Zum Ukraine-Gipfel ist auch der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (l.) nach Ramstein gereist; der ukrainische Präsident Selenskyj meldete sich per Video / dpa

Ukraine-Gipfel in Ramstein - Russland erobert, Deutschland wartet ab und prüft

Beim Ukraine-Gipfel hat US-Verteidigungsminister Austin die Verbündeten dazu aufgefordert, ihre Militärhilfe für das Land zu verstärken. Die Bundesregierung kündigt derweil an, die Verfügbarkeit von Leopard-2-Panzern zu prüfen. Olaf Scholz setzt damit seine Rolle als Zauderer fort – eine internationale Führungsrolle liegt für ihn weiter entfernt denn je.

Alexander Marguier

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Während von der deutschen Bundesregierung zu hören ist, es gebe kein Junktim zwischen der Lieferung amerikanischer und deutscher Kampfpanzer an die Ukraine, verkünden die Briten: Das Vereinigte Königreich wird als erstes westliches Land moderne Kampfpanzer für eine Kompanie zur Verfügung stellen, außerdem Batterien selbstfahrender Artilleriegeschütze.

Zitat des britischen Verteidigungsministers Ben Wallace: „Unsere gemeinsame Entschlossenheit kann und wird sich als entscheidend erweisen und der mutwilligen Gewalt und dem menschlichen Leid, das wir mit ansehen müssen, ein Ende setzen. Im Jahr 2023 sind wir entschlossener als je zuvor, wir werden die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig ist.“ Dagegen die deutsche Position, formuliert vom neuen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): Er habe den Auftrag erteilt, Verfügbarkeit und Stückzahl von Leopard-2-Panzern zu prüfen; „wir bereiten uns vor für den Fall der Fälle“. Die Entscheidung über eine Lieferung werde „so bald wie möglich getroffen“.

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Detlev Bargatzky | Fr., 20. Januar 2023 - 18:28

... dass es gaaanz wichtig ist, ein NICHT-NATO-Land mit NATO-Waffen zu unterstützen, koste es, was es wolle.

Ich jedenfalls bin dagegen, die Ukraine mit Waffen bzw. Logistik zu unterstützen und schlage mal vor, dass diese Waffen nur geliefert werden, wenn die Befürworter und/oder einige ihrer Angehörigen zusammen mit diesen Waffensystemen als Freiwillige der ukrainischen Streitkräfte in den Krieg ziehen.

Mal schauen, wie viel Kriegsbegeisterung noch übrig bleibt.

Ich bin áuch gegen Waffenlieferung. Wenn P. von Anfang an gegen Verhandlungen war, lag es vielleicht daran, dass man mit für P. unannehmbare Forderungen auf westl. Seite in Verhandlungen gehen wollte!

Hr. Waffel-Frühling, was ist Ihre Meinung.

Betroffenen reden, dann wäre Ihr Kommentar anders. Wollen Sie einer derjenigen sein, die einen überfallenen Nachbarn, gerne auch zwei Häuser weiter, nicht hilft? Außerdem: Ist es für Sie eventuell gar kein Überfall? Sprachverwirrung und seltsame Wirklichkeitswahrnehmung würde ich dann feststellen.

ihr nächster Nachbar wird brutalst von körperlich Überlegenen und mit Waffengewalt überfallen und Sie treten diesen dann mutig entgegen, weil es ein weit entfernter Nachbar so will ? Zu viel "Alarm für Cobra 11" geschaut? Mit Ihrer Wirklichkeitswahrnehmung steht es, mit Verlaub, auch nicht gerade zum Besten.

... das ist der derzeitige Trend, man will Deutschland in einen Konflikt mit Russland schieben.
Gleichzeitig unterstützt man aber damit eine Regime in der Ukraine, daß nun gar nicht unseren Anforderungen hinsichtlich Demokratie und anderen westlichen Standards entspricht!
In der Ukraine feiert man Bandera, der mit den Nazis kollaborierete, mit einem nationalen Feiertag!
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1109121.ukraine-bandera-kult-wird-sta…
Die Swoboda-Partei innerhalb der Ukraine fällt unter die gleiche Kategorie
https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_„Swoboda“
Der ukrainische Oligarch Kolomoisky hat Selenskiy in die Präsidentschaft gehievt. Wir haben es mit einem kranken politischen System zu tun!
Bei der Pressefreiheit liegt die Ukraine auf Rang 106 von 180 Staaten!
Dafür sollen wir Panzer liefern?
Der Krieg, das Leid für die Bevölkerung, wird nur verlängert, Mord & Zerstörung werden in eine neue Spirale geführt, für ein korruptes Land der Oligarchen.

Herr Schäfer: Sie meinen so "unannehmbare Forderungen" wie die Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine, die Russland bereits seit 2014 massiv verletzt? Ja, darauf wollte sich Putin ganz offenbar nicht einlassen. Und nun wehrt sich die Ukraine, anstatt sich einfach ausradieren zu lassen. Unverschämt, nicht wahr?
Herr Poth: Wenn jemand wie Sie den Demokratie-Index bemüht, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie. Ist das der Index, auf dem Deutschland unter den Top Ten und Russland auf Platz 140 rangiert?
Sie können sich gerne auch andere Ranglisten anschauen, z. B. Korruption oder Pressefreiheit. Sie müssen aber jeweils eine ganze Weile nach unten scrollen, bis Sie Russland finden. Nur bei der Selbstmordrate steht es ziemlich weit oben.
Übrigens: Als rechtsextrem einzuordnende Parteien in der Ukraine kamen bei der letzten Wahl zusammen auf 2% der Stimmen. Erstaunlich, dass der Kreml hier eine Gefahr sieht - wo er doch Le Pen, Orban und die AfD hofiert.

Meine Meinung ist: In Verhandlungen geht man auf Grundlage der am Tage der Aufnahme gegebenen Situation. Forderungen aus der Vergangenheit müssen dann mitverhandelt werden. Wer dies aber vor Aufnahme der Verhandlungen fordert, in Kenntnis dass sie für die andere Seite, ohne selbst Zugeständnisse zu machen, unannehmbar sind, ist an ernsthaften Verhandlungen nicht interessiert.
Unverschämt meine Meinung in Ihren Augen nicht wahr?
Ich halte die Art und Weise der Forderung nach mehr Waffen von der UK für unverschämt.
Man wirft uns ständig die Nazizeit vor, die Tod und Leid über die Welt gebracht haben. Wir, das Volk müssen dies entscheiden. Die Interessen der Politiker sind ganz andere, als die, die genannt werden. Die Amis sind jetzt beleidigt, das D. noch keine Entscheidung über leo. getroffen hat. Unverschämt von D. nicht wahr, Herr Hügle, man beleidigt den Weltpolizist nicht. Das Leid des UK-Volkes ist nicht deren oder Ihr Leid. NOCH NICHT! KANN SICH ABER GANZ SCHNELL ÄNDERN

... aus all ihren Beiträgen ist:
Egal wieviel Tote und Zerstörung in der Ukraine, und egal wie lange es dauert, Hauptsache der nationalistische Flügel aus Asow, Swoboda und die ukrainischen Oligarchen bleiben an der Macht. Dafür lohnt es sich daß die Ukrainer sterben.
Sie sitzen mit ihrer Selbstgerechtigkeit und ihrem Gratismut im warmen Zimmer auf dem gemütlichen Sofa und feuern die Kriegstreiber an.
Ziehen Sie ihren Kampfanzug an und gehen an die Front in der Ukraine, geben Sie Ihr Leben für das was sie glauben, daß die Ukrainer wollen, wohlgemerkt die Bevölkerung, nicht das korrupte System!
Im übrigen, laut Sternumfrage ist die Mehrheit in Deutschland gegen die Lieferung der Panzer! Wo stehen Sie!!

