Yahia Sinwar / Illustration von Marco Wagner

Yahia Sinwar offenbar getötet - Effizienter Vollstrecker

Der neue Hamas-Chef Yahia Sinwar hat im Gefängnis viel über Israel gelernt – doch mit der großen Politik des Nahen Ostens scheint der Ex-Geheimdienstler überfordert gewesen zu sein. Jetzt ist er offenbar von israelischen Soldaten im Gazastreifen getötet worden.

Autoreninfo

Dr. Guido Steinberg ist Islamwissenschaftler und forscht bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin zum Nahen Osten, Islamismus und islamistischem Terrorismus.

 

 

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Berichten des israelischen Fernsehsenders Channel 12 („Keshet 12“) zufolge hat sich der fragliche Vorfall am gestrigen Mittwoch ereignet. Demnach wussten die in dem Gebiet operierenden Truppen der israelischen Streitkräfte nicht, dass der Hamas-Führer Yahia Sinwar sich dort aufhielt. Die Truppenangehörigen hätten gesehen, wie mehrere Kämpfer in ein Gebäude eindrangen, woraufhin ein Angriff angeordnet wurde, der das Gebäude zum Einsturz brachte. Erst als die israelischen Soldaten eintrafen, um den Schaden zu begutachten, stellten sie fest, dass einer der getöteten Terroristen große Ähnlichkeit mit Sinwar hat. 

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Günter Johannsen | Do., 17. Oktober 2024 - 17:34

Ich habe kein Mitleid mit islamistischen Massenmördern und Judenhassern. Er hatte offensichtlich den bestialischen Massenmord an den Juden am 7. Oktober zu verantworten. Eine R...e weniger, hätt ich beinahe gesagt!

Chris Groll | Do., 17. Oktober 2024 - 17:35

Hoffentlich werden alle diese Terroristen(führer) eliminiert. Vor allen Dingen muß dem Mullahregime das Handwerk gelegt werden.
Vielleicht kehrt dann im Nahen Osten endlich Frieden ein.
Gott shütze Israel.

Martin | Do., 17. Oktober 2024 - 18:31

Ich hoffe, dass es auch so ist, denn
1.) Er ist ein Massenmörder.
2.) Er ist ein Massenmörder.
3.) Er ist ein Massenmörder!!

Romuald Veselic | Do., 17. Oktober 2024 - 18:41

IDF, 😈

Klaus F. | Do., 17. Oktober 2024 - 19:17

Dass dieser terroristische Killer endlich tot ist, der mehrere hundert israelische Geiseln genommen und zum Teil schon getötet hat, ist äußerst befriedigend. Man sollte seine sterblichen Überreste verbrennen und sie in den Trümmern Gazas oder im Mittelmeer verstreuen, und zwar so, dass nichts mehr an diesen Terroristen erinnert. Und genauso sollte Israel mit all seinen Nachfolgern und Hamas-Kämpfern verfahren! Parole: Keine Gnade für palästinensische Terroristen! Weder hier noch in anderen Ländern! Alle Terroristen, die Israel angreifen, und ihre Sympathisanten müssen sich der Konsequenzen bewusst sein - auch in der Berliner Sonnenallee. Dafür wird Mossad mit Sicherheit sorgen. Und das werden diese Sympathisanten erst bemerken, wenn ihnen die endgültige Rechnung präsentiert wird.

Christoph Kuhlmann | Do., 17. Oktober 2024 - 19:39

Die Hisbollah hat ja inzwischen Rekrutierungsprobleme beim Spitzenpersonal. Vielleicht ist das ein Weg zu einem echten, nachhaltigem Frieden? Einfach mehr Hardliner töten als nachwachsen.

Helmut Bachmann | Do., 17. Oktober 2024 - 20:58

wie durch die Nürnberger Prozesse, wäre zwar angemessener, aber besser dieses Ende als Flucht des widerlichen Faschisten.

Reinhold Schramm | Fr., 18. Oktober 2024 - 16:03

Nahezu 2 Milliarden Menschen in Wahn und Aberglauben des Islams.

Das Problem ist die Anzahl der Menschen weltweit im feudal-religiösen Wahn und Aberglauben des Islams und des Koran. Die Anzahl der Islamisten weltweit liegt bei 1,9 Milliarden: Davon in Deutschland offiziell rund 5,5 Millionen (inoffiziell wohl 7–8 Millionen) Islamisten.

Lediglich die politischen Schönfärber sprechen vom geläuterten Islam und unterscheiden Extremisten des ISLAM mit dem Titel „Islamisten“.

Der Unterschied besteht darin, dass die ernstzunehmenden „Islamisten“ den Inhalt ihrer Lehre – vom Aberglauben des ISLAM – ernst nehmen und sich nicht den falschen westlichen und sanften christlich-evangelikalen Vorstellungen über deren verwässerten Islam beugen.

Im Gegensatz zur westlichen, evangelikalen Welt hat es keine ernsthafte antireligiöse Auseinandersetzung mit dem Wahn und Aberglauben des ISLAMS in der feudal-islamischen Welt gegeben. {...}

Nachtrag, Teil II.

Reinhold Schramm | Fr., 18. Oktober 2024 - 16:04

{...}
Im Gegensatz zur westlichen, evangelikalen Welt hat es keine ernsthafte antireligiöse Auseinandersetzung mit dem Wahn und Aberglauben des ISLAMS in der feudal-islamischen Welt gegeben. Zudem wurden alle revolutionären Versuche sozialrevolutionärer Befreiungsbewegungen von den Islamisten weitgehend blutig liquidiert. Hierbei vor allem auch mit westlicher und insbesondere amerikanischer, britischer und französischer Hilfe – im Interesse der alten Monarchien und neuen Oligarchien – beseitigt. Beispielhaft hierfür sind die westliche Ausschaltung des irakischen Regimes unter Saddam Hussein und die progressiven Unabhängigkeitsbemühungen Libyens unter Führung von Muammar al-Gaddafi.

PS: Hierbei hatten die westlichen Kriegsparteien nicht die Interessen der muslimischen Völker im Blick, sondern vorrangig ihre wirtschaftlichen Rohstoffinteressen an den jeweiligen Regionen.