Debatte um Kevin Kühnert - "Sozialismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen"

Mit seiner Forderung nach einer Vergesellschaftung von Betrieben hat Juso-Chef Kevin Kühnert eine Debatte darüber entfacht, wieviel Sozialismus die Wirtschaft verträgt. Dabei ist dieses Modell in der Praxis längst gescheitert, kontert das junge SPD-Mitglied Stefan Hasenclever

Mitarbeiter montieren im BMW-Werk in Dingolfing (Bayern) eine Frontschürze an einem Auto der 7er-Reihe,
Wer würde von einer Vergesellschaftung von BMW profitieren? / picture alliance

Autoreninfo

Stefan Hasenclever, 30, promoviert zu makroökonomischen Fragestellungen an der Hertie School of Governance. Er ist Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und SPD-Parteimitglied. 

So erreichen Sie Stefan Hasenclever:

Bis weit in die links-liberale Mitte der Gesellschaft hat sich der Irrglaube verfestigt, Sozialismus sei in der Theorie eine gute Sache, nur in der Praxis falsch umgesetzt. Daher können Populisten von Linksaußen auch unbeschwert den „demokratischen“ Sozialismus propagieren. Es ist kaum vorstellbar, was in diesem Land los wäre, wenn Rechtsradikale versuchen würden den „demokratischen“ Faschismus in die politische Diskussion einzubringen.  

Dabei stinkt der Sozialismus schon vom theoretischen Konzept her. Das Fundament der quasi-religiösen Glaubensgrundsätze ist eine eigenwillige Interpretation der Geschichte als eine Geschichte der Klassenkämpfe. Daraus leitet Karl Marx, warum und wie auch immer, den zwangsläufigen Ablauf der Geschichte ab. Die Verelendung des Arbeiters im Kapitalismus würde unausweichlich in eine kommunistischen Revolution und zur Diktatur des Proletariats führen. Nach einer sozialistischen Übergangsphase würde diese in eine klassenlose Gesellschaft, ins Paradies auf Erden, münden. Diese Zwangsläufigkeit lässt keine alternativen Betrachtungen des sicherlich wesentlich komplexeren Geschichtsablaufs und Wesens des Menschen zu. Sie verkommt zu einer gefährlichen Ideologie.

Unterdrücker und Unterdrückte

Nicht nur vor dem Hintergrund der praktischen Umsetzungen des Sozialismus im 20. Jahrhundert, sondern auch vor dessen Theorie muss sich jeder Demokrat die Frage stellen, was an einer Diktatur gut sein soll. Hier kommt aber ein immer wieder auftretender Irrglaube und Widerspruch der Linken ins Spiel: Der Glaube an das Gute im unterdrückten Subjekt. Als existentielle Rechtfertigung ihrer emanzipatorischen Rolle benötigen Linke gesellschaftliche Machtverhältnisse, die Unterdrücker und Unterdrückte hervorbringen.

In ihrer Naivität gehen Linke davon aus, dass die Unterdrückten – seien es Arbeiter, Frauen, Homosexuelle oder Migranten –  durch die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfährt, per se bessere Menschen sind. Somit kann eine Diktatur des Proletariats auch nicht zu Machtmissbrauch und Verwerfungen wie Unterdrückung, Verfolgung oder Umerziehung führen, sondern nur die Vollendung des Menschen nach sich ziehen.

Defekt des Sozialismus

Da die vorsätzliche Intuition der Sozialisten, nämlich die Emanzipation des Arbeiters, darüber hinaus als etwas Positives betrachtet wird, wird über diesen theoretischen Defekt gerne hinweggesehen. Und das, obwohl es in der Praxis verheerende Konsequenzen für Millionen von Menschen hatte. Kann der Zweck diese Mittel heilen? Wollen wir tatsächlich wieder Experimente aufnehmen, die ganze Gesellschaften eingesperrt, Andersdenkende verfolgt und die Wirtschaft ruiniert haben?

Kevin Kühnert scheint Kritik an seinen Thesen vorhergesehen zu haben. Daher versieht er in einem Interview mit der Zeit seine Sozialismusphantasie mit dem Feigenblatt „demokratisch“ und betont im Nachhinein, nicht von Verstaatlichung oder Enteignung gesprochen zu haben. Dabei führt er in dem ursprünglichen Interview in Bezug zu BMW aus, dass „die Verteilung der Profite (...) demokratisch kontrolliert werden (muss). Das schließt aus, dass es einen kapitalistischen Eigentümer an diesem Betrieb gibt. Ohne eine Form der Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus überhaupt nicht denkbar.“ 

Sind Arbeiter auch nur Menschen?  

Abgesehen von der Frage, ob eine Kapitalgesellschaft nicht auch eine Art von Kollektiv ist, stellt sich die viel dringendere Frage, wie das sich im Besitz der Aktionäre befindliche Unternehmen ohne (staatliche) Enteignung in ein für Kevin Kühnert wünschenswertes Kollektiv überführt werden soll. Immerhin dürfte es nach seiner These keine kapitalistischen Eigentümer mehr geben. Braucht es für diese Überführung nicht eine gesetzliche Grundlage und eine Exekutivmacht? Oder soll das Kollektiv der Beschäftigten die Produktionsmittel einfach an sich reißen – und also doch eine Revolution durchführen? Kühnerts Anhänger verweisen gerne auf das Grundgesetz, dass Enteignungen von Privateigentum zum Wohle der Allgemeinheit gegen eine angemessene Kompensation vorsieht. Aber glauben diese Menschen tatsächlich, der Staat oder das „Kollektiv“  könnten sämtliche Aktionäre zum marktgerechten Preis für die Enteignung kompensieren?

Es stellt sich zudem die Frage, wen das Kollektiv überhaupt alles einbindet. Nur die Beschäftigten eines Konzerns oder auch dessen Konsumenten, Zulieferer, Anwohner und alle anderen, die direkt oder indirekt von dem Unternehmen abhängig sind? Also letztendlich die ganze Gesellschaft? Dass die Enteignung oder Kollektivierung der Aktiengesellschaften nicht im Sinne des Allgemeinwohls oder der Beschäftigten ist, muss nicht einmal theoretisch begründet werden.

Es genügt bereits ein Blick auf die Erfahrungen der Demokratisierung von Betrieben im Rahmen des „Dritten Wegs“ in  Jugoslawien. Merkwürdigerweise entschieden sich die Arbeiter in Zeiten guter Konjunktur gegen die Einstellung neuer Mitarbeiter und strategische Investitionen, sondern für Lohnerhöhungen. Eine Unternehmenspolitik, die zu Massenarbeitslosigkeit, Stagnation und damit letztendlich zu Auswanderung geführt hat. Kann es sein, dass Arbeiter auch nur von Anreizen und Interessen getriebene Menschen sind und keine höheren Wesen, die frei von Egoismus Entscheidungen im Sinne des Allgemeinwohls treffen?

Wer haftet für den Misserfolg? 