Welchen Teil von: „Als rechtsextrem einzuordnende Parteien in der Ukraine kamen bei der letzten Wahl zusammen auf 2% der Stimmen“ haben Sie denn nicht verstanden, um zu behaupten, dass eben diese Parteien „an der Macht“ sind bzw. bleiben?!
Das Völkerrecht (Artikel 51 der UN-Charta) ist der Meinung, dass die Ukraine das Recht hat, sich zu verteidigen und dass, was Frieden angeht, derjenige in der Bringschuld ist, der den Angriffs- und Vernichtungskrieg begonnen hat. Und so sehr Sie auch die Augen davor verschließen: Das sind die Machthaber im Kreml. Hinzu kommt, dass die Massaker in Butscha, Cherson und anderswo zeigen, dass Kapitulation eben keine Option für die Ukrainer ist, denn sie werden so oder so gefoltert, vergewaltigt und massakriert.

Herr Schäfer: Wie viel Territorium soll die Ukraine denn dieses Mal an Russland abtreten und auf welcher Grundlage? Haben Sie denn im Geschichtsunterricht so gar nichts gelernt?

Diese Leute bestimmen die Politik, das ist das Entscheidende!
Nach dieser Pfeife wird in der Ukraine getanzt, Nationalfeiertage abgehalten! Sie wollen nicht begreifen!
Selenskyi hat von Beginn an die Grenzen geschlossen, damit die wehrfähigen Männer nicht abhauen! Sonst säße er vermutlich mit seiner Bandera-Mischpoke allein im Schützengraben!
Die Ukrainer wollen das Oligarchen-System nicht!! Sollen sie dennoch ihren Kopf dafür hinhalten?! Und Sie reden von vom Recht auf Selbstverteidigung!
Damit sprechen Sie dem rechtsnationale politische Oligarchen-System das Wort! Was ist da anders als in Russland?
Russland hält seine Grenzen offen, das ist zu mindestens ein Punkt der für Russland spricht!
Wie überall berichtet wurde, haben sich viele junge Russen der Teil-Mobilmachung entzogen!
Kompletter Waffenstillstand, sofortiger Verhandlungsbeginn, und wenn es Jahrzehnte dauert!

Herr Poth: Klar, wenn man es mit Logik nicht so genau nimmt, macht es keinen Unterschied, ob eine Partei 2 oder 40% der Stimmen holt. 🤦‍♂️
Herr Rollwagen erklärt schon seit einem halben Jahr, dass die Ukraine und die NATO keine Munition mehr haben, und Sie behaupten - auf welcher Grundlage eigentlich? - , dass die Ukrainer gar nicht kömpfen wollen. Unter diesen Umständen verstehe ich nicht, dass Russland innerhalb weniger Monate etwa die Hälfte der besetzten Gebiete verloren hat. Die Ausrüstung und die Moral der russischen Soldateska müssen noch desolater sein als von westlichen Medien berichtet. Das erklärt vielleicht auch, warum man vor allem Zivilisten angreift. Die können sich nicht so gut wehren.

Herr Schultheis: Ich hatte darum gebeten, etwas mit Substanz vorgelegt zu bekommen. In Ihrem Beitrag erkenne ich lediglich das Bemühen, dieser Bitte nicht zu entsprechen. Ein bisschen Polemik ist ja ok, aber auf Ihr Niveau möchte ich einfach nicht runter. Nicht böse sein, ja?

Der Bandera-Feiertag ist Staatsraison.
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1109121.ukraine-bandera-kult-wird-sta…
Bandera der Nazi-Kollaborateur gegen Russland!
Die von Ihnen angeführten 2% spiegeln nicht die Realität wieder! Ihre Arithmetik blendet das vollkommen aus.
Sie verstecken sich davor, daß hier nur ein korruptes Regierungssystem mit Waffen unterstützt wird und die Bevölkerung der Ukraine in den Opfergang führt!
Ein Opfergang verursacht durch Geo-Politik Russland vs US-Nato.

Nichts sollen sie abtreten. Sie sollen Verhandlungen über die Beendigung des Konfliktes aufnehmen. Was haben Sie in der Schule gelernt, dass sie nicht in der Lage sind das zu verstehen? Was ich in der Schule gelernt habe, reicht aus um Ihnen die einfachsten .Sachen verständlich zu machen, wozu anscheinend nicht in der Lage waren.
Wenn Sie nicht .lesen können oder das gelesene zu verstehen, ist es Ihr Problem. Ich habe an keiner Stelle Gebietsabtretungen gefordert.

Wenn Sie gelesenes verstehen würden, würden Sie feststellen, dass meine M. ist, jede Medaille hat Zwei Seiten = einer Alleine ist nicht Schuld. Schwer zu verstehen, nicht wahr! Sie brauchen meine M. nicht zu teilen, haben Sie aber zu respektieren und nur weil sie Ihren Weltbild nicht entspricht persönlich zu werden. Sparen Sie sich den Hinweis auf meine K gegenüber Hr Waffel-Frühling.
Seit Jahren wird dieser Herr, nicht nur von mir, "OHNE ERFOLG" darauf hingewiesen, mit seinen haltlosen Unterstellungen aufzuhören.

Ihre Demokratie und offenbar auch die des Herrn Marguier wird durch die Nazi-Soldatesca des Herrn Selenskyj verteidigt! Eines überzeugten Bandera-Verehrers (ist der wirklich Jude oder sagt der das nur so wie unser Außen:Milchmädchen behauptet, Internationales Recht studiert zu haben?). Ich kann Ihnen sagen, meine Demokratie und Freiheit verteidigen die garantiert nicht, denn die wird nicht von Russen bedroht, sondern von ganz anderen - Sie wissen, wen ich meine. Auch Ihnen dürfte aufgefallen sein, dass weder die USA, noch deren neue "Taliban" in der Ukraine, noch einem Zottel-Toni oder einer Vampir-Agnes überhaupt klar sein dürfte, was die eigentlichen Ziele dieses Krieges sind. Aber einen Krieg ohne definierte Ziele sollte man nicht führen. Vermutlich gibt es klammheimliche Ziele der USA, nämlich das gegenseitige Abschlachten der slawischen Brüder ohne Verlust eines einzigen GI. Aber das darf nicht auf die Agenda! Hat jemals jemand einen Asowschen Kämpfer gefragt, was er da verteidigt

2021: Buntland Platz 10, Ukraine 122 und Russland 136. Warum ist Buntland mit so integeren Leuten wie Ihnen nicht auf Platz 1? Wieder typisch für Sie: Argumentation ad hominem. US amerikanische Streitkräfte haben übrigens 2021 mit den Ukrainern IN der Ukraine ein Manöver abgehalten. Was hatte der Ami dort verloren? Ich stelle mir vor, Russen würden in Kuba ein Manöver durchführen. Holla die Waldfee, da wär die Krone gebrochen. Ach ja: Beweise für das Hofieren von Le Pen, Orban oder der AfD durch „den Kreml“. Da sollten Sie sich mit ihrem Gesinnungsgenossen abstimmen. Von all dem abgesehen: unterstützen Sie doch ganz persönlich die Ukraine: Spenden Sie ihr Geld, sollten Sie welches besitzen und melden Sie sich in der Ukraine als Freiwilliger. Das wäre ganz gut, denn viele junge Ukrainer fahren hier mit ihren SUVs spazieren.

Kai Hügle | Sa., 21. Januar 2023 - 22:29

Antwort auf von Armin Latell

Was die Kontakte zwischen dem Kreml und den von mir genannten Rechtspopulisten und -radikalen angeht, so erfahren Sie hier mehr:

https://www.nzz.ch/meinung/wahl-ungarn-warum-orban-zu-putins-wichtigste…

https://www.dw.com/de/die-afd-zu-besuch-im-kreml/a-55874686

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-afd-oligarch-10…

https://www.fr.de/politik/frankreich-wahl-2022-praesident-marine-le-pen…

Und da die Ciceronen im Zusammenhang mit der Ukraine Ihr Herz für den Anti-Faschismus entdeckt haben - glauben Sie eigentlich,, die Nummer kauft Ihnen irgendwer ab? - hier noch ein paar Informationen über russische Neonazis bei der „Entnazifizierung“:

https://www.watson.ch/international/russland/916076324-warum-russische-…

Wollen Sie und Ihre Mitstreiter eigentlich auch mal was mit Substanz vorlegen?

