- Wie ein Innenminister sich verrennt
Rheinland-Pfalz geht gegen AfD-Mitglieder im Staatsdienst vor – schon die Parteizugehörigkeit kann das Aus bedeuten. Innenminister Ebling setzt auf Härte und den Verfassungsschutz als Gatekeeper. Kritiker sehen darin einen gefährlichen Rückfall in alte Muster der Gesinnungskontrolle.
Michael Ebling, der rheinland-pfälzische Innenminister, verschärft eine Verwaltungsvorschrift, die Verwaltungsvorschrift zur Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst. Normalerweise ist es völlig unspektakulär, wenn ein Ministerium Verwaltungsvorschriften ändert. Das ist alltägliche Routine. Hier liegt der Fall aber anders. Zwei Regelungen sind brisant. Die bloße Mitgliedschaft in einer Partei, die als extremistisch eingestuft wird, kann schwere Folgen haben. Das kann bis zur Entlassung aus dem Staatsdienst gehen. Gleichzeitig stärkt der Minister die Zusammenarbeit der Behörden mit dem Verfassungsschutz. Aktuelle Erkenntnisse des Verfassungsschutzes sollen fortlaufend in die Personalpolitik des öffentlichen Dienstes in Rheinland-Pfalz eingespeist werden.
Alle Bundesländer fordern – völlig zu Recht – von ihren Beamten eine Loyalität zur Verfassung. So repressiv wie Rheinland-Pfalz ist aber bisher kein anderes Bundesland. Die verschärfte Verwaltungsvorschrift weckt Erinnerungen an ein sehr unschönes Kapitel bundesrepublikanischer Politik.
Der Radikalenerlass und seine Folgen
1972 beschlossen die Ministerpräsidenten der Länder und der damalige Bundeskanzler Willy Brandt den sogenannten „Radikalenerlass“. Sein Kernstück war die Regelanfrage beim Verfassungsschutz. Jeder Bewerber für den öffentlichen Dienst sollte vorher vom Verfassungsschutz auf seine Verfassungstreue überprüft werden. Wer etwa Mitglied in der DKP, der Deutschen Kommunistischen Partei war, hatte keine Chance. Diese repressive Maßnahme war aus der Angst geboren. Die 68er hatten den „Marsch durch die Institutionen“ angekündigt – und schon begonnen. Die etablierte Politik hatte Angst, dass linksradikale Gruppen den öffentlichen Dienst unterwandern könnten. Sogar Willy Brandt machte mit, der doch eigentlich „Mehr Demokratie wagen“ wollte.
Die Regelanfrage war kein Erfolg. Selbst die damals beteiligten Politiker kritisierten sie im Nachhinein als „Gesinnungsschnüffelei“. Im Laufe der Jahre wurde sie sukzessive in den Bundesländern abgeschafft. Willy Brandt hat den Radikalenerlass später als „Irrtum“ und „schweren Fehler“ bezeichnet. Da wird man ihm nicht widersprechen können. Sein Parteigenosse Michael Ebling aus Rheinland-Pfalz hat daraus nichts gelernt. Gute 50 Jahre später will er den schweren Fehler wiederholen.
Staatsdiener und Staatsbürger
Beamte sind beides: Staatsdiener und Staatsbürger. Das macht ihre verfassungsrechtliche Situation komplexer. Als Staatsdiener sind sie Teile des Staates; sie üben – wie es in der Verfassung heißt – hoheitliche Befugnisse aus. Selbstverständlich müssen sie deshalb loyal zum Staat und zur Verfassung stehen. Wer den Staat grundsätzlich ablehnt, kann nicht gleichzeitig Teil dieses Staates sein. Wer sich für eine kommunistische Sowjetrepublik, ein Kalifat oder einen nationalistischen Führerstaat einsetzt, kann im demokratischen Rechtsstaat kein Staatsdiener sein.
