Heizkosten
Nicht nur die Heizkosten steigen ins Unermessliche / dpa

Deutschland in der Krise - Sehenden Auges in den Absturz

Keiner spricht präzise aus, welche verheerenden Auswirkungen Inflation und Energieknappheit bereits heute haben. Gerade größere Haushalte verlieren in kürzester Zeit rund ein Viertel ihrer Lebensgrundlage, Unternehmen müssen schließen. Dabei führt die aktuelle Energiepolitik die eigentliche Eskalation erst herbei.

Jan Schoenmakers

Autoreninfo

Jan Schoenmakers ist Gründer und Geschäftsführer der Analyse- und Beratungsfirma Hase & Igel, die sich darauf spezialisiert hat, mit Verhaltensdaten – von Google-Suchen über Social Media Gespräche bis zu Werbeausgaben – Entwicklungen in Markt und Gesellschaft zu bewerten. Nach seinem Studium der Medien- und Politikwissenschaft arbeitete der Statistikexperte lange Zeit als Kommunikationsmanager in der Energiewirtschaft.

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Wie soll man es nennen, wenn Menschen binnen kurzer Zeit mehr als 20 Prozent ihrer Lebensgrundlage verlieren? Ist es noch eine Krise oder schon eine Katastrophe? Welchen Namen man auch immer geben will – wir erleben gerade in Deutschland den wohl größten und breitesten Wohlstandsverlust, der sich seit der Hyperinflation vor 100 Jahren außerhalb der beiden Weltkriege ereignet hat.

Schnell wird sich nun Protest regen: Der Schlag ins Kontor, den Ukraine-Krieg, Russland-Sanktionen und Lieferkettenprobleme der Volkswirtschaft verpassen, sei voraussichtlich geringer als jener durch Corona oder Finanzkrise. Und das stimmt beim Blick aufs BIP oder Konjunkturindikatoren – noch. Doch waren die Auswirkungen auf ganz normale Haushalte und Unternehmen in der Breite nie so verheerend wie jetzt. Denn es geht nicht bloß um teureren Zugang zu Krediten oder vorübergehende Lockdowns mit staatlicher Entschädigung, es geht um beispiellose Preissteigerungen für die basalsten Ausgangs- und Versorgungsgüter – und, gerade für Unternehmen, zunehmend um deren Nichtverfügbarkeit.

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Gerhard Lenz | Mo, 4. Juli 2022 - 15:26

als Kommunikationsexperte in der Energiewirtschaft Tätiger gibt hier seine branchenfreundliche Meinung zum Besten.

Die, wen wundert, den überfälligen Energiewandel in Bausch und Bogen verdammt.

Und so kommentiert er: Sanktionen gegen Russland, Atomausstieg, Ausstieg aus dem Verbrenner - alle nur marktfeindlich und deswegen abzulehnen.

Denn was dem Markt nicht nutzt, das ist abzulehnen. So klingt es verlässlich immer, wenn dem freien Spiel der Märkte ergebene Kommentatoren zu Wort kommen.

Aber das Marktgeschehen ist kein höherer, unantastbarer Mechanismus - auch wenn uns Wirtschaftsliberale das ständig beibringen wollen. Geht es den Märkten sehr gut, dann geht es auch den - nachgeordneten - Menschen gut? So, als würden "Märkte" nicht auch unterwegs jede Menge Verlierer produzieren.

Abseits des populistischen "wenn's nicht immer so weiter geht, wie bisher" weiß man: Die Energiewende muss kommen, nein sie hätte früher kommen müssen.
Marktgläubige haben das vereitelt

Jonathan Pause | Mo, 4. Juli 2022 - 17:11

In reply to by Gerhard Lenz

Ja, man setzt sich lieber ideologische Scheuklappen auf. Man ignoriert den Markt einfach und wählt den schwierigen Weg. Ich denke selbst Eichhörnchen, die sich nach einem schlechten Sommer um die letzten Nüsschen streiten, wissen von der Markttheorie. Opfer sind sie trotzdem oft genug. Die Moral stellt sich dann hinten an.
Wenn es aber zu einer katastrophalen Entwicklung kommt, dann wird diese Regierung ein Problem haben. Wie will sie dann erklären, nicht alle Möglichkeiten genutzt zu haben, den Schaden vom Volke abzuwenden? Ein va banque Spiel. Hoffentlich mit gutem Ausgang.