Armin Latell | So., 22. Januar 2023 - 09:13

Antwort auf von Kai Hügle

die Auswahl ihrer Medien zeigt exakt,, wo ihr Problem liegt, bis auf die NZZ, in der Sie auf einen Meinungsbeitrag verweisen (da sind wie so oft die Kommentare das Interessante), "informieren" Sie sich doch aus allen möglichen mindestens merkelaffinen, wenn nicht noch wesentlich übleren Gesinnungsmedien. Sie berauschen sich an diesen Mainstreamdrogen. Im Übrigen finden Sie in beliebigen dieser Schmonzetten mit Sicherheit auch Beiträge über Besuche ihrer Lieblingspolitiker in Moskau. Ihre Pseudoantwort mit Verweisen auf fragwürdige Medien ist typisch, nach dem Motto den Gegner erst mal mit Nonsense beschäftigen wollen, dafür keine Reaktion auf das Entscheidende: Warum sind Sie noch in Buntland und nicht in der Ukraine, wenn sie Ihnen doch so am Herzen liegt. Die Substanz, die Sie in ihrer schlechten Kriegstreiberrhetorik ständig ausblenden, sind zigtausende von Toten, aufsteigend, die Ihnen absolut egal sind, Hauptsache Ihre Gesinnung wird befriedigt.

Kai Hügle | So., 22. Januar 2023 - 10:15

Antwort auf von Armin Latell

Weil die FR über einen russischen Kredit an Le Pen berichtet, hat es diesen nie gegeben und reuters hat dann wohl auch das Gerichtsurteil erfunden, das in dieser Angelegenheit gesprochen wurde.

https://www.reuters.com/article/us-russia-france-politics-idUSKBN23F1AH

Weil die DW darüber berichtet, waren Chrupalla u .a. Abgeordnete der AfD nie in Moskau. Muss eine Fotomontage sein, das Bild von ihm und Lawrow..
Ganz ehrlich: Die Realitätsverweigerung, die in diesem Forum zu besichtigen ist, muss wahnsinnig anstrengend sein…
Was die vielen Toten angeht: Russland kann ja aufhören, die ukrainischen Städte zu bombardieren. Oder ist das irgendwie zu viel verlangt von den Machthabern im Kreml? Und warum eigentlich?

Hans Schäfer | So., 22. Januar 2023 - 11:33

Antwort auf von Kai Hügle

Hören Sie auf zu pauschalieren.

Sind sie in der Lage eine Ihnen substanzielle gestellte Frage ehrlich zu beantworten?

Der Westen sieht in Russland seinen Feind und entgegen vorherigen Absprachigen versucht er militärische immer weiter nach Osten bis an die Grenzen des Feindes haranzurücken. Hinweise seines Feindes auf anders lautende Vereinbarungen und eigenen Sicherheits-Interessen das zu unterlassen, ignoriert er, mit dem Vorwand der Souveränität von Staaten.

Wie würden z.B. die USA reagieren, wenn Russland versuchen würde an ihre Grenzen heranzurücken?

Sie brauchen sich bei einer EHRLICHEN" Beantwortung nicht anzustrengen, die Kuba-Krise bietet Ihnen die Blaupause für die Antwort.
Schwerer wird es mit geschwurbel abweichend von der Blaupase"substanzielles"
vorzubringen. Ich glaube ich bekomme keine Beantwortung!

... in dem eine Regierungspartei sich selbst in öffentlichen Dokumenten explizit als "rechtsextrem" bezeichnet? Nein, auf dem unschuldigen Papier gibt es kein Land, in dem eine rechtsextreme Partei offiziell an der Regierung beteiligt ist.

Der Schluss, dass es tatsächlich keine Länder geben würde, in denen Rechtsextreme mitregieren, der ist leider dennoch falsch.

Blicken Sie doch nach Osteuropa: Beispiele finden Sie nicht nur in Russland und in der Ukraine! Auch unter unseren Bündnispartnern in Osteuropa gibt es das.

NB: Was ist denn eigentlich mit Italien und Schweden? Auch im Westen nur gute Freunde?

Anton Hofreiter als Richtschützen, Merz als Fahrer, und klein Kevin als Funker und als Panzerkommandant*in S. Zimmermann mit zackiger Ehrerbietung gegenüber denen, die die Militärparade abnehmen für die, die die Freiheit des Westens, auf dem Ukrainischen Schlachtfeld verteidigen müssen….. Allerdings nur mit einer Granate. Mehr ist nicht da ……
Ist das Satire oder bald bitterer Ernst?
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

werdensie wohl nicht erleben, werter Herr Frank.
Selbigen ist trotz allem Verlangens nach Waffen für die Ukraine, das Hemd näher als die Hose.

Was ich seltsam finde, dass die Medien... welche das Eskalationspotential mit ihren ausgesuchten Experten immer höher schrauben. Sich schlauer dünken als mancher gestandene Militär.
Der Waffenstillstand bzw. Verhandlungen vorschlägt.

Sie müssten doch auch sehen, dass auf der Seite von Russland ganz eindeutig die Eskalationsdominanz vorhanden ist.
Sozusagen die Fähigkeit, auf jeden Schritt eines Gegners mit einer Eskalation auf eine höhere Stufenleiter antworten zu können.
Sie besitzen nicht nur die Ressourcen sondern auch im politischen und ökonomischen Bereich eine erhebliche Durchhaltefähigkeit (siehe 2.Weltkrieg).

Und dazu kommt, dass China, Indien, Südafrika und andere wichtige Schlüsselstaaten sich nicht am westl. Embargo beteiliigen.

Das und die immer größeren menschlichen Opferzahlen, muss so gesehen werden, Wunschdenken hilft nicht.

Walter Bühler | Fr., 20. Januar 2023 - 18:43

Lieber Herr Marguier, ich begreife nicht, dass heutige Journalisten sich so gerne auf die Seite ausländischer Regierungen schlagen, nur um gegen die eigene Regierung wettern zu können.

Sollten wir uns nicht um unser Land so ernsthaft und so realitätsbezogen kümmern, wie es die anderen Länder tun?

Ich jedenfalls finde, dass die Kritik an der eigenen Regierung nicht dazu führen darf, jeden Patriotismus über Bord zu werfen und sich unreflektiert (oder so idealistisch wie Karl May) irgendwelchen auswärtigen Führungspersönlichkeiten zu unterwerfen.

Frau Merkel und Frau von der Leyen haben die Bundeswehr verrotten lassen. Kann man mit dieser Truppe Krieg führen?

Können wir Krieg führen ohne Zivil- und Katastrophenschutz? Was ist mit den Vorräten an Lebensmitteln, Energie und Arzneimitteln?

Das Schlachtfeld eines potentiellen Krieges liegt in Mitteleuropa. Darf man das vergessen?

Also realitätsbezogenen Patriotismus und keinen abstrakten Fremd-Patriotismus.