Davon abgesehen: Wie sollen in einem solchen Konstrukt effiziente Strukturen und Entscheidungen möglich sein? Wer soll am Ende für unternehmerischen Misserfolg haften? Woher kommt der naive Glaube an die Unkorrumpierbarkeit von Kollektiven? Wollen/können Beschäftigte überhaupt komplexe betriebswirtschaftliche Entscheidungen treffen? Oder sollte stattdessen lieber eine „Vertretung“ von Kühnert und seinen Genossen diese Tätigkeit übernehmen? Sollen auch GmbH's und Personengesellschaften kollektiviert werden? Wer würde überhaupt noch das Risiko einer Gründung aufnehmen, wenn strategische Entscheidungen kollektiviert werden? Das Kollektiv selbst? Kühnert kann es rhetorisch verpacken, wie er es will, seine Thesen laufen auf eine staatlich gelenkte Planwirtschaft hinaus. 

Man könnte dies alles als realitätsferner-Besserwisser-Juso-Unsinn abtun, wie es SPD-Chef Olaf Scholz getan hat. Hinter diesem „Unsinn“ verbirgt sich aber eine gefährliche Schieflage in unserer Gesellschaft. Nämlich die schon angesprochene Verharmlosung linker Verbrechen – aufgrund der vermeintlich „richtigen“ Idee. Diese lässt sich auch bei Ralf Stegner wiederfinden, dem eine links von der SPD stehende Jugendorganisation lieber ist als eine rechts von der CDU stehende. Diese Aussage ist nur einen Zungenschlag von „linke Gewalt ist besser als rechte Gewalt“ entfernt. Eine Einstellung, die in der Mitte der Gesellschaft weit verbreitet ist. Wie ist es sonst zu erklären, dass der gesellschaftliche Aufschrei ausbleibt, wenn eine Gastsätte in Köln mit dem Namen „Hotel Lux“ Sowjetnostalgie bedient und eine lebensgroße Puppe vom für Massenmorde verantwortlichen Lenin ausstellt?

Die Schlüsselrolle des Godesberger Programms 

Es scheint, dass Populisten wie Kühnert froh sind, wenn Schwierigkeiten im Zusammenspiel des Staates mit der Wirtschaft auftreten. Über die komplexen Ursachen können sie hinweggehen, das Unheil stattdessen simplifizierend auf „den“ Kapitalismus schieben und ihre törichten einfachen Lösungen verbreiten. Damit verkennen sie die Tatsache, dass die Sozialdemokratie erfolgreich die Verwerfungen des Kapitalismus durch die Einführung und Ausweitung des Sozialstaats gebändigt hat. Nur so war es möglich, ökonomische Stärke und soziale Absicherung nicht mehr als Gegensätze wahrzunehmen, sondern als Symbiose zu verwirklichen.

Die SPD konnte mit ihrer endgültigen Abkehr vom Sozialismus nach dem Godesberger Programm zur Volkspartei aufsteigen. Sie hat in der Folge Millionen von Arbeitern den sozialen Aufstieg ermöglicht. Trotz der anhaltenden innergesellschaftlichen Ungleichheit kann niemand ernsthaft behaupten, dass lohnabhängig Beschäftigte jemals in einem sozialistischen System besser gestellt waren als in der BRD. Es muss nicht darüber gestritten werden, dass innerhalb der sozialen Marktwirtschaft trotzdem Verbesserungsbedarf existiert. Dank Kühnerts Agenda-Setting und der Unfähigkeit der Parteiführung, ihm eindeutig zu widersprechen, gehen lebensnahe soziale Probleme derzeit leider genauso unter wie europapolitische Themen. Aufmerksamkeit ist halt ein begrenztes Gut. 

Miesmacherei macht schlechte Laune

Ich bin es leid, dass die mediale Deutungshoheit beim linken Flügel der SPD liegt – nicht nur bei der Frage nach der Wiederaufnahme der Großen Koalition, sondern auch in der Sozialismus-Debatte. Und das, obwohl die Mehrheit der SPD-Mitglieder Kühnerts Vorschläge genauso ablehnt wie die Mehrheit der Bevölkerung. Neben den kleinen Korrekturmaßnahmen in der großen Koalition müssen wir Sozialdemokraten endlich ein neues Zukunftskonzept entwickeln. Wir müssen uns wieder Gedanken darüber machen, wie wir in Zukunft die Wirtschaft stärken und zugleich den Sozialstaat ausbauen und die Europäische Währungsunion komplettieren können.

Wir müssen gleichzeitig aufhören, die gesellschaftlichen Verhältnisse schlechtzureden, die wir in den vergangenen 20 Jahren nicht unwesentlich mitgestaltet haben. Diese Miesmacherei macht schlechte Laune. Stattdessen sollten wir voller Zuversicht und Optimismus neue Ideen entwickeln, wie wir unsere Gesellschaft verbessern können. Reaktionäre Sozialismusansätze mögen dem Bevormundungsbedürfnis selbst ernannter „richtiger“ Sozialdemokraten genügen, sie widersprechen jedoch dem Ideal einer offenen Gesellschaft.

In diesem Sinne: Pragmatiker der SPD  - vereinigt Euch!

Wilfried Nauck | Fr, 10. Mai 2019 - 09:18

Schon beschrittene Wege zum Sozialismus:
1. Der stalinistisch-sowjetische Weg
Auf dem Wege: zig Millionen Tote im Gulag und durch Todesurteile. Groteske Schauprozesse. Überfälle auf die Nachbarstaaten Finnland, Polen, Japan, Afghanistan. Zeitweilig Kumpanei mit Nazi-Deutschland
2. Der maoistisch-chinesische Weg
Auf dem Wege: zig Millionen Tote u.a. durch selbstverschuldete Hungerkatastrophen, Zerstörung nationaler Kultur, das Land um Jahrzehnte zurückgeworfen durch „Kulturrevolution“
3. Der castro-kubanische Weg
Armut und Verfall im ganzen Land. Unterdrückung Andersdenkender. Massenexodus von Bewohnern. Halb-feudalistische Erbfolge.
4. Der kim-nordkoreanische Weg
Armut und Hunger flächendeckend. Der Lebensstandard der Bevölkerung vermutlich schlechter als der in England zu Zeiten von Karl Marx. Extreme Indoktrination der Bevölkerung, grotesker Personenkult, kommunistischer Feudalismus.
5. Der hodscha-albanische Weg
Das Land völlig runtergewirtschaftet, lächerliche Mini-Bunker flächend

Staatliche Kriege und Massenmorde haben nun wirklich nicht automatisch etwas mit Sozialismus zu tun und umgekehrt. Die weit aus meisten Kriege sind von kapitalistischen Ländern ausgegangen. Zu Ihrer Erinnerung nur wenige Beispiele (sonst bin ich mehrere Stunden mit Recherchieren und Schreiben beschäftigt): 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Massenmord an Juden und anderen, Massenmorde in Lateinamerika, Kriege in Vietnam, Irak... Mörder und Kriegstreiber gibt es leider überall. Herr Kühnert damit in Verbindung zu bringen, ist schlicht böse.

