ausgang offen.

Stefan | Mi., 16. Juli 2025 - 18:31

Übrigens, der von mir o.a. Franco A. war ein Oberleutnant der Bundeswehr, der sich Ende 2015 unter dem Namen David Benjamin als syrischer Flüchtling registrieren ließ, obwohl er Deutscher war. Er führte über ein Jahr ein Doppelleben, indem er in Bayern Asylleistungen bezog, während er gleichzeitig als Soldat in einer deutsch-französischen Einheit im Elsass diente.
Auch hier zeigte sich deutlich was in Deutschland nicht alles möglich ist.
Andreas Bader und Gudrun Enslin
halten sich womöglich vor lachen die Bäuche in ihren Gräbern, ob der Dinge was Rot /Grün nicht so alles, ohne daß sie gleich zu Terroristen werden müssen, in diesem Land bewegen.

Mit Sicherheit würde sich Gudrun Ensslin noch in ihrem Grab ihren RAF-Bauch vor Lachen halten. Steinmeier nennt Gudrun Ensslin in "Reihe großer Frauen der Geschichte".

Gudrun Ensslin war in der Studentenbewegung der 68er Bewegung aktiv und wurde zu einer der führenden Köpfe der Roten der Terrororganisation Armee Fraktion.

Wegen vierfachen Mordes wurde sie zu 1977 zu einer Freiheitsstrafe verurteil.
So sehen Steinmeiers "große Frauen der Weltgeschichte". Ach ja Herr Bundespräsident Steinmeier, wie fühlt man sich vom Bundesverfassungsschutz beobachtet wird?

und Gudrun Ensslin zu den 'großen Frauen der Geschichte'..., dann ist das jährliche Wechseln des Geschlechts letztendlich nur folgerichtig - oder? Es sei denn das Kalifat oder ein gemäßigter Hamas-Ableger (gemäßigt!!) kommt demnächst an die Macht, auf demokratischem Weg - oder eben durch die blanke Geburtenrate + Migration..., DANN werden die Karten neu gemischt, nicht zuletzt für das linkswoke Milieu... ... 🤣 /Ironie

Wolfgang Borchardt | Mi., 16. Juli 2025 - 18:33

Ist eines der schlimmsten, realitätsfernsten Erbstücke der vergangenen Regierung. Und selbstverständlich hat man Angst, es wieder abzuschaffen. Da müssen noch einige böse Auswirkungen dazu kommen. Wenn Ideologie Vorfahrt hat, obwohl sie von links kommt und Vernunft keine Lobby mehr hat.

geboren wurden, die dürften sich im Promillebereich finden, kann man so ein Gesetz nicht allgemeinverbindlich formulieren. In Österreich wollte man sogar 14-jährigen erlauben, eine Geschlechtsumwandlung (?) gegen den Willen dr Eltern und Ärzte durchzuführen. Nur der Intervention des Privatsenders Servus-TV ist es zu verdanken, dass dieser Irrsinn abgewendet werden konnte. Bei uns wäre es allerhöchste Zeit, dieses Wahnsinnskonstrukt wieder abzuschaffen.
Der dümmste Spruch kam von der Grünen Lisa Paus, die öffentlich sagte: "Transfrauen sind Frauen." Ich behaupte mal, die Sonne geht im Westen auf, wer wagt es, zu widersprechen?

... IST Frau Paus GEZWUNGEN, immer mal wieder solche bekloppten Sprüche herauströten.

Unter grünen Parteifunktionär*innen in Berlin wäre sie mit einer einzigen klugen und vernünftigen Äußerungen sofort unten durch und nicht mehr tauglich für ein öffentliches Amt (s. Palmer/Tübingen).

Das muss man doch verstehen!
Nix für ungut!

