Straßenszene in Montenegros Hauptstadt Podgorica
Straßenszene in Montenegros Hauptstadt Podgorica / picture alliance / AP Photo/Risto Bozovic | Risto Bozovic

EU-Beitrittskandidat Montenegro - Wie ein „Anhängsel“ Serbiens zum „Musterschüler“ der EU wurde

Noch dieses Jahr möchte Montenegro die Verhandlungen mit Brüssel abschließen, um der 28. EU-Mitgliedstaat zu werden. Die Fortschritte bei den Beitrittsverhandlungen sind bemerkenswert – und wecken den Argwohn Serbiens.

Autoreninfo

Alexander Rhotert forscht als Politikwissenschaftler zum ehemaligen Jugoslawien seit 1991. Er war 20 Jahre für UN, Nato, OSZE, OHR und EU tätig, zumeist zur Friedensumsetzung auf dem Westbalkan. Als Oberstleutnant und Interkultureller Einsatzberater der Bundeswehr arbeitete er zu Kosovo und Bosnien und Herzegowina. 
 

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Zwei Tage vor dem Gipfeltreffen der Europäischen Union mit den sechs Westbalkanstaaten, das am 5. Juni im montenegrinischen Küstenstädtchen Tivat stattfand, feierte das kleine Balkanland seinen 20. Unabhängigkeitstag. Die Regierung in Podgorica ist stolz darauf, unter den EU-Beitrittskandidaten des Westbalkans die unangefochtene Führungsrolle einzunehmen. Montenegro möchte die Verhandlungen mit Brüssel noch in diesem Jahr abschließen, um 2028 der 28. EU-Mitgliedstaat zu werden.

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Thomas Veit | Fr., 19. Juni 2026 - 14:29

"... die überschaubare Einwohnerzahl von gut 620.000 Menschen bei rund 450 Millionen EU-Bürgern"

Und diese 620.000 haben dann genauso das volle Vetorecht gegenüber den 450 Mio wie jetzt schon jedes einzelne (Mini-) EU-Mitgliedsland... ...?

Na ob das sinnvoll ist..., die EU-Krux noch weiter auszubauen... ...? 🤔