Joachim Kopic | Mo, 4. Juli 2022 - 17:53

In reply to by Jonathan Pause

Nur einer ist Schuld: Putin!
Und das Schlimme ist: Es glauben auch noch (zu) viele!
NB: Zusätzlich sehen die Grünen immer noch das "Märchen des plötzlichen und perfekten Energiewandeln" als real an ... hätten sie mal lieber im Physikunterricht und sonstigen MINT-Fächern aufgepasst und nicht 17 Semester ohne Abschluss studiert, wie deren halbe Führung...

Selbst Sie mir Ihrem ausgeprägtem Fachwissen können nicht bestreiten, das seit einiger Zeit erheblich weniger Gas aus Putins Zarenreich nach Deutschland und andere europäische Länder gelangt.

Ich verstehe ja Ihr "Bedürfnis", sich an der Ampel abzureagieren.... Nur tun Sie sich natürlich selbst keinen Gefallen, wenn Sie Fakten durch persönliche Abneigung ersetzen.

Und ich dachte, Sie würden sich in den MINT-Fächern auskennen?

persönliche Abneigung ersetzen“

Danke, Herr Lenz, mal wieder haben Sie mich zum Lachen gebracht.

In diesen Zeiten wirklich wohltuend.

Hans Jürgen Wienroth | Di, 5. Juli 2022 - 10:46

In reply to by Gerhard Lenz

Hat nicht unsere so beliebte Außenministerin gesagt, sie wolle Putin "vernichten", dafür sorgen, dass er nie wieder in die Lage kommt, ein Land zu überfallen?
Hat nicht unser Wirtschaftsminister dafür getrommelt, wie sollten sofort aus der Kohle aussteigen, wir bräuchten kurzfristig kein russisches Öl mehr und auf Gas wollten wir auch demnächst verzichten?
Nun, Putin hat unserer Regierung die Wünsche erfüllt: Er bekommt kein Geld mehr von uns, muss also nach Baerbock darben und auf seine Energie können wir auch sofort verzichten.
Also: Alle Wünsche der Regierung erfüllt und das sogar schneller als gewollt.

Germany exportiert hat, dann für den doppelten Preis auf dem Weltmarkt verkaufen kann, und bei uns Schicht im Schacht ist, ist das Winn Winn ? Oder etwa nicht? Das glaubt der Michel und wählt den Robert & die Anna-Lena wegen dem tollen Job den die beiden machen. Alles klar Herr Wienroth?
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Jan Schoenmakers | Mo, 4. Juli 2022 - 20:05

In reply to by Gerhard Lenz

Ach Herr Lenz, ohne Argumente geht man eben ad hominem. Hätten Sie sich die Mühe gemacht, meine Vita zu recherchieren, hätten Sie gesehen, dass meine ganze Zeit in der Energiebranche Kommunikations-, Marketing- und Lobbyarbeit FÜR die Energiewende war... Ökostrom, Windkraft, Smart Grids etc.

Gerade WEIL ich Ahnung von dem Thema habe und weiß, was es bedeutet, Erneuerbare ins Netz zu integrieren, erkenne ich, was hier gerade für ein Wahnsinn abgeht. Wenn Sie mir nicht glauben, glauben Sie vielleicht der Bundesnetzagentur.

Ihre Tirade gegen Märkte zeigt Ihre Leidenschaft für Staatswirtschaft oder Sozialismus. Ok, das ist Ihre Sache. Aber: Erklären Sie mir doch mal, woher der Staat über Nacht - nicht bis 2030, 2040 ff - die im zweistelligen Prozentbereich willkürlich vom Netz genommene Stromerzeugung (grundlastfähig, netzstabilisierend!) nehmen will, wenn gleichzeitig durch Wärmepumpen & Elektroautos der Stromverbrauch massiv erhöht wird? Die Physik kann die Politik nicht überlisten.

