Görlitzer Park und Muslimbruderschaft - Senat der Heuchler

In der Hauptstadt bekommen Dealer eine Bestandsgarantie und Islamisten staatliche Weihen. Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Berlin wird von Politikern regiert, denen Berlin egal ist

Ein junger Mann aus Berlin raucht aus medizinischen Gründen bei einer Protestaktion für legalen Cannabis-Konsum im Görlitzer Park einen übergroßen Joint.
Haste mal ne Tüte, ey? Im Görlitzer Park in Berlin sollen Dealer jetzt legal dealen dürfen / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und „Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss“.

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Alexander Kissler

Wer meint, Berlin treibe es zu bunt, dem gibt Berlin Recht. Rosa sind die schiefen Linien auf dem Boden, mit denen den Dealern im Görlitzer Park Plätze zugewiesen werden sollen. Damit die Trafikanten sich nicht auf die Zehen treten. Ist das nicht eine lustige Bestandsgarantie für illegalen Rauschgifthandel, wie ihn im Görlitzer Park vor allem Schwarzafrikaner betreiben? Lustig und teuer für die verbliebenen Berliner Steuerzahler sind auch die grünen Punkte, die ein grüner Stadtrat auf eine Autostraße malen ließ, damit diese als „Raum für das soziale Miteinander des Alltags“ erfahrbar werde. In welchen Farben der Innensenator sich sein Berlin ausmalt, wissen wir nicht. Bunt treibt auch er es. Andreas Geisel will gemeinsam mit den vermeintlich moderaten Islamisten von der Muslimbruderschaft die gewiss unmoderaten Islamisten des „Islamischen Staates“ zähmen. Damit Berlin keine Islamisten verloren gehen.

Die Islam-Idee wurde am selben Tag publik, da Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) in einem Artikel aus dem Stehsatz für Moralpredigten dazu aufrief, sich doch an den Wahlen zum EU-Parlament zu beteiligen. Denn, so Michael Müller, dessen Berliner SPD sich stabil der Zehn-Prozent-Marke nähert: Berlin sei „die ‚Stadt der Freiheit‘, die weltweit in aller Munde ist, in die alle kommen wollen, in der viele leben und arbeiten möchten, ein Sehnsuchtsort und eine Heimat (...) Wir müssen die Freiheit Tag für Tag verteidigen.“ Der Tag, an dem Andreas Geisel sich für die Muslimbruderschaft erwärmte, gehört offenbar nicht zu Tagen wie diesen, an denen die Freiheit verteidigt wird, sondern zu Tagen aus einem Paralleluniversum namens Berlin. Innensenator Geisel von der SPD stellte also den Berliner Verfassungsbericht 2018 vor, aus dem eine „stetig gewachsene Islamisten-Szene“ ebenso hervorging wie der Linksextremismus als „stärkstes verfassungsfeindliches Spektrum“ und der Rechtsextremismus als stagnierende Szene.

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Hans Jürgen Wienroth | Do, 9. Mai 2019 - 13:10

So ist es, wenn man die Konsequenzen des Handelns nicht selbst zu tragen hat.

Ernst-Günther Konrad | Do, 9. Mai 2019 - 13:20

Statistik Berlin 2019
Am 31. Dezember 2018 waren im Einwohnermelderegister Berlin 3 748 148 Personen mit Hauptwohnsitz registriert. Damit ist Berlin im Jahr 2018 um 36 218 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen. Das entspricht annähernd der Einwohnerzahl des OrtsteilsGropiusstadt, der aktuell 37 533 Einwohner hat. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, setzt sich das Bevölkerungswachstum der letzten Jahre fort,liegt jedoch das erste Mal seit sechs Jahren unter der Marke von 40 000. Der Zuwachs ist ausschließlich auf Ausländerinnen und Ausländer zurückzuführen. Deren Zahl stieg um 37 190 von 711 282 am 31.12.2017 auf 748 472 Personen. Die Zahl der deutschen Einwohnerinnen und Einwohner fiel hingegen im Jahresvergleich um 972 Personen.Unter den ausländischen Einwohnern war der Anstieg der Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit mit einem Plus von 3 521 Personen am stärksten, gefolgt von Indien mit einem Plus von 2 382. Der Ausländeranteil liegt aktuell bei 20 Prozent

