ATP-Weltranglistenerster Novak Djokovic / dpa

Australian Open - Weiter Ärger um Novak Djokovic

Tennisstar Novak Djokovic muss weiterhin um seinen Auftritt bei den Australian Open bangen. Der australische Einwanderungsminister wollte sich auch am Donnerstag nicht zum Visum des Serben äußern. Damit geht der Streit um Djokovics Teilnahme in die Verlängerung.

Autoreninfo

Barbara Barkhausen arbeitet als Australienkorrespondentin für TV-Sender, Radiosender und Zeitungen in Sydney. 

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Ähnlich wie der Richter sich am Montag Zeit ließ mit einem Urteil im Fall Novak Djokovic, zog sich auch die Entscheidung des australischen Einwanderungsministers Alex Hawke am Donnerstag hin. Letztendlich wurde gar die Auslosung für die Australian Open, die für Donnerstagnachmittag anberaumt war, um eine Stunde verschoben. Hawke hält nach wie vor das Schicksal des serbischen Tennisstars in seinen Händen – er könnte das Visum trotz der Gerichtsentscheidung für Djokovic am Montag erneut stornieren.

Auch Australiens Premierminister Scott Morrison wollte den Fall bei einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag nicht kommentieren. Er betonte aber erneut, dass ungeimpfte Ausländer nicht in das Land einreisen dürften, es sei denn, sie hätten eine gültige medizinische Ausnahmegenehmigung. Daran habe sich nichts geändert. Letztendlich fand die Auslosung für die Australian Open dann aber doch statt. Novak Djokovic wird zunächst gegen einen serbischen Kollegen, die Nummer 78 der Welt, Miomir Kecmanovic, antreten.

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Yvonne Stange | Do, 13. Januar 2022 - 11:43

... die Berichte über landesweite Aufstände in der Bevölkerung Australiens, weil EIN Ungeimpfter es gewagt hat, den heiligen Boden zu betreten?!?!? ;-)
Wenn ein Politiker erklärt, er spreche für die Bevölkerung und die ärgert sich, wenn ein Ungeimpfter einreisen darf, dann wage ich das ganz stark zu bezweifeln! Ein Politiker lebt nur und ausschließlich in seiner Blase, alles andere bekommt er nicht mit und WILL er auch NICHT mitbekommen! Man sieht mal wieder, wie die Hysterie immer mehr Raum greift und nimmt. Nur noch irre diese Welt. Und das wegen einer Grippe und einer "Impfung", die nicht hält was sie verspricht und die nur ein weltweiter Menschenversuch ist!

Martin Falter | Do, 13. Januar 2022 - 12:09

Er ein bisschen besser Tennis spielen kann als der Rest, meint Djokovic, dass er Sonderrechte hat. Egal ob Fußball, Tennis oder jetzt Olympia.
Der Profisport hat sich von der Gesellschaft entkoppelt. Das trifft nicht nur monetäre zu sondern auch in der Behandlung oder Bevozugung der Sportler. Stadion geöffnet, Schulen geschlossen, oder das sich Sportler beklagen das Orte es ablehnen Austragungsstätte für den Olympiawahnsinn zu sein. Die Gesellschaft hat sie schließlich zu unterstützen, weil sie gut Rodeln oder Ski fahren können. Aber die Zeiten sind längst vorbei, wo Medaillenspiegel oder Tennispokale für die Leistungsfähigkeit eines Landes stehen. Bei den Sportlern ist das noch nicht so richtig angekommen siehe Djokovic.

Maximilian Müller | Do, 13. Januar 2022 - 12:18

.. Djokovic wird der ganze Irrsinn der Corona-Maßnahmen offensichtlich.

Man denkt stets, noch lächerlicher kann es nicht werden. Aber es geht immer noch eine Schippe mehr.

