Foto einer großen Raffinerieanlage mit mehreren hohen Schornsteinen vor blauem Himmel.
Die Ölraffinerie in Isfahan ist die größte des Landes / picture alliance / Anadolu | Fatemeh Bahrami

Wirtschaft der Islamischen Republik - Der selbstverschuldete Niedergang des Iran

Der Iran ist reich an Rohstoffen, reich an Bevölkerung und strategisch begünstigt. Dennoch ist seine Wirtschaft weit hinter Saudi-Arabien und die Emirate zurückgefallen. Ergebnis einer staatsdominierten Ökonomie, der islamistischen Variante einer Kommandowirtschaft.

Autoreninfo

Wahied Wahdat-Hagh ist Politologe und Soziologe. Von 2009 bis 2013 gehörte er dem ersten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus für den Antisemitismusbericht des Bundestags an.

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Der Iran ist nicht an Voraussetzungen arm. Das Land verfügt über große Öl- und Gasreserven, über fast 88 Millionen Einwohner und über eine geografische Lage, die es eigentlich zu einem blühenden Wirtschaftsraum zwischen dem Golf, Zentralasien und Südasien machen müsste. Gerade deshalb fällt sein Niedergang so stark auf. 

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haben den Iran mit Wirtschaftssanktionen belegt, einschließlich sogenannter Sekundärsanktionen, die auch Beteiligte aus Drittländern betreffen.

Der Artikel hat sehr detailliert die inneriranischen Probleme beschrieben, aber dass hier nur das Narrativ des selbstverschuldeten Niedergangs beschrieben werden soll, ist nervig.

Bernhard Kaiser | Mi., 22. April 2026 - 20:08

… lieben die Linken seit jeher die Ayatollah Diktatur, kollektivistische Planwirtschaft und Korruption führen eben immer zielsicher ins wahlweise sozialistische oder islamistische Paradies …