Mit Verwunderung und zunehmendem Grau(s)en verfolge ich das, was da in Berlin offensichtlich vor sich geht. Habe ich F olgendes im Cicero gelesen? "Die planvoll herbeigeführte Bildungskatastrophe ist auf den Sesseln der Macht angekommen."
Das trifft es. Für mich als eingeborene Münchnerin ist es vor diesen Hinter-bzw Abgründen schwer erträglich, dass "mein" Freistaat Milliarden unserer Steuergelder über den Finanzausgleich in diesen Sumpf, diesen Abgrund versenkt. Wo fließt das Geld hin? Besteht denn dieses Berlin nur aus Korruption in Tateineinheit mit maximaler Inkompetenz? Ich entwickle eine ausgewachsene Berlin-Phobie. Verfügt diese rotrotgrüne Mischpoche denn über gar keinen ethisch-moralischen Kompass? Ist das die viel gerühmte "Berliner Kreativität"? Mir ist die Münschner Kreativität lieber, die sich nicht an der Sauberkeit der Straßen und der Sicherheit in der Stadt stört.

Ich glaube nicht, dass auch nur ein Berliner Einwohnermeldeamt für diese Zahlen seine Hände ins Feuer legt. Oder anders herum: Die vielen Illegalen in dieser Stadt werden erst durch Polizeiaktionen entdeckt.

Es ist ein Wahnsinn, was diese Stadt sich da selbst erwählt hat. Aber diese Sche...e ist selbstgemacht! Wer nach 1989 Rot-Rot und Grün wählt, ist selbst dran Schuld und sollte das mit bitterer "Gelassenheit" tragen. Bald gilt wohl dann - mehrheitlich beschlossen - die Sharia. Die öffentlichen Schauplätze, wo dann Auspeitschungen aufgeführt werden und Schlimmeres, dürften leicht zu finden sein …. ?!

Gerhard Schwedes | Do, 9. Mai 2019 - 13:52

Lieber Herr Kissler! Ihr Artikel ohrfeigt auf erfrischende Art diese Truppe der Hauptstadtregierenden. Es macht richtig Spaß, diesem Ohrfeigen zuzusehen. Bitte noch mehr davon. In rustikaleren Zeiten hätte man eine solche Chaotenclique so genannter Politiker mit Hohngelächter, Schmährufen, langer Nase und Trommelwirbel über die Stadtgrenze gejagt. Heutzutage machen wir dies zivilisiert mittels Wahlen und Demonstrationen, die aber leider meist von der verblödeten Antifa durchgeführt werden. In der Bevölkerung brodelt es längst über diese Zustände. Leider besitzt sie keinen Mut, sich bemerkbar zu machen. Es wird höchste Zeit, dass sie sich ihrer Macht endlich bewusst wird und nach eisernen Besen ruft. Anders ist dem kriminellen Mob nicht mehr beizukommen. Was in Berlin abläuft ist, ist einfach nur grauslich, dagegen ist Schilda das reinste Arkadien. Wir müssen nicht mehr nach Sizilien fahren. Sizilien ist in Berlin.

Sie sprechen mir aus der Seele. Leider wurde der zweite Teil meines Kommentares nicht frei gegeben. Warum auch immer. Es stand nichts böses drin.

ingrid Dietz | Fr, 10. Mai 2019 - 09:17

In reply to by Ernst-Günther Konrad

mein Kommentar wurde gelöscht -
bzw. die "politische Korrektheit" hat auch bei mir zugeschlagen.

Es wird immer schwieriger, "klare Worte" zu sagen bzw. zu schreiben !

