Neuwahl zum CDU-Parteivorsitz - Schlammschlacht in der letzten Runde

Die Lager um Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer verbreiten Schreckensszenarien für den Fall, dass der jeweilige Gegner beim morgigen Parteitag obsiegt. Da wäre Jens Spahn am Ende offenbar die bessere Wahl

Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn, Friedrich Merz
Wenn über zwei gestritten wird... Wird Jens Spahn der lachende Dritte? / picture alliance

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Es ist gut für die CDU, dass es morgen endlich so weit ist. Hätte der Vorwahlkampf um den Parteivorsitz noch ein oder zwei Wochen länger gedauert, wäre die ganze Sache wohl endgültig zur Schlammschlacht geworden. Der Ton wird zunehmend schärfer, aus der gewünschten Debatte ist auf den letzten Metern ein ziemliches Sich-Beharken geworden: Exemplarisch sei hier nur der jüngste Stellvertreterkrieg Wolfgang Schäuble (Merz) gegen Peter Altmaier (Kramp-Karrenbauer) genannt. Die Union steht nicht vor, sie befindet sich mitten in einer Zerreißprobe. Und es ist noch längst nicht klar, ob sie sie unbeschadet übersteht. Womöglich wäre da Jens Spahn am Ende sogar die beste Wahl: zwar nicht als Kompromisskandidat (dafür ist er zu klar im Anti-Merkel-Lager verortet). Aber immerhin hat sich kein Landesverband explizit für oder gegen ihn ausgesprochen – es gäbe mithin keine Sieger (wie Baden-Württemberg im Falle einer Wahl von Merz) und umgekehrt auch keine echten Verlierer (Schleswig-Holstein oder das Saarland).

Wie hältst du es mit Angela Merkel?

Die CDU gilt als Inbegriff einer Machtmaschinerie, bei der das Regieren stets wichtiger war als konkrete Inhalte. Das kann man kritisieren, aber es hat viele Jahrzehnte zu einer stabilen politischen Situation in der Bundesrepublik beigetragen. Genau darin liegt – in einer Art demokratischen Widersinnigkeit – jetzt die Gefahr der Spaltung. Denn natürlich steht im Kern des derzeitigen Richtungsstreits die Frage: Wie hältst du es mit Angela Merkel? Obwohl selbst ihre innerparteilichen Gegner jedes Interview mit einer unvermeidlichen Lobpreisung der Großen Vorsitzenden einläuten, so ist doch klar: Wenn das System Merkel, dessen wesentliches Merkmal in inhaltlicher Beliebig- und Wechselhaftigkeit besteht, nicht zunehmend erfolgloser geworden wäre, hätte es der morgigen Wahl nicht bedurft. Man könnte auch sagen: Die Kanzlerin und Parteivorsitzende hat den Pragmatismus der CDU überstrapaziert. Das einstige Erfolgsmodell hat sich ins Gegenteil verkehrt.

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Christa Wallau | Do, 6. Dezember 2018 - 13:14

Es wäre Deutschland zu wünschen, wenn Jens Spahn sozusagen als Kompromiß-Kandidat das Rennen machte. Denn er ist m. E. derjenige, der die CDU am ehesten aus der Merkel-Erstarrung befreien kann. Er ist nicht einseitig ausgerichtet, sondern zeigt sich auf allen Gebieten (sozial-/wirtschafts-/innen-/außenpolitisch) als volksnah und bereit für dringend nötige Korrekturen und auch für neue Wege.

Als Mitglied der AfD dürfte ich eigentlich diesen
Wunsch nicht äußern, weil Spahn wohl am ehesten in der Lge ist, entlaufene CDU-ler aus der AfD zurückholen.
Aber es geht ja um unser Land. Und da sehe ich
in Jens Spahn noch den ehrlichsten Vertreter deutscher Interessen innerhalb der Dreiergruppe, die für den CDU-Parteivorsitz jetzt zur Verfügung steht.

Dr. Florian Bode | Do, 6. Dezember 2018 - 13:23

Die CDU ist eine Partei mit freiwilligen Mitgliedern. Delegierte dieser Partei wählen einen neuen Vorsitzenden. Na und? Das ist ein internes Thema dieser Partei. Dass der ganze Quark seit Wochen breitgetreten wird, wie eine Papstwahl und dass von Wahlkampf gesprochen wird, finde ich anmaßend. Es kann mir doch schnuppe sein, was z. B. der unsympathische Herr Altmaier oder das Auslaufmodell Hr. Schäuble dazu an Befindlichkeiten zur Kenntnis gibt. Ich habe morgen nichts abzustimmen. Das ERGEBNIS dieser Wahl könnte mein Wahlverhalten bei der Europawahl beeinflussen, vorher hat es für mich keine Konsequenz.