Herr Gathmann scheint ebenfalls davon befallen zu sein. Große Teile der Presse sind augenscheinlich wild entschlossen den eigenen Nationalstaat zur Disposition zur stellen. Für den Erhalt anderer Nationen erscheint jedoch kein Opfer zu hoch. Wo waren diese Superpatrioten eigentlich während des Afghanistankrieges? Als die USA sich überstürzt abgesetzt haben konnte die deutsche "Armee" gar nicht so schnell laufen wie sie musste. Dies scheint alles längst vergessen zu sein. Wo wir sind, ist vorne! Zumindest in vielen Redaktionsstuben.

unsere Sofakämpfer sind eigentlich nicht so sehr empört, dass unsere Landesverteidigung anhand der Ausstattung nicht gegeben ist, sondern dass wir nicht ein so großes Waffenarsenal angelgt und vorgehalten haben um damit Herrn Selensky samt Entourage zufrieden zu stellen. Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass es unsere Aufgabe ist unsere Bundeswehr für die Landesverteidigung auszustatten. Jetz muss ich feststellen, dass der Steuerzahler auch verpflichtet ist ein Riesenarsenal an Waffen auf Halde zu finanzieren damit wir die Forderungen div. Kriegsherren zu deren Zufriedenheit jederzeit und gerne bedienen können.

Walter Bühler | Fr., 20. Januar 2023 - 18:49

Das Bild zu Ihrem Artikel zeigt wohl ziemlich gut die gegenwärtige Realität im Bündnis.
-----------
Ramstein soll dem Vernehmen nach auf deutschem Boden liegen, obwohl dort Nuklear-Waffen lagern. Gibt es Maßnahmen zum Zivilschutz, etwa in Kaiserslautern?

Helmut W. Hoffmann | Fr., 20. Januar 2023 - 19:34

laßt die Briten liefern was sie wollen, ich bin absolut gegen die Lieferung solcher Waffen. Wenn Sie, Herr Maguier, die Ukraine auch außerhalb Ihrer journalistischen Arbeit, verteidigen wollen, dann fahren Sie dorthin, lassen Sie ein Gewehr geben und los geht's, aber dies ist nicht unser Krieg und meiner schon garnicht. Traurig, daß in einem Krieg Menschen sterben, vielleicht könnte der Herr Selenski einmal über eine Annäherung an Putin nachdenken, er wird die bis jetzt annektierten Gebiete niemals zurückbekommen.
Was ich auch nicht verstehe ist, daß es jetzt in diesem Deutschland jede Menge Rambos gibt, die meisten wohl auf politischer und journalistischer Ebene - wo es doch mal geheißen hat: Nie wieder Krieg. Diese Auseinandersetzung muß auf diplomatischem Wege beendet werden, egal wer der Agressor war oder wer immer die Ukraine mit dem Minsker Abkommen hochgerüstet hat. Selenski ist für mich nichts mehr als ein Verbrecher am eigenen Volk und ein Paladin Amerikas.

Thomas Steffen | Fr., 20. Januar 2023 - 20:12

Warum liefern die Franzosen und Amerikaner keine Kampfpanzer und die Briten nur 14 (!) veraltete und keine moderne Panzer? Ganz einfach: der Einsatz würde mit einem Desaster enden und mit ihnen die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Modelle auf dem internationalen Markt massiv leiden.

Die westlichen Panzer sind zu schwer für die Rasputiza, Besatzungen und Teams für Instandhaltung und Wartung zu schlecht weil zu kurz ausgebildet. Auch wenn russische Modelle schwächer sind, dürften sie besser bedient werden, mobiler sein und es steht ihnen 125mm Munition ohne Ende zur Verfügung. Die Russen verfügen darüberhinaus über Kampfhubschrauber, jede Menge ATGM (auch über erbeutete Javelins und NLAW) sowie endphasengesteuerte Munition.

Wie der US Oberbefehlshaber Milley schon sagte: die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen und es sollten Verhandlungen beginnen.

Thomas Steffen | Fr., 20. Januar 2023 - 20:27

Für die Ukraine wäre es am sinnvollsten, wenn sie auf die weltweiten Beständen an T-72 und noch besser an T-80 zugreifen könnte und die entsprechenden Lieferländer westliche Muster bekämen.

Südkorea, Pakistan und Zypern verfügen über T-80. Malaysia und Kroatien verfügen über T-72-Derivate. Thailand verfügt über T-84. Marokko und Georgien haben T-72.

Alles in allem sind mehrere hundert T-80 und tausende T-72 weltweit verfügbar. Auch wenn sicher der Zustand hinterfragt werden muss und nicht jedes Land zu bereit wäre: eine besseren Option als völlig andersartige und inkompatible Systeme ist es allemal.

Berthold Dehn | Fr., 20. Januar 2023 - 20:30

Wie kann es sein, dass ein Land wie Deutschland, das seine Armee so heruntergewirtschaftet hat von seinen Partnern ständig aufgefordert wird "Führung zu übernehmen" ? - Es ist wohl gemeint Deutschland soll die Führung beim Bezahlen übernehmen und die anderen bestimmen wo es ansonsten lang geht.

Christa Wallau | Sa., 21. Januar 2023 - 11:49

Antwort auf von Berthold Dehn

Sie bringen es auf den Punkt: Die dumme "Melkkuh Deutschland", die ja schon die EU am Laufen hält, soll auch noch "Milch" geben u. als "Vorreiter" den Kopf hinhalten für einen Krieg, in dem es für die Deutschen n i c h t s zu gewinnen gibt bzw.v. Anfang zu gewinnen gab. Vielmehr zahlen wir jetzt schon den höchsten Preis dafür durch den Verlust des billigen Gases.
Alle anderen Länder - vor allem die USA - haben sich längst ausgerechnet, was sie nach einem Sieg der Ukraine an Macht- u. Geld-Optionen gewonnen haben werden. Die größten Kriegsgewinnler sind die USA bereits, da sie ihr teures Fracking-Gas endlich an den Mann bringen können. Deutschland aber soll sich damit zufrieden geben, seine "Freiheit" verteidigt zu haben - so ähnlich wie am Hindukusch, wo dies ja auch wunderbar gelungen ist.
Daß Scholz die perfiden Überlegungen seiner westlichen Kollegen offenbar durchschaut, rechne ich ihm hoch an, wenn ich auch sonst nichts von ihm halte.
Er kennt sich eben mit Hinterhältigkeit aus!

Walter Bühler | Sa., 21. Januar 2023 - 14:39

Antwort auf von Berthold Dehn

Versuch einer Antwort:

Die politische Eliten in den großen Kolonialmächten des 19. Jahrhunderts haben erstens gelernt, dass man innere Krisen und Bürgerkriege in fremden Ländern ausnutzen muss, um sie mit möglichst geringem Einsatz von Menschen, Material und Geld zu beherrschen. Es ist viel klüger, andere kämpfen zu lassen, als selbst zu kämpfen. Zweitens ist es besser, unvermeidbare kriegerische Auseinandersetzungen möglichst weit weg vom eigenen Territorium auszutragen.

Diese "westliche" Regierungskunst kann man vielleicht an den Opferzahlen der Kriege ablesen. In diesem Kontext ist es klug, in fremden Ländern innere Konflikte zu verstärken und Bürgerkriege anzuzetteln.

Wenn deutsche Politiker (wie 1902 der Kaiser in China) so dumm sind und sich durch Heldengetue "gegen die Hunnen" in den Vordergrund schieben, dann heißt es natürlich bereitwillig: "The Germans to the front!"

Hinterher können wir aber trotzdem sehr schnell wieder selbst die Rolle der "Hunnen" spielen.

Walter Bühler | Sa., 21. Januar 2023 - 15:19

Antwort auf von Berthold Dehn

Versuch einer Antwort:

Die politische Eliten in den großen Kolonialmächten des 19. Jahrhunderts haben erstens gelernt, dass man innere Krisen und Bürgerkriege in fremden Ländern ausnutzen muss, um sie mit möglichst geringem Einsatz von Menschen, Material und Geld zu beherrschen. Es ist viel klüger, andere kämpfen zu lassen, als selbst zu kämpfen. Zweitens ist es besser, unvermeidbare kriegerische Auseinandersetzungen möglichst weit weg vom eigenen Territorium auszutragen.

Diese "westliche" Regierungskunst kann man vielleicht an den Opferzahlen der Kriege ablesen. In diesem Kontext ist es klug, in fremden Ländern innere Konflikte zu verstärken und Bürgerkriege anzuzetteln.