Wilfried Düring | Fr, 10. Mai 2019 - 14:09

In reply to by ingrid Dietz

Ja, man ärgert sich, wenn ein Kommentar 'unterdrückt' wird. Man muß dann die 'Botschaft' präziser, sachlicher und ein wenig zurückhaltender formulieren. Das macht Arbeit!
Über Einzelfälle und Details kann man immer streiten.
Insgesamt wird aber beim CICERO im Kommentarbereich ein breites Meinungsspektrum zugelassen; daß gilt auch für einen engagierten oder gar 'grenzwertigen' Ton mancher Kommentare (auch von mir).
--- anderswo ist das böse Wort von den 'Dunkel-Deutschen'
--- (obwohl Zitat von Ex-Bundespräsident Gauck) ein Grund für eine Löschung.
--- Ich habe das sogar schriftlich!
Eine 'Kontrolle' muß nicht zwingend 'Zensur'; sie kann auch 'Schutz' bedeuten!
Es ist gut, daß nochmal jemand 'drüberschaut'.
Lesen Sie in diesem Zusammenhang bitte noch mal meine Kommentare zum Interview mit Herrn Heidingsfelder (Angst, Giffey).
Es ist mir bitterer Ernst. Keiner von uns möchte wegen einer hitzigen Formulierung in eine juristische Auseinandersetzung stolpern.

"In der Bevölkerung brodelt es längst über diese Zustände."
In Berlin gibt es nach meinem Erleben zum einen das Meckern im kleinen Kreis über unsagbare Zustände - wer diese zur Sprache bringt wie z.B. Boris Palmer - gilt als AfD-nah. Die andere Richtung, wohl der Hauptteil der Bevölkerung, hat sich in der gleichen Oberflächlichkeit eingeigelt, mit der dieser Senat regiert - nach dem Motto: Dreck, Lärm, chaotisches Infrastruktur etc. gehören nun mal dazu; dafür gibt es Partys ohne Ende zum Nichtdenkenmüssen.

Hallo Herr Schwedes,
ihr Vergleich: Berlin versus Sizilien ist absolut treffend !
Beide sind hochsubventioniert,beide haben aufgeblähte Behörden und eine Kaste großzügig versorgter Politiker.
In Berlin sind aber nicht nur kommunale Behörden sondern auch Bundesbehörden aufgebläht und mit Stümpern besetzt. Es zählt nicht Befähigung & Eignung, sondern Jasager, Abnicker & Radfahrer!
Auf Sizilien würde die Cosa Nostra (auf Deutsch: unsere Sache)aber solche Zustände wie Umgang mit Islamisten und Drogenhandel niemals zulassen.
Übrigens: Berlin ist die einzige Hauptstadt in Europa, die keinen positiven Beitrag zum inländischen BIP beiträgt!
Ich glaube, dass Bonn mittlerweile ganz froh ist, nicht mehr Hauptstadt zu sein?
Die jetzige Politiker-Kaste in Berlin ist eine einzige Lachnummer!
Bonn war so beschaulich und übersichtlich. Aber D. wollte ja unbedingt in die Champions Liga der europä. Hauptstädte! Wer sind wir denn ? - wir gehören dazu !

Bernd Muhlack | Do, 9. Mai 2019 - 13:56

Der Gruß der Muslimbruderschaft: erhobene Hände und die beiden Daumen sind jeweils in die Handflächen abgewinkelt. Die Finger zeigen abgespreizt in die Luft.

Man schaue sich einmal Recip Tayyip Erdogan auf einer Bühne grüßend an!
Es ist mir absolut unbegreiflich, dass dieser "Demokrat" von den westlich Politikern, der EU, Steinmeier und Merkel so hofiert wird!

habe ich innerlich die SPD als "Migrationspartei" umgetauft -
die Sozis können schon lange nicht mehr verheimlichen, dass sie mehr die Interessen der Muslime als die Interessen ihrer anderen arbeitenden nicht-muslimischen Klientel vertreten !
Auch deshalb ist die SPD schon lange für mich nicht mehr wählbar !

Wilfried Düring | Fr, 10. Mai 2019 - 14:17

In reply to by ingrid Dietz

Wir veröffentlichen hier unsere Beiträge unter eigenem Namen und nicht unter Pseudonym (so sollte es überall ein).
Ich möchte alle Mit-Foristen bitten, die sich über einen nicht veröffentlichten Kommentar ärgern, über mein in (1) formuliertes Argument einmal in Ruhe nachzudenken.

Von meiner Seite gibt es für beide Dinge - großes Meinungsspektrum und eine seriöse und wie ich finde insgesamt 'faire' 'Kontrolle' - ein Danke-Schön an die Redaktion.
Schönes Wochenende allerseits!