Per L. Johansson | Do, 6. Dezember 2018 - 16:33

In reply to by Dr. Florian Bode

Zitat: "Delegierte dieser Partei wählen einen neuen Vorsitzenden. Na und? Das ist ein internes Thema dieser Partei."

Schön wär’s.
Aber der/die CDU-Parteivorsitzende wird ziemlich sicher auch ihr nächster Kanzlerkandidat. Denn diese Ämter wird man dann nicht splitten und den Parteivorsitz auch nicht gleich wieder neu besetzen wollen.
Und da die Union die letzte große „Volks“partei ist, wird ihr Kandidat auch ins Kanzleramt einziehen, koalierend mit wem auch immer. Und das vermutlich nicht nur einmal.
Das heißt, es entscheidet sich, ob auf zwei Jahrzehnte Merkel noch einmal ein Jahrzehnt Merkel 2.0 folgt.
Und das geht uns alle an.

Leider haben wir hierbei schon fast US-amerikanische Verhältnisse. Obwohl eigentlich zig Millionen Bürger formal das passive Wahlrecht haben, rekrutiert sich der zukünftige Regierungschef unweigerlich aus einer Handvoll von Personen.
Und nicht, weil nur diese oder überhaupt diese besonders dafür geeignet wären.

An eine nordkoreanische Demokratieattrappe fühle ich mich auch erinnert. Es wird alles so weitergehen wie gehabt. Aufbruch oder einen Neustart wird es nicht geben. Egal wer sich durchsetzt: St. Angela mit ihrem humanitären Imperativ klebt ihm oder ihr am Bein. Eine(n) an der Hacke haben findet eine neue Definition.

Rainer Berg | Fr, 7. Dezember 2018 - 09:44

In reply to by Dr. Florian Bode

Zum Beitrag von Dr. Florian Bode: Klar und präzise auf "den Punkt gebracht"!
Leider wird i.a. vom deutschen Michel die Taktik/Zielstellung unserer(??) "Mainstream-Medien" zu wenig kritisch hinterfragt!

Uwe Jacobs | Fr, 7. Dezember 2018 - 15:32

In reply to by Dr. Florian Bode

Herrlich, diese Attribute für Herrn Altmeier und Herrn Schäuble. Und überhaupt nicht unzutreffend.

Elisabeth Ellermann | Do, 6. Dezember 2018 - 13:28

Ohne je die CDU gewählt zu haben: Ein Schäuble ist wesentlich "größer" als ein Altmaier - und aus meiner Sicht geht es jetzt auch nicht darum, "einen Hebel umzulegen" (solange AM das Kanzleramt hält, wird sich sowieso nichts radikal ändern). Es geht der CDU um nichts mehr, als zu überleben, denn die große Vorsitzende hat diese Partei fast 20 Jahre nur als Vehikel zum Machterhalt missbraucht, ganz im Sinne ihrer Prägung und Wurzeln, im Sinne einer (S)ED.

Tomas Poth | Do, 6. Dezember 2018 - 13:34

Unterstützung für Jens Spahn, aber hilft dass der CDU? Sie wird die nächste Zeit noch einiges durchleben. Man muss nur auf die SPD mit ihren mehrfach Wechseln in verantwortlichen Positionen schauen. Will man den Weg frei machen für die Zukunft, dann muss man sich von Frau Merkel und ihrer Politikart befreien, schnellstmöglich, noch vor dem Jahreswechsel. Die Zäsur mit Merz käme hart daher, erspart aber das rumeiern über weitere drei Jahre. Unter Schäuble als Übergangskanzler kann sich die CDU wieder fit machen.