Helmut W. Hoffmann | Mi., 16. Juli 2025 - 19:33

es ist einfach unbegreiflich, was in unserem Land heute alles möglich ist, möglich gemacht durch eine durch und durch dekadente Regierung, und wir, haben es uns gefallen lassen, haben nicht protestiert und lassen die Geschehnisse einfach laufen. Daß niemand an die Opfer denkt ist ja nichts Neues. Ich hoffe nur, diese Type bleibt in Ungarn im Knast und verreckt darin.

Klaus Funke | Do., 17. Juli 2025 - 16:46

Antwort auf von Helmut W. Hoffmann

Wenn jetzt offensichtliche und verurteilte Gewalttäter "gebauchmiezelt" werden, die Väter dieser Täter durchs Land ziehen und Solidarität einfordern, dann stimmt etwas grundsätzlich in diesem Lande nicht. Dieser Lump, der sich "Maja" nennt, versteckt sich hinter einer Sexualität und erheischt unser Mitleid. Ich sage, Orban und seine Regierung tun Recht und sie sollten unseren dekadenten, vollkommen unglaubwürdigen Vertretern Paroli bieten. Für einen fanatischen Gewalttäter wird hier unser Staat quasi als Seelsorger tätig. Recht und Gesetz gelten nicht mehr. Wo gibt es denn sowas? Der Kerl - und nichts anderes ist diese "Maja" - soll die ganze Härte des Gesetzes spüren, die er als Verbrecher auf der Straße selber ausgeübt hat. Kein Mitleid mit diesem Typ. Vielleicht gibt es im ungarischen Strafvollzug eine Art innerer Selbstjustiz. Die muss Maja spüren. Am eigenen sündigen Leib. Verdammt. Anders geht es nicht.

Urban Will | Mi., 16. Juli 2025 - 21:57

lässt, muss solchen Irrsinn erdulden.

Ein gutes hatte dieses Gesetz in gewisser Hinsicht allerdings und man kann hoffen, dass immer mehr Menschen es endlich kapieren. Denn in Form dieser beiden Fälle zeigt es:
1. Die Verlogenheit, Einseitigkeit und Gewaltaffinität (wenn diese von Linksgrünwoke ggü „Rechts“ kommt) auch der sogenannten „großen“ deutschen Blätter wie ZEIT oder SPIEGEL. Und deren Wähler. Wen es nämlich nicht entsetzt, dass ein potentieller Mörder hier hofiert wird wie ein Volksheld, der ist selbst ein Extremist. Wer diese Käseblätter noch ließt, möge es tun. Klopapier gibt’s allerdings billiger.
2. Die ganze Bandbreite an Dummheit der es aus rein ideologisch-verblendeten Motiven heraus erschaffen habender Politiker.

Man muss vor allem „Frau“ Liebig geradezu dankbar sein, dass sie diese linksgrünwoken Clowns vorgeführt hat. Einen Tag nach seiner Haftentlassung, so meine Prognose, wird sie wieder zum „Herr“.

... die rot-grünen Baller-Männer und Baller-Frauen aus den einschlägigen Milieus (aus der Kneipen-, Rauschgift- und Bordell-Szene) samt ihrem "fleißigen" akademischen Nachwuchs das Berliner Stadtzentrum blockieren. All diese Typen ver- oder entkleiden sich aus diesem Anlass in potthässlicher und schamloser Weise.

Entgleiste Alkohol- und Rauschgiftsüchtige werden wie bei der letzten Techno-Party wieder die Notaufnahmen der Krankenhäuser füllen.

Ja, Absurdistan ist noch eine milde Bezeichnung für das, was in diesem Land und in dieser Stadt inzwischen als "Politik" (und in den Medien als "geil") gilt.

Manchmal erinnert mich das alles an den mittelalterlichen Totentanz, wie er in der Marienkirche zu sehen ist.

Das alles wird von den CDU-SPD-Regierungen im Land und im Bund gedeckt und als demokratische "Demonstration" finanziell unterstützt, ebenso wie die "Maja"-Demonstration vor dem Außenministerium.