Wenn deutsche Politiker (wie 1902 der Kaiser in China) so dumm sind und sich durch Heldengetue "gegen die Hunnen" in den Vordergrund schieben, dann heißt es natürlich bereitwillig: "The Germans to the front!"

Hinterher werden wir aber trotzdem sehr schnell wieder selbst die Rolle der "Hunnen" spielen müssen.

Bernd Windisch | Fr., 20. Januar 2023 - 21:55

Russland erobert, Deutschland wartet ab und prüft oder die Ukraine ist gegen eine tumbe Invasoren Armee außerordentlich erfolgreich oder wir haben einen Stellungskrieg in der Frostperiode wie es heute Morgen an gleicher Stelle zu lesen war.

Die amerikanische Regierung lehnt die Lieferung ihrer M1-Abrams-Kampfpanzer ab. Solange die Vereinigten Staaten oder ihre Verbündeten nicht angegriffen würden, werde man sich nicht direkt an dem Konflikt beteiligen – „weder durch die Entsendung amerikanischer Truppen zum Kampf in die Ukraine noch durch Angriffe auf russische Truppen“. So Jo Biden zu Beginn des Konfliktes. Außerdem hält Biden fest: „Wir ermutigen oder befähigen die Ukraine nicht dazu, Schläge jenseits ihrer Grenze zu führen.“ Dies bedeutet, dass der Krieg nicht durch Waffen entschieden wird es sei denn die Russen gewinnen.

Was wir sehen ist nicht die Zögerlichkeit von Scholz sondern die des Westens der mit seinen halbherzigen Entscheidungen die Ukraine verbluten lässt. Teil 1

Bernd Windisch | Fr., 20. Januar 2023 - 22:15

Zitat FAZ vom 18.01.2023 : „Weil keine westlichen Soldaten in die Ukraine geschickt werden muss das ukrainische Personal im Ausland an den westlichen Waffen geschult werden. Und weil Biden verhindern will, dass Russland mit westlichen Waffen angegriffen wird, hat er zum Beispiel die Reichweite des gelieferten Mehrfachraketenwerfers HIMARS auf 80 Kilometer beschränkt, obwohl es Munition mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern gibt. Das bedeutet weniger Kampfkraft für die Ukraine. Offenbar herrscht in Washington in dieser Frage Misstrauen in die ukrainische Führung.“

Wenn der Wesen ernsthaft entschlossen wäre der Ukraine zum Erfolg zu verhelfen wären längst alle Waffen und die dazu benötigten Soldaten in der Ukraine. Ganz offensichtlich ist er das nicht oder noch nicht.

Deutschlands Anspruch auf Führung in einer bipolaren Welt mit Playern wie den USA, China, usw. ist grotesk. Olaf Scholz scheint dies zu wissen. Nur sehr schlecht informierte vermögen darin Zaudern zu erkennen.

Clara Schwarze | Fr., 20. Januar 2023 - 23:42

Diese wirklich flächendeckende Medienkampagne für Kampfpanzer und gegen „Scholz den Zauderer“ nervt einfach nur noch. Es ist nicht die Aufgabe der Medien, sich derart penetrant in die Außenpolitik einzumischen.
Wo die Kompetenz des Autors ist, sehe ich übrigens auch nicht.

Wilhelm Herbst | Sa., 21. Januar 2023 - 13:34

Antwort auf von Clara Schwarze

Sie fehlen. „Nicht in die Außenpolitik einmischen“ - Doch. Das ist Aufgabe der Presse.

In einer Demokratie ist es KEINESWEGS Aufgabe der Presse oder der Medien, sich in die Außenpolitik (oder überhaupt in die Politik!) einzumischen, Herr Herbst !!!.

Ihre eigentliche Aufgabe ist es vielmehr, so viele SACHLICHE Informationen über die Politik bereit zu stellen, dass alle Staatsbürger ihren demokratischen Pflichten nachkommen können.

Kein Journalist besitzt mehr politische Rechte als jeder andere Staatsbürger. Das gilt auch für das Recht auf Meinungsfreiheit. Auch dieses Recht gilt für alle, nicht nur für Journalisten und Berufspolitiker.

Demokratie heißt "Herrschaft des Volkes" und NICHT "Herrschaft der Journalisten und Parteifunktionäre" über das Volk.

Stefan Jarzombek | Sa., 21. Januar 2023 - 06:24

Schauen wir mal genauer hin. Was für Modelle liefern die Briten? Wer bildet die Fahrer und Grenadiere aus und glaubt die Nato wirklich so aus der Nummer herauszukommen ohne sich die Hände schmutzig zu machen?
Um verschiedene Standpunkte dem Putin klarzumachen, besonders den, dass es sich um ein künftigen EU Staat handelt den er angegriffen hat, sowie einen künftigen Natostaat obendrein, dazu bedarf es nicht nur Waffen für die Ukraine. Es müssten Nato und alle EU Staaten selbst mit Truppen und Kampfjets eingreifen um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Das liebe Freunde ist jedoch nicht möglich, da der Aggressor zufällig eine Atommacht ist.
Die Ukraine wird fallen, ob nun ein paar Panzer mehr oder weniger geliefert werden, es ist eine Frage der Zeit. Der zweite Weltkrieg wurde nur durch die Entschlossenheit aller gegen das deutsche Reich gewonnen und dazu gehörte auch jede Menge Blutzoll, Omaha Beach, die Schlacht in den Ardennen, 80 000 Tote Amerikaner. Will man nicht nochmal, oder?

aber nicht doch im Ernstfall schicken wir unsere Soldaten einschließlich der Sofakämpfer aus Politik, den Schreibstuben, Experten und Waffennarren wieder über die Ukraine nach Stalingrad. Diesmal klappts ganz ehrlich die Experten sind überzeugt. (Beitrag enthält Ironie).

"Die Ukraine wird fallen, ob nun ein paar Panzer mehr oder weniger geliefert werden, es ist eine Frage der Zeit." - Warum? Ganz einfach, weil es bei den Russen um alles geht und weil sie im Fall einer Generalmobilmachung über etliche 100.000e an weiteren Soldaten verfügen. Und sollte es Spitz auf Knopf kommen, werden sie taktische Atomgranaten verschießen. Dann ist Ende Gelände für die NATO und den heldenhaften Nazi Selenzkyj und seine Asowschen "Taliban". Das wissen die Amis sehr genau, die GrünRoten Khmer sind dafür etwas zu unterkomplex gestrickt. Man kann sich also vernünftiger Weise nur 2 Ausgänge wünschen:
1. Der Königsweg: Sofortige Verhandlungen und Stopp der Schlachterei! Krim und Donbas gehören zu Russland, die Ukraine wird ein neutraler Staat wie Österreich.
2. Die Russen erringen einen sehr baldigen überragenden Sieg und diktieren ihre Bedingungen.

Leider sind beide Alternativen für den eigentlichen Kriegsherrn im Westen unannehmbar (Selenskyj ist ja nur die Marionette).

Lisa Werle | Sa., 21. Januar 2023 - 09:20

Nichts anderes hört man von Selensky, und das in einem unverschämten Ton. Haben wir seit neuestem ein Protektorat für die Ukraine oder dürfen wir nur noch die willfährigen Vollstrecker von Selenskys Befehlen sein? Was fordert dieser Herr als nächstes? Deutsche Soldaten? Weil die ja deutsche Panzer bedienen müssen? Sollen die Briten ihre veralteten Panzer doch liefern und die USA ihre abgespeckten Waffensysteme. Es ist ohnehin ein US-Krieg. Schön weit weg vom eigenen Land, wie immer. Da kann man gut die große Klappe aufreißen. Im übrigen sterben auch Russen. Die jetzt teilweise als 'freigelasse Schwerverbrecher' zu bezeichnen, ist schändlich, Herr Marguier. Nur gut, dass wenigstens die Ukraine eine lupenreine Demokratie ist mit lupenreinen Menschen. Ich bin wahrlich kein Fan von Scholz. Aber hier liegt er völlig richtig. Das ist Verantwortung für unser Land und damit seine Aufgabe.

