Linke in den USA - Gegen alle Regeln

Mit dem Wahlsieg von Donald Trump haben sich auch Teile der Opposition radikalisiert: Linke Aktivisten gewinnen in der Demokratischen Partei zunehmend an Einfluss. Dieser Trend wird die amerikanische Gesellschaft noch weiter spalten als bisher

Bernie Sanders redet auf einer Veranstaltung über die Wall Street
Bernie Sanders begann 2015, die Organisationsnetzwerke zu nutzen, die Occupy Wall Street gebildet hatte / picture alliance

Autoreninfo

Peter Beinart, Jahrgang 1971, ist ein amerikanischer Journalist und Essayist, dessen Beiträge vor allem in der Monatszeitschrift The Atlantic erscheinen. Das Magazin Foreign Policy zählte ihn im Jahr 2012 zu den „100 top global thinkers“. Beinart unterrichtet zudem Politische Wissenschaften und Journalismus an der City University of New York

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Porträt Peter Beinart

Beurteilt man das Klima, das derzeit innerhalb der Demokratischen Partei herrscht, allein anhand der Kandidaten, die die Vorwahlen 2018 gewannen, wird man Berichte über einen Linksrutsch der Partei für übertrieben halten. Trotz des Aufhebens, das um die überraschenden Kongresswahlsiege von Alexandria Ocasio-Cortez (New York) und Ayanna Pressley (Massachusetts) gemacht wurde, ist kein einziger demokratischer Gouverneur oder Senator von einem linksgerichteten Herausforderer aus dem Amt vertrieben worden.

Doch häufig ist es weniger entscheidend, wer Wahlen gewinnt, als vielmehr, wer die politische Agenda bestimmt. Und in ideologischer Hinsicht hat die Demokratische Partei derart scharf die Richtung geändert, dass inzwischen auch „etablierte“ oder „gemäßigte“ Demokraten die Ausweitung staatlicher Maßnahmen befürworten und die einflussreiche Geschäfts- und Finanzwelt heftiger verurteilen, als es die meisten liberalen Demokraten noch vor ein paar Jahren taten. Noch 2016 erklärte Hillary Clinton, es werde „nie und unter keinen Umständen“ zu einer Krankenversicherung mit Einheitsbeitrag kommen.

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Susanne antalic | Fr, 4. Januar 2019 - 10:12

Vieleicht sollten sie sich die Unis in den USA vornehmen und ihre aufnahmen der Studierenden. An den meisten Unis werden die Afnahmenprüfungen an den Punkten gewertet, es ist usus geworden,das zukünftige Studenten verschiedene Bonuspunkte bekommen und manschen werden Punkte abgezogen. Die meisten Zusatztpunkte bekommen die Farbigen und muslimische Studenten und die meisten abgezogene Punkte bekommen die Asiaten und Weisse, für mich ist es ein Rassismus gegen Weisse und Asiaten, das stört die Linken"Demokraten" in keine weise. Diese Praktiken werden auch kein gutes Ende nehmen, aber es interessiert die Linken hüben wie drüben ein feuchtes Dreck, den nur die Ideologie ist angesagt. Man sieht an diesem Beispiel, das den Linken hüben und drüben, die Zukunft des Landes nicht interessiert.

Ronald Lehmann | Sa, 5. Januar 2019 - 00:35

In reply to by Susanne antalic

Sie haben es auf den Punkt gebracht, Frau S.Antalic. Brawa.
Ein paar der reichsten Eliten der Welt haben sich auserwählt, eine zentralistische Weltregierung zu bewerkstelligen. Dies geht am besten mit Hilfe von links denkenden Menschen, weil diese damit ihren Haupttraum unter dem Deckmantel des "Guten" verbreiten können.
Deshalb wurden weltweit und vor allem in der USA, BRD und Europa die Medien, Universitäten und die Justiz sehr linkslastig unterwandert. Vor allem in philosophischen Themen, die in Richtung Erziehung & Meinungsbildung gehen, sind die Linken ganz stark vertreten. Bei den Ingenieur-Wissenschaften kaum.
Warum wohl ?
Warum wird die islamische Bevölkerung gegenüber Weißen & Asiaten bevorteilt?
Wer sich wirklich mit dieser Frage beschäftigt, weiß auch die Antwort.
Jedoch sind Wahrheiten egal ob in der USA oder in Europa, speziell Deutschland nicht erwünscht.
Das war so und das bleibt so ;-)