Inzwischen ist mir persönlich auch egal, weshalb jemand diese Maßnahmen gut findet. Für mich ist das irre. Und wer das unterstützt ebenso. Das ist eine kollektive Psychose in einem Land von Neurotikern und Geltungssüchtigen, das gilt für Deutschland wie für Australien. In 20 Jahren wird sich an diesen Vorgängen eine Generation von Akademikern abarbeiten, darauf gebe ich ihnen mein Wort.

Martin Falter | Do, 13. Januar 2022 - 14:28

In reply to by Maximilian Müller

Ist es egal warum jemand die Corona Maßnahmen schlecht findet....

Um in Ihrem Sprachbild zu bleiben, nur Neurotiker und Geltungssüchtige sehen hinter jeder Maßnahme eine Verschwörung.

Maximilian Müller | Fr, 14. Januar 2022 - 18:01

In reply to by Martin Falter

denn auf Verschwörung, davon hab ich doch gar nichts gesagt. Eine Psychose hat doch nichts mit Verschwörung zu tun. Wenn jemand einer Verschwörung anhängt, dann die Befürworter der Maßnahmen.

Ich bin vorsichtig, was das Virus angeht. Aber wenn ich mir die neusten Daten anschaue, dann macht es keinen Sinn, die Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Der Schaden ist soviel größer als der Nutzen! Aber man tut es trotzdem, aus Angst, aus Opportunismus und weil man den Tag fürchtet, an dem sich das eigene Narrativ in Luft auflöst. All die Hetze, all die Panikmache, wird man aufarbeiten müssen. Und die Politiker wissen sehr wohl, dass erst am Ende abgerechnet wird. Deshalb wird der Ton rauer, je offensichtlicher wird, dass sich das Narrativ vom Killervirus nicht aufrecht erhalten lässt. Und inzwischen - und das habe ich gemeint - sind wir an einem Punkt, an dem die Maßnahmen wie der blanke Irrsinn wirken, ohne jedes Maß.

Welch' Künstler gehen an unsren Politikern zugrunde

Klaus Funke | Do, 13. Januar 2022 - 12:29

Es ist mir vollkommen egal, ob und wie dieser serbische Tennis-Millionär in Australien spielen oder einreisen darf. Was ist so eine Meldung wert? Gibt es derzeit nichts wichtigeres. Zum Beispiel die Frage: Krieg oder Frieden im Ukraine-Konflikt. Dieses Problem könnte nämlich existentiell für uns werden. Aber sowas interessiert CICERO nur am Rande. Oder die Frage, kommt sie oder kommt sie nicht - die Impfpflicht. Und wenn ja, was bedeutet das für uns Normalverbraucher? Oder was unsere neuen Minister so treiben. Wie ernst sie es nehmen mit dem Umweltschutz. Wohin und wann sie mit Flugzeugen umherdüsen und die Welt mit Kerosin verpesten. Sowas sind journalistische Recherchepflichten und nicht das Seelenheil eines Tennisspielers, und ob er nun oder ob er nicht. Nee, CICERO, so geht Journalismus nicht.

das "use it or lose it"-Verfahren mit den Landerechten im europäischen Flugverkehr. Sehr sehr "umweltfreundlich", wenn LEERE Flugzeuge hin- und herfliegen, nur um die Landerechte nicht zu gefährden!! Und die Verbraucher bluten müssen für CO²!! Der Hammer schlechthin!! >:-( Mir braucht von den Bonzen KEINER was von Umwelt- oder Klimaschutz erzählen!!

Jochen Röschmann | Fr, 14. Januar 2022 - 01:18

war Ende des letzten Jahrtausends eine Dystopie. Die Lächerlichkeit und Absurdität, die in dem Film so genial zum Ausdruck gebracht wurde, ist von der Realität wohl bald eingeholt worden…

Gerhard Lenz | Fr, 14. Januar 2022 - 10:28

vor der Nase zugeschlagen.

Richtig so. Nur weil der Mann eine öffentliche Persönlichkeit ist, können für ihn keine Sonderrechte gelten.

Schon gar nicht, wenn er den Corona-Verharmloser gibt.

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