Michaela Diederichs | Do, 6. Dezember 2018 - 13:38

Die Schieflage der Partei haben Sie schön beschrieben. Man könnte meinen, die Delegierten hätten die Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber allein deswegen Spahn zu wählen, kann auch keine Lösung sein. Der Kandidat ging medial irgendwie völlig unter, während AKK auf allen Kanälen bespielt wurde. Auf diese wird es m. E. am Ende hinaus laufen. Ein Weiter so mit neuer Friseur.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 6. Dezember 2018 - 13:49

in denen mich die CDU nicht nervt.
Ich sage mal, so oder so, aus dieser "Nummer" kommt Frau AKK nicht mehr heraus.
Sie kommt langsam und sehr bedacht, wird aber für die CDU unentbehrlich sein, weil sie nicht nur weiss, wie die Partei tickt, sondern auch für die Partei steht.
Die CDU kann sich selbstverständlich entscheiden für wen auch immer.
Für mich ist Frau AKK eine neue politische Entdeckung.
Die CDU war sowieso in der Richtung unterwegs, sie wird also mit AKK in welcher Position auch immer politische Höhen erklimmen.
Ich glaube, dass Frau AKK vor allem Vertrauen und Kommunikation kann.
Für alles andere stünden ihr Experten zur Seite, mit denen sie politisch aufmerksam umgehen wird.
Warum soll man sie kleiner machen, als sie ohnehin schon nicht wirkt?
Wahrscheinlich wird die CDU netter zu AKK sein, als die SPD zu Nahles.

Zitat: "Sie kommt langsam und sehr bedacht,"

Sie muß nicht so offen werben, da sie die von Merkel erkorene Nachfolgerin ist und sich auf deren in gut zwei Jahrzehnten Vorsitz gestrickte Seilschaften stützen kann.
Das offenbart sich spätestens, seit Herr Altmaier offen für AKK votiert. Was der sagt ist, Merkels Wille. Da besteht kein Unterschied.
Und Merkel wird sich jemanden ausgesucht haben, der ihr "Werk" vollendet.
Wer also ein weiteres Jahrzehnt Merkels Kurs will, mit europäischer Schuldenvergemeinaschaftung und verfassungswidriger Masseneinwanderung, der kann jubeln.
Wer nicht will, daß Deutschland sich für ideologische Ziele aufopfert, der sollte jetzt nicht schweigen.
Wenn wir so weitermachen, ist unser Nationalstaat in wenigen Jahrzehnten zerstört. Nach außen aufgegangen in einer zentralistischen EU und innerlich ausgehöhlt durch multikulturelle Zersplitterung.
In beiden wird die deutschstämmige Bevölkerung die Regeln ihres Zusammenlebens zusehens „verhandeln“ müssen.

Parteiebene Mitstreiter. Ich weiss nicht, ob wir ihre Mitstreiter im Osten überhaupt kennen, die CDU-Spitze scheint es mir dort nicht zu sein.
Merkels Macht waren evtl. eher ganz bestimmte Medien und Informationsmacher, deshalb würde ich die CDU von Weitem vor Merkel in Schutz nehmen wollen.
Sie glauben doch nicht, dass Schäuble je ein Merkelfan war. Er hielt sie vermutlich für freundlich.
Es wäre kein Problem gewesen, wenn Kauder wiedergewählt worden wäre. Auch den halte ich eher für loyal zur CDU als zuerst zu Merkel.
Sie hören vielleicht nicht genau hin, AKK hat eben nicht gemacht, was Merkel von ihr wollte.
Sie kann für sich sprechen, sowieso.
Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass man sich um den Platz an Merkels Seite riss, eher im Gegenteil.
Unter den Umständen zählt, wofür die Kandidaten in der CDU stehen.
Da liegt mir AKK näher als Merz. Sie ist aber ähnlich politisch versiert, was ich nicht gleich bemerkt habe.
Spahn ist ein Hoffnungsträger, Mißfelder fehlt leider

AKK ist nach meinem Dafürhalten von Merkel eigenhändig aus der saarländischen Provinz geholt und auf die Position der Generalsekretärin gehievt worden. Die Mär, dass sich AKK von sich aus aufgemacht hätte, um sich in den Dienst der CDU zu stellen, klingt sehr nett. Entspricht aber wohl kaum den Tatsachen. AKK ist Merkels Marionette, die ihr helfen soll, so lange wie möglich an der Macht zu bleiben. Wenn Merkel etwas kann, dann aus dem Hintergrund die Fäden zu spinnen. Seit Wochen ist übrigens zu beobachten, wie sich Merkels willige Helferlein aus Politik und Medien darin überschlagen, AKK zu unterstützen. Die Hinterzimmer-erprobte Merkel wird wohl - leider - damit auch Erfolg haben.

