Alles wie immer oder Panikmache? Wetterkarte der Tagesschau am 29. Juli 2022 / ARD

Meinungsmanipulation - Heißer Herbst bei den Öffentlich-Rechtlichen

Während die ehemalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger mit einem Meisterstück in Schuldumkehr glänzt, liefern die ARD-Faktenfinder Fakten, die ideologisch gefärbt sind, sogar beim Wetter.

Bernd Stegemann

Autoreninfo

Bernd Stegemann ist Dramaturg und Professor an der Hochschule für Schauspiel (HfS) Ernst Busch. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen von ihm das Buch „Die Öffentlichkeit und ihre Feinde“ bei Klett-Cotta und „Wutkultur“ bei Theater der Zeit (August 2021).

So erreichen Sie Bernd Stegemann:

Das Schuldbekenntnis ist aus der Mode geraten. Dabei ist die Bereitschaft, über die eigenen Fehler Rechenschaft abzulegen, ein wichtiger Maßstab für den Grad der Zivilisation. Ein Mensch, der keine Fehler zugibt, kann nichts lernen. Und in einer Gesellschaft, in der niemand zu seinen Fehlern steht, herrschen Täuschung und Argwohn.

Etwas wehmütig blickt man auf die Bereitschaft von Politikern vergangener Tage, die für Fehler auch die Verantwortung übernommen haben und zurückgetreten sind. In der deutschen Geschichte ist hier vor allem der Rücktritt von Willy Brandt in Erinnerung. Er übernahm damit die Verantwortung, dass ein DDR-Spion sich bis in sein nächstes Umfeld vorarbeiten konnte. Ob Gerhard Schröder oder Angela Merkel in einem vergleichbaren Fall wohl ihren Rücktritt angeboten hätten?

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Joachim Baumeister | So, 11. September 2022 - 13:19

Ich bin absolut ein Anhäger der ÖRR, weil unsere Medienwelt nicht im schlichten, oft primitiven von der Werbewirtschaft finanzierten Unterhaltungsbrei untergehen darf. Aber die Arroganz mit der die ÖRR ihre deutlich links-grüne Ideologie oft aussenden, einschließelich des unsäglichen Gendersprechs, macht mich wütend. Die Damen und Herren in den Redaktionen werden von uns mit unseren Gebühren bezahlt und sind versplichtet, die politische Bandbreite unserer Gesellschaft ohne ständig ihre Meinung zu präsentieren, abzubilden. Sie sind quasi unsere Angestellten. Aber das scheint die Ideologen in den Sendeanstanlten nicht zu stören. Im Gegenteil. Da muss etwas ändernd geschehen!

Dorothee Sehrt-Irrek | So, 11. September 2022 - 13:22

Herr Stegemann und in bezug auf die Beurteilung der Journalisten würde ich mich gerne Ihrer Meinung anvertrauen.
Obwohl ich mittlerweile nur noch den Wetterkanal von Herrn Kai Zorn auf Youtube konsumiere, weil ich mit den Bewertungen des Wetters als evtl. Klima durch andere nicht immer übereinstimmen kann, möchte ich Ihnen dennoch annhand der Wetterkarten den Umschlag von Quantität in Qualität erläutern, mit allem Respekt.
Früher waren Temperaturen über 30 Grad die Ausnahme, d.h. die grüne Grundierung m.E. angezeigt.
Dem ist heute m.E. nicht mehr so, will sagen die 30 Grad sind die neue Normalität. Das rechtfertigt womöglich den Wechsel von Grün zu Rot, müßte aber erklärt und nicht verschleiert oder nur konstatiert werden.
Ich bezweifle nicht den derzeitigen Klimawandel, glaube aber nicht unbedingt daran, dass dies hauptsächlich menschengemacht sei und wenn auch, dann sehr viel breiter und weiter zurück. z.B. Abholzung im Mittelmeerraum incl. Afrika etc. und unzureichende Aufforstung..

E.Paul | So, 11. September 2022 - 13:24

Ich fürchte nur, dass viele Menschen ihre "Alltagsintelligenz" entweder vergessen haben oder diese nie hatten. Es ist einfach bequem die vorgegeben Phrasen z.B. der Tagesschau, Talksendungen etc. und die Argumente der Faktenfinder und die Diffamierung Andersdenkender durch "Comedy" blind zu übernehmen.