Trotz ihrer Nähe zum Staat sind Beamte auch Staatsbürger. Sie können sich deshalb auf die Grundrechte berufen, die das Grundgesetz für alle garantiert. Natürlich genießen sie die Meinungsfreiheit des Grundgesetzes. Sie dürfen frei und kritisch ihre Meinung äußern. Sie müssen nicht zwanghaft dem Mainstream der öffentlichen Meinung folgen. Sie dürfen auch abweichen. Davon lebt eine Demokratie. Weil sie aber auch Staatsdiener sind, gibt es eine Grenze. Sie müssen sich mäßigen; und sie müssen sich auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung bewegen. Wer ernsthaft die Menschenwürde, den Rechtsstaat oder die Demokratie abschaffen will, kann kein Beamter sein. Wichtig ist aber: Deutliche Kritik an der Politik oder der Regierung ist natürlich möglich. Sie macht niemanden zum Verfassungsfeind. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Staatsdiener und Staatsbürger – wie geht das Recht damit um?
Auf den Einzelfall kommt es an
Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem grundlegenden Urteil 1995 darauf eine Antwort gegeben. Barbara Vogt, eine Lehrerin aus Niedersachsen, wurde 1979 aus dem Schuldienst entlassen. Sie hatte sich nichts zu Schulden kommen lassen; ein Fehlverhalten im Dienst konnte ihr nicht nachgewiesen werden. Aber sie war Mitglied der DKP. Das reichte der Schulverwaltung, um sie aus dem Beamtenverhältnis zu entlassen. Nach einem ewig langen Zug durch die gerichtlichen Instanzen landete sie in Straßburg vor dem EGMR. Hier schrieb sie schließlich Rechtsgeschichte. Sie erreichte ein Grundsatzurteil zur Verfassungstreue von Beamten, das bis heute in weiten Teilen Europas gilt. Die Richter entschieden ganz klar: Die bloße Mitgliedschaft in einer legalen Partei lässt nicht automatisch auf eine fehlende Verfassungstreue schließen. Die reine Mitgliedschaft rechtfertigt deshalb keine Entlassung aus dem Staatsdienst.
Bei einigen Differenzen im Detail sieht das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das ähnlich. Es fordert eine strikte Verhältnismäßigkeitsprüfung und eine konkrete Würdigung des Einzelfalls. Auch hier: Ein pauschaler Ausschluss von Parteimitgliedern aus dem Staatsdienst ist verfassungsrechtlich nicht möglich.
Michael Ebling aus Rheinland-Pfalz sagt dagegen: „Schon die Mitgliedschaft in einer als extremistisch eingestuften Partei… kann ein disziplinarrechtlich relevantes Dienstvergehen darstellen. Bei offensichtlichen Verstößen droht die Entfernung aus dem Dienst.“ Damit liegt er falsch.
Gesinnungsschnüffelei und Einschüchterung
Das rheinland-pfälzische Modell ist nicht nur verfassungswidrig. Es ist auch politisch fatal. Ohne konkreten Verdacht oder Anlass sollen Beamte vom Verfassungsschutz überprüft werden. Das gilt auch für Bewerber, die erst Beamte werden wollen. Der Verfassungsschutz entscheidet damit faktisch, wer Beamter werden oder bleiben darf. Ein im Geheimen arbeitender Nachrichtendienst wird zum Gatekeeper des öffentlichen Dienstes? Das kann in einer freien, pluralistischen Demokratie nicht sein.
Ganz fatal ist aber die psychologische Wirkung dieser Maßnahme. Sie schüchtert Beamte und Bewerber ein. Im Zweifel trauen sie sich nicht mehr, ihre verfassungsmäßigen Rechte wahrzunehmen. Sie schweigen lieber, um ihre Existenz nicht zu gefährden. Grundrechtsverzicht aus Ängstlichkeit – das ist die schlimme Folge solcher Einschüchterungseffekte. Die Freiheit stirbt durch Einschüchterung – und Rheinland-Pfalz leistet dazu einen Beitrag. Haben die Pfälzer ganz vergessen, dass sie 1848 einen wichtigen Beitrag im Kampf um die Freiheit und die Demokratie gespielt haben?