Heidemarie Heim | Do, 9. Mai 2019 - 13:58

Warum fällt mir dazu als erstes das berühmte Silbertablett auf dem serviert wird ein?
Weil ich den letzten Jahresübergang als Besucherin direkt neben einer messinggoldfarbenen Linie verbrachte? Bevor meine Fantasie weitere Purzelbäume schlägt zum Treiben dieser Verantwortlichen für unsere Hauptstadt der Freiheit, enthalte ich mich lieber weiterer, nicht gesetzeskonformer Äußerungen. Wobei, wie war das mit der Irrenanstalt und dem Sitz ihrer Zentrale? Danke Herr Dr. Kissler! Nun brauche ich bald selbst den guten Stoff aus der Görlitzpark-Tüte um wieder runter zu kommen;-)!
Alternativ geselle ich mich zu Herrn Schwennicke in das kühlende Nass der Ostsee. MfG

Christa Wallau | Do, 9. Mai 2019 - 14:12

... wenn durch sog. Finanzausgleich Städte
bzw. Bundesländer über gefühlte Ewigkeiten hinweg Milliarden an Geldern erhalten, die sie nicht selber erwirtschaften müssen.
Auf dem Boden garantierter Subventionen kann niemals etwas Vernünftiges wachsen; denn es fehlt der Zwang zum Realismus und zum Rechnen.
Also darf Berlin machen, was es will. Und danach sieht es dann auch aus. Dasselbe gilt für die Länder in der EU, die sich munter weiter verschulden, weil sie Geld aus dem EU-Budget erhalten, für das die Nettozahlerstaaten haften.
"Nach uns die Sintflut!" ist der einzige Gedanke, der dahinter steht.
Das "bunte Berlin" kann sich die "Freiheit für alle"
nur erlauben, weil es noch deutsche Länder gibt, in denen ertragreich gewirtschaftet wird. Fragt sich nur: Wie lange noch? Wenn die Auto-Industrie schwächelt (teils selbst- , viel stärker politikverschuldet), ist es "aus mit Lustig" in
Deutschland! Dann wird auch Berlin sehen müssen, wie es mit der "Buntheit" weitergeht.

Auf den Punkt gebracht, Frau Wallau. Ich frage mich nur, wie Herr Lenz diesen Artikel mit der AFD verbindet? Aber sicher wird auch Sie an diesem "Gestank" dran Schuld sein.
Liebe Grüße azs Dresden ( obwohl - auch wenn nicht so Intensiv - es auch hier & in vielen anderen Großstädten es ähnliche Tendenzen gibt).
PS: Vielen Dank, Herr Kisslers Konter für ihre wie immer klaren Worte.
Es ist ein labsal fürs Gehirn

Stefan Forbrig | Fr, 10. Mai 2019 - 10:23

In reply to by Ronald Lehmann

… da müssen Sie sich keine Sorgen machen, der Herr Lenz verbindet ALLE Vorkommnisse und Artikel IMMER mit der AfD.
Einfach überhören.

Henning Magirius | Do, 9. Mai 2019 - 14:29

Als Westdeutscher lebte ich aus beruflichen Gründen knapp 10 Jahre bis 2003 in Berlin. Ich verließ die Stadt wieder Richtung Westdeutschland ebenso aus beruflichen Gründen. Danke, Herr Kissler, dass Sie mir mit Ihren aktuellen Wasserstandsmeldungen immer wieder belegen, welch glückliche Entscheidung ich damals getroffen habe, die Hauptstadt der Auflösung zu verlassen. Ich bewundere Ihre Mühe, mit der Sie die Probleme Berlins benennen, zumal es offensichtlich seit Jahren so rein gar nichts aus dieser Stadt Positives über ein landes- oder bundespolitisches Regierungshandeln zu berichten gibt.

