Verteidigungsministerin mit Gegenwind / dpa

Kritik nach Instagram-Post ihres Sohnes - Ist Christine Lambrecht (noch) die richtige Frau für den Job?

Nachdem der 21-jährige Sohn der deutschen Verteidigungsministerin ein Bild von sich in einem Regierungshubschrauber gepostet hat, ist die Aufregung groß. Dabei steht dieses eine Foto nicht für sich allein, sondern als weiteres Puzzlestück für ein Gesamtbild von Christine Lambrecht. Sie stand schließlich von Anfang an im Verdacht, nicht qualifiziert zu sein für ihr Amt. Die Gretchenfrage lautet also: Ist die SPD-Politikerin die richtige Frau für den Job? Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Autoreninfo

Ben Krischke ist Redakteur bei Cicero. Er hat Journalistik studiert, arbeitete für verschiedene Medien und lebt in München.

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Mein Leben ist besser, schöner, spannender als deins. So oder so ähnlich lässt sich das Prinzip der Foto-Plattform Instagram zusammenfassen. Es geht ums Protzen: mit der antrainierten Sommerfigur, mit dem aufwändig kuratierten Abendessen, mit den filterüberlagerten Reisefotos, damit das Blau noch blauer und die Sonne noch sonniger wird. Je luxuriöser die Motive, je weiter entfernt von der Lebensrealität normaler Menschen in, sagen wir, Bochum oder Bietigheim-Bissingen, desto größer die Reichweite. Das weiß auch der 21-jährige Sohn der deutschen Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD).

Der hat nun getan, was viele fleißige Instagram-Nutzer im Affekt wohl tun würden, bekämen sie ein Motiv vor die Linse, das einerseits exklusiv ist und luxuriös, das sich andererseits mit Geld aber nicht kaufen lässt. Eine große Yacht am Mittelmeer: haben andere auch. Ein blubbernder Außenpool auf der Terrasse einer Berg-Villa: schon gesehen. Eine Flasche des teuersten Champagners im Club und zwei Top-Models im Arm: wie langweilig. Aber ein Bild von sich in einem Regierungshubschrauber, das ist doch was, mit dem man auf Instagram wirklich noch protzen kann. Denn so einen Regierungshubschrauber, ja, den hat nicht einmal Fußballstar Cristiano Ronaldo – und der ist nicht nur stinkreich, sondern auch stinkreich an Followern: 439.624.858 waren es am 11. Mai 2022, 11:24 Uhr.

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Walter Bühler | Mi, 11. Mai 2022 - 16:23

..., die jemanden benennen, der/die es höchstwahrscheinlich besser machen wird.

Sonst haben ja die medialen Hetzjagden überhaupt keinen Sinn. Derartige Abwahlanträge sind in Krisenzeiten doch nur destruktiv und dienen nur dem internen Partei- und Medienzirkus.

Herr Krischke: Was wäre denn besser, wenn Herr Laschet oder Herr Wüst Verteidigungsminister wären?

Ist es inzwischen In der Partei-Politik nicht vielleicht fast schon so wie in der Pflege? Ohne auswärtiges Personal geht nichts mehr.

Auch unter dem jungen Personal im BT ist weit und breit kein Jungtalent sichtbar. Durch Herabsetzen des Wahlalters wird sich das wohl kaum ändern lassen.

hermann klein | Mi, 11. Mai 2022 - 16:33

Es ist dem 21 jährigen Sohn einer Ministerin selbstverständlich nicht zumutbar wie tausende primitive Bürger mit dem Zug (Überfüllung) Bahn (Stau) auf Sylt Urlaub zu machen.
Falls bei Frau Lambrecht nur ein wenig Schamgefühl existierte, sofort müsste sie vom Minister-Amt zurücktreten.
Typisch für diese linke Elite: Wasser predigen und selber Wein saufen – Wann wir schreiten Seit an Seit -!

Karl-Heinz Weiß | Mi, 11. Mai 2022 - 16:40

Frau Lambrecht hatte sich nicht mehr für ein Bundestagsmandat beworben, also faktisch in den politischen Ruhestand verabschiedet. Als Parteilinke war sie eher BW-kritisch. Also sollte eher die Motivation von Kanzler Scholz näher beleuchtet werden, sie mit der Dauerbaustelle Bundeswehr zu betrauen, an der selbst die lebende Büroklammer de Maizière gescheitert ist. Die Juristin Lambrecht könnte die Antwort geben: Organisationsversagen. Der scholzsche G 7-Hafengeburtstag lässt grüßen.