Für den Vorstoß von Innenminister Ebling gibt es keinen sachlichen Grund. Die AfD ist nicht kurz davor, den öffentlichen Dienst zu unterwandern und den Staat zu übernehmen – weder in Rheinland-Pfalz noch sonst wo. Die Erklärung für seine Initiative ist eine andere: Er will den parteipolitischen Gegner AfD mit allen Mitteln bekämpfen. Dazu nutzt er seine Stellung als Innenminister und den Verfassungsschutz. Politischer Kampf durch Rechtsmissbrauch – das ist nach der Amtszeit von Nancy Faeser nichts Neues mehr. Trotzdem ist es schockierend – und natürlich eine Verletzung des Grundgesetzes.
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... aber jetzt feiert er in RLP einen späten Sieg.
Linke und Grüne, deren "Urgestein" einstmals selbst Opfer eines Berufsverbots waren, stellen sich heute pathetisch in öffentlich die Erbfolge von Mielkes und Stalins Antifaschismus und plädieren heute für Berufsverbote, für einen geheimpolizeilich kontrollierten Staat nach Honeckers Vorbild.
Was mich traurig stimmt: Die SPD macht mal wieder mit. Sie merkt nicht, wie sie in die Fußstapfen des Bolschwismus tritt.
Aber Realitätsblindheit besitzen wohl alle Funktionäre, die sich in der Wagenburg hinter der Brandmauer gegen die Realität abgeschottet haben. Dort, in der Nationalen Front der "demokratischen Mitte", in der "iheimlichen" großen Regierungskoalition, dort möchten sie ruhig und ungestört vor sich hin wursteln.
Die Deutsche Demokratische Welt wäre so schön, wenn das blöde Volk nicht auch diese widerborstige Opposition wählen würde!
Genauso hat auch Erich Mielke gedacht.
sie geht voran und die Union folgt ihr am kurzen Stahlseil hinterher , was ihr am Halsring namens Brandmauer von SPD, grüner Sekte mit Unterstützung des Mainstreams & d ÖRR um den Hals geschmiedet wurde.
Die Befreiung daraus aus eigener Kraft, weil mental zu schwach, ist kaum möglich.
Bestes Beispiel, der letzte Akt vor der Sommmerpause im Bundestag ……
und Steinmeiers Rüge dazu im Sommer- Interview von heute Abend im ZDF welches verdeutlicht das die Sozen das Sagen haben und Merz hechelt hinterher bzw. wird umfallen und der umstrittenen Personalie letztendlich auf Druck von SPD & Grünen zustimmen.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
im Gegenteil. Ich denke aber, der Hauptgrund für dieses Vorgehen ist der Machterhalt. Man weiß seitens SPD/Grüne/Linke, daß man auf demokratischem Wege nicht (mehr) an die Macht kommt, denn man hat sich viel zu weit vom Wähler(-willen) entfernt.
Aus diesem Grund muß man die Demokratie umgehen, man definiert sie um, sie wird zu „unserer Demokratie“ die keine mehr ist. Und weil man weiß, daß man gegen die AfD juristisch NICHTS in der Hand hat, versucht man es jetzt mit Terror gegen die Mitglieder und Mittelentzug.
Parallel dazu arbeitet man daran das Justizsystem so umzubauen, das der Maßstab nicht mehr das Recht ist, sondern der Wille der Herrschenden (siehe Causa Brosius-Gersdorf).
Die SPD ist mittlerweile vom selben linksextremen Pack unterwandert wie es die Grünen sind, die SPD ist lange keine demokratische Partei mehr, Grüne und SED/PDS/Linke waren es nie.
Für SPD/Grüne/Linke ist die Demokratie ein Störfaktor, daher muß sie weg! Pervers ist einzig, daß die Union dabei mitmacht.
Oder schon übelster Gesinnungsterror? So handeln Diktaturen. Demokratie heißt, den Widerspruch, die Kritik aushalten und gfs. argumentativ bekämpfen. Dieser Innenminister macht allerdings bloß den Vorturner. Das ist abgesprochen, ein Testballon, wie weit man gehen kann. Nein, dieses Land BRD befindet sich tatsächlich auf dem Weg in eine Gesinnungsdiktatur linksgrüner Prägung. Man will die Macht nicht verlieren und wehrt sich mit allen MItteln. Denn Machtverlust bedeutet durchaus auch viel Materielles. Die SPD, die mit üblen Tricks, mit bezahlten Juristen, mit gekauften (und eigenen) Medien seit Jahren ihre Macht erhält, eine Partei, die längst nur noch aus Apparatschiks besteht, die kein wirkliches Programm mehr hat, die im Volke kaum noch eine Basis besitzt, kämpft ums nackte Überleben, mit fiesen Tricks, man kann schon sagen mit kriminellen Methoden. Trotzdem säuft die SPD ab. Auch dieser Test aus Rheinland-Pfalz wird schiefgehen, weil der Einzelfall vor Gericht scheitern wird. QED
Es ist die nackte Angst Hr. Funke. Bei den letzten Umfragen SPD -11,7 %, AFD + 9,4 % zur letzten Wahl 2021.
