Zelte in Kiew
Nach russischen Angriffen können Menschen in Kiew in Notfallzelten schlafen oder sich aufwärmen / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Dan Bashakov

Verhandlungen in Abu Dhabi - Kein Durchbruch für Frieden in der Ukraine in Sicht

Geheime Deals, Einflusszonen, politische Amateure als Unterhändler: Die Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi offenbaren eine neue Welt-Unordnung. Warum Warschau, Berlin und Kiew nun nervös nach Washington blicken – und was jetzt auf dem Spiel steht.

Thomas Urban

Autoreninfo

Thomas Urban ist Journalist und Sachbuchautor. Er war Korrespondent in Warschau, Moskau und Kiew. Zuletzt von ihm erschienen: „Lexikon für Putin-Versteher“.

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Pflichtgemäß lobte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die zweitägige Verhandlungsrunde über ein Ende der schweren Kämpfe im Osten seines Landes als „konstruktiv“. Erstmals waren Delegationen der Russen, Ukrainer und Amerikaner, die sich als Vermittler betrachten, in dieser trilateralen Konstellation zusammengetroffen, auf neutralem Grund in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Vokabel „konstruktiv“ verwendeten auch Mitglieder der russischen Delegation sowie die beiden Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, der Immobilienmilliardär Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner, die beide politische Amateure sind, denen beiden aber Geschäftsinteressen in Russland nachgesagt werden.

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Toníček - CZ | So., 25. Januar 2026 - 15:48

. . . da ist Ihnen wohl ein gravierender Fehler unterlaufen: Der Slovake FICO ist nicht der tschechische President . . . !
Wie kann Ihnen eine solche Falschbehauptung passieren . . . ?

Tja, Herr Urban ist beruflich ein Korrespondent, und da sind Fehler nicht nur bei Namen etc. sondern auch bei Inhalt nichts neues, zumal wenn man sich in einer Blase eingerichtet hat in der das Wort "Diplomatie" keinen Platz hat.

In diesem Artikel war die Bemühung des Vergleichs zu Jalta, sozusagen "die Kirsche auf der Sahnentorte".

Klaus Funke | So., 25. Januar 2026 - 16:38

Solange hier im CICERO gegen die journalistische Neutralitätspflicht verstoßen wird, indem zum Ukrainekrieg ein Herr Urban immer wieder das Wort erhält, ein Mann, der bekanntlich nicht neutral sondern antirussisch und prowesteuropäisch argumentiert, solange werde ich die Artikel hier im Cicero zwar zur Kenntnis nehmen, aber nicht mehr kommentieren. Das mag Sie nicht weiter kümmern oder bedauern, ist aber fatal, denn auf diese Weise ist der CICERO eben nicht neutral, sondern eindeutig Kriegspartei, und zwar auf der Seite der Ukraine, der NATO und der Westeuropäer. Die Frage muss indes sein: Ist der CICERO ein journalistisches Medium und damit neutral oder gehört er zur Kriegspartei? Tja, liebe Redaktion, nun mal die Hosen runter. Was seid ihr nun? Bin gespannt.

Hallo Herr Funke. Das gehört zur Debatte um die Ukraine eben dazu, dass auch ein Herr Urban seine Sicht der Dinge darstellen darf. Ich kann ja verstehen, dass man vielem von dem was er schreibt nichts abgewinnen kann, dennoch ist das Teil unserer Meinungsfreiheit. Ich bin auch nicht seiner Meinung und halt ihn für mich nicht neutral. Deshalb kommentiere ich seine Artikel inzwischen nicht mehr. Und was ist journalistische Neutralität? Herr Urban vertritt seine Meinung, die man teilen kann oder nicht. Das tun andere Autoren hier auch. Nichts für ungut.

IngoFrank | So., 25. Januar 2026 - 18:21

um ein Gegengewicht zu der brürokratisch hochgerüsteten EU und deren Vertreter
(U.a. Baerbock?) zu schaffen, finde ich zumindest gar nicht abwegig … zumal Konkurenz das Geschäft belebt …..
MfG a d Erf. Rep.