Grönland
Blick auf einen Teil der grönländischen Hauptstadt Nuuk / picture alliance/dpa | Steffen Trumpf

US-Ambitionen auf Grönland - Die eigentliche Motivation Donald Trumps ist die militärische Kontrolle

Bei den US-Ambitionen auf Grönland geht es um mehr als um Rohstoffe. Es geht vor allem darum, die militärische Übermacht der USA zu sichern. Denn die Insel liegt über den Nordpol genau auf halber Strecke zwischen den USA und Russland.

Autoreninfo

Christian Hiller von Gaertringen ist ein deutsch-französischer Journalist, der sich vor allem mit der internationalen Wirtschaft befasst. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Lumière in Lyon hat er die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten in Düsseldorf absolviert und für verschiedene Medien in Deutschland (FAZ, Die Welt, Wirtschaftswoche) und Frankreich (Le Monde, Le Progrès de Lyon) gearbeitet.

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Eine Frage wird derzeit heftig diskutiert: Warum, um Himmels willen, hat US-Präsident Donald Trump ein so großes Interesse an Grönland? Immer wieder werden die immensen Rohstoffvorkommen genannt. In der Tat besitzt Grönland – eine Insel sechsmal so groß wie Deutschland und mit nur rund 56.000 Einwohnern besiedelt – Bodenschätze im Überfluss. 

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Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 14. Januar 2026 - 13:32

nicht einmal zu den USA.
Kein Wunder, dass Trump die USA ins Spiel um den Nordpol bringt.
Ich hoffe, dass sich die Bundesrepublik auf Nord- und Ostsee beschränkt.
Taiwan gehört ganz sicher nicht zu den USA und was die EU in Bezug auf die Ukraine "reitet" verstehe ich überhaupt nicht, da strategisch irrelevant für Nichtangriffsorganisationen und finanziell ein Fass ohne Boden? Europas Kleinstaaten kämen mit der Ukraine nicht zurecht?
Aber es soll ja "Schlaumeier" geben oder solche, die sich dafür halten?
Für die USA würde sich evtl. ein Zusammengehen mit Canada und einem souveränen Grönland rechnen, da billiger als die NATO und "kohärenter"?
Wenn Trump nur nicht so evtl. auffällig "kaufmännisch" wäre in seinem Gebaren, wenn man mich fragt.
Mir wäre eine Wiederauflage der Hanse ohnehin lieber, da auch "kohärenter".
England, Frankreich, die Bundesrepublik und Polen, das müßte langfristig als Verteidigung reichen.
Ich sehe die Russen nicht als "Dämonen", was wäre dann der Rest?

Jens Böhme | Mi., 14. Januar 2026 - 21:38

Nur Trump selbst weiß jeden Morgen nach dem Aufstehen, was gerade für ein Unfug durch seinem Kopf spukt.