Annette Seliger | Mi, 11. Mai 2022 - 17:05

Qualitativ reiht die Damen sich ein. Sind wir nicht alle stolz, wenn Annalena Baerbock ihre großartigen Reden über eine wertebasierte, feministische Aussenpolitik hält und den Russen zeigt wo der "Hammer hängt".
Wir werden die Bezugswege für Gas und Öl aus Russland auf Katar und die U.S.A. (beide LNG, sowie die aufstrebende Demokratie auf der arabischen Halbinsel Saudi Arabien, umstellen und doppelt so hohe Preise wie bisher bezahlen.
Aber die Deutschen zahlen die höheren Preise gerne!
Um wie viel billiger wäre dieses ganze Desaster doch gewesen, wenn man den Russen Zugeständnisse bei einer Neutralität der Ukraine, keinem NATO Beitritt und einer Anerkennung der Krim gemacht hätte.

Wäre diese einfache Lösung für die Ukraine schlimm gewesen?

Der Treiber im Hintergrund für diese unsägliche Entwicklung sitzt in Washington und dieser Treiber hatte nie ein Interesse daran irgendwelche Zugeständnisse an die Russen zu machen.

Die Zeche zahlen wir und in den U.S.A. boomt die Gas Industrie.

Was haben die Amerikaner Ihnen angetan, Frau Seliger, dass Sie in jedem Kommentar Ihren Hass auf sie kundtun?
Aber wahrscheinlich wissen Sie mehr, als wir normal Sterblichen. Schon in der Corona-Krise wussten Sie - meistens aus dem tollen Schweden zugeschaltet - meistens alles besser. Vielleicht weiß ich ja nicht alles!

Wenn Sie des Englischen mächtig sind, dann lesen Sie sich doch selber die Rezepturen für eine US-Geostrategie für Eurasien durch zB bei einem Zbigniew Brzezinsky, bei Stratfor, bei der Rand Corporation. Das sind die Beton-Doktrinäre und Denkpanzer der Amis bereits seit Ronnie Reagan, George Bush Papa, Bill Clinton und G.W. Bush Früchtchen. Sie haben Begriffe wie "Orange Revolution", "Regime Change", sie haben den blutigen Umsturz in Kiew gesponsert! Sie haben die Blaupausen dafür geliefert, für das was wir seit 2004 in der Ukraine erleben. Für diese Scharfmacher war die Ukraine immer der zentrale Dominostein, der fallen musste. Machen Sie sich doch mal selber schlau (bitte nicht im Spiegel, der FAZ oder Süddeutschen). Dann müssen Sie hier nicht andere Kommentatorinnen mit Ihrer uninformierten Hetze überziehen. Ja, offenbar ist Ihnen einiges über die letzten 20 Jahre entgangen.

@Herr Schultheis, den Kommentar von Frau Hachenberg als uninformierte Hetze einzustufen, ist abwegig. Durchaus möglich, dass die USA eine Strategie verfolgen. In Vietnam, Irak, Venezuela, Libyen, Syrien und zuletzt Afghanistan lagen sie deutlich daneben, um es im Hinblick auf die hochdekorierten US-Denkfabriken vorsichtig auszudrücken. Die Strategie von Putin ist seit Grosny klar und eindeutig. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 hat er sie prägnant zusammengefasst.

Wolfgang Z. Keller | Do, 12. Mai 2022 - 13:22

In reply to by Karl-Heinz Weiß

... (Herrn Lenz erspare ich mir) - ich schwanke zwischen Kopfschütteln und Schmunzeln: zuallererst aber Anerkennung für Herrn Krischke zu diesem fein ziselierten Artikel.
Danach stimme ich vorneweg Frau Seeliger uneingeschränkt zu, auch Herr Schultheis benennt für mich Möglichkeiten, sich über mehr zu informieren, als es uns (wie schon beim Thema Corona) unsere nicht gerade umfassend berichtenden Medien zukommen lassen.
Wenn Frau Hachenberg dann bei Frau Seliger für ihre Faktennennungen "Hass" auf die USA vermutet und Herr Klein Herrn Schultheis´ Antwort als Hetze gegen Frau Hachenberg vermeint, dann sind wir mitten im politischen Kommödienstadel.
Und dann führen Sie, Herr Weiß, gegen den US-Strategiegedanken noch ein paar in Ihren Augen danebengegangene Kommandoaktionen (oder waren´s Kriege?) der USA an, als ob die auf keiner Strategie basieren könnten! Denn was "wir" als danebengegangen ansehen, könnte überm großen Teich anders bewertet werden: das Chaos ist nur in und für Europa!