Die s.g. Eliten in der SPD schaffen das schon die Partei nach 175 Jahren aufzulösen. Aber davor der letzte Versuch wie in der DDR.
wiederholen." -- Aber WARUM...??
Sie - die Fraktion "unserebDemokratie" - will doch seit Jahren und insbesondere seit des Wahlkampfes ab 2024 (EU und BTW) die AfD inhaltlich stellen... ...!? WARUM passiert das nicht..., bis heute, Frage ich? WARUM sinnfreie Verwaltungsakte erlassen, aufwendig jedes Zutat oder Posts von Parteimitgliedern im Netz scannen und 'als Gutachten' aufpeppen und verlogen publizieren, wenn ihr, liebe 'Wanderwitz-Genossen'
...doch INHALTLICH ganz leicht stellen könntet...? Wie ihr mehrfach vor der BTW öffentlich angekündigt habt... ...!??
Eine unmögliche Ressourcenverschwendung findet hier seitens der Politik, Behörde und Verwaltungen findet hier statt. Ein SLANDAL! -mMn.
Wo es doch sooo einfach ginge: INHALTLICH! 🤔
Ich denke, wir leben in einer Demokratie, in der man sich auch nicht vor verfassungswidrigen Maßnahmen eines amoklaufenden Ministers fürchten dürfte ...
Wer also hätte hier jetzt was zu tun, falls der Ministerpräsident des Landes nicht von sich aus auf die Idee käme, seinen Innenminister zurückzupfeifen?
Die Maßnahme klingt doch nach einer Art "Offizialdelikt", dem der Staat von sich aus nachzugehen hätte?
Nachdem ich Herrn Boehme-Nesslers Einschätzung gelesen habe, wüßte ich von ihm gerne dazu mehr.
.... zunehmend (hoffe ich doch...?)
"Ganz fatal ist aber die psychologische Wirkung dieser Maßnahme. Sie schüchtert Beamte und Bewerber ein."
Ja, genau das ist wahre das Ziel dieser 'Demokrat*innen' - EINSCHÜCHTERUNG!!
>> Das hätte den beiden Erichs aber gut gefallen... ... - sicher! 😉
Auch gilt mein Dank der Cicero-Redaktion! Das ging mit der "Lieferung" ja flotter als bei Ama...;).
Und ja sehr geehrter Herr Prof. Boehme-Neßler, es ist erschütternd wie unverhüllt und wie Sie auch bemerken Rechts-bzw. amtsmissbräuchlich? hier gegen die vermeintliche politische Gegnerschaft vorgegangen und deren Wähler oder Mitglieder von Staats wegen eingeschüchtert werden sollen. Eigentlich müsste dieser perfekte das Sommerloch füllende Skandal zu einem über die RLP-Grenzen hinausgehenden Aufschrei führen unter denjenigen, die doch sonst bei Allen und Jedem, und seien sie noch so im Promillebereich angesiedelten Minderheiten die Menschenwürde und deren Grundrechte in Gefahr sehen. In die man nun bei Beamten, Anwärtern und anderen Landesangestellten GG hin oder her mittels einem Inlandsgeheimdienst eingreift wie man es nur aus von korrupten, clanartig strukturierten und totalitär geführten Staaten kennt?
Als "Pfälzer Demokratin" dieses schönen Bundeslandes schämt man sich fremd! MfG
Über 50 Jahre nach dem Radikalenerlaß von 1972 haben wir wieder Berufsverbote. Die politische Richtung hat sich geändert, die undemokratische Substanz nicht.
Nichts dazugelernt, BRD.