Jan Dutschmann | Sa., 21. Januar 2023 - 09:38

Unsere Buntewehr ist bereits zu Friedenszeiten unter idealsten Bedingungen überfordert die Panzerwaffe am laufen zu halten und dann soll das Material zum großen Showdown unter scharfen Beschuss die totale Überlegen beweisen. Ich denke Herr Scholz ist gut beraten mit unseren Attrappen hinter der Front zu bleiben denn mehr als eine im besten Fall selbstfahrende Zielscheibe geben die alten Raupenfahrzeuge nicht ab. https://www.stern.de/digital/technik/tuerkei-verliert-drei-leopard-2---…

Jens Böhme | Sa., 21. Januar 2023 - 10:36

... Deutschland schaut zu. Mit Ausnahme Jugoslawien 1999 ein politisches Merkmal Deutschlands seit 1945. Das kann man neutral gut finden, wie die Schweiz zwischen 1939 und 1945 so neutral war, dass es keine Kriegsflüchtlinge rein liess, um nicht parteiisch zu sein. Man darf sich des Eindrucks nicht verschliessen, dass Deutschland ein Interesse hat, den Überfall auf die Ukraine noch lange am Köcheln zu halten, weil Ausnahmezustände und Krisen Grundgesetz aushebelt und Transformation, Zeitenwende und Systemwechsel besser und schneller an demokratischen Strukturen vorbei umsetzbar werden.

Gabriele Bondzio | Sa., 21. Januar 2023 - 10:46

Bei diesem Thema wünsche ich DE auch keine Führungsstärke, vorsichtig agieren passt schon!

Was kommt nach den Forderungen nach Panzern,
haben sie auch schon darüber nachgedacht,
Herr Marguier?

Melnyk(derzeit Außenminister) fordert:
"Es ist immer noch nicht zu spät, wahres Leadership zu demonstrieren, um die Ukraine vorbehaltlos mit allen verfügbaren Waffen der Bundeswehr und deutschen Rüstungsindustrie zu stärken"

US-Generalstabschef Mark Milley glaube, dass auch dieser Krieg wie viele zuvor am Verhandlungstisch enden werde.
"Dies ist ein sehr, sehr blutiger Krieg. Und es gibt erhebliche Verluste auf beiden Seiten", sagte Milley.

Urban Will | Sa., 21. Januar 2023 - 10:47

welchen Gründen auch immer.
Es ist ihm anzulasten, dass er nicht die Wahrheit sagt, dass er um den Brei rumredet und sich und dieses Land blamiert.
Es besteht keine Verpflichtung, das eigene Land dem Risiko eines Krieges auszusetzen, indem man einem anderen hilft. So traurig, so wahr.
Selenskijs Auftritte und Aussagen finde ich langsam mehr als peinlich. Er benimmt sich wie ein Schulbube. Das soll nicht in Frage stellen, dass sein Land angegriffen wurde.
Aber ich bleibe dabei: Wer Entscheidungen trifft, und seien sie auch noch so berechtigt, der trägt die Verantwortung für die Folgen.
Ich lese immer wieder, Putin sei nicht zu Verhandlungen bereit. Genau diejenigen, die andere als "Putinversteher" verspotten, die für Verhandlungen und eine Ende dieses Gemetzels eintreten, scheinen genau zu wissen, was Putin denkt. Ich höre bei seinen martialischen Sprüchen eher Säbelgerassel. Verhandlungen können scheitern, aber man sollte es versuchen. Danach kann man immer noch weiter kämpfen.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 21. Januar 2023 - 11:07

AM Austin hat in seiner Rede kein Wort von Panzern gesagt. Es wird in den Msm teilweise behauptet, dass Scholz seine Zusage zur Lieferung von Leopard auch davon abhängig machen will, ob die USA bereit ist Sherman Panzer zu liefern. Im Focus las ich, dass Herr Pistorius gesagt haben soll, dass es bezüglich der Panzerlieferungen unterschiedliche Meinungen in der NATO bzw. EU geben soll. Einerseits soll alles abgestimmt sein, andererseits besteht die Einhelligkeit bei Panzern offenbar nicht. Dann lese ich wieder, dass die Panzer erst zum Ende 2023 vom Hersteller geliefert werden können. Was passiert bis dahin? Haben eigentlich nur die Russen Tote zu beklagen oder fallen auch Ukrainer? Wer kämpft dann eigentlich auf ukrainischer Seite, wenn es Soldaten und Mechaniker braucht, die im Ausland unterrichtet werden, um die Panzer fahren, warten und reparieren zu können? Und dann vor allem. Wer bezahlt das Ganze eigentlich? Und zwar nicht nur die deutschen Lieferungen, sondern auch die der USA?

Ein großer Teil der amerikanischen Militärhilfe wird über Neuauflage des historischen „Leih- und Pachtgesetz“ aus dem Jahr 1941 abgewickelt. Es ermöglichte Präsident Franklin D. Roosevelt, die britischen Streitkräfte im Kampf gegen Hitler auszurüsten – später auch die Sowjetunion und China (im Krieg gegen Japan).
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kongress-verabschiedet-lend…
Lediglich deutsche Waffen haben gratis zu sein. Die USA versorgt die Krisengebiete dieser Welt mit Waffen und Deutschland nimmt die Flüchtlinge auf. Dies scheint eine bewährte Arbeitsteilung zu sein.
Siehe Afghanistan. Die USA verlassen panisch das Krisengebiet und die deutschen flüchten kopflos hinterher finden aber ausreichend Zeit 26.000 Hilfskräfte mitzunehmen. Die USA haben ihre Hilfskräfte weitgehend in Drittländern untergebracht. Ob sie jemals die USA erreichen, ist ungewiss.
https://www.dw.com/de/warum-die-usa-afghanische-ortskräfte-i

Und jetzt, wo wir amerikanisches LNG bekommen, bezahlen wir auch indirekt die Waffen, die Amerika großzügig der UA überlässt. Pistorius lässt jetzt die Leo's zählen, was Lambrecht angeblich verboten hätte, meldet der Focus. Im Kommentarforum haben sich mehrere Foristen als ehem. BW-Angehörige offenbart und erklärt, was eigentlich jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch weiß. Bei der BW wird der tägliche Bestand von allem möglichen, Waffen bis hin zur Seife überprüft, erhoben und gemeldet. Natürlich weiß die BW tagesaktuell, was sie hat und was nicht und was davon einsatzfähig ist und was nicht. Und wer glaubt die veröffentlichten Zahlen stimmen, der ist schlicht weg geistig einfach strukturiert. Kein Land der Erde veröffentlicht die wirklichen Zahlen. Ein Forist beim Focus kommt auf die gleiche Frage, wie ich sie hier schon gestellt habe. Was weiß Putin, womit droht er gar Scholz, was den Kanzler bei der Panzerlieferung so zaudern lässt? Vielleicht was von CumEx oder Wirecard?

Hans Süßenguth-Großmann | Sa., 21. Januar 2023 - 11:16

Mir ist aufgestoßen , dass sie geschrieben haben ", es sich mit Russland nicht zu verscherzen, weil man ja auch nach dem Krieg irgendwie wieder „zusammenkommen“ müsse (warum eigentlich?)." Weil Russland eine Atommacht ist, weil ein neuer kalter oder heißer Krieg auf Dauer den Wohlstand endgültig ruiniert, weil die Ressourcen fehlen, wenn nicht bei uns, dann bei anderen, weil die Erde rund und einmalig ist. Es muss doch Frieden möglich sein. Und dazu muss man nicht HUrra patriotistisch für die Ukraine sein, sondern politischen Verstand einsetzen, den Olaf Scholz vermutlich hat, aber der Rest nicht mehr. Und bei den MSM fehlt er auch.