Warum zitieren Sie im Gegenzug nicht bestimmte russische Ideologen, z.b. einen Herrn Dugin?

Es ist beispielhaft, dass Sie auf der Suche nach Hintergründen für den russischen Überfall auf die Ukraine - Sie vermeiden diesen Begriff - immer nur auf der amerikanischen Seite suchen.

Welche Medien wollen Sie Frau Hachenberg denn nahelegen? Solche, die äußerstes Verständnis für Herrn Putin zeigen - was für Sie wohl Objektivität bedeutet?

Sie und andere Foristen können sich hier winden, wie Sie wollen: Es sind russische Soldaten, die in die Ukraine einmarschiert sind, russische Bomben, die auf Ukrainer herabfallen - und nicht US-Soldaten oder sonstige "Hintermänner", die mit ihren Truppen Russland attackieren.

Man muss Ihnen, auch vor dem Hintergrund Ihrer zahlreichen Kommentare, einen ausgeprägten Hass auf den Westen und die liberale Demokratie als hier bevorzugte Staatsform bescheinigen.

Während Sie andererseits nichts Kritisches über das "Wertesystem" eines Putins zu schreiben haben.

Gisela Hachenberg | Do, 12. Mai 2022 - 12:39

In reply to by Gerhard Lenz

Hallo, ich danke den Herren Klein, Weiß und Lenz, dass sie mir so ritterlich zu Hilfe gekommen sind! Ja, so wird man schnell „runtergeputzt“, wenn man anderer Meinung ist, als einige Herrschaften hier. Da ist nix mit ordentlicher Diskussion! Dieser Herr schlägt sowieso einen tollen Ton an (siehe Kommentar weiter unten). Außerdem finde ich es verwunderlich, dass mir ständig einer dieser Herren sagt, dass ich dies oder das lesen soll. Ich bin der deutschen und auch der englischen Sprache mächtig. Aber muss mir nicht von anderen sagen lassen, was ich zu denken oder zu glauben habe!
Nochmals Dank an die drei genannten Herren!

Wie das?
Mit einem, querformatisch Seite füllenden Foto in gedruckten Medien.
Schnappschuss: aufgenommen während Umdekoration einer NYer Kunstausstellung.
SEX & Selbstwahrnehmung
Gerade richten Mitarbeiter ein lebensgroßes Foto aus.
Untertitel "Mann"
Im Blick von Frauen und Männern die sich gestenreich totzulachen scheinen.
Welches Foto ?
Na das mit dem kleineren, männlichen Halbnackten auf Pferd.
Mit wem?
Mit wem wohl?
Der?
Richtig, Der mit blankem, russischem Oberkörper im Sattel, männliche Hand auf männliches Gewehr, auf männliche Oberschenkel gestützt, mit männlichem Blick Männlichkeit in die Kamera "speerent"
Und was provoziert?
Das offensichtlich ausgelassene Gelächter anwesender Frauen und Männer.
Sowas löst Krieg aus?
Ein Gott bekannt, der eigene Lächerlichkeit erkennt?
Gött- und Lächerlichkeit schließen sich aus.
Sooo schlimm ist das mit diesem Foto auch wieder nicht.
Männer eben.
Wurde im Playboy gedruckt.
Playboy ?!
Im amerikanischen.
:-):-):-)