Manfred Bühring | Mo, 4. Juli 2022 - 21:06

In reply to by Gerhard Lenz

"Die Energiewende muss kommen, nein sie hätte früher kommen müssen.
Marktgläubige haben das vereitelt." Mit Verlaub @Lenz, aber das ist nun doch nur noch lächerlich, die Schuld an diesem voraussehbaren Chaos auf "Marktgläubige" zu schieben. Nein, die Grünen mit ihrer ideologiegetriebenen Chaospolitik und die Vorgängerregierungen mit Ihrer geliebten SPD haben das zu verantworten, PUNKT!

michael büchner | Mo, 4. Juli 2022 - 23:31

In reply to by Gerhard Lenz

hier seine branchenfreundliche Meinung zum Besten." also ein mann vom fach, in praktisch täglichem kontakt mit den problemen seines klientels, verehrter herr lenz... das sie damit nix anfangen können wundert mich nicht... dennoch bin ich dem cicero unendlich dankbar, dass er solche stimmen zu wort kommen lässt...
in der print-ausgabe gibt`s immer so eine wirklich gute seite über den mittelstand, da wird immer irgend so eine klitsche aus dem schwarzwald/kurz vor dem wattenmeer/nordost-brandenburg/oder sonstwo vorgestellt, die meistens auf ihrem gebiet weltmarktführer sind & ordentlich steuern zahlen (& zwar echte, da realwirtschaft (!) & faktisch den laden am laufen halten.... und die erwarten (im übrigen völlig zu recht, wie ich finde) eine intakte infrastruktur mit kalkulierbaren energiekosten & treffen aus meiner sicht leider viel zu oft auf "fachkräfte" aus der politik, denen ihre persönliche coppenrath & wiese flatrate und/oder twitter- klicks wichtiger zu sein scheinen...

Tomas Poth | Mo, 4. Juli 2022 - 15:27

Ein Schlag ins Kontor.
Nur zu einem Aspekt, nämlich die Empfehlung Notstromaggregate vorzuhalten, um die eigene Stromversorgung abzusichern.
Womit werden die Notstromaggregate betrieben, richtig mit Benzin, Diesel oder Gas!!!
Hieran erkennt man die Hirnrissigkeit der Regierung und ihrer Berater!
Um aus Kohle und Kernenergie auszusteigen, wegen der ach so schädlichen CO2-Emissionen, sollen wir jetzt die Versorgungslücken bei Strom mit eben diesen CO2-emittierenden Geräten privat schließen.
Diese millionenfach nötigen Notstromaggregate arbeiten mit einem schlechteren Wirkungsgrad und mit höherer CO2-Emission als die Kohlekraftwerke!!!
Wir haben es hier mit Irren zu tun, die Schildbürger waren noch harmlos dagegen.
Der Vorschlag stammt vom Staatssekretär des BMWI, Hr. Graichen, ehemaliger Chef der Agora-Energiewende. Der ist über seine Schwester Vera Graichen versippt/verschwägert mit Hr. Kellner, von den Grünen. RotGrüner Klima-Filz in der Politik unserer Bananenrepublik!!!

Jan Schoenmakers | Mo, 4. Juli 2022 - 20:07

In reply to by Tomas Poth

Um Klimaschutz scheint es ohnehin niemand zu gehen, wenn man AKWs vom Netz nimmt, um dreckige, alte Kohlekraftwerke wieder als "Retter" ans Netz zu nehmen, und wenn man dann Bioerdgas, E-Fuels & Co. verbannt, um Elektroautos mit dem klimakillenden Kohle-Strommix zu betreiben. Es ist völlig verrückt, dass die Grünen von Pazifismus bis Klimaschutz eines ihrer Versprechen/Dogmen nach dem anderen brechen und dafür noch an der Wahlurne reich belohnt werden...