Klaus Funke | Sa., 21. Januar 2023 - 14:11

In vielen Komentare und in den Medien zeigt sich wiedereinmal die alte deutsche Hybris. "Mit deutschen Waffen wird die Wende im Ukrainekrieg erreicht." "Mit dem Leo siegt die Ukraine!" usw. usw. Zum Totlachen.
Denn dies ist eine historische Unwahrheit. Die deutschen Waffen, hochpräzise und excellent, taugen nicht für einen wirklichen Krieg. Im 2. Weltkrieg wurde das bewiesen. Und auch jetzt ist es wieder so. Die paar Panzer, egal ob Leopard oder Challengher oder Abrams werden den Krieg nicht entscheiden. Sie werden von den Russen zerstört wie alles andere westliche Kriegsgerät auch. Wer nicht die Lufthoheit hat, dem nützen die Panzer nichts. Man drehe es wie man will - die Russen werden den Waffengang gewinnen. Und die USA und der Westen haben wiedermal verloren. Selensky wird in die USA fliehen, wenn er es noch schafft. Nur wir Deutschen sind sie absoluten Looser, wir haben auf ganzer Linie versagt und verloren. Warum? Aus purer Dummheit und Vasallentreue.

Armin Latell | Sa., 21. Januar 2023 - 14:43

voll besetztes Berliner Sportstadion, ein Redner, A.M., ruft ins freudig erregte Publikum: „Wollt ihr den totalen, wirklich langen Krieg, mit dem ihr zwar nichts zu tun habt, bei dem ihr auch nichts gewinnen könnt, der, je länger er dauert, umso mehr Menschenleben kostet, einen Krieg, für den wir den Aggressor bestrafen, indem wir unsere eigene Wirtschaft zerstören, in dem unsere „Freunde“ unsere Infrastruktur zerstören, wir moderne Kampfpanzer liefern sollen, der Kriegsteilnehmer jenseits des Atlantiks aber nicht, wir seine Auslagen zu bezahlen haben, er uns dafür sagt, was wir zu tun und zu lassen haben und wir für immer in Feindschaft mit seinem bösen Feind, auf dessen Ressourcen er so gerne Zugriff hätte, leben sollen, wollt ihr das??“ Auch heute würden das wieder viele frenetisch bejubeln. Wo war die Unterstützung für den angegriffenen Irak, Libyen, Syrien, Afghanistan gegen den Aggressor? Uuuh, stimmt, das war ja was ganz anderes. Der war ja der Gute.

D. Bauß | Sa., 21. Januar 2023 - 15:47

Berlin und Paris haben in Europa versagt, weil beide das Minsker Abkommen mit unterschrieben haben und nichts zu dessen Umsetzung in europäischem Interesse beigetragen haben. Geostrategisch hat auch Russland berechtigte Sicherheitsinteressen. Darüber hat man sich lustig gemacht und immer weiter in der Ukraine gepiekst und Hoffnungen geweckt, bis es den Russen zuviel wurde. Ja, es wurde mit dem Angriff auf die Ukraine ein Verbrechen begangen, genau wie mit dem Angriff auf den Irak ebenfalls !!!
Mehrere 100000 junge Menschen könnten noch leben !

Ob wir jetzt Panzer liefern oder nicht ist nicht mehr die primäre Frage, sondern wie lange sich Russland eine konventionelle Kriegsführung leisten kann oder will. Nur Gutmenschen glauben an einen Sieg der Ukraine über eine Atommacht.
Nur zu, lasst uns Panzer liefern, dann geht es schneller. Der endgültige Gewinner und Nutznießer - sowie der Verlierer Europa - steht jetzt schon fest.

Christoph Kuhlmann | Sa., 21. Januar 2023 - 16:51

hat eine besondere Verantwortung. (Sagte ein Balte). Für den Frieden auf diesem Kontinent möchte ich hinzufügen. Wir sind dieser Verantwortung nicht gerecht geworden. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass Putin den Ruin seines Landes in Kauf nimmt, um die "Kleinrussen" heim ins Reich zu holen. In diesem Begriff kommt der widerwärtige Rassismus und Chauvinismus zum Ausdruck, der ihn treibt. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass Russland bereit ist 80% seiner Gasexporte aufzugeben, dass es bereit ist, sein Öl an die Asiaten zum Spottpreis abzugeben und auf die moderne Elektronik weitgehend zu verzichten. Wir haben dem Mann ein Minimum an Rationalität unterstellt. Das war der Fehler, der uns in die Katastrophe führen kann. Nun drohen seine Speichellecker mit der Vernichtung der Welt und finden in Deutschland Fürsprecher, die Verhandlungen fordern. Verhandeln worüber? Um die Existenz der Ukraine als demokratischer Rechtsstaat und die Demokratie in Europa und auch in Deutschland.

totaler Krieg, auf keinen Fall Verhandlungen? Für die "demokratische Ukraine"? Sie, Herr Kuhlmann, sind wahrlich ein Opfer dieser Informationspolitik.

... ein kleiner oder ein großer Deutscher sind.

Ihre dramatische Empörung ("In diesem Begriff [Kleinrussland] kommt der widerwärtige Rassismus und Chauvinismus zum Ausdruck, der ihn [Putin] treibt.") beruht aber auf primitiver Unkenntnis der Geschichte, und zwar der ostslawischen Länder.

Wikipedia: "Kleinrussland oder Kleine Rus ist ein historischer Name für Teile der südwestlichen Rus, hauptsächlich auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Seine Verwendung variierte im Laufe der Jahrhunderte. .... Kleine Rus bezeichnete die orthodoxen Eparchien auf dem Gebiet der Fürstentümer Galizien-Wolhynien und Turow-Pinsk. Alle anderen Eparchien, inklusive Kiew (!), Tschernigow, Smolensk, Nowgorod und Wladimir-Susdal zählten zur großen Rus. Mit dem Ende des Byzantinischen Reiches geriet diese Begrifflichkeit in Vergessenheit ...", aber nicht außer Gebrauch.

Bevor Sie sich nun über die Begriffe Rot-, Schwarz- und Weißrussland (Belarus) empören, lesen Sie besser in Wikipedia unter "Ruthenien" nach.

Peter Saulus | Sa., 21. Januar 2023 - 16:58

Mich wundert die Übereinstimmung der meisten deutschen Chef-Kommentatoren, schwere Waffen und auch den Leo2 an die Ukraine zu liefern. Als würde Selensky hochdotierte Anzeigen in den Blättern schalten? Es erinnert an die schon von Noam Chomsky während des Vietnamkrieges beschriebene Verbrüderung von Leitmedien und amerikanischen Vorgaben des Pentagon. Fortgesetzt in allen folgenden "Kriegen zur Förderung der Demokratie". Erstaunlicherweise waren es gerade einige der intellektuellen (vielleicht auch pseudointellektuellen) Eliten, die den entsprechenden Zunder geliefert haben. Nachdem ich gerade das Buch "Perspektiven nach dem Ukrainekrieg" von Rümelin, Vad u.w. gelesen habe finde ich keinen Fehler in deren Argumentation, andere Wege zur Lösung dieses Konfliktes zu suchen und zu finden. Daneben bin ich auch überzeugt, dass niemand der östlichen Leo2-Treiber-Staaten uns in einem ähnlichen Konflikt derart beherzt beistehen würde. Traurig befürchte ich da eher klammheimliche Schadensfreude.