Für alle die diese politische Manipulation in den mit Zwangsbeiträgen finanzierten Staatsfernsehen (vergleichbar mit Russland, China etc.) nicht mehr hinnehmen möchten, kann ich nur

leuchtturmARD.de

empfehlen und damit die Zahlung einzustellen.

Ernst-Günther Konrad | So, 11. September 2022 - 13:35

Nicht nur der Auflage wegen werden solche Nachrichten in den Bereich der Hysterie transportiert. Es ist ein gängiges Mittel mit Panik und Angst Hysterie zu erzeugen und den Menschen zu suggerieren, das wir ständig vor der Apokalypse wegen dem Klimawandel, Corona, Gasmangel, Inflation, rechte Gefahr usw. in Panik verfallen müssen. Ein hilfreiches Werkzeug der totalitären ideologischen Einpeitscher, Widerstand und sachlich ruhiges Nachdenken und Bewerten zu verhindern. Wir sollen geistig ständig auf der Flucht sein vor irgendwem und vor irgendetwas. Hat doch inzwischen gut funktioniert. Viele tragen noch Maske und beten die Klimajünger immerhin noch mit 21% lt. Umfragen an. Und was die Faktenchecker anbetrifft. Wer sind die und wer beauftragt die? Wir haben hier auch zwei Faktenchecker im Forum. Die verlinken einfach zu Artikeln der Msm und fertig ist die Wahrheit, auch wenn darin sich ihre Behauptung nicht wiederfindet oder gar nichts zum Thema steht. Egal. Die anderen haben unrecht.

Hans Jürgen Wienroth | So, 11. September 2022 - 13:46

Frau Schlesinger sagt also, alle angeprangerten „Verfehlungen“ waren also im Rahmen des Erlaubten. Wenn sich Energiekonzerne im Rahmen der Regeln und Gesetze die Taschen vollstecken und riesige Gewinne machen ist das verwerflich oder unmoralisch, aber nicht strafbar.
Die Wettervorhersage hat sich zwischen 2002 und 2022 noch in einem anderen Punkt verändert: Früher war diese überwiegend zutreffend, heute wird das Wetter bereits am nächsten Morgen anders prognostiziert. Wo gestern Sonne war, ist heute Unwetter, die Vorhersage stimmt nur für wenige Stunden. Woran liegt das, hat sich das Wetter anders entwickelt als die Modelle?
Nun zur Wahrheit, Fakten niemals in Rücksicht auf politische Meinungen zu verwenden oder zu verschweigen. Dann könnte nahezu der gesamte ÖRR schließen. Wer sich breit informiert und, wie der Autor fordert, sich seiner Alltagsintelligenz bedient, der findet Widersprüche am laufenden Band, der muss sich seine eigene Meinung bilden und wird damit zum Verschwörer.

Bernd Windisch | So, 11. September 2022 - 14:16

Respekt lieber Herr Stegemann für diesen mutigen Artikel. In Abwandlung eines Werbespruchs der „Jungen Welt“ könnte man sagen die Faktenfinder der ARD lügen wie gedruckt, der Cicero druckt heute, was sie lügen. Es fällt auf, dass ähnliche Artikel in den übrigen Lei(d)medien nicht oder kaum zu finden sind. Man muss schon den Cicero oder „das neue Westfernsehen“ NZZ abonnieren, um die mühsam bewahrte Alltagsintelligenz nicht vom ÖRR-Elend nachhaltig beleidigen zu lassen. Zu viele haben sich anscheinend bereits dumm geglotzt. Anders ist die aktuelle Lethargie der Deutschen im Angesicht ihres grassierenden Niedergangs nicht zu erklären.

Gabriele Bondzio | Mo, 12. September 2022 - 08:42

In reply to by Bernd Windisch

Was sollen sie auch machen, wenn die Natur nicht mitspielt bei ihren Neurosen.

So werden halt Fakten zu Fake (beide Wörten gleichen sich doch stark). Und wenn man(n)/frau sie täglich dem Michel einhämmert...geglaubt.

Im Übrigen "Entgegen des bisherigen Trends – Arktisches Eis wächst um sieben Gigatonnen an einem Tag" (Polar Portals) ...und das im arktischen Sommer.
Passt irgendwie nicht zum Abschmelzen der Pole.

