Frau mit bemaltem Gesicht in israelischen Farben, Menschenmenge im Hintergrund, Foto.
Demonstration von Exil-Iranern am 7. März 2026 am Brandenburger Tor in Berlin / picture alliance / SZ Photo | snapshot-photography/K.M.Krause

Zukunft des Iran - „Wenn die Iraner frei sind, dann sind wir es auch“

Der Iran-Experte Beni Sabti spricht im Interview über die Dynamik im iranischen Machtapparat, die Stimmung in der Bevölkerung und mögliche regionale Folgen – von einem geschwächten Mullah-Regime bis hin zu einem Regimewechsel und einer möglichen Annäherung zwischen Iran und Israel.

Autoreninfo

Tal Leder lebt als Journalist und Dokumentarfilmer in Israel.

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Beni Sabti wurde 1972 in Teheran geboren. 1987 floh seine Familie aus dem Iran. In Israel studierte er Politikwissenschaft und diente mehr als 30 Jahre in der Israelischen Armee, unter anderem in der Einheit 8200 des Militärgeheimdienstes und in der Abteilung für Iran-Politik im Armeehauptquartier. Seit 2021 ist er Teil der Iran-Abteilung des Instituts für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) an der Universität Tel Aviv. 

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Klaus Funke | Sa., 14. März 2026 - 15:38

Da können sich Ukrainer, Syrer, Libyer, Tibetaner und zahllose andere im Exil in Deutschland lebende Fremde anschließen und sich anrührende Geschichten erzählen. Wir füttern sie alle durch, koste es, was es wolle. Deutschland, das Hoffnungsland für die ganze Welt, dazu erwärmt von erneuerbaren Energien, auch hier ist ja Deutschland einzig und dumm genug. Ich weiß, was es ist? Ein Bazillus? Haben wir weltweit die dümmsten Politiker? Deutschland, das Land der Sonderwege. Seit die Romantik bei uns ausgebrochen ist vor 220 Jahren, seitdem ist den Deutschen die Verrücktheit nicht mehr auszutreiben. Wir haben neben den absoluten Gutmenschen als die sich z.B. die Grünen empfinden auch das abgrundtief Böse an sich bei uns zu Gast, Hitler und sein Reich. Allmählich glaube ich, man muss dieses Deutschland verlassen, sonst wird man verrückt. Und vielleicht bin ich das schon? "Mir wird von alledem so dumm als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum", so ließ Goethe seinen Faust ausrufen. 😜

Jens Böhme | Sa., 14. März 2026 - 20:17

"Die neue Ordnung, die sich daraus ergeben wird, ist noch im Entstehen." - Die Instabilität des Nahen und Mittleren Osten wird extrem zunehmen. Allein die Kurden werden im Iran, Irak und Türkei zunehmend den gutmenschelnden Träumern das Leben schwer machen. Vermutlich sind jetzt schon kurdische Milizen dabei, im Norden des Iran kurdische Realitäten zu schaffen.

Walter Buehler | So., 15. März 2026 - 14:19

Antwort auf von Jens Böhme

Auf mich wirkt das illustrierende Bild eher abstoßend, egal, ob es ein Fotograf irgendwie "kunstvoll" arrangiert hat, oder ob sich die abgebildete Frau selbst in eine Litfaßsäule für gewisse "schöne" politische Ideen umgewandelt hat.

Das Bild stammt wohl aus irgendeinem "Zentrum für politische Schönheit", aus einer Propagandaabetielung oder von einem flotten Influenzer.
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Christoph Ernst | So., 15. März 2026 - 11:20

Optimismus kann nie schaden und die Analyse leuchtet ein. Gestern wurden die militärischen Einrichtungen auf der Insel Charg angegriffen, über die 90 Prozent der iranischen Ölexporte laufen. Das Regime weiß, wenn es weiterhin die Straße von Hormus blockiert, kann ihm jederzeit die Möglichkeit genommen werden, noch irgendwelche Einnahmen zu generieren.

Klaus Funke | Mo., 16. März 2026 - 10:26

Was in diesen Leuten vorgeht, zeigt ihre Gesichtsbemalung an. Iran, in Freundschaft mit den USA und Israel. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.