- „Fortschritt statt Angst“
Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski ist überzeugt: Die richtigen Antworten auf die Herausforderung des Klimawandels sind nicht Selbstbeschränkung und Verzicht, sondern Bildung, Marktwirtschaft und Technik. Deutschland muss beim Thema Klimawandel umdenken.
Axel Bojanowski ist Chefreporter Wissenschaft bei Welt und lebt in Hamburg. Er studierte Geowissenschaften mit dem Schwerpunkt Klimaforschung.
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...in denen aus Kosten- und Energiespargründen keine Klimaanlagen installiert werden. DAS ist Deutschland.
Der große Teil der Cicero- Foristen sieht das genau so oder ähnlich ….
Anstatt das Land zu Deindustriealisieren, nur auf Wind und Sonne zu setzten und nicht sich alter deutscher Tugenden zu besinnen, wie den Erfindergeist wieder zu erwecken, im Bewusstsein, dass sich Leistung & Bildung wieder lohnt und nicht seine Erfüllung im Bürgergeld zu suchen ist, ist die bessere Strategie um den Klimawandel zu beherrschen.
Die Wissenschaft hat immer schon mehr vollbracht, als das Moralisieren …..
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Die größte Frage im Zusammenhang mit den angeblich "erneuerbaren Energien" habe ich noch nirgends gefunden: Wie klimafreundlich sind die eigentlich? Damit meine ich nicht einmal Herstellung und Entsorgung, sondern den Betrieb.
Sieht man sich die Veröffentlichungen dazu an, dann ist alles, was wir in Schule und Studium in der Physik gelernt haben, überholt. Ideologie hat auch die Naturwissenschaften verändert. Hat man dazu gelernt oder das alte einfach "über Bord geschmissen", weil es nicht mehr ins Konzept passte?
Die Thesen des "Club of rome ", die mir während meiner Schulzeit vorgekaut wurden, sind grundsätzlich widerlegt. Das ist ein Faktum und wird durch den Preis als Knappheitsindikator belegt. In der Tat muß man dazu ein wenig ökonomische Ahnung haben und die Welt auch nicht rein statistisch sondern dynamisch betrachten.
Die Hysterie der deutschen klimabewegten nervt mich mittlerweile nur noch. Deren Prinzip ist das der büßergruppen aus dem Mittelalter mit der Forderung nach Askese, Rückschritt und Verzicht. Damit brauchen mir diese Leute nicht kommen. Da steckt der Gedanke dahinter, dass etwas weh tun muss, damit es wirkt. Das Gegenteil ist der Fall und ich verweise wiederholt auf die Oxford speech von Konstantin kizin.
Ich habe den gretischismus immer aus Überzeugung abgelehnt. Die Realität hat meine Ansicht bestätigt. Mit "klima " erheischt man keine Aufmerksamkeit mehr, gerade ist bei den linken um greta der "antisemitismus" en vogue, um ins Fernsehen zu kommen.
Gezeigt, dass wir sinnlos abermilliarden verprasst haben, obwohl uns "die energiewende nur eine Kugel Eis im Monat kostet " und uns " Wind und Sonne keine Rechnung schicken ". Dafür sollen wir uns alle aus unserem hart erarbeiteten Einkommen die überteuerte Wärmepumpe, das überteuerte Elektroauto betrieben mit dem überteuerten deutschen Strom "bitteschön " anschaffen. Nein danke. Es muss schon Nutzen stiften.
Fast alle foristen sehen das ähnlich. In der Vergangenheit gab es eine Person, die sich hier im forum mit ihrer klimahysterie und ökonomischen unkenntnis lächerlich gemacht hat , einerseits, aber andererseits aggressiv gegen andere Meinungen anging. Zum Glück folgt dem Frühling der Sommer.
Mittlerweile scheint ja selbst in Deutschland die Einsicht aufzukommen, dass verzicht, Askese, Rückschritt und deindustrialisierung keine Fortschrittserzählung sind, mit Ausnahme der ökobewegung.gut so.