gabriele bondzio | Fr, 4. Januar 2019 - 10:57

Die Auswüchse eines Bandenwesens in Schweden, das stetig steigt und zunehmend in den öffentlichen Raum drängt. Kann man wohl kaum als Vorbild bezeichnen. Bei den 61 Problemzonen, handelt es sich durchgehend um Stadtgegenden mit hohen Anteilen von Immigranten. In Schweden ist man (vergleiche mit DE) lange davon ausgegangen, dass das eigene gesell. Modell attraktiv genug sei, um Zuwanderer zu überzeugen.Soziologe Koopmans (niederl. Linker) welcher auch diese Linie vertrat, dass maximales Entgegenkommen nützlich sei. Revidierte sich aber nach empirischen Untersuchungen in der Ansicht und formulierte jetzt klar: „Multikulti war faktisch der direkte Weg in abgeschottete Parallelgesellschaften.“Heute ist für Koopmans klar, Integration kann nur über Assimilation funktionieren. Agitation der Linken gegen und für das politische System, je nach Thema. Wie es heute (in fast allen Ländern mit starker Migration) zu beobachten ist, dürfte die Auswüchse der Migration eher vertiefen.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 4. Januar 2019 - 11:13

Kommt einem das nicht bekannt vor. In Deutschland droht die "recht" Gefahr und in den USA die "linke" Gefahr. Es sind wieder die gleichen Jahrtausende alten Muster. Schaffe ein Problem, wir bringen die Lösung.
Mir ist Trump sicher nicht symphatisch, dass muss er auch nicht sein. Er wurde aber von der Merheit seines Volkes nach deren Wahlrecht gewählt. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was er sagt oder was er tut. Das gleiche gilt auch für die deutsche Politik. Es ist Aufgabe eines Wahlvolkes das zu bewerten und entsprechend zu handeln. Ich bin grundsätzlich immer sekeptisch, wenn die Berichterstattung über die einem Sachverhalt innewohnende Dramatik hinaus, skandalisiert und mit dem Ton der Weltuntergangsstimmung öffentlich gemacht wird. Wer nicht selbst in Amerika lebt und den Alltag durchlebt, kann sich eigentlich nur in sehr zurückhaltender Weise äußern oder er ließ Class Relotius und weiss dann, was er denken muss.

Romuald Veselic | Fr, 4. Januar 2019 - 15:35

und die USA ebenso. Die Demokraten waren meistens radikal. Das Radikalste war, dass F.D. Roosevelt 12 Jahre Präsident wurde (1933-45). Eklatanter Verfassungsbruch. Und keiner redet heute darüber.
Die Republikaner können es nicht vergessen, wie Nixon, der Lüge überführt wurde (Watergate) und verlor sein Amt, wobei Clinton ebenso log (M. Lewinsky) und im Amt blieb. Ergo: Es wurde zweierlei Maß angewendet. Denn es ist notorisch offensichtlich, wie dt. Medien es vermeiden/verschweigen, die Meinungsumfrage in den USA, im Bezug zur Grenze mit Mexiko nicht zu erwähnen. Wie der Teufel das Weihwasser.

