- Höllentrip über den Wolken
Mel Gibson gehört zu den umstrittensten Künstlern seiner Zunft. Um die Branche zu stärken, ernannte ihn Donald Trump zu seinem Sonderbotschafter in Hollywood. Ein fragwürdiges Unterfangen. Gibsons Thriller „Flight Risk“ ist allerdings solides Popcornkino.
Alle fordern mehr Resilienz. Mel Gibson tat das bereits, als noch niemand diesen Ausdruck kannte. Seit Jahrzehnten will uns der mittlerweile 69-Jährige mit seiner ganz persönlichen Filmpädagogik erziehen. Das offensichtliche Motto: Lass dich nicht unterkriegen – selbst wenn der Kopf abgeschlagen, das Herz rausgerissen oder der Leib ans Kreuz genagelt wird. Mit seinem neuen Action-Thriller „Flight Risk“ bleibt Gibson sich und seinem Anliegen treu.
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Ein Regisseur, der das Archaische bzw. die nie wegzudiskutierende Natürlichkeit des Homo Sapiens beschreibt, muss das nicht lieben, sondern kann als Realist bezeichnet werden.
