Annalena Baerbock
Außenministerin Annalena Baerbock vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York /dpa

Annalena Baerbock in New York  - Undiplomatische Chefdiplomatin

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat die Leisetreterei ihres Vorgängers beendet, aber wohin führt der bisweilen undiplomatische Ton der Chefdiplomatin? Hart im Auftreten gegen China, Russland und die Türkei, aber bislang wenig Konkretes. Bei ihrem aktuellen Auftritt in New York bekennt sie sich zur nuklearen Abschreckung und wirbt zugleich für nukleare Abrüstung. Diese Widersprüche zwischen Realpolitik und Idealismus kann die Grünen-Politikerin nicht länger nur wegmoderieren. Es braucht mehr strategisches Agieren und nicht nur Reden.

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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In seinem jüngsten Buch „Staatskunst“ unterscheidet der fast 100-jährige frühere amerikanische Außenminister und aus Deutschland stammende Politikveteran Henry Kissinger zwei Politikertypen, den Propheten und den Staatsmann. Der eine geht von der Wahrheit aus, der andere von der Nützlichkeit. Natürlich müsse der Prophet den Realpolitiker verachten, schreibt Kissinger, denn dieser verrate angeblich universelle Prinzipien auf dem Altar der Opportunität. Und umgekehrt sei es nicht besser: Dem Staatsmann sei der Idealist suspekt, weil das Individuum zugunsten der Vision geopfert werden könne.  

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock ist gerade in Nordamerika unterwegs, zuvor war sie in Griechenland und der Türkei. Natürlich ist sie zunächst eine in der Wolle gefärbte Prophetin des Guten, doch scheint bei ihr eine Entwicklung im Gange zu sein in Richtung „Staatsfrau“ in Kissingers Sinne. Die Frage ist nur, wie schnell sie die Kurve kriegt – oder auch, ob sie diese überhaupt wirklich will.

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Annette Seliger | Di, 2. August 2022 - 15:43

..nicht nur wegen ihren rhetorischen Peinlichkeiten - diese Dame ist peinlich.
Früher waren deutsche Aussenminister geschätzt wegen ihrer Rolle als diplomatische Vermittler zwischen Konfliktparteien. Das ist alles ein paar Nummern zu gross für diese Dame. Sie hat ihren Lebenslauf gefälscht und ein Buch plagiiert, aber was Sie hat ist eine grosse Klappe.

Sie passt hier aber in eine Reihe mit Habeck und Özedemir.

Die Damen und Herren werden aber immer mehr mit der Realität konfrontiert und das moralisierende Gerede zieht nicht mehr.

Bärbock hatte gesagt man werde Russland ruinieren - nun denn! Ich denke, wenn der Krieg in der Ukraine vorbei ist, dann wird man bei den irgendwann stattfinden Gesprächen erinnert.

Derweil wandern die günstigen Energiepreise ab nach Asien (allen voran China) und unsere Industrie muss schauen wie sie zurecht kommt. Der Zappelstrom aus Wind und Solar hat Milliarden gekostet und jetzt steht der Kaiser Habeck ohne Kleider da..

Bettina Jung | Di, 2. August 2022 - 15:47

beides trifft m.M.n. auf Frau Baerbock nicht zu. Abgesehen davon, dass Sie Deutsche Interessen nicht vertritt, ist sie mehr als Missionarin unterwegs. Gerne simuliert sie Empathie, muss aber jede Floskel vom Blatt ablesen. Ich spreche Frau Baerbock den politischen Überblick ab. Von ihrem Redetalent mal ganz abgesehen, sind die Allgemeinplätze, die sie von sich gibt unerträglich und peinlich. Die Tatsache, dass Heiko Maas als AM keines Kommentares bedarf, macht es leider auch nicht besser. Frau Baerbock bezeichnet den Ukraine Krieg als Booster für die "Erneuerbaren Energien"- und kann ihre Freude kaum verbergen. Zugute halte ich ihr bestenfalls ihr angenehmes äußeres Erscheinungsbild.