Rainer Mrochen | Mi, 11. Mai 2022 - 18:45

Mal abgesehen vom Kernpunkt ihres Artikels.
Was können Juristen eigentlich besser als jeder X-Beliebige "Normalo", in seiner jeweiligen Position? Soweit ich es aus meinem Berufsleben beurteilen kann, sind die meisten "Normalos" fast immer sehr gut in ihrem jeweiligen Beruf. Hier im Land würde ja sonst nichts positiv laufen.
Das nennt man Professionalität, was etwas mit der spezifischen Ausbildung und Berufserfahrung zu tun hat. Auf die Quote, gesch....., wenn die Qualität nicht stimmt. Sie würden auch nicht zu 100% bezahlen wenn sie nicht 100% Leistung erhalten. Diese Parlament gehört reformiert, nicht nur hinsichtlich Grösse, sondern auch in der Zusammensetzung. 50% aus der Arbeiterschaft, zwingend und 50% mit Studienabschluss nach min. 5 Jahren Berufserfahrung für beide Gruppen. Parteizugehörigkeit egal. Beurteilung erfolgt einmal jährlich (Gremium wäre zu bestimmen) danach finale Entscheidung.
Lesen sie Simon Weil "...Abschaffung der politischen Parteien."

Christa Wallau | Mi, 11. Mai 2022 - 19:11

für den Job?"
stellt eine Beleidigung für jeden deutschen Bürger dar, der das bisherige Auftreten der Verteidigungsministerin in der Öffentlichkeit verfolgt hat.
Was - um Himmels willen - befähigt sie überhaupt zu dieser speziellen Aufgabe???
Nichts - nothing - niente - nada - rien ...

Frau Lambrecht ist nur aus einem einzigen Grund in ihrem Ministeramt:
Sie ist eine Frau und in der SPD, und Scholz brauchte noch genau eine solche für das übrig gebliebene, wenig geliebte Verteidigungsministerium.

Das ist so, als wenn man im Gymnasium die Fachleitung Englisch einem Austauschlehrer aus Spanien anvertraute, bloß weil es unbedingt auch Männer und einen Ausländer auf einem dieser Posten geben muß - wegen der so ungeheuer wichtigen Parität!

Verrückter kann es in keiner Irrenanstalt der Welt zugehen!

Peter Eberl | Mi, 11. Mai 2022 - 19:12

Man muss sich schon fragen, warum Frau Strack-Zimmermann dermaßen über den Schellnkönig gelobt wird. Sie wirkt in Talkshows jedoch rechthaberisch, wenig kommunikativ und nicht unbedingt fachkompetent. Seit ihrer Ernennung zur Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses tritt immer deutlicher eine handfeste Profilneurose zutage. Überhaupt: Warum schon wieder eine Frau, nachdem drei in Reihe bewiesen haben, dass sie fehl am Platz sind. Da gibt es einen ehemaligen Wehrbeauftragten, z.B., der fachlich gut beschlagen ist und den Laden in- und auswendig kennt.

Wolfram Fischer | Mi, 11. Mai 2022 - 19:53

Der Titel "Ist Christine Lambrecht (noch) die richtige Frau für den Job?" stellt die Frage falsch. Das (noch) weglassen, dann ist es zumindest eine Frage, die nicht impliziert, sie hätte in der (zugegebenermaßen sehr kurzen) Vergangenheit eventuell die richtige gewesen sein können, wobei die Antwort von Anfang an jedem hätte sonnenklar sein müssen: sie war es NIE. Nicht in der ersten Sekunde. Parteiproporz und Frauenquote waren die relevanten Entscheidungkriterien, fachliche Eignung: irrelevant.
Sie blieb in diesem Roulett übrig. Darum (und nur darum) wurde sie zur Verteidigungsministerin bestellt. Das wäre auch in ruhigen Zeiten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schiefgegangen: in einem unnachahmlichen Ausmaß selbstgefällig und überheblich (und ich glaube, obendrein mindestens dümmlich; jemand mit ein wenig Grips hätte das irrsinnige 5000-Helme-Desaster nicht zuwege gebracht) - das kann nur schiefgehen (es sei denn, man (frau) wird als Quotenfrau für sakrosankt erklärt)

Bernd Windisch | Mi, 11. Mai 2022 - 20:06

Es ist völlig in Ordnung, dass der Junge mitgeflogen ist. Andernfalls wäre der Platz leer geblieben. Besser so?

Es ist kein Wunder, dass sich kaum noch echtes Spitzenpersonal für den Politzirkus begeistern lässt. Mediale Hetzjagden auf diesem Niveau sind erbärmlich!