Maria Arenz | Mo, 4. Juli 2022 - 15:34

Ich hatte in den vergangenen 20 Jahren angesichts immer offensichtlicher werdender massiver Defizite der Qualität des Regierungshandelns mehr und mehr den Verdacht, daß Deutschland sich im vergangenen Jahrhundert vielleicht einfach verausgabt hat mit den 2 Weltkriegen und den danach erforderlichen ungeheuren Anstrengungen des Wiederaufbaus. Für eine Restrukturierung des Wertegerüstes, auf dem diese Leistung beruhte, war dann aber keine Kraft mehr da. Seit 2 Jahrzehnten verschleppte oder versemmelte Reformen (Steuer, Wahlrecht, Renten, Verkehr, Bildung) statt nachhaltiger Lösungskonzepte für komplexe aber existenzielle Aufgaben- Euro, Grenzschutz, Energie, Innere und äußere Sicherheit immer nur "alternativloser", kurzatmiger Mutti-Murks, zu dem "ZEIT"-Geist Medien und Klatschhasen- CDU aber trotz der sich häufenden Menetekel 3 mal "Zugabe" riefen. Wenn Weimar sich jetzt wiederholt-und ich traue Deutschland keinen Ruck in die richtige Richtung mehr zu- dann Gute Nacht.

Karl Kuhn | Mo, 4. Juli 2022 - 15:54

Als Ökonom ist man geneigt zu glauben, dass moderne Gesellschaften gegenüber Krisen und Katastrophen resilienter sind als vor 80 oder 200 Jahren. In der Tat kann man heute vielen naturbedingte Gefahren wesentlich besser begegnen als damals: Sturmfluten, Jahre, in denen die Ernte ausfiel, und ja, Pandemien.

Anders sieht es bei den (wirklich) anthropogenen Risiken aus. Wenn man sich anschaut, wie sehr wir durch einen Krieg in Mitleidenschaft gezogen werden, an dem wir uns gerade mal mit 7 Panzerhaubitzen beteiligen, die wir noch nicht mal selbst bemannen, dann bleibt einem die Spucke weg. Die Linksgrünen wie auch die rechtsblauen Traumschlösser brechen schneller zusammen, als Habeck 'Atomausstieg' sagen kann. Wir haben so lange keine existenziellen Krisen mehr gehabt, dass wir jetzt gar nicht mehr in der Lage sind zu begreifen, dass jetzt WIRKLICH JEDER seine geliebten Steckenpferde hinterfragen muss.

Achim Koester | Mo, 4. Juli 2022 - 16:08

Klartext zu reden, danke Herr Schoenmakers und Cicero! Die Katastrophe wird von unseren Politikern kleingeredet, Herr Scholz argumentiert mit erlogenen Zahlen (90%), und Habeck wird innerlich frohlocken, da es endlich gelungen ist, das Land, mit dem er nie etwas anfangen konnte, vollständig in den Ruin zu treiben. Tatsächlich werden Millionen Menschen in diesem Winter nicht nur frieren, sondern ihre Lebensgrundlage komplett verlieren, aber die Damen und Herren im Elfenbeinturm stört das nicht, sie erhöhen sich sogar noch die Diäten. Wie sagte schon Roman Herzog, wenn auch in anderem Zusammenhang: "Es muss ein Ruck durch dieses Land gehen".

ich stimme Ihnen voll zu, werter Herr Koester, dieser Ruck, der durch dieses Land gehen soll, sollte allerdings möglichst mit Dreschflegeln oder ähnlichem Gerät, um mich mal vorsichtig auszudrücken, begleitet werden.

C. Jahn | Mo, 4. Juli 2022 - 16:26

Bravo für diesen Artikel, der zusammenfasst, wohin uns Träumer und Uninformierte mit ihren Stimmen für Rot und Grün getrieben haben. Der Krieg in der Ukraine ist nur der Brandbeschleuniger für diesen Wahnsinn, der uns im Winter alle überrollen wird. Die Realitätsleugnung wird solange weitergehen, bis die ersten Rentner in unbeheizten Altbauwohnungen erfrieren oder die Infrastruktur in Blackouts zusammenbricht. Die Konsequenzen werden drakonisch sein. Sehenden Auges gehen wir diesen Weg, weil rotgrüne Ideologen lieber ihre Ideologie weiterfeiern, als eine Absicherungsstrategie zu verfolgen, die sich mit der verblendeten und angstgetriebenen Atomkraft-Nein-Danke-Klientel anlegt.
Ich frage mich nur, wie lange das noch gutgehen kann: Diese Enteignung via Inflation ist weiterer Zunder in der eh schon angeheizten politischen Stimmung unseres Landes. Und zeitgleich sabotiert man politisch die Feuerwehr. Unfassbar!