Ernst-Günther Konrad | Di, 2. August 2022 - 16:06

hat mein ehem. Polizeipräsident gerne erwidert, wenn ihm jemand lautstark entgegen trat und Probleme sicher zurecht ansprach, aber sich zu Lösungsvorschlägen keine Gedanken gemacht hatte. Nun, sicher kommt es gut an bei den woken Wählern der GRÜNEN, wenn endlich mal jemand "denen" die Meinung gegeigt und Tacheles geredet hat. Ja, das mag natürlich jetzt einmal ordentlich positive Schlagzeilen in den links-grünen Medien hervorrufen. Nur, und das sprechen Sie aus meiner Sicht richtig an Herr Resing, welche Handlungsoptionen hat Deutschland denn, für den Fall, dass die kritisierten Herren nicht hören wollen.
Will sie denen die Ohren lang ziehen? Jedenfalls geht Diplomatie anders. Mir kommt es so vor, als wolle sie allen zeigen, dass sie Außenministerin kann, vorbildlich vom Zettel eine Rede in Englisch herunterlesen und medial posieren kann. Noch hat niemand so richtig reagiert auf ihre Plattitüden. Mal sehen, ob sie auch die Klaviatur der Diplomatie beherrscht, wenn die sich wehren.

Ich muss Ihnen zustimmen. Unsere „Chefdiplomatin“ zieht ihre „feminine und an Völker- und Menschenrechten ausgerichtete Politik ohne Rücksicht auf Verluste durch. Sie legt sich mit den großen Staaten dieser Welt an, stellt diese öffentlich an den Pranger und droht ihnen. Dabei hat sie kein Interesse daran, ob wir von denen abhängig sind. Sie klagt auf Anerkennung der Völkerrechte, als sei es ein für alle verbindliches Gesetzbuch, sie klagt vor der UNO an, als ob dieses Gremium eine Macht gegenüber den großen Ländern dieser Erde hätte.
Herr Resing hat recht, wenn er ihre Diplomatie in Zweifel zieht. Mir ist ein unsichtbarer Außenminister lieber als diese Frau, die sich wie ein Rüsseltier im Porzellanladen verhält, Freund wie Feind vor den Kopf stößt. Das wird sicher besser, wenn ihre femininen Landesvertreter dank der neuen Einstellungsrichtlinien uns in der Welt vertreten.
In jedem Fall wird sie Reiseweltmeisterin unter den Außenministern sein.

Gerhard Lenz | Di, 2. August 2022 - 16:39

sollte sich die deutsche Außenministerin also?

So wie ihre Vorgänger? Die noch mal schnell was erreicht haben?

Ich bin, bei allem nötigen Respekt, nicht unbedingt der Meinung, dass Frau Baerbock und ihre Partei zu Herrn Resings politischen Favouriten gehören - dazu ist die Sprache in seinen regelmässigen Kommentaren doch zu eindeutig. Frau Baerbock könnte auch im Alleingang "mal eben bloß die Welt retten", und sicher bekäme sie selbst dafür noch jede Menge Schelte.

Man sollte die Möglichkeiten deutscher Diplomatie nicht überschätzen. Selbst freundliches Händchenhalten mit Diktatoren wie Erdogan, Putin oder Assad werden diese Herrschaften nicht zu einer Änderung ihrer Politik bewegen. Insofern bin ich dankbar für eine Außenministerin, die nicht davor zurückschreckt, Kritik zu üben - auch wenn anschliessend ein paar Wirtschaftsbosse (oder stille Politsympathisanten, wie im Falle Putin oder Orben) Nachteile befürchten. Bislang macht Baerbock jedenfalls einen ausgesprochen guten Job.

Wir wissen es nicht. Unsere gesamte Voikswirtschaft scheint von der Lieferung einer Verdichterstation abzuhöngen. Angeblich fehlen Zollpapiere aus Russland. Was macht der deutsche Botschafter in Moskau, wenn der Tach lang ist? Was sagt er seiner Chefin? Was sagt seine Chefin ihm? Sind die Gründe vorgeschoben? Wenn ja, von wem? Von Putin oder von Baerbock?

Ab morgen gibt es nur noch 20% über NS1, dafür aber viel mehr über die Ukraine.

Wie dem auch sei, einen Niedergang der deutschen Wirtschaft wird die Ampel nicht überleben. Dann kommt es zu eine Not-Groko, ohne grün für lange Zeit.

