- Wenn Mamdani die demokratische Zukunft ist, gehört die Zukunft Trump
New York hat einen neuen Bürgermeister – jung, muslimisch, sozialistisch. Doch jenseits der Küstenmetropolen steht Zohran Mamdani für ein Amerika, das die meisten Amerikaner gar nicht wollen. Dem Trumpismus dürfte seine Wahl neuen Aufwind geben.
Selbst Tage nach dem Wahlabend klingt der Jubel in New York noch nach. Zohran Mamdani, 34 Jahre alt, Sohn ugandisch-indischer Einwanderer, erklärter Sozialist, zieht als erster Muslim und Südasiate in die Gracie Mansion ein. Das denkmalgeschützte Herrenhaus in Manhattan ist seit vielen Jahrzehnten bereits der offizielle Amtssitz des New Yorker Bürgermeisters. Für seine Wähler mag Mamdani der personifizierte Aufbruch in ein neues Amerika sein – divers, jung, fortschrittlich. Für seine Gegner ist er mindestens das Sinnbild eines Landes, das die Bodenhaftung verloren hat, oft Schlimmeres.
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So wie Habeck an der Realität gescheitert ist, so wird auch Mamdani scheitern. Das alte Geld ist in New York immer noch sehr mächtig und einflussreich. Außerdem ist New York eben nicht Amerika. Die Autorin hat Recht: es wird den wankelmütigen republikanischen Wählern Auftrieb geben: Alles, bloß keinen Sozialismus! Wobei es die von Mamdani geforderten Projekte wie kostenlose Busse und freie Lebensmittel da so nie gab. Mamdani ist eine Vertreter einer wohlstandsverwöhnten Generation , für die alles ein Spiel ist, ohne Verantwortung, ohne das Bedenken von Konsequenzen. Ein sich selbst überschätzender möchte- gern young global leader. Es wird Zeit, dass wieder Professionalität, Verantwortung und Ernsthaftigkeit in die Politik einzieht. Wir haben hier ja auch einige linke Krakeler-:* innen, die im Wolkenkuckucksheim leben.
in New York Aufwind erhält, sehe ich auch …..
Die Frage, welche Signalwirkung ein Oberbürgermeister von den SED- Erben in Berlin
als „Bundesland“ hat, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dürfte auch jedem „links grün Gläubigen“ auch klar sein…… und sich ins Gegenteil verkehren …….
Auch wenn ich mich wiederhole, die Realität der
Grün Linken Vorherrschaft neigt sich dem Ende, auch in Deutschland. Die Umfragewerte zeigen eine eindeutige Trendwende ……
Mit freundlichen Gruß a d Erfurter Republik
Und vergegenwärtigt sich seinen jeden für das Amt auch nur ansatzweise erforderlichen Qualifikation baren CV, verliert man jede Hoffnung daß der für NewYork und andere urbane Agglomerationen inzwischen ypische Mix von jungen völlig unbedarften Leuten und Neubürgern überhaupt demokratiefähig ist. Daß die Zeiten, in denen das Wünsche noch geholfen hat, vorbei sind, erkannten schon die Brüder Grimm, und trotzdem spinnen sich von Berlin über Zürich bis New York junge Leute das Märchen vom Schlaraffenland zusammen. Junge Leute, die -gemessen am formalen Bildungsabschluß- in der Masse so gut ausgebildet sind wie noch nie, laufen in Scharen ihren Oberschlaraffen hinterher und warten darauf, daß sie über's Wasser laufen und aus Wasser Wein machen. Man darf gespannt sein, wenn der New Yorker Messias den "Robert macht". Ich geb ihm keine 4 Jahre.
Sollen die Amerikaner an diesem Beispiel mal sehen und erkennen, was ihnen unter einem Sozialisten blühen wird. Und vieles, was er verspricht kann er schon deshalb nicht einhalten, weil es im Senat bzw. Repräsentantenhaus entschieden wird bzw. Trump per Dekret eingreifen könnte.
Und die Gouverneurin Kathy Hochul will ihn unterstützen, aber nicht in allem? Das könnte äußerst unangenehm werden für Mamdani. Ich sage mal. Zurücklehnen und beobachten.
Wenn ich "unsere" Heidi Reichinnek so ansehe, wie sie unbedarft daher plappert, oder andere Linke aus dem politischen Wolkenkuckucksheim, dann fällt mir dieser "Überflieger" aus New York ein. Aber so sind sie, die Linken. Realitätsverächter und Spinner, die nicht mit Geld umgehen können. Unsere linken Vorsänger sollten sich an diesem Mamdani ein warnendes Beispiel nehmen. Aber wie die Linken so sind, sie werden weiter fröhliche Liedchen pfeifen, währenddessen ihnen die Realität unter den Händen und Füßen weggleitet. Bestenfalls Märchenerzähler, schlimmstenfalls Lügner. Ein Jahr gebe ich dem Bolliwood-Bürgermeister, dann hat er ausgesungen. Und Trump hat sein warnendes Beispiel. Trump bleibt noch eine Weile, und wenn dann J.D. Vance drankommt, wird es noch klarer. Die Linken sind weltweit auf der Verliererstraße.
Ist das wirklich der Grundkonflikt? Mir scheinen "immer alle" davon auszugehen, dass es DEN einen, wahren Menschen gibt, und für diesen auch die eine, wahre, richtige Gesellschaft. Politik ginge dann darum, die Übeltäter zu identifizieren, die gegen das Wahre verstoßen - meist mit Egoisten identifiziert.
Nach meiner Auffassung hat das mit dem "wahren" Menschen wenig zu tun. Der ist (a) offen - kann so sein, aber auch anders, (b) immer widersprüchlich (es gibt kein wahres Ideal, alles hat auch groteske Nachteile, und was Nachteil ist, ist man sich nicht einig), (c) nicht genügend Hirnleistung das alles wirklich zu durchdringen, und schon gar nicht synchron für eine ganze Gesellschaft.
Es ist daher Gewohnheit und Herumprobieren. Insofern stehe ich mehr auf der Seite der Pragmatiker, weniger auf der der Idealisten.
Aber die eigentliche Frage scheint: funktionieren Massengesellschaften überhaupt? Wir brauchen sie, um Raketen zu bauen, aber funktionieren sie, ohne sich zu zerlegen?
Wer glaubt, das Leben sei umsonst zu haben, der glaubt auch, dass Sozialisten niemals korrupt sind. Naiv.