Gesinnungskontrolle ist aktueller denn je.
Diesmal trifft es aber nicht echte Radikale, sondern eine Partei der Mitte wie die AfD, während sich echte radikale Parteien wie die Grünen oder die Linke, rotzfrech als "Partei der Mitte" bezeichnen
Ich würde deshalb auch befürworten, dass diese ganzen Richtungsverortungen Lanks-Rechtd-Oben-Unten fallen gelassen werden, da sie eh in de Irre führen in der heutigen Zeit, wo angeblich linke Gruppierungen faschistische Methoden anwenden und stalinistische Schlägertrupps nach Budapest gut heißen...
Man sollte nur noch von demokratischen und undemokratisch Parteien sprechen, vielleicht mir einem Prozentzusatz der Demokratieausprägung davor. Also z.B. von den 10%-Grünen..., oder der 16%-SPD... - z.B. 😉
Die Wähler:innen werden's zu schätzen wissen...
Der Radikalenerlaß sollte die Demokratie vor linksradikalen Kräften schützen, warum das notwendig war und ist sieht man heute am politischen System Deutschlands indem die linksradikalen die Macht inne haben. Der Kommunismus war und wird nie mit der Demokratie vereinbar sein.
Die Verschärfungen die aktuell beschlossen werden sind das Gegenteil, sie schützen Linksradikale vor der Demokratie!
Das ist ein fundamentaler Unterschied!
Bayern auf die Idee käme, keine Grünen oder Roten einzustellen, oder, fast noch schlimmer, keine Islamisten.
Obwohl diese Varianten durchaus reizvoll wären.
Ebling, ein typischer SPD-ler und Gefolgsmann von Antifa-Lars und Faeser, scheint trotz rechtswissenschaftlichem Studium auch nichts von demokratischen Prinzipien und dem Grundgesetz zu halten. Leute dieser Wesensart haben in der Regierung eines demokratischen Bundeslandes nichts zu suchen. Normalweise müssten solche Volksverhetzer vom Verfassungsschutz, wenn es denn noch einen Verfassungsschutz im Sinne des Grundgesetz wäre, überwacht werden. Aber auch der VS ist ja seitdem Ausstieg von Dr. Hans-Georg Maaßen zu einem willigen Werkzeug von links-radikalen SPD- und Grünen-Machenschaften, u. a. von einer Faeser, degradiert worden! Quo vadis, deutsche Demokratie?
"Quo vadis, deutsche Demokratie?" fragen Sie. Ich weiß, wohin: geradewegs in die Deutsche Demokratische Republik. Die war zwar nicht demokratisch und eine Republik war es auch nicht, aber deutsch war sie wenigstens. Heute kann man sagen: dieses Land wird dann nicht einmal mehr Deutsch sein, geschweige denn, demokratisch oder Republik.
Sondern eine linke Diktatur wie die DDR. Neu daran wäre allenfalls die konvertible Währung, aber das muss ja nicht so bleiben. Der digitale Euro kann von Brüssel aus gesteuert und programmiert werden. Damit wäre die Souveränität Deutschlands über die eigene Währung endgültig Geschichte, genau die freie Verfügungsgewalt der Bürger über ihr eigenes Geld.
von Prof. Boehme-Neßler ist nichts hinzuzufügen.
"Politischer Kampf durch Rechtsmißbrauch" -
genau das wird jetzt in Rheinland-Pfalz seitens der SPD betrieben.
Es dürfte ihr aber langfristig wenig nützen und ist nur ein weiteres Zeichen ihres verzweifelten Kampfes gegen die Bedeutungslosigkeit.
der Asylfrage auf EU Recht setzen aber das Grundsatzurteil zu Mitgliedschaft in einer nicht verbotenen Partei im Staatlichen Institutionen aus.
Im Übrigen ist der heutige von der Linkspartei jahrelang vom Verfassungsschutz beobachtete Rammelow immerhin stellvertretender Bundestagspräsident.
Tja, mit dem rechten Auge sieht man als SPDler besser, wenn man sich das linke Auge zudeckt.
Da passt doch die „linke“ Jura- Professorin für die Mitgliedschaft und späterer Präsidentin des BVG bestens dazu …….