Yvonne Walden | Fr, 4. Januar 2019 - 15:50

Teile der Opposition in den USA sollen sich "radikalisiert" haben? Sind alle, die ihre politischen Hoffnungen auf Bernie Sanders setzen, bereits Radikale Demokraten?
Bernie Sanders gilt als einer der ganz wenigen Hoffnungsträger in den USA, die vielleicht in der Lage wären, aus den Vereinigten Staaten von Amerika eine echte Demokratie zu machen, in der die breite Mehrheit ihre Interessen wahrnehmen und durchsetzen könnte. Aber dies ist ein noch langer Weg. Zunächst müßte der Anti-Demokrat und Despot Donald Trump von der politischen Bühne abtreten (oder noch besser: entfernt werden). Dann müßte - wie auch in Europa - die Macht des Großen Geldes massiv eingeschränkt und schließlich beendet werden. Dies nennen Viele die Grundform eines Demokratischen Sozialismus. Es dürfte noch ungeheuer schwer werden, dieses Ziel zu erreichen. Aber mit Bernie Sanders könnte ein Anfang gemacht werden.

Das Tramp ein Despot & Anti-Demokrat ist, ist ihre persönliche Meinung und die der meisten vor allem Linken Medien ist!!!!!
Meine persönliche Wahrnehmung ist: Redet man mit einem Amerikaner, der Tramp gewählt hat, so hört man nur gegenteiliges. Und dies, obwohl die Demokraten ihm keine 100 Tage gegen haben.
Das er kein zames Ross ist, werden natürlich nicht nur die Demokraten erkannt haben aber bei seinem nicht vorhersehbaren Zick-Zack Kurs hat es auch die republikanische Machtelite schwer, den Präsidenten jeweils in ihre gewünschte Richtung zu lenken.
Würde aber Tramp nicht Tramp sein, wäre es ihm schon längst wie Kennedy ergangen.
Ein Demokrat Obama bekommt gleich zu Amtsantritt einen Friedensnobelpreis, obwohl unter seiner Regierung Amerika fünf mal einen Krieg begonnen hat (Historiker A.Popp);

Eins ist jedoch Fakt, ob Sympatisch oder Nicht:

Er ist einer der wenigen Politiker, der auch seine Versprechen eingehalten hat!!!!!

... schaffen Sie es ja, in einem BernieSandersPropangandaBus durch die USA fahrend, die US Bevöljkerung davon zu überzeugen, Ihren Wunschkandidaten zu wählen. Im Moment heißt allerdings der von den Wählern gewählte Präsident Donald Trump. Ob man das nun gut oder schlecht findet.

PS: Es ist nur eine Vermutung, aber ich denke, die Mehrzahl der Amerikaner möchte keinen Sozialismus.

Dorothe Gaede | Fr, 4. Januar 2019 - 17:38

sind die wahren Spalter in den USA, so wie auch in Deutschland. Wenn jedes kritische Thema (dies trifft im Besonderen auf die Migration zu) emotionalisiert wird ( d.h. Kritiker werden zu Hetzern, Wutbürgern Nazis, Gegner der Weltoffenheit, besorgte Globalisierungsfeinde....)anstatt auf Sachebene zu diskutieren, ist man an Lösungen wohl nicht interessiert, und natürlich auch nicht an dem Eingeständnis eigener Fehler. Der Hass und die Gewalt der Linken/Antifas in Deutschland gegen Andersdenkende und -wählende hat ein Ausmass erreicht , das unsere Demokratie schwächt und die Herrschenden stärkt. Merken Sie nicht, dass sie instrumentalisiert werden oder sind sie mittlerweile so verroht, wie sie es den Rechten unterstellen? Wenn die nützlichen Idioten eines Tages nicht mehr von Nutzen sind, was bleibt dann...?