Norbert Heyer | Do, 9. Mai 2019 - 15:30

Wenn man solche Artikel liest, kann einem nur schlecht werden. Dealer werden geduldet, Berlin eine offene, freizügige und tolerante Hauptstadt für alle, wirklich alle Beladenen dieser Welt. Wenn nur die besiegten zurückkehrenden IS-Kämpfer der Obhut der Muslimbrüderschaft überstellt werden sollen, bewirkt das ein -gewolltes?- Ansteigen des Gewaltpotenzial. Moral im Sinne von „liebe deine Feinde“ zeigt einen derartigen Realitätsverlust, der eigentlich unerklärlich ist. Findet in unserem Land tatsächlich ein einmaliger Prozess statt, an dessen Ende die Zerschlagung eines ganzes Volkes steht? Wird hier vorsätzlich gehandelt oder nur naiv-verblendet, was im Endeffekt zum gleichen furchtbaren Ergebnis führt? Wir schaffen es ja sogar, über Wohnungsnot zu reden, ohne die wahren Ursachen dafür zu nennen. Viele Frauen scheinen sogar bereit, für diese Masseneinwanderung die lange erkämpfte Gleichberechtigung zu opfern. Toleranz mit Intoleranten ist der sichere Weg in
die Einheitsreligion.

Dennis Staudmann | Do, 9. Mai 2019 - 16:00

Schaut man sich die Situation in Berlin an, stellt man fest, dass abseits von Potsdamer Platz und anderen Touristenhochburgen die Stadt immer mehr verkommt. Erst gestern las ich, dass der Berliner Senat die "unbeliebteste" Landesregierung in Deutschland ist. Die Leute merken also, dass hier etwas nicht stimmen kann. Schaut man allerdings auf die aktuellen Wahlumfragen, hat dieser Rot-Rot-Grüne Senat weiterhin eine Mehrheit, auch wenn die Stimmenanteile sich verschoben haben. Ich kenne viele Leute, zu denen ich mich selbst zähle, die würden die CDU spätestens nachdem Grütters für die Entlassung des Direktors der Stasi Gedenkstätte, Hubertus Knabe, stimmte, nicht mehr wählen. Sie machte sich dabei zur willigen Gehilfin eines Kultursenators der Linkspartei, der seine persönliche Rechnung mit einem der schärfsten Kritiker der SED begleichen wollte. Offenbar tat sie das, um sich für eine zukünftig potenziell mögliche Koalition mit der Linkspartei zu empfehlen. Knabe zählte dabei nicht.

Wolfgang Henning | Do, 9. Mai 2019 - 17:19

Was nutzen all die aufrüttelnden Statistiken und Erkenntnisse, wenn eine linksorientierte Verklärungspolitik die begründeten Besorgnisse nicht sehen will?
Justiz und Polizei verzweifeln an diesen Zuständen und der Hilflosigkeit der Regierenden. Auch sie sind Bürger dieser Stadt und sorgen sich um die Sicherheit der Bevölkerung, sowie um ihre eigene, die mit Füßen getreten wird. Medienwirksam werden "Schläge gegen die organisierte Clan-Kriminalität" in Szene gesetzt. Die Verfahrensausgänge werden in der Regel verschwiegen.

Ausgewogeneres Urteil erwarten? Über eine Stadt, die von den Roten regiert wird? Natürlich stinkt manches in Berlin zum Himmel. Ähnliche Zustände finden sich in allen vergleichbaren Städten. Allerdings gilt Berlin als eine der beliebtesten Städte in ganz Europa. Weil es so schön bunt ist.

Man sollte die Frage stellen, bei wem Berlin beliebt ist - bei Dealern ?
Berlin scheint sich zu seiner Stadt zu entwickeln, in der Verwahrlosung und Drogenkriminalität zur Normalität werden.
Der Sozialdemokrat Peter Struck formulierte 2004:
"Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt."
Diese Sicherheit, die angeblich in Afghanistan verteidigt wurde - in den rechtsfreien Räumen Berlins (z.B. Görlitzer Parks) wurde sie längst aufgegeben!
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne):
"Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße ... nicht klar. Ich will diese Verhältnisse ... nicht." Für diese offenen Worte ist Palmer - natürlich - mit Dreck beworfen worden.
Linke und Sozialdemokraten wollen nach eigener Aussage vor allem die Interessen der 'kleinen Leute' vertreten. Gleichzeitig verwalten sie diese unzumutbaren Zustände und reden sie noch schön.
Ich kann es nicht begreifen!