Durchaus zum Mut machen geeignet. Theoretisch. Da der Mann aber über ein Deutschland spricht, in dem Lehrer und Medien seit bald 50 Jahren immer schneller, immer weiter auf dem Holzweg Angst und Verzicht marschiert sind, kann ich nur - allerdings bei einer gänzlich anders gearteten Gelegenheit - mit meiner Namensbase fragen: "Oh Herr, wie soll das geschehen"? Inzwischen haben auch beträchtliche Interessentengruppen nämlich mächtig viel Geld verdient und wollen das auch weiter tun mit all dem Strom, für den der liebe Wind und die liebe Sonne zwar keine Rechnung schicken, sie aber dafür umso höhere, und da eine Umkehr all den rausgeschmissenen Billionen endgültig den RoI abschneiden würde, wird alles, was Herr Bojanowski vorschlägt, leider eine Fata morgana bleiben mit der Überschrift: "es wär so schön gewesen...". Statt dessen wird wieder mal Deutsch sein hießt, eine Sache um ihrer selbst willen gespielt bis alles in Scherben fällt.
dass Fortschritt etwas gutes ist, wird zwar 24/7 widerlegt - aber selbstverständlich wird jede hier gewonnene Erkenntnis erfolgreich verdrängt. A.B. spricht von „weichen Händen“, „Spielzeug“, „Alphabetisierung“ - aha! Und wie sieht es in den Menschen aus? Dass es besser sei, jetzt im klimatisierten Wagen vom Büro nach Hause zu fahren, als nach 12 h Feldarbeit im Regen nach Hause zu laufen, gilt als Fortschritt. Aber was sagt der Blick auf die Konflikte dieser Welt, auf die langen Wartelisten beim Psychotherapeuten, den Zustand in Schulen und Familien? Wohlstand schafft kein gesundes, glückliches und zufriedenes Leben - Wohlstand schafft Abhängigkeit von mehr Wohlstand. Wer tatsächlich belegen kann, dass die Menschen der heutigen Zeit glücklicher sind als vor 200 Jahre Jahren, möge bitte mit seinen Beweisen vortreten. Es werden keine Beweise sein, sondern Vorwände und Rechtfertigung, die zur Vermeidung von kognitive Dissonanz immer ausgefeilter und im gleichen Maß unzutreffender werden.
Nur als Beispiel den medizinischen Fortschritt zu haben. Sie können gerne den Schmied wie vor 200 Jahren aufsuchen, ich ziehe den Zahnarzt vor. Ich bin froh, meine blinddarmentzündung von einem Arzt in einem Krankenhaus bekommen zu haben. Ich bin froh, dass die Menschen älter werden als im Mittelalter.
Mit ihren Forderungen nach Rückschritt, Askese und Verzicht, "zurück zur Scholle ", werden sie 95 % der Weltbevölkerung nicht hinter dem Ofen hervorlocken.
Aber: sie dürfen die Meinung haben (übrigens: vor 200 Jahren gab es keine Demokratie und Meinungsfreiheit), sie sollten aber nicht versuchen, mich und andere zu bekehren. Von derartigen "busspredigten"/ peneteniam agite Forderungen von Außenseitern habe ich die Nase voll.
Ihre Überreaktion ist der beste Beleg für meine These (!).
All die Segnungen des Fortschrittes bestreite ich in der Sache nicht.
Wenn Sie meinen Beitrag verstanden und nicht nur mit Ihrem Narrativ abgeglichen hätten, wäre Ihnen der tiefere Sinn nicht entgangen.
Ich verstehe: es kann nicht sein, was nicht sein darf. --> "Wir glauben da jetzt schon so lange dran - wie stünden wir den da, wenn wir hier etwas revidieren müssten!"
"[...] Rückschritt, Askese und Verzicht, "zurück zur Scholle" [...] - sehr schön: Sie haben einen Pappkameraden aufgestellt und erfolgreich umgestoßen. Herzlichen Glückwunsch!