Wilfried Nauck | Fr, 10. Mai 2019 - 09:28

6. Der dubcek-tschechoslowakische Weg
Versuch eines demokratischen Sozialismus, von viel Hoffnung und Sympathie begleitet, niedergewalzt von sowjetischen Panzern. Damit war für vernünftige Linke das leuchtende Vorbild „Sowjetunion“ beerdigt
7. Der nagy-ungarische Weg
Aufstand eines ganzen Volkes, auch getragen von großen Teilen der ungarischen kommunistischen Partei und Armee, blutig niedergewalzt von sowjetischen Panzern, die nationalen Führer gedemütigt und teilweise umgebracht
8. Der pol-pot-kambodschanische Weg
Grotesker massenmörderischer Steinzeitkommunismus, gehört ins Buch der Rekorde wegen der höchsten Mordquote an der Bevölkerung in der bekannten Menschheitsgeschichte
9.Der ulbricht-honekersche Weg
Am 17. Juni 1953 nur mittels Sowjetpanzern gerettet, nur lebensfähig durch Einsperren der Bevölkerung, danach: platt..
10. Der Kühnert-Weg zum Sozialismus ??????????????

wer nach 1989 geboren worden ist, kennt die "Erfolgsstory" des Kommunismus bzw. Sozialismus - im besseren Fall - vielleicht aus dem Geschichtsunterricht, dürfte sich indessen wohl eher selten brennend dafür interessieren, da sie mit der Lebenswirklichkeit der heute jungen Leute kaum noch etwas zu tun hat, selbst wenn ihre Eltern oder Grosseltern sie zum Teil noch in real erlebt haben sollten. Niemand der im freien Teil von Europa im "Kalten Krieg" aufgewachsen ist, mit den Kindern von Ungarn-Flüchtlingen im Sandkasten gespielt hat, 1968 dann die Niederschlagung des "Prager Frühlings" erst am TV mitverfolgt und hernach die Ankunft der Flüchtlinge aus der Tschechoslowakei im Massstab 1:1 miterlebt hat etc., dürfte auch nur ansatzweise anfällig für die Kühnert'schen "Visionen" sein, doch in seiner Altersgruppe mag das aus den oben genannten Gründen anders sein. Daher ist es wichtig, Klartext zu reden, statt um den Brei herumzuschleichen.

Erst einmal vielen Dank für die kurze & präzise Ansage, wo Moderatoren & Leser wie Herr Nauck & Hasenclever zu Wort kommen, wo man den Eindruck bekommt, es ist noch Hoffnung in unseren deutschliebenden Herzen,wo Luther bis Schiller zu Hause sind. Zur Freude sind noch Querdenker da und nicht nur "Dieterich Häßling".
Aber "ganz platt" wurde der Sozialismus nicht gemacht. Der Typ "unverbesserliche Totalitäre" (wenn wir im Osten unter gehen, werdet azh Ihr im Westen unter gehen) haben ihre Tarnkappen übergezogen und mit Engelsgesichtern gingen Sie in die Säulen der Macht ein bzw. waren schon lange vor 1989 vorausgereist.
Jetzt staunt plötzlich der Wessi Bausteine, da aufeinmal selbst Konservative Linker sein können als die Grünen und/ oder die Linke. Ja, erst wenn das Kind sein Lieblingsspielzeug weggenommen bekommt, fängt es an, sich bemerkt zu machen.
Sollten dieses Ihnen allen bekannt vorkommen, ich entziehe mich der Verantwortung. LG aus Elbflorenz von Nimmerklug

vielem dank für diese Auflistung. Da ich selber in der DDR geborgen(1986) bin, habe ich nicht viel miterlebt, was "Sozialismus" bedeutet. Bisher war ich in den Irrglaube, das es eine "sinnvollerer" Lösung für den damaligen Sozialismus gebe. Aber dank ihrer Auflistung, muss ich mir wohl Kritisch überlegen, ob es das wirklich gibt. Bei diesen vielen "Leichen im Keller".

Mfg

Dorothee Sehrt-Irrek | So, 12. Mai 2019 - 13:06

In reply to by Sascha Stöhr

grundsätzlich, wenn grundsätzlich falsch gedacht wurde oder aber die Motive bösartig waren?
Nur weil ein -ismus entsteht, muss man sich doch den differenzierten Blick erhalten.
Zugegeben habe ich beim Faschismus Probleme, große sogar, aber eigentlich auch beim Absolutismus, Kommunismus, Liberalismus etc., vor allem wenn sie sich verselbständigt zur alleinigen Erklärung aufschwingen oder sich mit Herrschaft verbinden.
Mussolini leitete wohl seinen Faschismusbegriff ab von den römischen Fasces, es gab aber auch die fasci in anderen Bereichen.
Ich vermute, dass es sich um eine Versubstantivierung des Verbes facere handelt, in etwa tun, machen -> hergestellt verarbeitet.
So mag der Ursprung auch die Arbeiter fasziniert haben, die Substantivierung/Werte die Mächtigen.
Verbrechen wurden daraus durch "an die Macht kommen wollen" und historische Entwicklung/Vereinseitigung.
Der Faschismus entstand aus dem Niedergang/Unvermögen absoluter Macht gegenüber bürgerlichen Ordnungsstrukturen?

Dazu gehört zweifellos auch der aktuelle Machtkampf in Venezuela. Eines der rohstoffreichsten Länder der Erde versinkt im Chaos, weil Maduro mit Gewalt beweisen will, dass nur der Sozialismus gut ist für die Bevölkerung.

für die Super-Aufstellung. Der Kühnertsche Weg sollte vom Ende her betrachtet werden: wer seine Ideologie für den einzig richtigen Weg hält und Andersdenkende in die Nazi-Ecke drängt, ist auf einem bösen Weg: wenn man diese Ideologie zu Ende denkt, landet man immer wieder bei KZs und Internierungslagern!
"Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus." I. Silone

Wenn "Vordenker" wie Stefan Hasenclever bei der SPD "den Ton angeben sollten", wäre es unter Umständen sinnvoller, sogleich die Unionsparteien oder die FDP zu wählen.
Auch Herr Hasenclever definiert "Sozialismus" als jenes Modell, das in den stalinistisch-leninistischen Staaten (auch in der DDR) niemals verwirklicht worden ist. Aber mit diesem Negativbegriff läßt sich bekanntlich eine politisch-negative Stimmung erzeugen.
Wenn Herr Hasenclever eine gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung nicht anstrebt und unsere "soziale" Marktwirtschaft für gerecht hält, frage ich ihn: wie kommt es dann, daß sich die Schere zwischen arm und reich (bzw. superreich) permanent weiter öffnet?
Wie erklärt er das exorbitante Anwachsen der Superreichen, auch und gerade der Milliardäre (1 Milliarde EURO sind 1.000.000 Milliarden EURO).
Wie kann das Steuersystem in einem Sozialstaat diese einseitige Vermögensbildung überhaupt zulassen? Warum leben die Oberen Zehntausend von "arbeitslosen" Einkommen?

zu dem "Alt-Linke" durch's Band hinweg greifen, um den wahren Sozialismus als etwas etwas völlig anderes als der sogenannt real existierende Sozialismus anzupreisen, der 1989 sein Waterloo erlebt hat, ist inzwischen zu bekannt, um damit noch irgendwen hinters Licht führen zu können, der 2 und 2 noch ohne technische Hilfsmittel zusammenzählen zu kann.

