Einkaufstourismus in den Niederlanden - „Das versteht kein Mensch mehr“

Die Niederlande gelten als Corona-Hochrisikogebiet. Dennoch öffnen dort Läden und Cafés. Für die Einzelhändler in der deutschen Grenzregion ist das fatal, sagt deren Verbandschef Jörg Hamel.

In den Niederlanden dürfen Straßencafés und Geschäfte wieder öffnen, auf der anderen Seite der Grenze müssen die Einzelhändler schließen. / dpa

Autoreninfo

Daniel Gräber leitet das Ressort Kapital bei Cicero.

So erreichen Sie Daniel Gräber:

Daniel Gräber

Jörg Hamel ist Geschäftsführer des Handelsverbands NRW Aachen-Düren-Köln.

Herr Hamel, in den Niederlanden sind Geschäfte und Restaurants seit Mittwoch wieder geöffnet. Was bedeutet das für Einzelhändler in Ihrer Grenzregion?

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
Romulas Veselic | Fr, 30. April 2021 - 14:52

ist spätestens s. 2015, in einer Kette der falschen, fehlerhaften u. feindlichen Entscheidungen gefangen. Diese Politiker u. an sie verlinkte Medien, sind selbst zum pandemischen Monstrum geworden, die sich darin überbieten, wie man die Individuen, Wähler u. Bürger am besten gängelt, ausgrenzt, missachtet u. bevormundet, sowie mit unsinnigsten Regeln u. Anordnungen überschüttelt.
Nichts ist mir widerlicher, als das tragen von Mundschutz. Danach kommt der Maulkorb.

Bernhard K. Kopp | Sa, 1. Mai 2021 - 08:05

In reply to by Romulas Veselic

Jeder kann Virenträger sein ohne es zu wissen. Der Mundschutz reduziert die Verbreitung der Atemwolke um mindestens 60-80 %. Der Mundschutz für alle, in geschlossenen Räumen (und in dichtem Gedränge auch im Freien) ist das einfachste und billigste Hilfsmittel um die Infektionsverbreitung zu reduzieren. Ihnen wäre zu empfehlen zuhause zu bleiben weil sie dort keinen widerlichen Mundschutz tragen müssen. Ihr soziales Umfeld würde sich wahrscheinlich freuen wenn sie ihre Fresse nicht sehen muss.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 30. April 2021 - 15:56

Anstatt sich über die Niederländer aufzuregen, solltet ihr mal was unternehmen. Was für ein Gejammer. Nehmt das Heft selbst in die Hand und macht wieder auf. Das wäre mal eine Maßnahme. Aber nur jammern und auf den Staat warten ist lächerlich. Nicht die Regierung in Den Haag hat Euch die Läden zugemacht, sondern die in Berlin. Wo ist Euer öffentlich wahrnehmbarer Protest?
Und davon mal ganz abgesehen. Den Grenzeinkaufstourismus gab es schon vorher und die prekäre Lage einiger Geschäfte im Grenzgebiet auf deutscher Seite auch. Natürlich finden Bürger Schlupflöcher in Bestimmungen und ihrer praktischen Anwendbarkeit. Die Menschen sind nicht so blöd und lassen sich aus dem fernen Berlin davon abhalten, bei den Nachbarn im Ausland mehr Freiheit zu genießen. Fragen Sie doch mal Frau Merkel, warum immer mehr Staaten öffnen, trotz angeblich schlechterer Zahlen und wir weiter unsere Pandemie mit Tests pflegen?
Was soll dieser Lockdown mehr bewirken, wie es die anderen schon davor nicht taten?

In Indien sterben gerade die Menschen in einem Ausmaß, das seines Gleichen sucht. Alte, Mittelalte, Junge, Es fehlt an Sauerstoff, der hier genügend vorhanden war/ist und die Mittelalten und Jungen über die Runden brachte.
Es fehlte an starken Lockdownmaßnahmen, stattdessen große Massenveranstaltungen. Es fehlte an Masken.
Es ist warm, nicht kalt und die Toten sind so viele, dass das Holz zum Verbrennen bei den Notkrematorien auf Parkplätzen ausgeht. Man darf in manchen Regionen seine Angehörigen nun im Garten begraben.
Zur gleichen Zeit wird hier immer noch die Gefährlichkeit geleugnet, als ob man noch nie von der Katastrophe in Indien gehört hat. Der Cicero hält es auch nicht für nötig darüber zu berichten, ist ja nur das zweitgrößte bevölkerungsreiche Land der Welt.
Es könnte aber auch eine alternative Zukunft zeigen, wie schlimm es hier in Europa, mit seiner hohen Bevölkerungsdichte ausgehen hätte können, ohne die Maßnahmen, die eingeführt wurden. Wird hier sicher nie kapiert.

Annette Seliger | Fr, 30. April 2021 - 17:46

...der deutsche Weg ist alternativlos! Irgendwie erinnert mich das Ganze an 2011, als unsere Unfehlbare wegen einem Tsunami in Japan, oder sagen wir ehrlicher wegen der Wahlen in BW, die KKWs abstellte. Was ist seitdem passiert? In Deutschland verschandeln landauf und landab Windräder die Kulturlandschaften und wir müssen diesen unwirtschaftlichen Irrsinn auch noch über die EEG Umlage finanzieren. Oder die alternativlose Grenzöffnung 2015, die uns nie geahnte Kriminalitätsraten beschwerte, samt hunderttausendfachen Asylbetrug.
Und jetzt also Corona mit seinen Inzidenzen. Wieder eine rein politische Willkür und wieder mit medialer Unterstützung begleitet. Vermeintlich zusammenbrechende Intensivstationen, was natürlich Humbug ist und ein Virus das von keiner allgemein gesellschaftlicher Gesundheitsrelevanz ist. Kritiker werden mit den üblichen bekannten Mitteln des Klassenkampfes beschimpft.
Ich vergaß Sie alle aus Schweden zu grüßen, von dort wo es nie einen Shutdown gab!

hermann klein | Sa, 1. Mai 2021 - 20:31

Ich habe heute im benachbarten 30 km entfernten Maastricht nach über einem halben Jahr in der Außen-Gastronomie wieder einmal einen Kaffee getrunken. Ich fühlte mich nach dem EINSPERREN bei uns wie neu geboren.