Norbert Heyer | Do, 6. Dezember 2018 - 14:01

Frau Merkel hat in Deutschland - und international - so ziemlich alles gespalten, warum nicht auch ihre (?) Partei. Wenn jetzt Herr Schäuble für Herrn Merz votiert, so ist das die späte Rache eines frustrierten Unvollendeten an der Kanzlerin. Er hatte zwar während der Griechenland-Krise kurzfristig eine eigene Meinung und nach der uneingeschränkten Grenzöffnung von einer „losgetretenen Lawine“ geredet, aber dann doch vor der Chefin sinnbildlich „die Hacken zusammengeschlagen“ und alles in ihrem Sinne geregelt. Eigentlich ein Bruder im Geiste mit Herrn Seehofer. Herr Altmaier ist für AKK, denn er möchte auch in der Nachfolgeregierung dem Kabinettstisch weiterhin angehören. Die Kanzlerin genießt und schweigt, hat sie doch längst im Hintergrund alles so arrangiert, dass die Herren im Wettbewerb um den Parteivorsitz im Endeffekt auf der Verliererseite stehen werden. Gelernt ist eben gelernt und die gute Ausbildung in jungen Jahren hat sich für Frau Merkel immer wieder bezahlt
gemacht.

Jens Rotmann | Do, 6. Dezember 2018 - 14:18

Die Wahl zum CDU Vorsitz wird zum Kampf wie im gleichnamigen Film hoch stilisiert.
Hat sich der Pulverrauch verzogen, werden wir sehen es ändert sich für den Steuer-Bürger + Wähler nichts - Merkel regiert weiter ! Der Pakt wird gezeichnet und die Migranten- Invasion geht weiter. Heißt zahlen, zahlen..........

Per L. Johansson | Do, 6. Dezember 2018 - 15:21

Zitat: „der jüngste Stellvertreterkrieg Wolfgang Schäuble (Merz) gegen Peter Altmaier (Kramp-Karrenbauer)“

...war sehr aufschlußreich. Denn bekanntlich hat Herr Altmaier keine eigene Meinung, jedenfalls war die Jahre unter Merkel keine zu erkennen.
Wenn der pro Kramp-Karrenbauer votiert, dann ist dies der ausdrückliche Wunsch von Merkel. Und allein das ist Grund genug sein, sie nicht zu wählen!
Ein „weiter so“ unter einer Merkel 2.0 verträgt die Union nicht (und unser Land genau so wenig).
Von der AfD kommen so oder so nur wenige zurück, zu ehrabschneidend sind die Nazivorwürfe, zu irreparabel die Schäden der verfassungswidrigen Masseneinwanderung.
Aber Herr Merz holt zumindest die Konservativen, die ihre Stimme bei der FDP geparkt haben, wieder heim. Allein das bringt locker 5%. Kein Wunder, daß Lindner so gegen Merz stichelt.
Dazu sicher nochmal so viel von den letztmaligen Nichtwählern.
Mit Merz fahren Union und Land besser, auch als Kanzler. Spahn bleibt erstmal Minister.

Gisela Fimiani | Do, 6. Dezember 2018 - 15:27

Man darf sich immer wieder über das Demokratieverständnis in diesem Lande wundern. Die Sucht nach Konsens und Einheit verhindert den UNENTBEHRLICHEN Streit um die bestenArgumente. Mich widern taktische „Spiele“ an. Um nichts anderes scheint es in der Öffentlichkeit zu gehen. Im Hinblick auf die zu lösenden Probleme, sind ich diese Schauspiele verantwortungs-und niveaulos. Jeder der drei sollte deutlich und überzeugungsfähig die Gründe für seine (ihre) Kandidatur darlegen. Und diese Gründe sollten sich nicht a priori auf die Partei, sondern vor allem auf das Wohl der Republik beziehen. Wenn es wirklich um das Vertrauen der Bürger geht, kann man sich hier profilieren. Was die CDU allerdings bietet, läßt auf die übliche und armselige Parteisoldaten-Mentalität und Kungelei schließen. Der Opportunist kann keine Haltung einnehmen. Sie könnte seiner Karriere schaden. Die ernsthafte Wahrheitssuche mag zu Eruptionen führen, deshalb wird sie gar nicht erst unternommen. Eine Tragödie......