Im Prinzip ist diese Frage unbedingt gerechtfertigt.
Zunächst muss aber erst die Basis geschaffen werden.
Dann muss sich das, mit Blick auf das permanente, letztlich existenzielle Risiko eines Selbständigen, einigermaßen rechnen. Lässt sich ohnehin nur über einen sehr begrenzten Zeitrahmen kalkulieren. Ohne Gegenwert werde ich Beamter, Politiker oder Beides = Verwaltung ohne Wertschöpfung. Die wiederum leben aber direkt von der Wirtschaft. Dort wird nur verwaltet was >andere< (er)schaffen. Von "denen" lebt sichs gar nicht, nicht einmal schlecht.
Und das wirkt erst ab eines beträchtlichen Nievaus liquider Mittel (netto)
Wenn Gates etwas erfand was zu Reichtum führte, dann sei es ihm gegönnt. Hätte ja jeder erfinden können. Oder eben nicht. Was Sie ansprechen, von betrügerisch Raffenden Selbstbedienern abgesehen, ist zum Einen die Sache dem Zins und Zinseszins. Zum Anderen, ein Beispiel: Deutsche Bank. Milliarden Verluste, betrügerische Geldwäsche usw aber Milliarden Boni.

Wenn regelnd, kontrollierend - nicht dirigierend - Einfluss genommen werden muss dann beim Menschen an sich.
Und bei seiner Verantwortlichkeit für sein Tun.
Solange der Einzelne nicht persönlich verantwortlich ist bzw. gemacht werden kann, wird sich gar nichts ändern.
Siehe auch der "Heilige Sozialismus." Oder Phase vor der französichen Revolution, da wurden nur die Kleider gewechselt - die der Diktatur. Und so lange die von den jeweils Herrschenden vorgegebenen Spielregeln nur für die jeweils Beherrschten gelten... sie ahnen es schon :)
In einem Fall führen von 50(!!!) Millionen aufgefundenes, verheimlichtes "Spielgeld" zu einem verstorbenen Freund - ohne Nachforschung.
Beim anderen 50 tsd ins Gefängnis...
Klingt sehr entspannt, aber dergleichen hält meinen Blutdruck Zeit meines Lebens in Gang.
Wieso, frage ich mich manchmal, erwartete ich, dass der Mensch sich ausgerechnet in der Xtel Sek von YJahren Erdenleben ändern würde.
Weil ich sonst meine Geburt hassen müsste :):)

Ich war von 1977-1980 in Hanoi. Dazwischen war ich in Thailand und Hongkong. Selbst die ärmsten Bauern in Thailand und Hongkong waren besser ernährt und gekleidet als die damaligen Funktionäre In Hanoi. Lesson learned: das kapitalistische System ist vielleicht nicht gerecht da es enorme Wohlstandsunterschiede schafft und vielleicht auch braucht zum Funktionieren; es resultiert aber auch in erheblich höherem Volkswohlstand und höherem pro Kopf Einkommen für die Ärmsten da es Systeme wie H4 finanzieren kann.

Genau so "argumentierte" unser Staatsbürgerkundelehrer in der realSOZIALISTISCHEN Schule der SED-Volksbildung (besser Volksverblödung):
Margot Honecker lässt grüßen!
Es ist für mich widerlich, das schon wieder lesen zu müssen.
Es ist richtig: Sozialismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen - siehe NationalSOZIALISMUS (NSDAP) & Realer SOZIALISMUS (SED)!
Schon der Versuch der Verharmlosung ist schändlich gegenüber der ermordeten "Klassenfeinde" (auf z.T. perfide Weise!), die nur ihre eigene Meinung öffentlich äußerten. Im "realen SOZIALISMUS" wurden vom MfS Andersdenkende sogar bei Verhören mit Röntgenstrahlen "behandelt" bzw. zersetzt" (O-Ton Stasi)!
1. Frage: Was daran ist besser, als die Gräueltaten der Nazis??!
2. Frage: wie kann ein demokratischer Staat eine linksextremistische Vereinigung Antifa, die immer klarer den Weg des Linksfaschismus beschreitet, aus unserem Steuergeld finanzieren?!
Kurt Schumacher: "Kommunisten sind nur rotlackierte Nazis … !"

Danke, Frau Walden, für Ihren umsichtigen Kommentar. Da fordert ein SPD Mitglied eine soziale Sicht- und Verhaltensweise seiner Partei (ausdrücklich: keine sozialistische) und wird runtergeputzt.
Ich bin Kevin Kühnert dankbar, dass er dieses Thema, für das ich über 40 Jahre die SPD gewählt hatte, angeschnitten hat.

Hoffentlich bekommt er keinen "braunen" oder "blauen" Anstrich und passt nicht mehr ins Bild der derzeitigen SPD. Es soll Menschen geben, die kommentieren das mit angeblicher AFD-Rhetorik. Komm bloß nicht mehr drauf, wer das war. Offenbar doch zu unbedeutend dieser Mensch. Alles Gute und ein schönes Frühlingswochenende.:)

gabriele bondzio | Fr, 10. Mai 2019 - 10:21

sagt es schon in der Endung. Scheint cleverer zu sein als der Rest der SPD. Eine " Diktatur des Proletariats" spiegelt fälschlicherweise den Eindruck vor, dass der Arbeiter alle Macht besitzt.
„Der Mensch ist das Maß aller Dinge“ auf den Sozialismus zu beziehen ist schon mehr als blauäugig und kann ich als ehem. DDR-Bürgerin nicht bestätigen. Wozu bedarf es dann einer Gedankenkontrolle (Stasi/DDR). Ich würde den Satz daher anders formulieren. "Der soz. Funktionär und sein Machterhalt, ist das Maß aller Dinge." Nicht wenige DDR-Bürger dürften über die Einrichtung und Ausstattung von Wandlitz große Augen bekommen haben. Bestbewachter Ort in der DDR.In dem auch die 600 Angestellten nur mit Sonderausweis Zutritt hatten. Zeigt doch auch die Abschirmung und Angst der Diktatoren vor den Menschen.
Volkseigne Betriebe waren teilweise runter gewirtschaftet oder produziereten Konsumgüter für die böse -westl. Gesellschaft. Kühnert hatte Glück, Sozialismus nicht leben zu müssen.

Ein Wilhelm Hasenclever (1837-1889) lt. Wikipedia war ein Mitstreiter von Ferdinand Lassalle und nach dessen Tod letzter Präsident des Allgemeinen Deutschen Arbeiter Vereins (ADAV).
Ist der Autor mit diesem Wilhelm Hasenclever verwandt?