Linda Martin | So, 11. September 2022 - 14:20

Beim RBB liegen die Probleme ganz sicher nicht nur in der Chefetage. rbb24 zeigte gestern auf Instagram einen Videobeitrag, in dem von einer Mahnwache für den beim CSD in Münster getöteten Mann berichtet wird. U.a. erzählen auch mehrere Transleute von eigenen Gewalterfahrungen. Der Bezirksbürgermeister will "öffentlich ein Zeichen setzen" gegen "transfeindliche und homophobe Angriffe und Vorkommnisse". Es wird eine "härtere Bestrafung" gefordert. Der RBB schafft es tatsächlich, in dem knapp zwei Minuten dauernden Film nicht einmal andeutungsweise zu erwähnen, daß es sich bei dem (mutmaßlichen) Täter von Münster um einen muslimischen Schwulenhasser aus Tschetschenien handelt. Soviel Manipulation macht mich fassungslos und zornig zugleich! Diese Art der Berichterstattung erinnert mich übrigens sehr stark an die vermeintliche "Hetzjagden" von Chemnitz vor vier Jahren.

Ronald Lehmann | So, 11. September 2022 - 14:23

Und dies damals wie heute.

Frühling, Sommer, Herbst, Winter & zu DDR-Zeit die bösen Kapitalisten.

Nur heutzutage sind es nicht mehr die bösen Kapitalisten
(weil sie heutzutage oft/ meist die Geldgeber, Sponsoren & Berater/Lobbyisten sind mit großen Einfluss auf die Karriere & den Geldbeutel),
sondern werden als Rechte, Verschwörungstheoretiker, Idioten, AFD & ihre Wähler oder als Putinversteher deklariert & gekennzeichnet, um dann abgestempelt zu werden.

Aus diesem Grunde, der Gleichgülitigkeit & Interessenlosigkeit sind die meisten Untertanen
(& sie werden es auch zukünftig bleiben, egal was passiert)
im Energiespar-Modus & werden die ÖR-Ergüsse der Medien weiterhin wie die blaue Pille ohne ein "Wenn & Aber" einnehmen wie die Junkie ihre Drogen, um so als Marionetten der Puppenspieler zu funktionieren.

Ingo Frank | So, 11. September 2022 - 14:29

seinen Fehlern steht, herrscht Täuschung & Argwohn“
Und die Frage ob Schröder zu seinen Fehlern gestanden hätte, sage ich ja. Wer innerparteilich ohne Rücksicht auf Machterhaltung die Agenda 2010 durchgedrückt hat die richtig war + ist, wer so denkt, der gibt auch Fehler zu. Im krassen Gegensatz dazu Merkel. Für sie galt es um ihre eigene Machterhaltung. Das Land & ihre Partei interessierte sie nicht, geschweige das Wahlvolk. Und wer von sich sagt, sie wüßte nicht was sie hätte anders machen sollen ….. das spricht für sich Bände und beantwortet ihre Frage vollumfänglich H. Professor. Und ein jüngstes Beispiel gefällig: Habeck bie Maischberger. dem sogar ein Ökonomen mit Beispiel Hotels zu Bäckern beigesprungen ist. Der Herr scheint noch ein wenig weltfremder, um es höflich auszudrücken, als Habeck zu sein. Und das Ganze vertieft ganz nebenbei immer weiter die Gräben i. d. derzeitigen Gesellschaft. Und das ist kein Wunder bei den ganzen Schwachmatikern!
Mit freundlichen Gruß aus der Er

Markus Michaelis | So, 11. September 2022 - 14:46

ändert das nichts. Zu einem wichtigen Thema wurde das Design vom ÖRR eben so ausgewählt und in diese Richtung angepasst.

Das ist auch ok, wenn man es als das sieht was es ist: eine Designwahl, die durchaus eine politische Haltung ausdrückt. Solange der ÖRR auch signalisiert, dass es zu vielen Fragen viele politische Standpunkte gibt, ist das ok.

Manfred Bühring | So, 11. September 2022 - 15:01

Die Zwangsfinanzierung des ÖRR muss ohne Wenn und Aber abgeschafft werden, weil dieser seinem Auftrag der neutralen Welterklärung schon lange nicht mehr nachkommt. Dieser Selbstbedienungsladen ist für eine Demokratie unwürdig! Punkt!

Martin Falter | So, 11. September 2022 - 15:05

der ÖRR nicht mehr zur Korrektur fähig.

Dazu ist das System aus politischer und finanzieller Hinsicht schon viel zu Abhängig von der Politik.

Die hat aber kein Interesse daran etwas zu ändern.

Also schauen immer weniger Leute ÖRR, aber das Geld fließt weiter Dank Gebührenordnung.