Dr.Andreas Oltmann | Mi, 11. Mai 2022 - 20:55

Ob sie die Richtige ist? Nein, ist Sie nicht. Sie wollt doch zurück in Ihren Anwaltsberuf, dann soll sie es bitte tun. Inder Krise zeigt sich, wer seinen Aufgaben gewachsen ist-sie ist es nicht.
Und sie erweckt den Eindruck, dass es sie auch nicht interessiert. Ob die mediale Strack-Zimmermann besser geeignet wäre, bezweifle ich. Ab er Hans-Peter Bartels, ehemaliger Wehrbeauftragter und mit der Materie bestens vertraut, wäre sicherlich die bessere Wahl. Vor allen für die Truppe selbst und das Vertrauen in sie. Da stimme ich Herrn Eberl vollkommen zu.

Und hier liegt die Krux der neuen Gesellschaft begraben. Denn wie immer, bei sinn -& nutzlosen Ansagen ist Deutschland Vorreiter Nr.1, so das wir in vielen Ländern schon zur Hauptlachnummer avanciert sind.

Es gab einmal ein Land, wo es hieß:
"Lehrjahre sind keine Herren-Jahre" oder das Leben ist kein Ponnyhof. Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden. Mit Plagiaten?
Und wie ich gerade merke, Bücherfüllend

Wie kann es sein, dass der Bock zum Gärtner gemacht wird?
Das Hausfrauen mit Politikanstrich einer Bundeswehr vorstehen

Oh, es gibt noch Orang Uta. Sorry, aber dies ist doch hier nicht NORMAL wie dieser neue Geschlechter-Schwachsinn

Da verkommt D. im 2.Jtd. zu einer einzig großen Nervenklinik.
Oder Reinungskräfte werden Wissenschaftler. Und ich dachte immer, 18 Jahre einen Dachdecker Namens Honecker zu ertragen, passiert nur einmal im Leben.

Albert Schultheis | Do, 12. Mai 2022 - 00:46

"Ist Christine Lambrecht (noch) die richtige Frau für den Job?" - Ganz lapidar, Nein, ist sie nicht! Genauso wenig wie Krampf-Knarrenbauer oder das Merkel-Mädel von der Leyen (als Familienministerin Millionen, als Verteidigungsministerin Milliarden, als EU-Chefin Billionen ... versenkt!) Genauso wenig wie der Schaulatz von und zu Guttenberg. Ja, wenn es um Qualifikation ginge, wer bliebe da noch im Amt? Die Spiegel ist weg - endlich! Die linksextreme Ideologin Faeser längst überfällig, der irre Lauterbach hätte erst nie in dieses Amt kommen dürfen. Das lässt sich so weiter spinnen. Die moderne deutsche Parteienpolitik hat sich zu einer der größten und teuerste Mafia-Organisationen entwickelt, die es je gab. Eine Jobverteilungs- und Gelddruckmaschine für loyale Genoss*Innen! Die *Außen malochen, haben das Maul zu halten und zu zahlen. Mafiosis gehen in den Knast, wenn sie erwischt werden - unhaltbar und straffällig gewordene Politiker werden mit wohldotierten Vorstandsposten versorgt.

Bernhard Kaiser | Do, 12. Mai 2022 - 01:26

"Ist die SPD-Politikerin die richtige Frau für den Job? Das lässt sich nicht pauschal beantworten." Doch, die Antwort lautet ganz klar NEIN! Die Frau macht die Bundeswehr und unser Land zur Lachnummer! Wer mit Häkelwestchen und Stöckelschuh beim Militärischen Empfang in Mali und Niger durch den Wüstensand wackelt, ist an Peinlichkeit und Lächerlichkeit nicht zu überbieten! Da kann man sich nur noch an den Kopf langen!

Fritz Elvers | Do, 12. Mai 2022 - 02:03

doch ihren Sohnemann zur Bundeswehr schicken. Der kann dann damit angeben, dass die Frau Ministerin wieder angerufen hat, wenn der Hauptfeld durchdreht.

Alexander Brand | Do, 12. Mai 2022 - 08:33

einen Satz umformulieren wollen:

„….für das Gesamtbild einer deutschen Verteidigungsministerin, die von Anfang an im Verdacht stand, für ihr Amt nicht qualifiziert zu sein. Und es dennoch bekommen hat……“

Das muß eigentlich heißen:

…..für das Gesamtbild einer deutschen Regierungsmannschaft, die von Anfang an im Verdacht stand, für ihre Ämter nicht qualifiziert zu sein. Und sie dennoch bekommen hat….

