- Die Angst vor dem Bürgerkrieg
An diesem Sonntag finden die vorgezogenen Parlamentswahlen in Armenien statt. Nach der Niederlage im Bergkarabach-Krieg ist die Stimmung aufgeheizt wie nie zuvor. Experten halten Unruhen für möglich.
Nikol Paschinjans Verzweiflung muss groß sein: Armeniens Premierminister hat dem verfeindeten Aserbaidschan seinen eigenen Sohn im Austausch gegen Kriegsgefangene angeboten. Ob es eine enttäuschte Reaktion auf den Status quo ist, ein dreiviertel Jahr nach dem aufgeflammten Krieg in Bergkarabach, oder auf die vorhergesagte Zitterpartie für den Amtsinhaber, bleibt unklar. „Reiner Populismus“, sagt ein Experte. „Sogar dumm. Aserbaidschan hat auf das Angebot nicht einmal reagiert“, ein anderer.
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Ein etwas älteres Buch von Peter Scholl-Latour.
Er war ein "Reisender", berichtete meist über Geschehnisse, Gespräche welche er unmittelbar vor Ort erlebte.
In dem zitierten Buch Buch geht es um den Kaukasus und die Regionen der SU/Russlands - vielleicht kennen Sie es ja.
Ich bin ein "Hobby-Historiker", besitze eine umfangreiche Bibliothek.
Es gibt diesen schönen Spruch:
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“
Der Urheber ist umstritten.
Jedoch sehe ich das ebenso.
Allerdings sollte man die Vergangenheit weder als Entschuldigung noch als ewige "Sünde" begreifen, nicht wahr?
Nein, ich weiß nicht, wie die Wahlen in Armenien ausgegangen sind - sorry.
Im Cicero war einmal ein Artikel qua der Wahlen in der Mongolei.
Auch insoweit war ich wohl der einzige Forist ...
Herr Bayer, viel Erfolg und vor allem: bleiben Sie gesund!