Das Sterben der deutschen Wirtschaft geht m M nicht von heute auf morgen weil sie dem Sinn nach nicht stirbt, sondern aus D auswandern wird,und sich dort niederlassen, wo die Bedingungen schlicht weg besser sind. Und dieses Energiechaos ist bald nicht mehr zu ertragen. Und schon daraus sollten die Grünen aus jeglicher Regierungsverantwortung jetzt, und zukünftig ausgeschlossen werden und das auf Landes (Denunzierungsministerium NRW?) & Bundesebene. Dauer- Not- Groko ist nun auch nicht der Pakt, der die notwendigen Reformen in D realisiert. Sehe ich zumindest so.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Ingo Frank | Di, 2. August 2022 - 17:01

erinnert mich an die erste Begegnung mit einem „Wessi“- Vertreter. Thema Kauf einer Metallverformungsmaschine, mit am Tisch der zuständige Technologe. Die Beratung fand in meinem Baubudenähnlichem Büro statt. In Ehrfucht erstarrt lauschte ich den Ausführungen, bekam ein Schreibsett geschenkt aus dem mit Zahlenschloss besetzten Lederkoffer. Ebenso toll die Hochglanzprospekte. Nach dem die Einsatzmöglichkeiten klar waren kam ich ins Spiel und wollte von dem Herrn wissen: Anschluss in KW?Aufstellung auf Schwingungsisolatoren? Lasten die die Fundamentbemessung ermöglicht? Absauganlage erforderlich ? Und noch einige andere technische Details…….
An das nachfolgende Geeiere kann ich mich lachender weise heute noch erinnern.
Und nun, um den Bogen zu Fr. B. zu spannen. es reicht nicht viel, in einer affenartigen Geschwindigkeit zu reden, man muß auch etwas zu sagen haben. Aber vor allem müßte man wissen ü b e r was man redet. Und da hab ich meine Zweifel.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurte

Tomas Poth | Di, 2. August 2022 - 17:42

Nicht zu vergessen, so wie diese Frau ihren Werdegang mehrfach geschönt und wieder verändert hat, genauso volatil sabbelt sie in jedes bereitgestellte Mikrofone.
Diese Art Politiker sind nur noch zum fremdschämen. Sie sind Gewächse einer selbstzerstörerisch schreibenden rotgrün verseuchten Medienlandschaft. Das ist unser ganz speziell deutsches Problem!

Maria Arenz | Di, 2. August 2022 - 17:59

Es geht Baerbock ganz offensichtlich nur um Auftritte. Ergebnis in der Sache nicht erwartet und ihr eigentlich auch egal. Gleiches Trauerspiel heute übrigens der völlig idiotische Ausflug von Pelosi nachTaiwan. Die Dame kann aber nicht einmal Unerfahrenheit als Entschuldigung vorbringen. Zu Baerbocks nur für die Nummer von der ebenso "taffen" wie süßen kleinen Außenministerin ausgelegten "feministischen Außenpolitik" paßt auch die Meldung, daß sie die Einstellungskriterien für den diplomatischen Dienst entschärfen will. Examensanforderungen und vor allem Psycho-Tests lassen offenbar zu viele Frauen durchfallen. Irgendwo versteh ich sie aber schon. Jemand mit derart kümmerlichen akademischen Meriten muß sich sehr unwohl frühlen inmitten von all den als "arrogant" empfundenen Überfliegern, die bevorzgt vom Auswärtigen Dienst angezogen werden. Da braucht es schleuningst ein paar Dutzend Plappermäulchen von ihrem Kaliber, damit sie sich mehr nicht ganz so einsam fühlt.

Gabriele Bondzio | Di, 2. August 2022 - 18:06

des Guten, ..."...sind sie sich da sicher, werter Herr Resing?

In grüne Wolle will ich noch akzeptieren, ...aber des Guten...nein.
Bei Baerbock ist -kaum- zu hoffen, dass die moralische Haltung nicht den politischen Aktionsradius zu sehr verengt.
Vielleicht mal ausnahmsweise/vorübergehend.

Weil sie sich nie dauerhaft von der Ideologie ihrer Partei lösen könnte.

„Schlimmer als ein Wolf im Schafspelz ist ein Schaf im Wolfspelz.“
―Wieslaw Brudzinski