Kurt Walther | Fr, 10. Mai 2019 - 11:09

Ein ausgezeichneter Artikel von dem jungen SPD-Mann Dr. Hasenclever. Klare Kante und meine volle Zustimmung zu all seinen Aussagen. Endlich ein "Anti-Kevin". Es gibt noch SPD-Mitglieder, die komplexe Zusammenhänge erkennen und logisch denken können. Ich habe den "realen Sozialismus" hinter Mauer und Stacheldraht 40 Jahre erlebt und teilweise auch enthusiastisch mitgetragen. Die großen Enttäuschungen kamen dann im Berufsleben, nämlich dass es mit der Wirtschaft gar nicht gut läuft, Leistung nicht anerkannt wird, ja unterdrückt wird. Die Erkenntnis, dass Sozialismus schon vom theoretischen Konzept her "stinkt", also gar nicht funktionieren kann, kam erst später gemäß dem bekannten Zitat: "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn." Also irgendwann sollte man es begriffen haben. Bei Kevin Kühnert besteht aus Altersgründen noch Hoffnung, bei SPD-Vize Ralf Stegner scheint indes Hopfen und Malz verloren zu sein.

Romuald Veselic | Fr, 10. Mai 2019 - 11:33

Stattdessen sollten wir voller Zuversicht und Optimismus neue Ideen entwickeln, wie wir unsere Gesellschaft verbessern können. Reaktionäre Sozialismusansätze mögen dem Bevormundungsbedürfnis selbst ernannter (richtiger) Sozialdemokraten genügen, sie widersprechen jedoch dem Ideal einer offenen Gesellschaft."
So wird Ideologie zur Religion. Die erlaubt, das Morden v. Widersachern, denn das Töten für bessere Zukunft (die von keinem erlebt wird) ist berechtigt - ergo straffrei. Die überlebenden Widersacher landen in Arbeits-/Umerziehungslagern. Der deutsche Sozialismus wird nicht besser sein, als der in Venezuela, auf Kuba, in Vietnam/China oder Nordkorea.
Mein Vorschlag ist: Der Juso-Häuptling sollte sich mit Gleichgesinnten zusammentun, und es an sich selbst zu testen, wie toll der Sozismus sei. Mindestens 30 Jahre lang, als Langzeittest, um gesundheitliche Schädlichkeit dessen auszuschließen.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 10. Mai 2019 - 11:53

Ich unterschreibe alles Herr Hasenclever. Das klingt mit gesundem Menschenverstand nachgedacht und analysiert im Wissen der Grundausrichtung der alten SPD. Ich wünsche Ihnen nicht, dass es Ihnen so geht, wie der Opposition im Bundestag und den kritischen Bürgern hier im Forum und anderswo, dass auch sie "braun" angestrichen werden und demnächst ein Parteiausschlussverfahren droht wegen SPD-schädigenden Verhaltens. Sie sagen, die Mehrheit in der SPD denkt nicht so wie Kühnert? Wo sind die alle? Warum hört man sie nicht? Ist das nur die Mehrheit des Basis? Die SPDler in der Regierung scheinen nicht dazu zu gehören, wenn man ihnen zuhört. Außer dem Unsymphat Kahrs mit einer unangemessenen Twittermeldung, höre ich keine ehrlich kritischen Stimmen aus der SPD. Ich bin mir sicher, wäre eine solche Politik von der SPD weiter verfolgt worden und vernünftige Politiker mit Sachverstand am Werk, wäre sie in die Opposition gegangen und hätte sich neu sortiert, würde die SPD nicht abschmieren.

Markus Michaelis | Fr, 10. Mai 2019 - 12:05

Einerseits hat Kühnert vielleicht nicht gleich den ganzen Lenin im Gepäck sondern nur ein paar Korrekturen - weil die "Kapitalbesitzer" eben auch nicht nur gut und edel sind und die Steuerung durch Kapitalbesitz auch nicht perfekt ist.

Andererseits trifft der Artikel einen sehr wichtigen Punkt: ich habe auch oft den Eindruck, dass Linke und Kirche so reden als sei der wahre Kern jedes Menschen nur gut, insbesondere bei den Schwachen. Wenn etwas schief läuft, muss es einen (bösartigen) Grund geben und umso heftiger wird dann gegen diesen Grund (am Ende immer andere Menschen) vorgegangen. Ich sehe es auch so, dass das etwas komplexer ist und der Mensch im Kern der Mensch ist und nicht einfach gut und funktionierend. Für ein Leben in großen komplexen Gesellschaften sind wir evolutionär nicht optimiert - da tasten wir uns alle Stück für Stück heran.

Wolfgang Tröbner | Fr, 10. Mai 2019 - 12:08

"Sozialismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" - dieser Satz trifft es exakt. Dem Autor ist zu danken, dass er die immer wieder neu aufgewärmten Märchen der Linken und der SPD entlarvt. Jeder, der den Sozialismus als anstrebenswertes Ziel aktiv verfolgt oder in irgendeiner Form unterstützt, macht sich mitschuldig an den größtmöglichen Verbrechen. Sage niemand, er hätte es nicht gewußt. Wie einige Kommentatoren (z.B. Herr Nauck) ausgeführt haben, gibt es -zig Beispiele dafür, dass alle sozialistischen Experimente nicht nur gescheitert sind, sondern Mio Menschenleben gekostet haben. Wehret den Anfängen!

Fairerweise sollten Sie nicht von 'der SPD', sondern genauer von (großen) Teilen der HEUTIGEN SPD sprechen. Dr. Kurt Schumacher, Ernst Reuter, Louise Schröder, Carlo Schmid, Helmut Schmidt, Hans Apel waren auch Sozialdemokraten. Sie haben viel für uns Land geleistet und brauchen sich für ihre Lebens-Arbeit nicht zu schämen. Und ein Herbert Wehner machte sich gerade deshalb für das 'Godesberger Programm' stark, weil er als hoher Ex-KPD-Funktionär aus eigener leidvoller Erfahrung wußte, was der Kommunismus aus und mit Menschen macht (Stichwort: Hotel Lux).
Und in den Kerkern des Herrn Ulbricht schmachteten nicht zuletzt - (alte) Sozialdemokraten, die als 'Schumacher-Agenten' diffamiert und kriminalisiert wurden !!!
Schmidt und Wehner haben zu ihrer Zeit einen Juso-Chef Kai-Uwe Benneter 'feuern' lassen (Parteiausschluß 1977)!
Die SPD von heute ist dabei, ihr eigenes - antikommunistisches und antistalinistisches - Erbe zu verraten. Für unser Land ist das eine Tragödie.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 10. Mai 2019 - 12:43

das Ausgeführte finde ich bedenkenswert.
Ich bin für die Fortsetzung der GroKo, weil für 4 Jahre gwählt wird, die Verhandlungen entsprechend erst spät - nach den Sondierungen einer möglichen Jamaika-Koalition - aufgenommen und dann sehr gründlich geführt wurden.
Das trägt ohne Probleme bis zum regulären Termin neuer Wahlen.
Weder spult das Klima noch die Ökonomie eine verheerende Folge von Katastrophen ab, die nicht in diesem Rahmen ernsthaft angegangen und behandelt werden können.
Die jetzt gerade im Cicero- vielleicht auch? - sichtbar werdende Form der Diskussion, zunächst Sozialismus/Enteignungshype, dann "Sozialismus als Verbrechen", diskreditiert im Nachhinein vor allem die SPD, nicht ganz unverschuldet, zugegeben, aber es lenkt völlig ab von den BESONDEREN Problemen des Wohnungsmarktes seit 2015.
Eine ideologische Debatte halte ich also nicht für zielführend, ich bemerke nur mal wieder, dass Politik mehr braucht als nicht flankierte große Taten.
Konstruktive Politik Madame