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik
Nicht nur Ramelow wurde vom Bundesverfassungsschutz etliche Jahre beobachtet. Sie ist die beste Grundlage einer Karriere für den erzlinken Bundespräsidenten Steinmeier.
"Ganz fatal ist aber die psychologische Wirkung dieser Maßnahme. Sie schüchtert Beamte und Bewerber ein."
Ja, genau das ist wahre das Ziel dieser 'Demokrat*innen' - EINSCHÜCHTERUNG!!
>> Das hätte den beiden Erichs aber gut gefallen... ... - sicher! 😉
Das letzte Mittel ist die AfD auf diese Weise schwächen zu wollen.
Da die aktuelle Politik schlimmer zu sein scheint als die Ampelregierung im Endstadium, greift der Minister zu solchen Mitteln um die Macht zu sichern, die bei den kommenden Landtagswahlen zu 💯% abgewählt wird.
An Eklaten in den ersten zwei Monaten mangelt es bei den Koalitionären nämlich nicht.
Der neuste Streich, die Wahl der Verfassungsrichter.
Ein Stück, wie aus dem Millowitsch Theater zu Köln.
Nur ohne Lacher, denn dafür ist das Gebaren der Regierenden dann doch zu traurig.
Es passt eben nichts zusammen bei SPD und CDU/CSU, dann muß eben mit unlauteren Mitteln agiert werden.
Soweit sind wir schon gekommen in Deutschland, das die Regierung auf das Wohlwollen von den ganz Linken angewiesen ist.
Da bin ich in letzter Zeit eines besseren belehrt worden. Nur, wenn eine linke Partei unter 5 % fällt, ist sie abgewählt. Gerade die SPD, die Linke und die Grünen haben einen direkten Zugriff auf ihre Gewährsleute in der Administration, in den NGOs und in den Medien. Solange sie überhaupt noch im Parlament vertreten sind, können sie Ihre Macht ausspielen. Ich hoffe, die Wähler begreifen das gerade noch rechtzeitig.
Wer linke Politik verhindern will, darf keine einzige linke Partei in die Parlamente lassen. So wie es die Linken mit der AfD machen (wollen).
Der Unterschied ist: Das schaffen sie nicht. Die Zukunft wird zeigen, ob im Osten es gelingt, die linken Parteien in ihrer demokratiefeindlichenWirkung zu begrenzt. In Sachsen und Thüringen hat es trotz hoher AfD-Werte bis jetzt aufgrund der vereinigten Ausgrenzungsgemeinschaft gegen sie nicht geklappt.
Es dauert lange, bis sich eine Erkenntnis im Volk durchsetzt. Aber dann gibt es kein Halten mehr.
Partei mit großer Geschichte, sie geht weiter. Man müsste sich als Rheinland Pfälzer für diesen Kriechling, diesen Wicht, eigentlich schämen, aber der ist das nicht wert.
Macht halt im vorauseilenden Gehorsam, was seine Obrigkeit gutheißen könnte. Nach dem Motto: „Herr Lehrer, im Keller brennt noch Licht. Aber ich hab's schon ausgemacht.“ Das sind und bleiben die ganz „großen“ Präferenz-Bücklinge.
Kennt man von Zeiten, als die SPD noch verboten war.
Nun macht die sie das gleiche. Verbieten wollen, bzw. Mitglieder gängeln.
Das sind die dunkelsten Zeiten, die wieder hochkommen sollen. Aus lauter Verzweiflung.
Eigentlich können sie Sozen gar nicht so dumm sein, dass sie nicht merken, warum sie verkümmern und was zu tun wäre.
Aber sie tun so, als ob. Rennen weiter ins Verderben, aus Dummheit, Sturheit, Naivität, Arroganz.