Sabine Lehmann | Di, 2. August 2022 - 18:21

Nun, ein Hosenanzug macht noch keinen Minister. Für mich ist Frau Baerbock exakt das geblieben was sie vor ihrer Amtsübernahme auch schon war:
ein freches, vorlautes Plappermäulchen, das zu viel, zu schnell und unqualifiziert daher redet. Sie ist weder diplomatisch, noch hat sie mit ihren undiplomatischen Plattitüden, Phrasen und Textbausteinen irgendetwas auch nur im Ansatz Innovatives beizutragen gewusst.
Ihre Texte liest sie vom Blatte, frei sprechen könnte sie; gut, dass sie es lässt, denn das wäre blamabel. Wer sich das mal zur Gemüte führen möchte, der sollte sich die Aufzeichnung einer kürzlich veröffentlichten Podiumsdiskussion mit ihr und zwei Journalistinnen des RND(u.a. Kristina Dunz) anschauen. Dort bekommt man die echte, authentische Baerbock zu hören, deren Talentfreiheit noch größer ist als zu befürchten war. Bei manchen unserer neuen Amtsträger fehlt es in ihrer "Laufbahn" eben nicht nur an Erreichtem, sie können auch nicht einmal unfallfrei etwas sinnvolles erzählen!

Werner Peters | Di, 2. August 2022 - 18:23

Diese Frau wird immer dreister. Nach ihrem diplomatisch verunglückten Türkei-Besuch jetzt großes Auftreten in den USA und Beschwörung der transatlantischen Zusammenarbeit. Die aber funktioniert nur, wenn D die 2% Verteidigung endlich macht. Das aber machen die Grünen nicht mit. Was soll dann all das Geschwätz der Außenministerin ?

Manfred Westphal | Di, 2. August 2022 - 18:34

trotz meiner vorhandenen Skepsis macht Frau Baerbock ihre Arbeit bisher gut. Ein paar deutlichere Worte, die noch im Ungefähren bleiben, sehe ich positiv. Auch die Veröffentlichungen des AAmt sind m. E. klarer und vor allem weniger geworden, als unter dem Appeaser Heiko Maas mit seinen vielen Freunden....

Das 'Ungefähre' war und ist doch ziemlich konkret.

So im Februar die Ankündigung: "Das wird Russland ruinieren."...: "Wir treffen das System Putin dort, wo es getroffen werden muss, eben nicht nur wirtschaftlich und finanziell, sondern in seinem Machtkern. Deshalb listen wir nicht nur Oligarchen, deshalb haben wir nicht nur bereits zahlreiche Abgeordnete gelistet, sondern wir listen jetzt auch den Staatspräsidenten, Herrn Putin. Und seinen Aussenminister Herrn Lawrow." ( Münchner Merkur vom 28.02.)

"Wir haben schmerzhaft in den letzten Monaten gelernt, dass aggressive Rhetorik zu gefährlichem Handeln führen kann" ...(Abendblatt vor 14 Stunden)

richtet Sie gerade die Warnung an China: .."dass die Weltgemeinschaft ein solches Verhalten nicht akzeptiert."

Baerbock i.d. Türkei: "Opposition lobt klare Kante" (Tagesspiegel)

All das spricht nicht fürs "Ungefähre".

Sie sind nicht allein. Viele Deutsche sind der Auffassung, dass Baerbock einen guten Job als Außenministerin macht.

https://www.hna.de/politik/umfrage-annalena-baerbock-robert-habeck-beli…

In diesem Forum sieht man das natürlich anders. Man verzeiht Baerbock nicht, dass sie eine klare Haltung gegenüber dem Kreml einnimmt - übrigens schon vor dem Überfall auf die Ukraine, weshalb sie im Wahlkampf zum bevorzugten Ziel russischer Desinformationskampagnen wurde:

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/fakenews-bundestagswahl-baer…

Seinen Unmut kompensiert man u.a. damit, dass man ihren Namen falsch schreibt oder sich an ihrer Kleidung abarbeitet, anstatt die zur Verfügung stehenden 1000 Zeichen für sachlich begründete Kritik zu nutzen.
Mein Highlight: wenn ausgerechnet Herr Konrad sich über vermeintlich mangelnde Englischkenntnisse echauffiert.
Genießen Sie die Show! Ich tue es auch.😊

Holger Hoffmann | Mi, 3. August 2022 - 23:09

In reply to by Kai Hügle

Herr Hügle: waren die geschönten Angaben im Lebenslauf (nennt man auch Hochstapelei) und ein komplett plagiiertes Buch (das inzwischen nicht mehr gedruckt wird) auch Teile der russischen Desinformationskampagne? Annalena Baerbock ist als oberste Diplomatin der Bundesrepublik Deutschkand nicht nur aufgrund ihrer (nicht durchschaubaren) Vita peinlich. Hosenanzug hin oder her, Sie hat das Niveau und das Wesen einer Oberstufen- Schülersprecherin, infantil, den Anforderungen des Amtes nicht gewachsen, kurzum: ungeeignet. Wir werden hart landen!