Haltung einnehmen". Wie wahr. Schauspiele, Tragödie. Viele wahre Worte in ihrem Kommentar. Es geht leider nur dem Wohle der Partei und nicht der Republik. Die Ehrlichkeit fehlt, das ist offensichtlich. Überzeugungen darlegen, bei der Merkel CDU ist unmöglich. Die 11 minütige standing ovations für Merkel, von den Parteimitgliedern, zeigt die Unterwürfigkeit. Eine Schande diese CDU.

Heidemarie Heim | Do, 6. Dezember 2018 - 15:51

Glaube ich zwar nicht, aber dieser Gedanke kam mir in letzter Zeit auch. Zumal es mich irritiert, mit welchem Selbstverständnis man den Mitkandidaten Spahn ignoriert. Im Fall von Volker Kauder gegen "Außenseiter" Ralph Brinkhaus erlag man auch grandios einer propagierten, wie eigenen Fehleinschätzung. Was die Hintermänner und Frauen bzw. Strippenzieher betrifft, so gewinnt man als Wähler endlich mal einen Eindruck vom parteiinternen Hauen und Stechen, Postengeschachere und Frontverläufen innerhalb der CDU. Da scheint`s, als hätten so einige der früheren Mitenthusiasten unter den Klatschhasen sich ihrer Krallen erinnert und verteidigen den eigenen Bau! Anleihen wie man die plötzlich Haken Schlagenden wieder bezähmt, könnte man sich bei der Dompteurin aus Chemnitz einholen;-) Uuund! "Du bleibst hier Hase!"
Egal wer`s wird. Mutter Has` ist auch noch da und hält die Leine kurz! Reiten, Sorry! hoppeln wir denn gemeinsam gen Sonnenaufgang! MfG

Michaela Diederichs | Do, 6. Dezember 2018 - 22:32

In reply to by Heidemarie Heim

"Du bleibst hier Hase!" Der Satz ist inzwischen Kult. Guter Kommentar. Es sind ja wirklich alles nur Hoppelhäschen. Wenn ich Bouffier, Laschet, Günther sehe - ne, die törnen maximal ab.

Anton Ram | Do, 6. Dezember 2018 - 19:35

sicherlich auch der neue Bundeskanzler/in werden. Ich würde mir als künftigen Bundeskanzler/in eine Person wünschen die für deutsche Interessen eintritt. Aber die 3 Kandidaten sind alle Transatlantiker, so dass bei allen dreien amerikanische Interessen im Vordergrund stehen werden. Daher ist es egal welche der drei Personen Parteivorsitzende/r wird.

Ulrich Bohl | Do, 6. Dezember 2018 - 20:01

Es wird Zeit, das dieses Theater endlich zu Ende
geht. Es nervt. Aus allem sollen wir herauslesen
am 9.12. 2018 beginnt eine neue Zeitrechnung
mit einem neuen Deutschland. Daran glaube ich
überhaupt nicht, denn das hieße ja harsche Selbst-
kritik und ehrliche Kritik an der bisher unantast-
baren Merkel. Die CDU Mitglieder müssten dann
ja zumindest indirekt bekennen, wir sind jahrelang
um unser selbst willen der Falschen nachgerannt.
Postenkleberei und-geschacher werden das verhindern. Wählbar wird diese Partei auf unab-
sehbare Zeit nicht. Dazu ist sie viel zu profillos
geworden. Man ist ein bisschen schwarz, ein
bisschen rot auch dunkelrot , sehr grün und bei
Bedarf auch gelb. Von allem etwas aber nichts
eindeutig zu erkennendes. Das hat dem Machterhalt genutzt aber nicht dem Land. So
etwas zieht niemand an.

Holger Stockinger | Fr, 7. Dezember 2018 - 09:00

ist der "Kandidat" Jens Spahn "Mutti Merkels" bester Nachfolger.
Staatsgesundheitswesen ala real existierender Sozialismus mit Zwangssprechstunden für weniger deutsch-sprechende Schutzsuchunde etwa.

Der "Linksdrill" in den Köpfen unserer "Gesellschaft" erinnert an das Märchen: "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen".

Mit Heinrich Heine umgedichtet, "Denk ich an Deutschland tags, bin ich um die Nacht gebracht" ...

Yvonne Bast | Fr, 7. Dezember 2018 - 09:39

Für mich kein Thema, ich bin nicht in der CDU. Warum es zur "Schicksalswahl " hoch gepuscht wird ist mir schleierhaft. Und ob das dann der nächste Kanzler-Kandidat sein wird ist nicht entschieden. Vielleicht nennen wir nach 2021 die Mutti, dann einfach Omi !

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