"Busspredigten" ??? Sie wissen schon, dass ich nichts dergleichen gemeint habe - oder?
Aber was soll ich schon noch sagen - ein Blick in die Welt beweist eindeutig, dass Sie Recht haben. Nicht.
PS: der Realität ist es völlig egal, ob "95 % der Weltbevölkerung" sie anerkennen oder nicht ...
Das ist Käse was Sie da schreiben. Es kommt immer drauf an, was man selber daraus macht. Ich hatte eine Phase in meInen Leben, da war ich wirklich arm, heute habe ich einen bescheidenen Wohlstand erreicht. Es geht mir gesundheitlich viel besser. Und es würde mir noch besser gehen ,wenn das Konto besser gefüllt wäre. Wer mit Wohlstand nicht umgehen kann und daran krank wird, kann mir gerne den seinigen überschreiben. Er wird dann an meiner Dankbarkeit gesunden.
Selbst Kleinkinder mit Weltuntergangsszenarien zu bombardieren, ist für mich ein Fall von Kindesmissbrauch und gehört eigentlich strafrechtlich verfolgt. Sicherlich nur ein Wunschtraum, aber man sollte es wenigstens einmal thematisieren. Wer übernimmt die Aufgabe, den ideologischen grünlinken Meinungstransporteuren die Hammelbeine langzuziehen. Ich sehe niemanden, der Gefahr, sofort in die Ecke der Klimaleugner geschoben zu werden, wird ich niemand aussetzen wollen.
Ein sehr erfreulicher Artikel, lieber Axel Bojanowski. Ich verfolge Ihre Veröffentlichungen mit großem Interesse und man merkt deutlich, dass Sie einen fachwissenschaftlichen Hintergrund als Geologe haben. Die Degrowth -Forderungen kreisen auch in meinem Bekanntnenkreis - alles ausnahmslos Leute, denen es ökonomisch gut geht. Selbstverständlich ist man gegen die Atomenergie und ein passionierter Rennradfahrer meinte, dass er es immer bedauert habe, wenn durch das ehemalige Kohlkraftwerk Moorburg in Hamburg die Nebelschwaden des Morgens die Sonne verdeckt hätten. Dass es sich beim Wasserdampf allerdings um ein "Klimagas" mit der 25 fachen Wärme-Wirkung des CO2 handelt, wusste er nicht. Im PIK in Potsdam ist das bekannt. Da man aber nichts dran ändern könne, wird dieser Aspekt bei der ganzen Klimadiskussion einfach weg gelassen: Nur das CO2 eignet sich perfekt für den Teufel, den man an die Wand malen kann - ganz wie der Papst im MIttelalter. Zukünftig wird statt Gas H2 verbrannt ....
Ein erfrischend sachlicher und fern jeder Ideologie verfasster Artikel. Danke dafür. Ihre Bücher werden wenn wahrscheinlich nur von den Kritikern gekauft werden, die ohnehin vieles von dem was Sie schreiben nur bestätigt wissen wollen oder das ein oder andere im Detail nachrecherchieren. Unsere Klimahysteriker interessiert das nicht. Die wollen nur Weltuntergang, Hoffnungslosigkeit und ihre wirren Thesen weiter unbewiesen behaupten und zur Religion erklären mit ihren Vorgaben des Verzichtes und des unumstößlichen Unterganges. Sie schreiben: **Über kollektivistische Ideen und Regulierungen lässt sich insbesondere in Deutschland viel besser Parteipolitik machen. Um den Klimawandel ist daher in den vergangenen Jahrzehnten eine riesige Lobby entstanden, die von Wind- und Sonnenenergie und großzügigen Subventionen lebt.** Genau das ist der springende Punkt. Damit werden Unmengen Geld verdient, häufig von unseren Politikern dieser Klimawirtschaft hinterhergeworfen. Northvolt nur ein Beispiel
Liest man Berichte zur Wikingerzeit, ist immer wieder zu erfahren, dass der Meeresspiegel der Ostsee vor 1000 Jahren circa 4-5 m höher lag als heute.