Christoph Kuhlmann | Di, 2. August 2022 - 23:11

sehr herzerfrischend. Das nützt sich in dieser krisengeschüttelten Zeit natürlich ab. Verglichen mit den Außenministern der Merkel Ära hebt sie sich allerdings sehr wohltuend ab. Sie sprich passabel englisch und muss nicht alles krampfhaft vom Blatt ablesen, sie vertritt die wertegeleitete Außenpolitik mit dem notwendigen Mindestmaß an Härte und wahrt so ihre Glaubwürdigkeit und sie hat das Glück mit einer amerikanischen Regierung konfrontiert zu sein, die im wesentlichen auf derselben Welle funkt. Man scheint aufeinander einzugehen und sich abzustimmen. Selbst bei den Nukes werden konträre Positionen umschifft. Aber gut, nach Merkel und Maas liegt die Latte auch nicht allzu hoch. Man weiß auch nicht wo Scholz so alles bremst.

Peter Sommerhalder | Di, 2. August 2022 - 23:31

immer wieder erstaunt woher Annalena Baerbock ihr Selbstvertrauen herholt. Denn eins ist ja klar: Annalena Baerbock kann nicht Diplomatie, aber irgendwie spielt das keine Rolle, jedenfalls solange die Medien mitspielen.

Befürchte einfach, dass das grosse Erwachen schon noch kommen wird...

Jon Doe | Mi, 3. August 2022 - 00:02

Es gibt ein schönes Churchill- Zitat: Ein wahrer Diplomat ist ein Mann (oder eine Frau), der (die) zweimal nachdenkt, bevor er (sie) nichts sagt.
Bei Annalena Baerbock klappt’s mit dem einmal Nachdenken mMn schon meistens nicht so gut.

Hermann Josef Stirken | Mi, 3. August 2022 - 08:23

Wenn jemand geschickt seine Worte wählt und verhandelt, dann sagt man auch, er oder sie ist "diplomatisch". "Diplomatie" bedeutet die "Kunst der Verhandlung". Wenn verschiedene Länder miteinander etwas beschließen wollen, müssen die Vertreter der Länder zuerst verhandeln. Wenn man sich diese Definition auf der Zunge zergehen lässt, ist AB diplomatisch? Ist es diplomatisch sich mit anderen Ländern anzulegen, wie die Welt titelt? Ich meine nicht. AB ist weder eloquent noch rethorisch erfahren. Keine Frage war ihr Vorgänger eine Leuchte, das bedeutet aber nicht, dass sie das Haus anstecken muss. Wir werden sehen, sprach der Blinde. Für den Zweck ist das jedenfalls nicht förderlich, da sie irgendwann den Stempel Pöbler verpasst bekommt und ihr Einfluss schwindet.

Urban Will | Mi, 3. August 2022 - 10:17

Maas noch zu übertrumpfen.
Sie überhaupt an den Äußerungen eines Henry Kissinger zu messen, war übertrieben.
Zugegeben, ich höre mir ihre Reden so gut wie nie an, das bereitet mir Schmerzen. Ich lese, was sie so von sich gibt.
Und wenn ich höre, sie wolle „feminine Außenpolitik“ machen, dann frage ich mich, was das denn sein soll.
Man denke nur, ein Genscher, Westerwelle oder gar Maas hätte gesagt, er wolle „maskuline“ Außenpolitik machen. Das Geschrei von Seiten der Weiblichkeit würde heute noch durch das Land hallen.
Ihre einzigen Triebkräfte scheinen Moral und Gefühl zu sein, sie ist auf dem außenpolitischen Parkett ein Trampel und ich bin mir sicher, östlich und südöstlich der Oder nimmt sie niemand ernst.
Sollte der Krieg einst vorbei sein und es darum gehen, die Beziehungen zu Russland wieder aufzubauen (was sie ja eh nicht möchte, forderte sie doch, R „für immer“ auszuschließen), dann braucht sie, sollte sie noch im Amt sein, da erst gar nicht hin.
Diese Frau ist eine Zumutung.

Albert Schultheis | Mi, 3. August 2022 - 20:30

Wir werde immer größer,
Jeden Tag ein Stück,
Wir werden immer größer,
Das ist ein Glück!

Große bleiben gleich groß
Oder schrumpeln ein.
Wir werden immer größer
Ganz von allein!