Gisela Fimiani | Fr, 10. Mai 2019 - 12:58

Glückwunsch zu einem informierten Beitrag eines selbst-denkenden, mutigen SPD Mitgliedes. Hier könnte jemand Helmut Schmidts Erbe antreten.

Günter Johannsen | Fr, 10. Mai 2019 - 13:34

Das ist ein guter und treffender Kommentar: die Genossen heulen auf. Sie haben also alles richtig gemacht!
"...hat sich der Irrglaube verfestigt, Sozialismus sei in der Theorie eine gute Sache, nur in der Praxis falsch umgesetzt." Dieses Scheinargument habe ich seit 1989 schon mehr als hundert Mal hören müssen. Zumeist von Genossen der SED-Nachfolger, die LINKE, aber auch von einem Großteil der früheren RAF- Sympathisanten, den Grünen. Nach dem der 40 Jahre dauernde und verheerende Testlauf Kommunismus am lebenden Menschen gescheitert ist, will man nun einen erneuten Testlauf in Angriff nehmen. Wobei wir "Angriff" schon wörtlich und ernst nehmen müssen!
Nein: Kein weiterer Tierversuch am Menschen! Der BMW-Betriebsrat hat Recht: die SPD/LINKE ist nun nicht mehr wählbar! Die RAF-Sympathisanten aber ebensowenig!

Horst Kessler | Fr, 10. Mai 2019 - 15:03

Das ist nicht nur Kühnerts Traum das ist die Vision von ROT,GRÜN und Links .Kühnert ist nur die Spitze des Eisberges und glaubt die Zeit wäre schon reif um aus der Sozialen Marktwirtschaft ein Sozialistisches System zu machen.Die Ostdeutschen haben das erkannt und der AFD ihre Stimme gegeben

Brigitte Simon | Fr, 10. Mai 2019 - 15:32

Um der sozialistischen Rolle rückwärts ins Totaliäre 20. Jahrhundert zu entgehen, muß man nicht die Menschen umerziehen, "neue Leitbilder" entwickeln
oder die Propaganda verändern, das funktioniert nicht. Es genügt, mit einem funktionierenden Rechtsstaat die Verursacher des Elends mit den Konzequenzen ihres Tuns zu belasten. Das Streben
der Sozialisten nach immer höherer Machtkonzen-
tradition und Intransparenz. Durch Zentralisierung
dient ausschließlich ihrer Abschottung gegen das
Volk und dem Trennen von Tat und Verantwortung. Sie begehen Eigentumsverbrechen. Was läuft
schief? Ihre großstaatlichen Strukturen sind nicht
nur erhalten geblieben, sondern mit der EU und den Zentralbank-Euro ausgebaut worden und da-
mit das ideale, anonymisierende, mafiöse Milieu
für Sozialisten, das dem Einzelnen immer weniger
Möglichkeiten der Einflußnahme auf das Wuchern
linker Strukturen einrämt. Die schwarz-rot-golde-
ne internationalen aus Kirche-Sozialisten-Hoch-
finanz hat die

Brigitte Simon | Fr, 10. Mai 2019 - 15:53

hat die Welt in das Spinnennetz ihrer Organisationen
eingewoben und bewegungsunfähig gemacht und
injiziert ihr Propagandagift, um uns anschließend
Ruhe aussaugen zu können.
Um der rot-rot-grünen Globalisten-Troika wie Ber-
lin, den Weg in den totalitären Staat abzu-
schneiden, muß zuerst der Nationalstaat gesichert werden, bevor man diesen dann subsidär fragmen-
tieren kann.

Wolfram Fischer | Fr, 10. Mai 2019 - 16:14

Ich sehne den Tag herbei, an dem nenneswerte Teile unserer Gesellschaft gegen solchen linken Schmutz aufschreien. Linke Staaten gingen IMMER - ohne eine einzige Ausnahme - in den Abgrund, mal schneller mal langsamer, aber IMMER in die gleiche Richtung: nach unten, in jeder Beziehung!
Linke Experimente seit es diese hirnnverbrannte Ideologie gibt heisst nichts anderes als
- 100mio Tote (eine solche Zahl haben Generationen von Rechtsfaschisten - weltweit - nicht annähernd geschafft)!
- Mehr oder weniger völlige Entrechtung der jeweiligen Gesellschaften,
- Wirtschaftskatastrophen,
- Spitzel, Stasi und Konsorten, politsche Gefangene,
- und und und.
So ging das IMMER! Zu 100%!

Und Kevin und Konsorten dürfen ihren geschichtsvergessenen menschenverachtenden Schwachsinn verzapfen, ohne daß ihm das ganze Land in den Arm fällt und ihm den dummen Mund verbietet!?
Unfassbar... einfach unfassbar, daß so ein Mist ernsthaft Gehör findet.
Daher vielen Dank für den Artikel !!!

Ernst-Günther Konrad | Sa, 11. Mai 2019 - 11:39

In reply to by Wolfram Fischer

Er hat das recht seine Meinung und offenbar das "heimliche" Ziel vieler SPDler, gerade der Regierungsmitglieder, die sich nicht klar distanzieren zu sagen. Irgendwie muss man ihm dankbar dafür sein, dass er die "geheimen" Träume, im Parteiprogramm geschickt formuliert versteckt, endlich offen ausspricht. Die links-grüne Ideologie ist in die Totaloffensive gegangen. Gender, Klima, Diesel, Wohnungen, Wirtschaft usw., die sonst inhaltslosen Phrasendrescher sind gezwungen, irgendwie mal eine Meinung zu vertreten und nicht nur zu schwurbeln. Die Kommentoren, die sich hier gegen den demokratischen Sozialismus aussprechen, deren Meinung teile ich vollends. Nur sollte niemand den Fehler begehen, diese Diskussion "verbieten" zu wollen. Dann wäre man nicht besser, die gerade versuchen unsere konservative Meinung zu unterdrücken. Teile der Mainstreammedien sind durchaus kritisch mit diesem Gedanken umgegangen. Je mehr vermeintlicher "Unsinn"an Tageslicht kommt, desto besser für die Alternativen.