Gerhard Fiedler | Sa., 21. Januar 2023 - 18:47

In den Ukrainekrieg der USA gegen Russland darf Deutschland sich auf keinen Fall hineinziehen lassen. Mit der Aufnahme von Flüchtlingen leistet Deutschland seinen Beitrag. Ein zerstörtes, radioaktiv verseuchtes Land und ein großes Sterben muss von Deutschland aus Solidarität gegenüber einem fremden Land nicht in Kauf genommen werden. Doch dieses Risiko besteht durchaus, wenn es sich durch Waffen- und Panzerlieferungen zum Kriegsteilnehmer und bevorzugten Angriffsziel macht. Wer diese Gefahr leugnet, soll sich in der Ukraine in Kampfpanzer setzen und kämpfen.
Und wenn die deutsche Regierung den Forderungen der USA folgen will, hat sie ihr Volk diesbezüglich vorher zu befragen. Die Frage dazu dürfte ihr nicht schwer fallen. Sie lautet wie einst: "Wollt Ihr den totalen Krieg?" Doch diesmal, durch Schaden klug geworden, sagt Deutschland nein. Hoffentlich!

Klaus Funke | So., 22. Januar 2023 - 11:27

der will den Atomkrieg/Weltkrieg. Wohl bekomm´s Frau Strack-Zimmermann etc. - auch Sie werden nicht davonkommen. Ich kann nicht verstehen wie dumm man sein kann. Gegen eine Atommacht, noch dazu die stärkste dieser Welt, kann ein konventioneller Krieg nicht gewonnen werden. Ist das so schwer zu verstehen? Russland wird niemals aufgeben. Sie kennen die russische Geschichte nicht. Was sollen die paar Panzer? Noch dazu deutsche Präzisionswaffen? Die in noch keinem Krieg entscheidend waren. Wer weiß von der sog. "Hiltlersäge"?? Das beste schwere MG der Welt. Im Gefecht untauglich. Die High-Tec-Panzer Leo II werden als Ruinen herumstehen, weil irgendein Chip nicht funktioniert. Der derzeitige Run auf diese Panzer ist reine Propaganda, um Deutschland in den Krieg hineinzuziehen. Das ist der Hintersinn. Ein ganzes Volk wird geopfert für eine korrupte Clique von Kriegsverbrechern. Viel Spaß! Und Danke USA für unsere Vernichtung!!

Klaus Funke | So., 22. Januar 2023 - 11:28

der will den Atomkrieg/Weltkrieg. Wohl bekomm´s Frau Strack-Zimmermann etc. - auch Sie werden nicht davonkommen. Ich kann nicht verstehen wie dumm man sein kann. Gegen eine Atommacht, noch dazu die stärkste dieser Welt, kann ein konventioneller Krieg nicht gewonnen werden. Ist das so schwer zu verstehen? Russland wird niemals aufgeben. Sie kennen die russische Geschichte nicht. Was sollen die paar Panzer? Noch dazu deutsche Präzisionswaffen? Die in noch keinem Krieg entscheidend waren. Wer weiß von der sog. "Hiltlersäge"?? Das beste schwere MG der Welt. Im Gefecht untauglich. Die High-Tec-Panzer Leo II werden als Ruinen herumstehen, weil irgendein Chip nicht funktioniert. Der derzeitige Run auf diese Panzer ist reine Propaganda, um Deutschland in den Krieg hineinzuziehen. Das ist der Hintersinn. Ein ganzes Volk wird geopfert für eine korrupte Clique von Kriegsverbrechern. Viel Spaß! Und Danke USA für unsere Vernichtung!!

Gerhard Lenz | So., 22. Januar 2023 - 13:25

wird sich auch eine Bundesregierung nicht verweigern können.
Putin hat die Ukraine überfallen, sein Ziel ist nichts anderes, als ein ganzes Land seinem Großmachtwahn unterzuordnen. Zu glauben, man könne mit den Ukrainern ein wenig mitfühlen, sie ein wenig bedauern, aber sich zurückhalten und Putin ansonsten schalten und walten lassen, wie man möchte, ist naiv. Appeasement hatte bereits Hitler einen Freifahrtssschein zum Überfall auf die Nachbarn - und damit verbunden - Massenmord verschafft, passives Zuschauen bei Putins Aggressionen wird zu ähnlich katastrophalen Ergebnissen führen. Denn Putin kann gar nicht mehr zurück: Er muss gewinnen, alles andere wäre ja eine Schwäche, die in seiner Selbstdarstellung natürlich keinen Platz hat.

Und schließlich muss er doch - so glauben ja auch etliche von Putin-Begeisterung förmlich besoffene Foristen - sein Volk vor dem bösartigen Westen und besonders den USA verteidigen. Die sind ja angeblich noch immer Deutschlands Feinde.

Unglaublich...

... das lässt sich nur schwer feststellen.

Aber wenn der Alkohol (z. B. Wodka) allmählich aus der Birne weicht, dann könnte man versuchen, die allzu flotte Gleichung "Putin=Hitler" einer mehr nüchternen Betrachtung zu unterziehen - falls man denn an der Wahrheit und nicht an der historischen Rehabilitierung Hitlers interessiert sein sollte. Diese primitive Gleichung bedeutet nämlich ja auch, dass Hitler nun wirklich nicht schlimmer war als Putin jetzt ist. Das würde die Nazis unter uns aber freuen!

Aber was solls, Herr Lenz: vielleicht unterliegt der (russische) Wodka sowieso schon längst dem europäischen Embargo, und daher beglücken sich Wodka-Trinker (zu denen ich nicht gehöre) inzwischen mit polnischem, ukrainischem oder deutschem Wodka. Jedenfalls: Sa sdorówje!

Bernd Windisch | So., 22. Januar 2023 - 13:55

Lieber Herr Lenz,

lesen bildet. Alexander Marguier hat in einem sehr umfangreichen Kommentar viele Fassetten des Konfliktes angesprochen. Lediglich Sie und Herr Hügle führen noch die Diskussion auf dem Stand von vor einem 3/4 Jahr.

Die USA und auch Olaf Scholz teilen Ihre Grundauffassung zu 100 %, dennoch liefern sie nicht alle Waffen. Warum wohl?

Sie, als ausgewiesener Putin – Experte haben die Psyche dieses Menschen (Schlächter, Pudolf oder Psychopath) derart oft und über viele Monate immer gleich sehr dezidiert erklärt, so dass ich Putin bereits besser als mich selbst zu kennen glaube. Wäre es jetzt nicht langsam Zeit sich dem Status Quo anzunähern?

Die Zeiten der Generalisten (bloß keine Details) ist vorbei. Wir stehen mitten in einem Konflikt, von dem niemand mehr weiß, wie und wo er endet. Abgedroschene Fragen aus dem längst abgeschafften Prüfungsausschüssen für Gewissensfragen ehemaliger Kreiswehrersatzämter helfen aktuell nicht weiter.

Klaus Funke | So., 22. Januar 2023 - 15:25

In meiner Nachbarschaft wohnt eine ukrainische Familie. Sie leben hier schon über zehn Jahre. Wir kommen gut miteinander aus. Ich fragte sie zum Krieg in ihrer Heimat, weil ich Journalisten und Politikern nichts mehr glauben kann. Sie sagte, und ich versuche das hier im Wortlaut widerzugeben: "Mir blutet Herz, wenn ich an den Krieg bei mir zu Hause denke. Aber ich glaube, die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen können. Das mir unmöglich. Alles kaputt. Keine Männer mehr. Selensky ist zu trauen nicht. Er wird in USA fliehen. Und unser Ukrainia wird aussehen wie euer Dresden nach Bombenangriff von 1945. Ich habe nicht so viel Tränen wie ich weinen möchte...

Hans Schäfer | So., 22. Januar 2023 - 16:30

Was sind Sie nur für ein Mensch.
Ich gebe Ihnen gerne Nachhilfeunterricht in Benehmen. Danach sind Sie in der Lage ohne Hass hier im Forum mit zu diskutieren und Meinungen anderer zu respektieren.
Eines steht für mich fest, glücklich können Sie nicht sein. Ich vermute, Ihre Familie ist schon stiften gegangen!