Lisa Werle | Do., 17. Juli 2025 - 08:48

Wie leben in einem Irrenhaus, bewacht von grünen Erziehern, die komplett ausrasten, wenn sie nicht ihren Willen bekommen - wie auch der Fall Brosius-Gersdorf zeigt. Die linken Staatsmedien vergrößern das Problem und haben mit Journalismus nichts mehr zu tun. Statt dessen werden Empörungsrituale gepflegt und Bienen mißbraucht.

Volker Peters | Do., 17. Juli 2025 - 10:32

Danke dafür. Ich habe auf Welt bei einem Beitrag über „Maja“ kommentiert, dass es sich um einen biologischen Mann handelt. Der Kommentar wurde natürlich von der Welt-Zensur einkassiert. So izdas, wenn das offensichtlich Falsche oder zumindest Seltsame nicht mehr kommentiert werden soll.

S. Kaiser | Do., 17. Juli 2025 - 12:04

Paraphrasiert: ‚Wenn Gesetze nicht mehr auf allgemeingültigen realen Fakten basieren, sondern auf individuellen Gefühlen, entfremdet sich der gesetzgebende Staat von den in der Wirklichkeit lebenden Bürgern, die diese Gesetze am Ende missbrauchen oder missachten.‘
Was sagte Christian Linder noch, FDP-Geburtshelfer dieser Umstände, zur Verteidigung in einem Interview auf das SBG angesprochen: das würde doch nur ganz wenige Menschen betreffen.
Und den Anfang machen jetzt zwei Extremisten von den beiden Enden des Spektrums.
Wenn diese Fälle nicht spektakulär verdeutlichen, wie sehr Rationalität und Maß und Mitte in der Politik verloren gegangen ist (mit Liberalen als Steigbügelhalter), bin ich mit meinem Latein am Ende.
Nur die Obrigkeitshörigkeit hierzulande führt dazu, dass die normalen Bürger eben nicht rebellieren, sondern weiterhin die Gesetze, und seien sie noch so unsinnig, achten.
Aber da - nach Brecht - sich die Regierung "ein neues Volk wählt", nicht mehr lang ...

Ernst-Günther Konrad | Do., 17. Juli 2025 - 12:24

Nach dem Motto. " Wie Du mir, so ich Dir." Gilt das eine für linksextreme Verbrecher, so muss es auch für rechtsextreme Verbrecher gelten. Gleichheitsgrundsatz nennt man das oder gleiches Recht für alle. Das hat sogar Verfassungsrang. Und nun? Wird dieser Unsinn zum Gegenstand öffentlicher Berichterstattung und die sonst so angepassten und "coolen" Medien haben jetzt Schwierigkeiten zu erklären, warum das eine so zu bewerten ist und das andere so. Egal. Der Linksextremist ist ja in Ungarn, die haben mit Geschlechterbestimmung kein Problem und dort wird er im Falle einer Verurteilung in das Gefängnis kommen, dass sein Geschlecht für ihn vorsieht. Und der Ungarn kann es egal sein, ob die verlogene deutsche LGBTQIA+ Bewegung sich aufregt oder nicht.
In jedem Fall wird diese ganze LGBTQIA+ Wahnsinn jetzt maximal vorgeführt und mal sehen, wie sie die Kuh vom Eis bekommen wollen. Ich denke mal, die Kuh bricht ein. Und gerade Ihren letzten Absatz im Artikel möchte ich doppelt unterstreichen.

Heinrich Dompfaff | Fr., 18. Juli 2025 - 07:46

Jedem, der dieses Buch gelesen hat, wird klar, dass wir durch die Machtergreifung der Grünen 1984 ein gewaltiges Stück näher gekommen sind.

Heinrich Dompfaff | Fr., 18. Juli 2025 - 07:51

Das war kein Zusammenschlagen, der Angriff mit einem Hammer ist a priori als Mordversuch zu werten