Rolf Pohl | Sa, 11. Mai 2019 - 14:21

In reply to by Wolfram Fischer

So, so Herr Fischer,
Sie hätten besser intensiv gelesen statt nur zu hören. Denn dann hätten auch Sie erfahren müssen/können, dass Kühnert nicht mal annähernd von "Spitzel, Stasi und Konsorten und und und" fabulierte sondern eher über die Inhalte des Ahlener Programms der CDU zum Start der Bundesrepublik Deutschland.
Wär doch ganz gut Herr Fischer, wenn Sie besser ohne politischen Schaum vorm Mund argumentierten um die prekäre Lage z.B. des Mieter-Wohnungsmarktes oder von dauerhaft Geringverdienern noch besser wahrnehmen zu können, nicht wahr?

Mein Tip für Sie: Lesen Sie schlicht und einfach das Kühnert Interwiew in der ZEIT genau durch und schreiben in dessen Folge ein paar sachliche Zeilen dazu.

Herr Pohl warten sie bis sich der Nebel verzieht dann sehen auch sie was in und mit Deutschland passiert.Vielleicht haben sie Schaum vorm Mund wenn es um Aussagen z.B. von Sarrazin oder Gauland geht.Sie Glauben bestimmt dass die Gefahr von Rechts kommt,schauen Sie doch mal nach Links.Soziale Gerechtigkeit ist nur ein Mittel zum Zweck.Jede Sozialistisch/Kommunistische Revolution war Sozialer Ausgleich für Menschen die sich dem System fügen danach kommt die Macht der Politfunktionäre und damit die Diktatur

Rolf Pohl | So, 12. Mai 2019 - 13:31

In reply to by Horst Kessler

... wenn es um Aussagen z.B. von Sarrazin oder Gauland geht."
Aber nein Herr Kessler, keine Sorge, wie kamen Sie zu diesem unfundiertem Schluss?
Zunächst Herr Kessler, ich glaube auch nicht, ich nehme war und beurteile jeweils den Einzelfall. "Nebel" umgiebt mich schon garnicht.

Nun werden Sie mir sicher auch in sachlicher Form erläutern können, in welchem Zusammenhang die hier diskutierten, subjektiven Antworten eines Herrn Kühnert in der "Zeit" mit ggf. denen der Herren Sarrazin, Gauland, möglicherweise auch z.B. eines Herrn Buschkowsky, stehen.
Dank vorab Herr Kessler.

Heidemarie Heim | Fr, 10. Mai 2019 - 20:14

Noch besser die Frage nach einem "demokratischen Faschismus" und was dies absehbar zur Folge hätte!
Da sieht man mal was Bildung und das praktische Streben nach Ausbildung, nicht zuletzt um auch außerhalb der Politik seine Unabhängigkeit zu bewahren, für einen Unterschied machen bei Gleichaltrigen. Und natürlich ist es der Cicero;-), der uns mit dem erfolgversprechenden jungen SPD Mann Herr Hasenclever einen gelungenen Gegenpart präsentiert. Sehr zum Nachsehen des sozialistischen Juso-Träumers Kühnert , der einem Mann wie Hasenclever nicht das Wasser reichen kann. Und zum Nachteil der SPD, die es scheinbar nicht schafft, Mitglieder solchen Potentials und Kalibers zum Guten der Partei in den Vordergrund zu rücken. Wahrscheinlich zu gefährlich für den eigenen Posten;(. Es wäre auf jeden Fall zu begrüßen, Ihn auch noch zu anderen Themen und Sachverhalten zu hören! Denn er bildet wahrscheinlich das ab, was man sich unter einer "erneuerbaren" SPD vorstellen könnte. MfG

Wilfried Nauck | Sa, 11. Mai 2019 - 09:06

Für Titos Jugoslawien hatte ich zunächst viel Sympathie wegen der Ablehnung des Stalinismus. Es hies, auf das Rollfeld des Belgrader Flughafens würden am Abend Ölfässer gerollt, um ein unerwünschtes Landen sowjetischer Truppen zu verhindern. Dann kam das Buch von Djilas: „Die neue Klasse“, in welchem die neue Funktionärsklasse als Nachfolgerin der marxschen Kapitalistenklasse beschrieben wurde. Die Arbeiterselbstverwaltungen führten zu ungerechtfertigten Lohnerhöhungen zu Lasten notwendiger Investitionen. Die Mär vom friedlichen Zusammenleben der Völker in Jugoslawien wurde nach Titos Tod durch Mord und Totschlag widerlegt.
In China wurde Kühnerts Weg in umgekehrter Richtung zurückgelegt, vom reinen Staatsbesitz an Produktionsmitteln zum teilweisen Privatbesitz. Damit begann Chinas Aufstieg. Kühnert sollte glaubhaft darstellen, wie BMW als Genossenschaft funktionieren könnte. Die SPD täte besser daran, zusammen mit anderen Parteien die soziale Marktwirtschaft wieder zu beleben.

Die "Soziale Marktwirtschaft" wieder beleben, klingt gut. Nur: Was ist eine wirkliche "Soziale Marktwirtschaft"? Deckt sich diese wirklich mit unserem Wirtschaftssystem, deren Herrschende Klasse, also etwa das obere zehn Prozent unserer Bevölkerung, über mehr als die Hälfte des Volksvermögens verfügt, verfügen darf?
Ist diese Soziale Marktwirtschaft wirklich darauf angelegt, daß wir unselbständig Beschäftigten das Sozialprodukt für die Kapitaleigner, also die Inhaber riesiger Aktienpakete, erarbeiten, während diese Kapitaleigner über ein leistungsloses Einkommen - meist in Millionenhöhe - verfügen dürfen?
Soll das "sozial" sein, zumal dieses Kapitaleigentum überwiegend aus Millionenerbschaften stammt und nicht selbst erarbeitet wurde?
Unser Staat beruht in seinem Fundament auf einer "sozialen Schieflage". Die Währungsreform 1949 teilte zwar allen Deutschen ein Startgeld zu, aber was war mit dem Grundvermögen, mit den Produktionsmitteln? Einige waren schon superreich, und die übrigen?

Gabriele Flüchter | Sa, 11. Mai 2019 - 09:14

Besten Dank an den Cicero für die Veröffentlichung des Beitrags von Herrn Hasenclever. Es ist richtig, die Geschichte als eine Geschichte der "Klassenkämpfe" anzerkennen, denn das war sie immer, es ging nicht darum, wer "der gute Mensch" wäre, es ging immer um Verteilungsfragen geprägt von der Übermacht Reichen.
Sozialdemokraten ging es immer darum, diese Übermacht durch Gegenmacht sozial auszugleichen, so habe ich Sozialdemokratie immer begriffen.
Kühnert regt eine Debatte an über die gläserne Decke, die offenkundig zwischen einer immer kleiner werdenden machtvollen Gruppe reicher Menschen und einer größer werdenden Gruppe ärmerer Menschen bisher nicht durchstoßen werden kann und quasi feudale Gesellschaftsverhältnisse in sich birgt, das sieht man doch überall, dafür muss man weder Ideologe noch ideologisch gläubig sein.