Bitte träumen Sie weiter. Berlin war vielleicht mal eine der beliebtesten Städte, aber alles, was von linksroten regiert wird, geht den Bach hinunter. Leider wird es auch anderen deutschen Städten so ergehen.

Herr Lenz, ich war noch vor 2015 zufälliger Weise in Neukölln gewesen. Was mir darin auf viel, dass es dort "nicht bunt" war, es gab keine Ausländer (und keine Deutschen) und das freundliche, lockere "Basarleben" wie in den muslemischen Ländern konnte ich auch nicht erleben.
Sie sollten vielleicht mal ein paar Tage Urlaub dort machen, denn dies soll den Horizont wesentlich erweitern. Zumal sie sicher eine Allergie von christlichen Menschen bekommen, denn für Sie ist die KIrche wie für den Teufel das Weihwasser (ich verstehe Sie ja ;-), weil ich als betender Christ auch wie viele voriges Jahr aus der Institution ausgetreten bin). Aber das sind doch alles nur "Schönheitsfehler", die den Muslimen & Linken angeheftet wird. Sorry, Herr Lenz
Liebe & immer humorvolle Grüße
Nimmerklug Ronald Lehmann
PS: Wir schaffen das, dass christliche & jüdische Werte zu Gunsten des Islam verschwinden (wie z.B. die christlichen Palästinenser im Gaza von 400.000 (1948) auf ca. 30.000 Ende der Neunziger)

Heidemarie Heim | Fr, 10. Mai 2019 - 13:11

In reply to by Wolfgang Henning

Nicht nur in unserer bunten Hauptstadt, werter Herr Henning sind und werden weiterhin die rechtsstaatlichen Prinzipien außer Kraft gesetzt. Ja, er ist systematisch über personellen Abbau bis zur "Hilflosigkeit" ausgehöhlt worden. Das gleiche Vorgehen wie z.B. in der Pflege, wo wir schon mitten in der Katastrophe angelangt sind. Doch solange der Bürger bzw. der Wähler die dafür Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft zieht und im Gegenteil diese in Ihrem Tun bzw. Nichtstun wieder und wieder auch noch bestätigen, verurteilt er sich selbst dazu, damit leben zu müssen. Speziell in Berlin und anderen Brennpunkten immer unkontrollierbarerer Kriminalität in all ihren Auswüchsen, scheint daher die Verzweiflung noch nicht groß genug zu sein. Oder man tanzt gern auf dem Vulkan? Ich selbst wehre mich zuweilen noch nicht der Resignation zu erliegen, wenn ich solches Treiben beobachte. Gegen egoistisches Desinteresse und Naivität, früher sagte man Dummheit, ist halt noch kein Kraut gewachsen! MfG

dieter schimanek | Do, 9. Mai 2019 - 18:28

...ist fast überall! Dort wo es noch nicht soweit ist, kommt es noch. Nach der Zuwanderungsdebatte heute im Bundestag, bin ich mir sicher, daß die Lücken bald geschlossen werden. 20% bunter Anteil in Berlin, glückliches Berlin! Da kann das Ruhrgebiet mit einem deutlich höheren Anteil protzen. Offiziell, inklusive der Flüchtlinge und Migranten, ist der Ausländeranteil bei über 20 Millionen also 1/4 der Bevölkerung. Allerdings haben die meisten davon einen Job und sind nicht kriminell. Bei den Neubürgern weiß man das nicht so genau und soll es auch nicht wissen.

Heinz Maier | Do, 9. Mai 2019 - 20:33

Die Motive der regierenden Berliner sind Liebe, Hingabe , notfalls Selbstaufgabe und in jedem Fall bunt oder kunterbunt. Nur so könne man den Drachen besänftigen. Beweist jemand das Gegenteil?

Kurt Göpel | Fr, 10. Mai 2019 - 19:54

Dieser Senat leidet unter generalisierte Hirnerweichung, ansonsten würde nicht soviel Schwachsinn in diese Stadt geschehen. Man fragt sich, sind die so bescheuert oder steckt System dahinter (siehe die Rechnung der Merkel)? Es wird Zeit, daß in dieser versifften Stadt richtig aufgeräumt wird!

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