Es fehlt der Hebel was zu ändern und wo kein Wettbewerb, da keine Bewegung.

Georg Chiste | So, 11. September 2022 - 15:11

Schlesingers Ziel war es, auf Kosten anderer zu leben und das versucht sie nun durch eine Schuldumkehr zu verschleiern.

Günter Johannsen | So, 11. September 2022 - 15:16

Vor ca. 20 Jahren habe ich noch gern und regelmäßig Tagesschau konsumiert, weil man unparteiisch und doch gut informiert wurde. Heute ist es wie im Staatsfernsehen der DDR. Ich habe zunehmend das Gefühl, ich soll erzogen werden. Hält man die Menschen in unserem Land für do dumm, dass sie das nicht merken?
Volkspädagogik passiert immer dort, wo man dem Volk vieles verheimlichen bzw. am Volk vorbei regieren will. Man muss mithilfe der Sprache die Menschen lenken. Das ist üblich in Diktaturen. Bei ARD und ZDF greift das jetzt - wie seinerzeit in DDR-TV - auf die Tatorte und andere Unterhaltungssendungen über. Unterschwellig (aber aufdringlich) zeigt man uns im Background Aufkleber wie "Fack AfD (FCK AfD)" oder "Gegen Rechts" (muss eigentlich Gegen Rechtsextrem heißen!). Das soll im Unterbewusstsein wirken. Suggestiv wurden in vielen Diktaturen die Menschen manipuliert. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Aber: Der Souverän ist das Volk und wird es bleiben! Da hilf auch kein Betrug!

Jens Böhme | So, 11. September 2022 - 15:59

Die Ernte 2022 war wie jedes Jahr ausreichend und auskömmlich. Trotzdem muss das Bundeslandwirtschaftsministerium die gute Ernte wegen angeblicher Trockenheit schwarzmalen. Mittlerweile ist die Landwirtschaft so weit, dass z.B. der Weizen eine viel kürzere Reifezeit und geringere Halmgröße bei gleichbleibendem Fruchtstand hat, als früher. Während also der Fortschritt voran kommt, dümpelt der Journalismus hinterher, denn von solch Politikern derzeit kann ich keine ideologiefreien Informationen erhalten.

Gabriele Bondzio | So, 11. September 2022 - 20:49

In reply to by Jens Böhme

Auch im Garten.
Hatte sogar überreichlich Obst an den Bäumen und Beeren an den Sträuchern.

Aber Angstneurosen müssen am Leben gehalten werden.
Die "bedrohlich-tiefrote Wetterkarte" ist nur ein Mittel zum Zweck.

"Die Inferiorität aller Arten von Ängsten zeigt sich allein schon darin, daß sich glänzende Geschäfte mit ihnen machen lassen."
© Peter Rudl

Gisela Fimiani | So, 11. September 2022 - 17:13

Die wichtigste Frage muß meines Erachtens lauten: Wessen bedarf der Mensch, der Schuld eingestehen und sich verantwortlich fühlen kann? Er bedarf der Demut, der Bescheidenheit, einer gewissen Tugendhaftigkeit, die ihn sein menschliches Irren erkennen und eingestehen läßt. Kaum ein Begriff wird derzeit mehr strapaziert als der Begriff der „Werte“. Setzen aber die nicht-materiellen Werte menschliche Tugenden voraus, um zu „gelebten“ Werten zu werden? Allem voran ein Gewissen, das zu gewissenhaftem und verantwortungsbewußtem Handeln und Entscheiden führt. Statt dessen gewahren wir im polit-medialen Bereich und darüber hinaus, sich neo-feudal dünkende Narzissten, Egozentriker, arrogant-eitle Besserwisser, deren Feigheit, Einbildung, persönlicher Ehrgeiz und Vorteilsstreben Laster(haftigkeit) darstellen. Die „Werte“ dieser „Großmoralisten“ gelten immer nur für das gemeine Volk, das sich gefälligst demnächst „unterzuhaken“ hat, um den „Werten“ der Herrenreiter gerecht zu werden.

Hoch zu Ross dürfte das etwas schwierig werden mit dem "unterhaken"? Mehr Möglichkeiten sehe ich da eher in den Warteschlangen bei den Tafeln. Ich glaube fast, da geht es ehrlicher zu im Umgang mit Moral und Werten. Ansonsten empfehle ich Ihren Herrenreitern und Reiterinnen die Übertragung/Ausschnitt vom Modernen Fünfkampf bei Olympia 2020, wo man meinte Gold schon in der Tasche zu haben bis,.... ja bis das wild scheuende vierbeinige Reitgerät namens Pferd trotz Knute zu nichts mehr zu bewegen war. MfG

ja, die wichtigste Frage ist, wessen bedarf ein Mensch, um verantwortlich handeln zu können?