Doch, doch, Herr Hasenclever, es gibt Unterdrücker, wer ihnen gefallen will, schreibt gefällig, mir gefällt das als Sozialdemokratin gerade deswegen nicht.

Gabriele Flüchter | Sa, 11. Mai 2019 - 10:06

Stefan Hasenclever meint also, es gebe weder Unterdrückte noch Unterdrücker und einen Klassenkampf gebe es demzufolge auch nicht.
Wie kommt er nun aber darauf?
Das erklärt er freilich nicht. Ein immer kleinerer Teil der Bürger verfügt über immer mehr Vermögen, ein immer größerer Teil der Bürger verliert Einkommenssicherheit und damit verbunden auch die Macht der politischen Einflussnahme, Spenden zu entbieten, Grundstückskäufe zu tätigen, etc. Sieht Herr Hasenclever dies nicht, will er dies nicht sehen?
Wo erkenne ich in Herrn Hasenclevers Beitrag sozialdemokratische Handschrift?
Ich erkenne sie nirgends -er wiegelt hab, es handele sich um eine ideologisch-religiöse Verwirrung, der Kevin Kühnert anheim gefallen wäre.
Das ist nicht nur unfair, das ist ganz einfach geschichtsvergessen, Stefan Hasenclevers Sicht auf die Welt. Es geht nicht um den "guten Menschen", es geht um gute Einkommensverteilung, die muss das Ziel sein, der jetzige Weg fördert diese offenkundig nicht zutage.

Brigitte Simon | Sa, 11. Mai 2019 - 12:26

Sie trauen sich viel mit Ihrer Offenheit und ausge-
zeichnerter Analyse. Ich wünsche Ihnen viel Mut
und Durchsetzungskraft. Die verhängnisvolle und
zerstörerische Denkweise der SPD und der GRÜNEN
lautet:

"Wir sind dafür, daß wir dagegen sind".

Hans Süßenguth… | Sa, 11. Mai 2019 - 22:15

Der Beitrag von Herrn Hasenclever ist ein bisschen zu sehr ein Lobgesang auf die bestehenden Verhältnisse. Wenn z.B. Thyssen - Krupp 6000 Arbeitsplätze abbaut ist der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit offenkundig. Die "Abgebauten" werden die Entscheidung der Geschäftsführung nicht gut heißen und diese kommt auch nicht im demokratischen Prozess zustande, obwohl die Betroffenen auf jeden Fall erhebliche Verluste zu realisieren haben. Meine persönliche Erfahrung als DDR Bürger von Anfang an,(Jg. 49) ist die, im Arbeitsumfeld war der DDR Bürger freier als ein heutiger abhängig Beschäftigter, weil die Vorgesetzten weniger zu sagen hatten. Als Bürger war er unfrei und im Streben nach Karriere war Anpassung nicht hinderlich. Letzteres hat sich nicht geändert.

Matti Illoinen | Mo, 13. Mai 2019 - 12:06

Nicht der sog. Sozialismus ist ein Verbrechen, sondern der Neoliberalismus!!!!!
Kennt Herr Hasenclever die Geschichte der SPD, deren Mitglied er ist? Herr Hasenclever fordert u.a., dass sich die Mitglieder Gedanken machen darüber das „wir in Zukunft die Wirtschaft stärken und zugleich den Sozialstaat ausbauen und die Europäische Währungsunion komplettieren können“. Aber wenn sich jemand wie sein Parteigenosse Kühnert äußert, lehnt er es kategorisch ab. Offenbar ist er der Ansicht, der Schröder-Kurs sei der einzig richtige und wahre Weg für die Partei – inklusive der „Basta“-Politik. Und so einen inhaltlichen Unsinn fördert die Friedrich-Ebert-Stiftung – unglaublich …

Mario Scrimelli | Mo, 13. Mai 2019 - 12:53

Ein toller Beitrag! Weil zutiefst ehrlich.
Eine beeindruckend ahistorische, löchrige Argumentation (bspw. das im Beitrag zu Grunde gelegte, bei Hobbes/Plautus geklaute Menschenbild - welches durch Anthropologie, Hirnforschung und andere Fachrichtungen längst unzählige Male wissenschaftlich als vollkommen reaktionär, ideologietriefend und somit unhaltbar widerlegt ist)!
Aber gesellschaftspolitische Visionen der FDP müssen halt nicht immer nur kaltschnäuzig rüberkommen. Sie können auch richtig sympathisch sein - Danke Herr Hasenclever, dass Sie die SPD so kenntlich machen. Das ist doch endlich mal ein sich ehrlich machender Beitrag zur tatsächlichen Politik der SPD der letzten Dekaden und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Verheerungen in den Zeiten des Zombie-Kapitalismus.

Hajo Zeller | Mo, 13. Mai 2019 - 21:36

Diese Propagandaschrift wird als „Debattenbeitrag“ verkauft. Unglaublich. Wie kann eine Redaktion, die intellektuell einigermaßen auf der Höhe ist, so ein Machwerk passieren lassen?

Der Artikel ist so schlecht und in vielen Punkten so falsch, dass sich eine inhaltliche Stellungnahme erübrigt. Es ist halt ein moderner Sozialdemokrat. Requiescent in pace!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 15. Mai 2019 - 15:09

In reply to by Hajo Zeller

verwandt ist mit Walter oder Wilhelm Hasenclever oder beiden.
Man sollte eigentlich Texte nur für sich sehen, aber es gibt nun mal mindestens 2 berühmte Hasenclever, der Autor selbst bekennt sich zur SPD und die Auseinandersetzung zwischen Sozialisten und Sozialdemokraten in der SPD dürfte noch andauern.
Das Wort Verbrechen finde ich nicht zutreffend, aber eine Debatte kann man wohl führen.
Wie man an Kühnerts Vorschlag sieht eben zukunftsorientiert gemeint oder wie Herr Hasenclever evtl. sagen würde, rückwärtsorientiert.
Ich würde jedenfalls neue Überlegungen nicht mit alten Begrifflichkeiten überlagern.
Unglückliche Politik kann man nicht einzelnen Bürgern auflasten, bzw. Ressentiments gegen diese dann doch wohl """Schmarotzer""" wenn auch nur entfernt "entfachen".
Das sind auch gefährliche Wege, die ich für mich ablehne.
Konstruktive Politik und vor allem eigene Fehler eingestehen, sowie neue vermeiden.
Nein, unter "Stuss" sortiere ich das nicht ein.
Cicero eher.

Wilfried Nauck | Do, 16. Mai 2019 - 08:49

Witz 1: Frage: Was passiert, wenn die staatliche Plankommission in die Wüste geschickt wird?
Antwort: Drei Jahre lang nichts und dann wird der Sand knapp....

Witz 2: Anfrage an den Sender Jerewan: Kann Schweden ein sozialistisches Land werden?
Antwort: Im Prinzip ja, aber es wäre schade um die schöne Wirtschaft!

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