Ich hatte nicht geglaubt, daß es nach Rot/Grün unter Schröder schlechter werden könnte und wurde gewaltig eines Besseren belehrt. Es kam Frau Merkel, der Tiefpunkt aller Tiefpunkte, ich dachte schlimmer geht’s nimmer und wurde eines Besseren belehrt!

Das Pack - anders kann man diese Leute nicht nennen - das dieses Land aktuell „regiert“ hätte es vor 30 Jahren niemals in irgendein öffentliches Amt geschafft! Das Niveau ist in jeder Beziehung so weit unten, daß es schlimmer wohl nicht mehr geht, oder doch? Mir wird angst und bange vor dem was noch kommen wird......

Stefan Kreppel | Do, 12. Mai 2022 - 09:27

Nun, einen Helmut Schmidt oder Franz Josef Strauss wird man unter den heutigen Karriere-Berufspolitikern nicht finden. Ich sehe keine elementar verändernde
Alternative. Gibt es Vorschläge?

Ernst-Günther Konrad | Do, 12. Mai 2022 - 09:39

Sie muss lauten: " War sie jemals geeignet bzw. die richtige Frau?" Ich sage nein. Doch wer soll es stattdessen machen? Da ist kein qualifizierter Militärexperte in Sicht und die es könnten, die ehem. im Ruhestand wollen/können/dürfen/will man nicht. Und wer tatsächlich glaubt, die Frau hätte Anstand und Gefühl für die Sache der täuscht sich., Sie wird nicht zurücktreten. Sie wird einen kleinen Obolus zahlen und gut ist. Wären nicht die vielen Versager in ihrer kurzer Karriere als Ministerin, würde man es abtun. So aber, als Predigerin linker Moral und Anti-BW-Ministerin sage ich, sie gehört da eigentlich gar nicht hin und jetzt eigentlich weg. Doch wer kommt dann? Die haben niemand und die Quote fordert ihren Tribut. Noch ein paar Tage Aufregung und dann kommt schon der nächste Klops. Deutschland 2022 in schwierigen Zeiten. Und wir haben eine schwierige Regierung, die ihre eigenen Unzulänglichkeiten nicht erkennt. Aber gut. Das tat Merkel und die Groko davor auch nicht.

"Anstand und Gefühl für die Sache" und ein Ministeramt in diesen Zeiten des zweiten linken Aufbruchs vertragen sich nicht. Eigenschaften wie Werte, Moral, Anstand sind diesen Damen und Herren Minister völlig fremd, weil maximal hinderlich auf dem Weg des „Karrieremachens“. Man kann nichts, man weiß nichts und man ist nichts – Pack beschreibt diesen Typus am trefflichsten.

Zu Ihrer Frage des Nachfolgers habe ich einen Vorschlag: Anton der Waldschrat Hofreiter sehnt sich doch nach einem Pöstchen, der wäre doch DIE perfekte Besetzung für ein solch verantwortungsvolles Amt, finden Sie nicht auch 😉

Gerhard Lenz | Do, 12. Mai 2022 - 09:44

Herr Krischke. Das lässt sich pauschal nicht beantworten.

Natürlich war es eine Torheit, dem Sohn einen Platz im Hubschrauber zu verschaffen. Auf solche Torheiten wartet der gemeine Populist, der sich, siehe vorangehende Kommentare, mit inniger Wollust und lautestem Gebrüll auf die sozialdemokratische Verteidigungsministerin stürzt.

Fachliche Leistungen? Interessieren nicht die Bohne. Sozi, damit schuldig!

Denn im Grund könnte Frau Lambrecht bis in alle Ewigkeiten den Weltfrieden sichern - sie wäre als Sozialdemokratin selbstverständlich die falsche Wahl.
Man darf getrost davon ausgehen, dass der/die AfD-treue Forist*in das abschließende und unumkehrbare Urteil über vier Jahre Ministerialzeit bereits vor Frau Lambrechts Amtsantritt getroffen hat.

Uninteressant.

Einziger Erkenntnisgewinn in diesem Forum: Dass die Dame in der AfD "unbeliebt" ist.