Der heutige Durchschnittspolitiker pocht auf seine Verantwortungsbereitschaft und Kompetenz, macht damit Wahlkampf und verspricht das Blaue vom Himmel herunter - bis das Geld fließt. Einmal im Amt gibt's nur noch eine Handlungsmaxime: das flotte Abschieben jeder Verantwortung auf andere.

In Wahrheit fühlen sich solche Politiker nur einer kleinen Gruppe von Menschen gegenüber verantwortlich - nämlich denjenigen aus ihren Netzwerken, die ihnen die Kandidatur und so den Posten verschafft haben. Nur von diesen Netzwerken haben sie ja etwas zu befürchten / zu erhoffen.

Vor Jahrhunderten sprach man von Simonie.

Im Bezirksamt Mitte von Berlin konnte man gerade moderne grüne Simonie erleben. Aber dieser Krebsschaden der Demokratie kann schnell seine Farben wechseln.

"'Die nicht-materiellen Werte setzen menschliche Tugenden voraus, um zu „gelebten“ Werten zu werden. Woher die Tugend nehmen?

Heidemarie Heim | So, 11. September 2022 - 18:09

Unsere gute alte Tagesschau als Lady in Red? Früher, 40 Jährchen jünger und 30 Kg leichter bediente ich mich kleidungstechnisch ebenfalls dieser Signalfarbe um meine Auftritte gern etwas dramatischer zu gestalten;).
Doch da gab es auch noch wie Sie ganz richtig anmerkten geehrter Herr Prof. Stegemann, Politiker und Menschen in gehobenen Positionen, die die Verantwortung für ihre persönlichen Fehlschläge, Verfehlungen bzw. für die in ihrem Resort begangenen übernahmen. Dies hatte auch noch mit so antiquierten Begriffen wie Ehre, Respekt den Geschädigten gegenüber, und den damaligen Moralvorstellungen zu tun? Heute gibt man das Opfer oder flüchtet sich, auch sehr tauglich in retrograde Amnesien. Und als ob das im Fall der ÖRR usw. nicht ärgerlich genug wäre, kommen diese m.E. nur sehr ungenügend ihrer Informationspflicht nach, die Bürger/innen inmitten der aktuellen Krisen bräuchten, wie "Was macht Politik praxistauglich/real! gegen exorbitante ALLEN das Genick brechende Energiepreise?"

Achim Koester | So, 11. September 2022 - 19:59

weiß, dass man eine Manipulation am wirksamsten direkt in das Unterbewusstsein injiziert, also am bewussten Denken vorbei. Das beherrschen die ÖRR so perfekt, man könnte fast von Gehirnwäsche sprechen.

Hans Süßenguth-Großmann | So, 11. September 2022 - 20:38

ist zunehmende Volkspädagogik im ÖRR auch neudeutsch "nudging" genannt. Die Journalisten werden zunehmend zu Agitatoren und ich fühle mich an die DDR erinnert, Maybritt Illner hat es noch in Leipzig studiert. Zur Frau Schlesinger fällt mir nur ein, man muss einfach aufpassen an der Spitze, damit nicht von hinten erdolcht wird. Sie ist vielleicht zu vielen auf den Füßen rumgetrampelt. Zu den Vorwürfen, man wird sehen wie hoch der Vergleich vor Gericht ausfällt, es wird aber Stillschweigen vereinbart.

Frieda Frey | Mo, 12. September 2022 - 16:07

Die übergriffige Manipulation der Medien, und insbesondere leider der öffentlich Rechtlichen, die es ja Dank der Finanzierung durch den Bürger gar nicht nötig hätten, betrifft mittlerweile sehr viele Bereiche. Ich selber finde das Prinzip des ÖRR richtig, aber unglücklicherweise wird der Job nicht mehr richtig gemacht - Ansichten und Behauptungen werden nicht hinterfragt, Kritiker ebenjener diffamiert. Ich habe keine bestimmten politischen Präferenzen, möchte aber gerne alle Seiten und Sachlagen kritisch beleuchtet sehen und nicht nur die, die nicht genehm sind.