Karla Vetter | Fr, 4. Januar 2019 - 18:13

Gespaltener als im Moment, kann die amerikanische Gesellschaft gar nicht mehr werden.Daran ist nicht Trump schuld,da hat Herr Obama schon vorgelegt.Aussagen wie" das hätte auch mein Sohn sein können"anläßlich einer Schießerei bei der leider ein Farbiger getötet wurde.Zumindest hat Trump ähnlichenPopulismus vermieden als eine Synagoge angegriffen wurde und zahlreiche Menschen jüdischen Glaubens,dem auch seine Tochter angehört,getötet wurden.Nun geht die Spaltung weiter,heute wurde sogar ein 200 Jahre altes Gesetz geändert,das religöse Kopfbedeckungen verbietet.Jetzt ist der Weg frei für Bekopftuchte die ins Parlament gewählt wurden. Das nenne ich mal Religionsfreiheit,einer Religion welche die Freiheit aller anderen Religionen beseitigt, den roten Teppich auszulegen und das unter dem Beifall der US-Frauenorgansationen ".Islam will dominate the world",das war schon das Motto von Qutib,dem Moslembrüderschaft-Gründer.Jeden Tag ein wenig mehr.

Henriette Schmitt | Sa, 5. Januar 2019 - 19:56

Ich kann diese Begriffe nicht mehr lesen oder hören. Sie stehen mir bis zum Hals, weil sie nichts, aber auch nichts aussagen, außer der Meinung unserer merkelgelenkten Leid-Medien.
Es gibt keine linksbösen und keine rechtsbösen Menschen; es gibt nur böse gemachte Menschen.
Menschen, die reagieren auf Worte und Taten anderer Menschen. Wenn ein Hund beißt, dann weiß ich, er hat in seinem vorherigen Leben Ungutes erleben müssen. Wenn ich mir Anis Amris Bilder über die Zeit von 2 1/2 Jahren anschaue..Wenn ich mir die Diktion der Medien über biodeutsche Straftäter und über mibgrantische Straftäter lese - soll gewesen, soll gehabt haben (na, wer ist gemeint?), gab rassistische Äußerungen, äußerte sich flüchtlingsfeindlich (na, wer ist gemeint?) krieg ich einen Zustand.
Uns werden neue Regeln der Sprache b e f o h l en,
Sch....leben, kann ich nur sagen.
Die Spaltung hat auch in Amerika längst begonnen (s. Susanne Anatalic) und sich in Deutschland seit 2015 verfestigt und verpflichtet.

Juliana Keppelen | Di, 8. Januar 2019 - 15:59

In reply to by Henriette Schmitt

Frau Schmitt sie treffen den Nagel auf den Kopf. Die Spaltung unseres Landes und der EU und es soll Familien geben die ebenso gespalten sind wurden nachweislich durch eine durch und durch verkorkste, abgehobene anstatt regierende moralisierende, arrogante Politik einer konservativen CDU Kanzlerin verursacht im Schlepptau einer wohlwollenden Unterstützung duch ihre Partei, die Leit(d) Medien und des ÖR. Weder die Linken noch die Grünen noch die Rechten sind in Regierungsverantwortung. Ich lehne es ab für die Regierungsarbeit von Frau Merkel Parteien oder andere Bündnisse die noch nie in der Regierungsveantwortung waren oder derzeit sind verantwortlich zu machen.

Juliana Keppelen | Di, 8. Januar 2019 - 16:23

Ich würde eher sagen die USA ist gespalten wie immer ich kann mich noch erinnern , dass in Florida bei der Bush-Wahl nachträglich noch mal per Hand nachgezählt werden musste weil das Wahlergebnis so knapp war. Nur hatten die jeweiligen "Verlierer" einer Wahl mehr Haltung und haben nicht mit so viel Schaum vor dem Mund reagiert wie Frau Clinten und ihre Entourage. Dazu das Wahlvolk noch zu Deppen degradiert die nicht in der Lage sind selber zu denken nur auf Grund russislcher Beeinflussung so gewählt haben wie sie gewählt haben. Seltsamerweise sind aber die Demokraten und die Republikaner und die "linken" Medien wieder ein Herz und einer Meinung wenn es um Kriegseinsätze in anderen Lädern geht. Als Trump Syrien bombardierte (völkerrechtswidrig) wurde er von Freund, Feind und von den Medien gelobt.