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 4. Juli 2022 - 16:39

Was kann man von Regierungspolitikern erwarten, die noch vor kurzem mit diesem Land nichts anzufangen wussten, es zum k… fanden oder ähnliches? Der Rettung des Klimas wird alles untergeordnet, Lobbyisten in Regierungsämtern sorgen dafür. Leider fehlen auch denen die physikalischen Grundlagen, sodass am Ende vermutlich mehr Klima zerstört als gerettet wird.
Die Medien – mit wenigen Ausnahmen – befeuern die Angst vor dem Klimatod, heben den Wirtschaftsminister als „Erklärbär“ für gute Geschichten in den Himmel. Über die kurzfristigen Folgen des Handelns (viele Verhungernde), über die wahre Situation und ihre Ursachen wird nicht berichtet. Nachrichtensendungen wie Tagesschau und heute werden zum „Auslandsjournal“. Gibt es aus unserem Land nichts berichtenswertes?
Derweil wird die einzige Opposition, die auch wissenschaftliche Argumente liefert, zum Paria, gemieden wie vom Teufel das Weihwasser. Jeder auch noch so fundierte Vorschlag wird verschwiegen, „Skandale“ jedoch breit ausgewalzt.

Christoph Kuhlmann | Mo, 4. Juli 2022 - 16:49

Besonders wenn man bedenkt, dass Northstream 2 betriebsbereit ist und nur durch endlose Genehmigungsverfahren nicht in Betrieb genommen werden konnte. Man stelle sich die Gaspreise mit der Lieferkapazität vor. Erst dieses Strompreischaos, und dann ein Boykott ohne das sämtliche Möglichkeiten zur Eigenproduktion von Strom und Gas in die Wege geleitet werden. Die Politik zieht den Bürgern 20% ihres Einkommens zusätzlich aus der Tasche und die EU überschlägt sich dabei der Wirtschaft noch nachhaltiger zu schaden.

Gabriele Bondzio | Mo, 4. Juli 2022 - 16:58

Hier es ist ganz klar zu erkennen, dass die deutsche Regierung nicht im Interesse der Menschen in DE handelt.

Medien begleiten diesen Fakt auch noch überwiegend mit Beifall und ein Herr Jäger sagt ganz losgelöst (siehe Artikel "Forderungen ohne Argumente"): "Wer nicht über verlässliche operative und konfliktbezogene Intelligence verfügt,"...soll doch bitte die Klappe halten.

Zwar ist der Abstieg von DE nicht mein einziges Argument, aber es wird letztendlich das SCHLAGENDE (schreibe äußerst selten in Großbuchstaben)sein.

Bundesregierung und Die Bundesregierung/Bundestag haben sich so in den Krieg verbissen, das der Mund nicht mehr normal öffnen geht.
Es lässt sich nur noch Mangelwirtschaft, Aufrüstung und Waffenlieferung durchpressen.

Der Kniefall von Warschau am Grab des unbekannten Soldaten (vom verehrten BK Brandt) wird gerade ad absurdum geführt.

„Wenn ich sagen soll, was mir neben dem Frieden wichtiger sei als alles andere, dann lautet meine Antwort ohne Wenn und Aber: Freihe

„Wenn ich sagen soll, was mir neben dem Frieden wichtiger sei als alles andere, dann lautet meine Antwort ohne Wenn und Aber: Freiheit. Die Freiheit für viele, nicht nur für die wenigen. Freiheit des Gewissens und der Meinung. Auch Freiheit von Not und von Furcht.“
Willy Brandt in seiner Rede vor dem außerordentlichen SPD-Parteitag in Bonn, 14. Juni 1987

Gabriele Bondzio | Mo, 4. Juli 2022 - 17:01

Hier es ist ganz klar zu erkennen, dass die deutsche Regierung nicht im Interesse der Menschen in DE handelt.