Eigentlich wären sie es, die verboten gehörten, da sie den Pfad der Demokratie zu verlassen gedenken, aber soviel Aufmerksamkeit gebührt diesem Haufen nicht.
der Demokratie. Alte Muster, das ist sicher richtig bemerkt. Dass Widerspruch und andere Meinungen zur Demokratie gehören: Bisher gern wiederholt, jetzt - wo es Widerspruch wirklich gibt - ist das ungültig geworden. Von den bisherigen Parteien sind nur noch Links-Grüne zurückgeblieben, die CDU hat sich gern angeschlossen, die FDP hat sich vorsichtshalber selbst aufgehangen. Und die verteidigen jetzt eine Demokratie, die nur die "ihre" ist, wie sie gern betonen.
in alten Mustern. Nur, dass die einen das nicht merken, weil sie es nicht mehr kennen und die anderen sich nicht dafür interessieren. Bis 1990 lief es noch gut, möglicherweise haben die Alliierten der Politik gelegentlich auf die Finger geguckt. Aber kaum guckt man weg, wird die entgleiste Lokomitive wieder aufs Gleis gesetzt: Oppurtunismus, Denunziantentum, Antisemitismus, ideologiegetriebene Politik... Am Ende stand immer die Katastrophe, wenn D sich selbst regiert hat. Wie wird es wohl diesmal werden? Wenn alle Demokratie einzig und nur noch durch das BVerfG vertreten werden soll, wird das nicht lange funktionieren.
Das Personal, das so gern von „unserer Demokratie“ schwadroniert ist vollkommen lernunfähig und nicht in der Lage, einfache kausale Zusammenhänge zu erkennen und geradezu zwingend logische Konsequenzen zu ziehen: es ist die katastrophal schlechte Politik seit gut 20 Jahren, die einer Partei wie der AfD Zulauf beschert. Man müsste nur mal nach Frankreich, aber vor allem den USA und Großbritannien blicken um zu erkennen, was die Konsequenzen schlechter Politik bei der staatstragenden und steuerzahlenden Mitte anrichtet. Das bezieht sich nicht nur, aber hauptsächlich auf die Folgen der ungeregelten Migration, die unsere Lebenswirklichkeit gegen unseren Willen verändert, die Sozialkosten und in Folge die Abgaben explodieren ließ, die Schulen überfordert und die Sicherheit im Land gefährdet.
Wir können froh sein, dass die AfD keinen Demagogen wie Farage hat.
Macht endlich Politik für die staatstragende Mitte. Wir bezahlen schließlich dafür.
Das Vorgehen unseres In Innenministers ist zwar nicht von der Verfassung gedeckt, aber in seiner Welt logisch. Denn bei den letzten Wahlen hat die AfD bei den jungen Wählern bis 24 Jahren ordentlich zugelegt (+18%). Das ist die Generation, die jetzt potentiell für Neueinstellungen den Staatsdienst in Frage kommt. (Zwar hat die Linke in dieser Altersgruppe auch Zugewinne, aber da ist man ja nicht so pingelig mit der Verfassungstreue).Das würde die mittlerweile sehr homogene linksgrüne Zusammensetzung von Behörden vielleicht verändern, was man offenbar per Verordnung verhindern will. Da reicht vermutlich schon die Einschüchterung bei jungen, politisch wenig festgelegten Menschen um sie zur Räson zu bringen. Übrigens dürfte Rheinland-Pfalz, nach den Stadtstaaten, die außer Konkurrenz laufen, das am schlechtesten verwaltete Bundesland sein, mit kräftigem Stellenzuwachs im Bereich zentraler Verwaltung. Das sind in der Regel politische motivierte Besetzungen.
gegen Radikale, damit war er berechtigt und kein Fehler. Was passiert, wenn die damals als „Radikale“ bezeichneten 68er an die Macht kommen sieht man aktuell eindrucksvoll, es geht der Demokratie, der Freiheit und dem Rechtsstaat massiv an den Kragen!
In so fern ist es kein guter Vergleich, denn die AfD ist mit Nichten Radikal, zumindest nicht radikaler als es die Union vor 25 und die SPD vor 40 Jahren war! Vielmehr wird sie von den linksradikalen Kräften die damals Gegenstand des Radikalenerlasses waren und heute die Macht innehaben als solche dargestellt, um sie an der Demokratie vorbei bekämpfen zu können!
Der Radikalenerlaß sollte die Demokratie vor (links-)radikalen Kräften schützen, warum sieht man heute am politischen System Deutschlands. Das, was aktuell passiert ist das Gegenteil, es ist der Schutz der Linksradikalen vor der Demokratie!
