Balkan
Albanische Flagge weht über Berglandschaft mit verstreutem Dorf / picture alliance / imageBROKER | Michael Claushallmann

Serbien beschuldigt Kosovo und Albanien - Was das Wettrüsten auf dem Balkan für die Stabilität der Region bedeutet

Nach einer kurzen Phase der Entspannung droht der Balkan erneut in ein militärisches Eskalationsmuster zu geraten. Insbesondere Serbiens massive Aufrüstung und aggressive Rhetorik verschärfen das fragile sicherheitspolitische Gleichgewicht der Region.

Autoreninfo

Alexander Rhotert forscht als Politikwissenschaftler zum ehemaligen Jugoslawien seit 1991. Er war 20 Jahre für UN, Nato, OSZE, OHR und EU tätig, zumeist zur Friedensumsetzung auf dem Westbalkan. Als Oberstleutnant und Interkultureller Einsatzberater der Bundeswehr arbeitete er zu Kosovo und Bosnien und Herzegowina. 
 

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Zum Jahresende hin und über die Weihnachtsfeiertage hatte sich die oftmals angespannte Lage auf dem Balkan spürbar entspannt: Der 30. Jahrestag der Unterzeichnung des Friedensabkommens für Bosnien und Herzegowina verlief ohne jedwede Zwischenfälle. Auch gab es – im Gegensatz zum Vorjahr – keine größeren gewaltsamen Vorfälle in der ehemals serbischen autonomen Provinz Kosovo, die 2008 gegen den Willen Serbiens ihre Unabhängigkeit ausgerufen hatte. 

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