Medien begleiten diesen Fakt auch noch überwiegend mit Beifall und ein Herr Jäger sagt ganz losgelöst (siehe Artikel "Forderungen ohne Argumente"): "Wer nicht über verlässliche operative und konfliktbezogene Intelligence verfügt,"...soll doch bitte die Klappe halten.

Zwar ist der Abstieg von DE nicht mein einziges Argument, aber es wird letztendlich das SCHLAGENDE (schreibe äußerst selten in Großbuchstaben)sein.

Bundesregierung/Bundestag haben sich so in den Krieg verbissen, das der Mund nicht mehr normal zu öffnen geht.
Es lässt sich nur noch Mangelwirtschaft, Aufrüstung und Waffenlieferung durchpressen.

Der Kniefall von Warschau am Grab des unbekannten Soldaten (vom verehrten BK Brandt) wird gerade ad absurdum geführt.

„Wenn ich sagen soll, was mir neben dem Frieden wichtiger sei als alles andere, dann lautet meine Antwort ohne Wenn und Aber: Freiheit."

Urban Will | Mo, 4. Juli 2022 - 17:25

Herr Schoenmakers doch den Kern all des Irrsinns dieser Tage.
Die an Inkompetenz kaum mehr zu überbietende von … (ich erspar es mir) geführte Regierung hat es, besoffen von Moral, naiv, komplett ohne Strategie, tatsächlich geschafft, eine „Sanktionspolitik“, oder sagen wir es frei raus: einen Sanktionen – Krieg gegen Russland anzuzetteln, der fast ausschließlich das eigene Volk treffen wird. Blöder war Politik selten.
Noch schreit die Mehrheit, hirnvernebelt vom ÖR, laut „Hurra“, wenn eine durch und durch dusselige, komplett unfähige und überforderte Außenministerin trötet, man wolle „Russland ruinieren“.
Noch ist all der Irrsinn noch nicht in den Geldbeuteln angekommen, ich denke, den ersten großen Schlag werden wir erleben, wenn dann die Heizkosten – Nachzahlungen anstehen.
Vielleicht sollte man all den Schwachköpfen, die immer noch glauben, man könne Russland klein machen oder gar „vernichten“, mal sagen: das hat noch nie geklappt.
Und vielleicht sollten endlich mal Realisten ran.

Heidemarie Heim | Mo, 4. Juli 2022 - 17:40

Kaum habe ich mich nach wochenlanger Kommentarabstinenz;) wieder berappelt und den Kopf aus dem medialen Treibsand gesteckt, verpassen Sie mir das nächste Polit-Trauma;)! Dabei freute ich mich in meiner Einfalt letztens noch über die Ankündigung meines langjährigen Stromlieferanten, dass dieser den Wegfall der EEG-Umlage selbstverfreilich in vollem Umfang an mich weiterleiten würde. "Kleinvieh macht auch Mist", und "ziemlich anständig von denen", dachte ich noch. Nun die Erkenntnis, dass es nicht nur die Ruhe vor dem Sturm ist, sondern das wir uns schon mitten im windstillen Auge des Orkans befinden und es uns demnächst zerbröselt? Bei Luxusartikeln und deren Erwerb dachte ich bisher zugegebenermaßen nicht unbedingt an 3000 kWh Strom aus der Louis Vuitton-Steckdose;)
Doch vielleicht erweitern die gängigen Vergleichsportale ihr Angebot demnächst mit Hinweisen und Tipps, in welches europäische Ausland wir uns als Rentner absetzen könnten? Oder gibt es dafür schon eine Dual-App? MfG

Gerhard Fiedler | Mo, 4. Juli 2022 - 19:23

"Wo bleibt die Solidarität mit den eigenen Bürgern, deren Nutzen zu mehren und von denen Schaden abzuwenden Ist".
Das war doch vorauszusehen von jenen, die mit D nichts anfangen können. Solitarität mit der ganzen Welt, Migranten, Klima, Ukraine, USA, EU etc. ja. Das eigene Volk kann leer ausgehen, wird für andere verheizt und merkt es (noch) nicht. Es wählt seine Schlächter.
Fazit: Die deutsche Regierung muss zurücktreten. Sie kann es nicht! Sofortige Neuwahlen sind unabdingbar. Die Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine müssen sofort eingestellt und NS2 in Betrieb genommen werden, dem eigenen Volk zum Überleben. Es gibt keine andere Wahl, wenn die Ordnung der BR Deutschland nicht beseitigt werden soll. Ob dies von Moskau noch "honoriert" wird, weiß niemand. Es muss aber versucht werden, denn das Haus Deuschland brennt.

Sabine Jung | Di, 5. Juli 2022 - 16:14

In reply to by Gerhard Fiedler

ja leider kann man auch mit Neuwahlen nichts gewinnen, weil wer soll es denn richten? AFD? glaube ich nicht, die haben zwar ein paar gute Ansätze aber zum Durchregieren reicht das nicht. CDU? hatten wir schon 16 Jahre, das wird nix. SPD und Grüne? haben wir zurzeit, kann man komplett vergessen. FDP? nein die kann ich nicht mehr ab, die biegen sich wie eine Weide im Wind.
Es ist auch mit Neuwahlen nicht gemacht, das Land ist eigentlich unregierbar.
Der Artikel des Cicero zeigt eigentlich ganz gut, was uns im Herbst und Winter erwartet, nicht nur der Wohlstand schrumpft, nein auch unser Vertrauen je wieder in einen deutschen Staat. Auswandern? Tja für viele eine gute Lösung, für mich und meine Familie nicht machbar. Ich wüsste auch nicht wohin.
So können wir nur hier sitzen, unser Hab und Gut bewachen und hoffen, dass der Winter ganz schnell rum geht und nicht zu kalt wird.

Gisela Fimiani | Mo, 4. Juli 2022 - 20:19

Und der Morgenthau Plan wird Wirklichkeit. Und die Deutschen, die so gern „vorangehen“ mögen der „vielversprechenden“ Prophezeiung: Sie werden nichts besitzen und glücklich sein, des Herrn Schwab und seinem EU Anhängsel folgen und zum Vorbild für die Welt werden. Bitte nicht meckern, denn dies ist der Wunsch der Wähler, der sich in seinen Politikern „niederschlägt“.

Bernd Windisch | Di, 5. Juli 2022 - 01:18

die Scholz im Frühjahr Zögerlichkeit vorgeworfen haben?

Wir sind mitten in der Mangelwirtschaft. Ich biete demjenigen 1000€ der mir einen seriösen Heizungsfachmann vermittelt der mir eine Wärmepumpe mit entsprechenden Solarpanelen in 2022 bis Ende 2023 installiert.

Aktuell gibt weder Pumpen noch Panele und auch keine Fachleute. So viel zur Energiewende!

Chris Groll | Di, 5. Juli 2022 - 09:19

Großartiger Artikel, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Sie haben es auf den Punkt gebracht.
Wie sagte Herr Schwab. Alle werden arm aber glücklich sein.
Noch ein Zitat von Hannah Arendt:
»Wenn der Bezug zur Wirklichkeit verloren geht, ist alles möglich.«

Dem schließe ich mich an, werter Herr Minke. Großartige Beschreibung dessen, was unser Land in den Ruin treiben wird! Es gibt sie noch, die Mutigen! Und im Cicero dürfen sie das kundtun. Großartig!

Gerhard Weißenberger | Di, 5. Juli 2022 - 13:51

Margot Honecker hat recht behalten. Nach sechzehn Jahren subversiven Wirkens von A. Merkel und deren zur Zeit regierenden Nachlassverwalter, dürfen sich die Deutschen wirklich wundern, wie das Land ins Chaos gestürzt wurde. Was fehlt, sind die kriminellen Energien und zugehörigen Mittel der Vorbilder Castro, Chavez, Pol Pot usw., die zur langfristigen Machterhaltung nötig sind. Im Herbst wird das Fass überlaufen. Gehen dann die linientreuen Medien zuerst von der Fahne oder geht das Volk auf die Straße oder wird es gar einen Bürgerkrieg geben? Eines ist sicher: die regierenden Idioten werden sich rechtzeitig in ihre ausländischen Zweitdomizile verflüchtigen.